100% Renewable Energy Conference – Erfolgreiche Klimakonferenz Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Oktober 2016 Zwei Tage diskutierten rund 300 Experten und Expertinnen auf dem Flensburger Campus über die Zukunft der erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Tenor: Alle Fachgebiete müssen zusammen agieren, um das Ziel von 100 Prozent erneuerbarer Energien zu erreichen. „Es war uns wichtig, ein interdisziplinäres Set-up für die Konferenz aufzustellen. Alle mit den erneuerbaren Energien verbundenen Bereiche sollten ihr Wissen einbringen“, erklärte Prof. Dr. Ilja Tuschy, wissenschaftlicher Leiter der „100% Renewable Energy Conference“, die Teil einer bi-nationalen Konferenzreihe zwischen der Hochschule Flensburg, der Europa-Universität Flensburg sowie der Süddänischen Universität ist. In den unterschiedlichen Themenblöcken wurden über zwei Tage daher die verschiedenen Technologien im Bereich erneuerbarer Energien,
188 Fässer: Fast ein Drittel der rostige Atommüllfässer ist geborgen Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. Oktober 2016 Rostige Atommüllfässer im Kernkraftwerk Brunsbüttel: Zwei von sechs Kavernen vollständig geräumt (WK-intern) - Die Bergung rostiger Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Kernkraftwerk Brunsbüttel kommt voran. BRUNSBÜTTEL/KIEL. Zwei von sechs unterirdischen Lagerstätten ("Kavernen") sind inzwischen vollständig geräumt. "Fast ein Drittel der Fässer ist geborgen, zwei Kavernen sind leer und gereinigt und werden verschlossen. Das ist ein wichtiger Zwischenschritt. Er war auch deshalb möglich, weil die Vorbereitung - von der gründlichen Kamerainspektion bis hin zur Freigabe des Bergungskonzeptes - gut war", sagte Umweltminister Robert Habeck. In den beiden geräumten Kavernen hatten sich 188 Fässer befunden, die nun von der Vattenfall-Betreibergesellschaft geborgen wurden und sukzessive
Rekordwärme im September hinterlässt Spuren in der Nordsee Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Oktober 2016 Die Meerestemperatur der Deutschen Bucht war mit 19,1° C im September erheblich wärmer als im August (18,4° C) oder Juli (17,4° C). Sie lag um 3,4° C über dem Klimanormalwert. (WK-intern) - Ursache für die außergewöhnlich hohe Temperatur des Septembers war eine stabile, sonnenscheinreiche Hochdruckwetterlage, welche die durchwachsenen, unbeständigen Wetterbedingungen des Hochsommers ab Mitte August abgelöst hat. „Die mittlere Temperatur der gesamten Nordsee erreichte im September dieses Jahres mit 16,2° C die Rekordhöhe von September 2002 und übersteigt damit das Langzeitmittel für diesen Monat um 2,5° C. Damit war erstmals seit Beginn der Beobachtungen im Jahr 1968 die Meerestemperatur im September wärmer als
Klimaabkommen: EU will gestaltende Kraft bleiben Ökologie 1. Oktober 2016 Germanwatch begrüßt grünes Licht der Minister zur Schnellratifizierung und fordert von Bundesregierung überarbeiteten Klimaschutzplan. (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heutige Zustimmung der EU-Umweltminister zum Schnellverfahren für die Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: "Die EU macht damit nicht nur den Weg frei zum Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens, sondern sie schafft auch die Voraussetzung dafür, wichtige Mitgestalterin des globalen Klimaschutzes zu sein. Ob sie jedoch die Kraft findet, wieder in eine Vorreiterrolle zu finden, muss sie noch unter Beweis stellen." Dabei hänge sehr viel von Deutschland ab. "Bundesregierung und Bundestag haben viel zum Gelingen und zur
BSH-Präsidentin: „Bedeutung der Schifffahrt nimmt zu“ Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. Oktober 2016 Hamburg - „Wachstum der Weltbevölkerung, steigende Rohstoffbedarfe, verstärkte Globalisierung und die damit verbundene steigende Nutzung der Meere bieten der deutschen Schifffahrtsbranche hervorragende Zukunftsperspektiven“. (WK-intern) - Darauf wies die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, Monika Breuch-Moritz, anlässlich des Weltschifffahrtstages hin. Der Weltschifffahrtstag am 29.09.2016 stand unter dem Motto „Schifffahrt: Unverzichtbar für die Welt“. „Mit der steigenden Nutzung der Meere sind Chancen für die gesamte maritime Wirtschaft verbunden“, so die Präsidentin der zentralen maritimen Behörde Deutschlands. „Gerade in dem noch jungen Bereich des Meeresbergbaus benötigt die Offshore-Industrie zunehmend hoch spezialisierte Schiffe mit sehr hohen Sicherheits-, Arbeits- und Umweltstandards.“ Und gerade in dem Marktsegment
Umweltverbände kritisieren Vorstoß der deutschen Bundesregierung zur Streichung der EU-Recyclingziele Ökologie 30. September 2016 Höhere EU-Recyclingquoten und schnell wirksame Maßnahmen gegen die zunehmende Abfallverbrennung gefordert. (WK-intern) - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisieren den aktuellen Versuch der deutschen Bundesregierung, die Erhöhung der Recyclingquoten auf europäischer Ebene zu verhindern. Wie aus einem den Verbänden vorliegenden Papier der für das Kreislaufwirtschaftspaket zuständigen EU-Arbeitsgruppe hervorgeht, hatte die Bundesregierung die Festlegung höherer Recyclingquoten zu verzögern versucht, weil sie die von der EU-Kommission vorgeschlagene Berechnungsmethode ablehnt. Deutschland drängte demnach in der EU-Arbeitsgruppe darauf, Zielvorgaben für die stoffliche Verwertung von Siedlungsabfällen jahrelang auszusetzen. Die Umweltverbände warnen
Windanlagenzulieferer SKF ist eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 30. September 2016 Göteborg / Schweinfurt - Bereits zum 17. Mal in Folge ist SKF in den Dow Jones Sustainability World Index (DJSI) aufgenommen worden. (WK-intern) - Der Index würdigt den Konzern als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt. In diesem Jahr lobten die Juroren insbesondere die Erfolge des Konzerns im Supply-Chain-Management sowie sein übergreifendes Umweltmanagementprogramm. Dazu Rob Jenkinson, Direktor Corporate Sustainability bei SKF: „Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir schon seit vielen Jahren ,Stammgast‘ im DJSI sind. Denn in dieser Zeit haben Nachhaltigkeitsfragen an Bedeutung gewonnen: Die Verbesserung der Umweltverträglichkeit spielt in der Geschäftswelt eine immer wichtigere Rolle. Hinzu kommt das Engagement für gesellschaftliche
Smartes Stromnetz: Die Energiewende ist digital Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. September 2016 (WK-intern) - Für eine erfolgreiche Wende hin zu erneuerbaren Energien spielt die Digitalisierung die Schlüsselrolle: Am 27. September 2016 trifft sich die Energiebranche deshalb unter dem Motto „ENERGIEVERSORGUNG DER ZUKUNFT – digital, flexibel, klimaneutral“ beim ENERGY SAXONY SUMMIT im International Congress Center Dresden. Im Verbundvorhaben WindNODE arbeiten Energieunternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem sächsischen Netzwerk Energy Saxony mit Partnern aus dem In- und Ausland zusammen. Die 50 Verbundpartner schaffen ein länderübergreifendes Kompetenzzentrum an der Schnittstelle von Energietechnologien, Informations- und Kommunikationstechnologien und Software. Logo: Windnode „Digitale Lösungen und Services werden die Energiewirtschaft revolutionieren und die Energieversorgung fit für die Zukunft machen. Als
DUH: Klimaschutzplan 2050 wird Beschlüssen von Paris nicht gerecht Ökologie 26. September 2016 Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert die Bundesregierung für ihre im Widerspruch zu den Pariser Klimazielen stehende Klima- und Energiepolitik – Sie fordert den Einstieg in den Kohleausstieg, einen CO2-freien Wärme- und Verkehrsbereich sowie zusätzliche Anstrengungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Im Vorfeld der morgen (27.9.2016) im Bundesumweltministerium (BMUB) stattfindenden Verbändeanhörung kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) den von der Bundesregierung vorgelegten Klimaschutzplan 2050 scharf. Das Papier sei im Laufe des Abstimmungsprozesses mit dem Wirtschaftsministerium und dem Kanzleramt immer unverbindlicher geworden, erklärt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner. Die DUH fordert eine Überarbeitung des Plans, der die Beschlüsse des Pariser Klimagipfels aufgreift und konkrete Ziele zur Minderung
Klimaschutz im Flugverkehr: Zu spät, zu schwach, zu wenig seriös Ökologie 26. September 2016 ICAO-Vollversammlung berät ab morgen unangemessenen Entwurf zum Klimaschutz (WK-intern) - Bonn - Mit großer Sorge blickt die Umwelt-und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf die morgen beginnende Vollversammlung der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO. Diese soll, fast 20 Jahre nachdem sie im Kyoto-Protokoll erstmals den Auftrag dazu bekam, über ein Instrument zur Begrenzung der bisher ungehemmt wachsenden Treibhausgasemissionen im Flugverkehr entscheiden. Der vorliegende Vorschlag leistet jedoch nach Einschätzung von Germanwatch nicht den notwendigen Beitrag zum Klimaschutz. "Mit ihrem Vorschlag verfehlt die Luftfahrtorganisation ICAO krachend ihr schwaches selbst gesetztes Ziel, im internationalen Flugverkehr ab 2020 kein weiteres Wachstum der CO2-Emissionen mehr zuzulassen", warnt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Germanwatch
DWN Studie: TTIP kann zur wirtschaftlichen Spaltung Europas führen Ökologie Verbraucherberatung 25. September 201625. September 2016 Die meisten Prognosen zu TTIP basieren auf einem umstrittenen Berechnungsmodell und arbeiten mit Zahlen, die aufgrund der Geheimhaltung der Verhandlungen nur Schätzungen sein können. (WK-news) - Tatsächlich würde das TTIP die Desintegration in Europa vor allem auf dem Arbeitsmarkt beschleunigen, zeigt eine neue Studie der DWN. Lesen Sie mehr in den Deutsche Wirtschafts Nachrichten Lesen Sie auch auf gleichem Portal: Städtetag warnt vor Privatisierungen nach CETA Der Deutsche Städtetag fordert, dass die öffentliche Daseinsvorsorge von dem Ceta-Abkommen mit Kanada ausgenommen werden soll. Dies betrifft beispielsweise die Wasserversorgung und die Müllabfuhr. Der Ceta-Vertragsentwurf benutze eine ungenaue Definition öffentlicher Dienste und könnte zum Nachteil der Städte ausgelegt
Aktionsbündniss „Zukunft statt Braunkohle“ für einen gerechten Strukturwandel Ökologie Verbraucherberatung 25. September 2016 Deutschlandweites Bündnis fordert unverzügliche Entscheidung zum Kohleausstieg und „Zukunftspakt” für einen gerechten Strukturwandel. (WK-intern) - Düsseldorf/Cottbus/Berlin: Verbände und Betroffene aus allen Braunkohle-Regionen appellieren an die Bundesregierung, den Abschied von der Kohleverstromung unverzüglich einzuleiten. In ihrem „Erkelenzer Appell” fordern 50 Organisationen, Kirchen und Bürgerinitiativen den Großteil der Braunkohle im Boden zu lassen, da die Pariser Klimaziele sonst verfehlt würden. Das Bündnis kritisierte scharf, dass Bundeswirtschaftsminister Gabriel Aussagen zum Kohleausstieg aus dem Klimaschutzplan 2050 entschärft und gestrichen hatte. „Ein Klimaschutzplan ohne Kohleausstieg verdient seinen Namen nicht. Sigmar Gabriel muss zu seinem Wort stehen und noch in diesem Jahr den Ausstieg aus der Kohle einleiten. Die