Meldepflichtiges Ereignis im KKW Brunsbüttel: Leckage an einer Abwasserleitung Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. November 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel wurde in der vergangenen Woche bei einer Wiederkehrenden Prüfung eine Leckage an einer Abgabeleitung des Abwasseraufbereitungssystems festgestellt. (WK-intern) - Das ausgetretene Wasser wurde vom sog. Gebäudesumpf des Maschinenhauses aufgenommen. BRUNSBÜTTEL/KIEL - Bei Beprobungen ließen sich keinerlei radioaktive Kontaminationen feststellen. Der Leckageschaden befindet sich im Bereich einer Schweißnaht. Die Betreibergesellschaft dichtete das entstandene Loch provisorisch mit einer Schelle ab. Als Schadensursache wird Korrosion vermutet. Der betroffene Rohrleitungsabschnitt soll ausgetauscht werden. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) in Kiel mit. Die Betreibergesellschaft hat die Leckage dem Energiewendeministerium gestern (9. November) als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N gemeldet. Das Energiewendeministerium hat die Ursachenklärung und
Klimapakt Flensburg mit dem Ergebnis seiner alljährlich stattfindenden Radelkampagne Ökologie 11. November 2016 Auch in diesem Jahr kann der Klimapakt Flensburg mit dem Ergebnis seiner alljährlich stattfindenden Radelkampagne „Wir radeln – immer noch – zur Arbeit!“ sehr zufrieden sein: (WK-intern) - 42 Unternehmen und 10 Schulen mit insgesamt 143 Teams bzw. 499 Teilnehmern fuhren in vier Wochen 72.979 Kilometer mit dem Rad. Dies entspricht einer CO2-Einsparmenge gegenüber einer Autonutzung von knapp 17 Tonnen oder bildlich ausgedrückt: 126.000 Umzugskartons! „Wir freuen uns jedes Jahr wieder über die enorme Resonanz und den Spaß, den die Teilnehmer bei unserer Erfolgskampagne haben“, so Klaus Schrader (Geschäftsführer des Klimapaktes). Auch Alexandra Schütte (Radverkehrsplanerin der Stadt Flensburg) ist über die nachhaltige Wirkung der
Ranking: Müllgebühren in Deutschland – Sparsamkeit lohnt sich nicht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 20169. November 2016 Umweltfreundlichkeit wird nicht mit niedrigeren Entsorgungskosten belohnt: Dresdner, Rostocker und Leipziger produzieren am wenigsten Müll (WK-intern) - Der meiste Müll fällt in Köln, Erfurt und in der Region Hannover an Müllentsorgungskosten variieren stark: günstig in Mainz und Magdeburg, teuer in Leipzig, Dortmund und Köln Berlin - 462 Kilogramm Hausmüll produziert ein Deutscher durchschnittlich pro Jahr. In welchen Städten besonders viel Abfall anfällt, welche Bürger besonders sparsam sind und wieviel die Müllentsorgung in verschiedenen deutschen Städten kostet, hat das nachhaltige Unternehmen Sprout (www.sproutworld.com) zusammengestellt. Sprout selbst entwickelt und vertreibt recycelbare Produkte, die nach dem Gebrauch eingepflanzt werden können. Zum Vergleich hat Sprout die jährlichen Müllgebühren
Geflügelpest-Virus bei Wildvögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. November 20168. November 2016 Sperrbezirke werden errichtet, Stallpflicht für Freilandgeflügel wird erlassen (WK-intern) - In Schleswig-Holstein ist bei mehreren verendeten Wildvögeln erstmals der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. KIEL - Eine entsprechende Bestätigung erhielt das Landwirtschaftsministerium heute (8. November 2016) vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dem nationalen Referenzlabor für aviäre Influenza. Die in der Geflügelpest-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen wie die Errichtung von Sperrbezirken mit Beschränkungen für Geflügelhalter werden unverzüglich eingeleitet. Zudem müssen Tiere in Freilandhaltung landesweit aufgestallt werden. „Das akute Krankheitsgeschehen bei den Wildvögeln ist in dieser massiven Ausprägung besorgniserregend. Der Befund ist Anlass für extrem hohe Wachsamkeit. Wir müssen den Schutz der Geflügelbestände im Land vor einem möglichen Eintrag
Afrika war im vergangenen Jahr besonders von Extremwetter betroffen Ökologie 8. November 2016 Klima-Risiko-Index von Germanwatch: Vor allem Überschwemmungen treffen Gastgeber-Kontinent des Klimagipfels hart Wetterextreme fordern seit 1996 weltweit 530.000 Menschenleben - Sachschäden in Billionenhöhe Marrakesch/Bonn - Mit Mosambik (Rang 1), Malawi (3), Ghana und Madagaskar (beide 8) gehörten im vergangenen Jahr gleich vier afrikanische Staaten zu den zehn Ländern, die am härtesten von Wetterextremen getroffen wurden. (WK-intern) - Dies ist ein Kernergebnis der 12. Auflage des Globalen Klima-Risiko-Index, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch heute beim Klimagipfel in Marrakesch vorgestellt hat. "Insbesondere Überschwemmungen haben den Gastgeber-Kontinent des diesjährigen Klimagipfels hart getroffen", sagt Sönke Kreft von Germanwatch, Hauptautor des Index. Weltweit betrachtet haben Hitzewellen im vergangenen
Emnid-Umfrage belegt: 80 Prozent der Befragten gegen Windkraft im Wald Ökologie Windenergie 8. November 2016 Hamburg - Deutsche Wildtier Stiftung: Ablehnung im Osten mit 87 Prozent besonders groß (WK-intern) - Die neueste repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag gegeben wurde, belegt: bundesweit lehnen 80 Prozent der Befragten Windkraft im Wald ab! „Besonders eindeutig ist die Ablehnung der Bürger im Osten der Bundesrepublik – dort sind 87 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie, wenn dafür Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. „Innerhalb kürzester Zeit ist die Ablehnung der Bürger im Osten exorbitant gestiegen: Während sich im Juli 2015 schon 78 Prozent gegen den
Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. November 2016 Klimaschutz in Europa ist ohne Atomkraft möglich (WK-intern) - Simulationen des DIW Berlin: Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen, ohne die Klimaschutzziele oder die Versorgungssicherheit zu gefährden – Atomkraft ist nicht wettbewerbsfähig und wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion Europa ist auf die Stromproduktion durch Atomkraftwerke nicht angewiesen: Die Klimaschutzziele lassen sich bis 2050 gänzlich ohne Atomstrom realisieren – bei einer gleichzeitig sicheren Energieversorgung. Hinzu kommt, dass Atomkraft auch künftig die mit Abstand teuerste Variante wäre, Strom zu erzeugen. Das ergeben aktuelle Simulationen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die auf früheren Szenarioberechnungen aufbauen und um aktuelle Daten
Brandenburgischer Braunkohlenausschuss diskutiert über Kohlekonsens Ökologie 8. November 2016 Cottbus - In seiner nächsten Sitzung am 17. November wird der Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg unter anderem über einen Vorschlag zum schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohle diskutieren. (WK-intern) - In der Tagesordnung zur nächsten Sitzung des Gremiums ist als Punkt 6 „Vorstellung und Diskussion des Vorschlages für einen Kohlekonsens durch Agora Energiewende“ angesetzt: http://gl.berlin-brandenburg.de/landesplanung/braunkohle-und-braunkohlesanierung/einladung_88-sitzung-bka.pdf „Die Diskussion in der Lausitz bewegt sich in die richtige Richtung. Ein Verzicht auf neue Tagebaue wird in der Region zunehmend als der Kompromiss erkannt, der er von Anfang an war. Die Anhänger radikaler Braunkohle-Ideologien können die Diskussion darüber nicht mehr länger blockieren.“ sagt René Schuster, Vertreter der Umweltverbände
Nitrat im Wasser: Verzögerungstaktik des Landwirtschaftsministers rächt sich Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2016 Germanwatch fordert Vorrang für Wasserschutz vor Interessen der Agrarkonzerne (WK-intern) - Mit scharfer Kritik an der "Verzögerungstaktik der Bundesregierung" kommentiert Germanwatch die heutige Klageeinreichung der EU-Kommission wegen Nichtumsetzung der EU-Regeln zum Schutz des Wassers vor Nitrat. Mit der EU-Klage drohen Deutschland hohe Strafzahlungen. In Frankreich wird aufgrund einer vergleichbaren Klage mit bis zu 3 Milliarden Euro Vertragsstrafe gerechnet. "Die Bundesregierung hat die Überdüngung und die Nitratbelastung unserer Gewässer nicht im Griff. Das stellt sie seit Jahren in ihren eigenen Berichten fest. Statt dieses Umwelt- und damit Gesundheitsproblem wirksam anzugehen, verfolgt die Bundesregierung jedoch eine Verzögerungstaktik", sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin der Umwelt- und Entwicklungsorganisation
Milliarden-Verluste: Schweizer Energiekonzern Alpiq will seine Atomkraftwerke verschenken Ökologie 7. November 2016 Langsam dämmert es den Eidgenossen, nun wollen sie ihre Atomkraftwerke verschenken. (WK-news) - Schweizer Atomkraftwerke fahren Milliarden-Verluste ein. Der Energiekonzern Alpiq will seine Atomkraftwerke verschenken, meldet die Sonntagszeitung unter Berufung auf ein vertrauliches Nationalrats-Protokoll. Lesen Sie: Alpiq will dem Bund Atomkraftwerke für 1 Franken verkaufen Basel und Genf kommen schon heute ohne Atomstrom aus Quelle: Internet Schweiz / Foto: HB
160 Unternehmen und NGOs fordern Energiewende und präsentieren Lösungsansätze Ökologie 7. November 2016 PK am 9. November 2016, 11 Uhr, Albert Schweitzer Haus, 1090 Wien – Allianz Österreich, REWE International AG, Schachinger Logistik und Windkraft Simonsfeld am Podium. (WK-intern) - Erstmals richten 160 Unternehmen einen gemeinsamen Klimaschutz-Appell mit GLOBAL 2000, Greenpeace und WWF an die Bundesregierung. Allianz Österreich, REWE International AG, Schachinger Logistik und Windkraft Simonsfeld verdeutlichen die Forderungen mit konkreten Lösungsansätzen. Die bisherige Entwicklung einer neuen österreichischen Energie- und Klimastrategie durch die Bundesregierung war von vielen Schwachpunkten geprägt. Besonders schwerwiegend war das Fehlen klarer Zielvorgaben für Energie- und Treibhausgaseinsparungen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Durch das Inkrafttreten des weltweiten Klimaschutzabkommens von Paris am 4.
Globale Energiewende braucht deutlich günstigere Kredite für Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2016 Für eine globale Energiewende sollten in den Schwellen- und Entwicklungsländern neben der Einführung eines CO2-Preises zusätzlich die Kapitalkosten für Wind- und Solaranlagen von oft über 10 Prozent auf unter 5 Prozent gesenkt werden. (WK-intern) - Exportgarantien, der Zugang zu internationalen Finanzmärkten und ein stabiler politischer und rechtlicher Rahmen für Investoren in den Ländern könnten dabei zum Ziel führen. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie „The role of capital costs in decarbonizing the electricity sector“. Lion Hirth und Jan Steckel vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie jetzt im Fachmagazin Environmental Research Letters veröffentlicht. Die Erkenntnisse sind vor der