Geflügelpest-Virus bei Wildvögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. November 20168. November 2016 Sperrbezirke werden errichtet, Stallpflicht für Freilandgeflügel wird erlassen (WK-intern) - In Schleswig-Holstein ist bei mehreren verendeten Wildvögeln erstmals der Geflügelpest-Erreger des Subtyps H5N8 nachgewiesen worden. KIEL - Eine entsprechende Bestätigung erhielt das Landwirtschaftsministerium heute (8. November 2016) vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI), dem nationalen Referenzlabor für aviäre Influenza. Die in der Geflügelpest-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen wie die Errichtung von Sperrbezirken mit Beschränkungen für Geflügelhalter werden unverzüglich eingeleitet. Zudem müssen Tiere in Freilandhaltung landesweit aufgestallt werden. „Das akute Krankheitsgeschehen bei den Wildvögeln ist in dieser massiven Ausprägung besorgniserregend. Der Befund ist Anlass für extrem hohe Wachsamkeit. Wir müssen den Schutz der Geflügelbestände im Land vor einem möglichen Eintrag
Afrika war im vergangenen Jahr besonders von Extremwetter betroffen Ökologie 8. November 2016 Klima-Risiko-Index von Germanwatch: Vor allem Überschwemmungen treffen Gastgeber-Kontinent des Klimagipfels hart Wetterextreme fordern seit 1996 weltweit 530.000 Menschenleben - Sachschäden in Billionenhöhe Marrakesch/Bonn - Mit Mosambik (Rang 1), Malawi (3), Ghana und Madagaskar (beide 8) gehörten im vergangenen Jahr gleich vier afrikanische Staaten zu den zehn Ländern, die am härtesten von Wetterextremen getroffen wurden. (WK-intern) - Dies ist ein Kernergebnis der 12. Auflage des Globalen Klima-Risiko-Index, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch heute beim Klimagipfel in Marrakesch vorgestellt hat. "Insbesondere Überschwemmungen haben den Gastgeber-Kontinent des diesjährigen Klimagipfels hart getroffen", sagt Sönke Kreft von Germanwatch, Hauptautor des Index. Weltweit betrachtet haben Hitzewellen im vergangenen
Emnid-Umfrage belegt: 80 Prozent der Befragten gegen Windkraft im Wald Ökologie Windenergie 8. November 2016 Hamburg - Deutsche Wildtier Stiftung: Ablehnung im Osten mit 87 Prozent besonders groß (WK-intern) - Die neueste repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag gegeben wurde, belegt: bundesweit lehnen 80 Prozent der Befragten Windkraft im Wald ab! „Besonders eindeutig ist die Ablehnung der Bürger im Osten der Bundesrepublik – dort sind 87 Prozent gegen den Ausbau von Windenergie, wenn dafür Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden“, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. „Innerhalb kürzester Zeit ist die Ablehnung der Bürger im Osten exorbitant gestiegen: Während sich im Juli 2015 schon 78 Prozent gegen den
Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. November 2016 Klimaschutz in Europa ist ohne Atomkraft möglich (WK-intern) - Simulationen des DIW Berlin: Erneuerbare Energien können bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen, ohne die Klimaschutzziele oder die Versorgungssicherheit zu gefährden – Atomkraft ist nicht wettbewerbsfähig und wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion Europa ist auf die Stromproduktion durch Atomkraftwerke nicht angewiesen: Die Klimaschutzziele lassen sich bis 2050 gänzlich ohne Atomstrom realisieren – bei einer gleichzeitig sicheren Energieversorgung. Hinzu kommt, dass Atomkraft auch künftig die mit Abstand teuerste Variante wäre, Strom zu erzeugen. Das ergeben aktuelle Simulationen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), die auf früheren Szenarioberechnungen aufbauen und um aktuelle Daten
Brandenburgischer Braunkohlenausschuss diskutiert über Kohlekonsens Ökologie 8. November 2016 Cottbus - In seiner nächsten Sitzung am 17. November wird der Braunkohlenausschuss des Landes Brandenburg unter anderem über einen Vorschlag zum schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohle diskutieren. (WK-intern) - In der Tagesordnung zur nächsten Sitzung des Gremiums ist als Punkt 6 „Vorstellung und Diskussion des Vorschlages für einen Kohlekonsens durch Agora Energiewende“ angesetzt: http://gl.berlin-brandenburg.de/landesplanung/braunkohle-und-braunkohlesanierung/einladung_88-sitzung-bka.pdf „Die Diskussion in der Lausitz bewegt sich in die richtige Richtung. Ein Verzicht auf neue Tagebaue wird in der Region zunehmend als der Kompromiss erkannt, der er von Anfang an war. Die Anhänger radikaler Braunkohle-Ideologien können die Diskussion darüber nicht mehr länger blockieren.“ sagt René Schuster, Vertreter der Umweltverbände
Nitrat im Wasser: Verzögerungstaktik des Landwirtschaftsministers rächt sich Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2016 Germanwatch fordert Vorrang für Wasserschutz vor Interessen der Agrarkonzerne (WK-intern) - Mit scharfer Kritik an der "Verzögerungstaktik der Bundesregierung" kommentiert Germanwatch die heutige Klageeinreichung der EU-Kommission wegen Nichtumsetzung der EU-Regeln zum Schutz des Wassers vor Nitrat. Mit der EU-Klage drohen Deutschland hohe Strafzahlungen. In Frankreich wird aufgrund einer vergleichbaren Klage mit bis zu 3 Milliarden Euro Vertragsstrafe gerechnet. "Die Bundesregierung hat die Überdüngung und die Nitratbelastung unserer Gewässer nicht im Griff. Das stellt sie seit Jahren in ihren eigenen Berichten fest. Statt dieses Umwelt- und damit Gesundheitsproblem wirksam anzugehen, verfolgt die Bundesregierung jedoch eine Verzögerungstaktik", sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin der Umwelt- und Entwicklungsorganisation
Milliarden-Verluste: Schweizer Energiekonzern Alpiq will seine Atomkraftwerke verschenken Ökologie 7. November 2016 Langsam dämmert es den Eidgenossen, nun wollen sie ihre Atomkraftwerke verschenken. (WK-news) - Schweizer Atomkraftwerke fahren Milliarden-Verluste ein. Der Energiekonzern Alpiq will seine Atomkraftwerke verschenken, meldet die Sonntagszeitung unter Berufung auf ein vertrauliches Nationalrats-Protokoll. Lesen Sie: Alpiq will dem Bund Atomkraftwerke für 1 Franken verkaufen Basel und Genf kommen schon heute ohne Atomstrom aus Quelle: Internet Schweiz / Foto: HB
160 Unternehmen und NGOs fordern Energiewende und präsentieren Lösungsansätze Ökologie 7. November 2016 PK am 9. November 2016, 11 Uhr, Albert Schweitzer Haus, 1090 Wien – Allianz Österreich, REWE International AG, Schachinger Logistik und Windkraft Simonsfeld am Podium. (WK-intern) - Erstmals richten 160 Unternehmen einen gemeinsamen Klimaschutz-Appell mit GLOBAL 2000, Greenpeace und WWF an die Bundesregierung. Allianz Österreich, REWE International AG, Schachinger Logistik und Windkraft Simonsfeld verdeutlichen die Forderungen mit konkreten Lösungsansätzen. Die bisherige Entwicklung einer neuen österreichischen Energie- und Klimastrategie durch die Bundesregierung war von vielen Schwachpunkten geprägt. Besonders schwerwiegend war das Fehlen klarer Zielvorgaben für Energie- und Treibhausgaseinsparungen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Durch das Inkrafttreten des weltweiten Klimaschutzabkommens von Paris am 4.
Globale Energiewende braucht deutlich günstigere Kredite für Erneuerbare Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2016 Für eine globale Energiewende sollten in den Schwellen- und Entwicklungsländern neben der Einführung eines CO2-Preises zusätzlich die Kapitalkosten für Wind- und Solaranlagen von oft über 10 Prozent auf unter 5 Prozent gesenkt werden. (WK-intern) - Exportgarantien, der Zugang zu internationalen Finanzmärkten und ein stabiler politischer und rechtlicher Rahmen für Investoren in den Ländern könnten dabei zum Ziel führen. Dies sind Ergebnisse der neuen Studie „The role of capital costs in decarbonizing the electricity sector“. Lion Hirth und Jan Steckel vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) haben sie jetzt im Fachmagazin Environmental Research Letters veröffentlicht. Die Erkenntnisse sind vor der
Marrakesch muss Weg zur Erreichung der Klimaziele ebnen Ökologie 7. November 20167. November 2016 Anpassung nationaler Klimaschutzpläne und Fahrplan für Unterstützung von Entwicklungsländern müssen ins Zentrum der Diskussionen gestellt werden. (WK-intern) - Heute startet die Klimakonferenz COP22 in Marrakesch. Es ist nach dem Inkrafttreten des Klimaabkommens von Paris am vergangenen Freitag das erste internationale Zusammentreffen mit einem wirksamen, weltweiten Klimaschutzabkommen. „Wir müssen jetzt rasch an die Umsetzung gehen, es ist keine Zeit sich zurückzulehnen. In Marrakesch muss es gelingen, den Weg zur Erreichung der Klimaziele zu ebnen. Dafür ist eine Anpassung der nationalen Anstrengungen und ein Fahrplan für Unterstützung von Entwicklungsländern notwendig“, erklärt Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher von GLOBAL 2000, der von 13. bis 20.
Unterschriften gegen Ölbohrungen im Wattenmeer Ökologie 7. November 2016 Keine Ölbohrungen im Nationalpark - Schutz fürs Wattenmeer (WK-intern) - Der Nationalpark, gleichsam UNESCO-Welterbe, ist von der Ölindustrie bedroht. Lebensraum in Gefahr Das Wattenmeer der südlichen Nordsee ist weltweit einzigartig: Die Landschaft ist fest im Griff der Gezeiten – nicht Land, aber auch kein Meer. Im Spiel von Ebbe und Flut haben sich eine unverwechselbare Flora und Fauna gebildet. Dennoch will der Erdölkonzern Dea hier nach Öl bohren. Wattwürmer bewegen sich unter dem Sand, auf Sandbänken ruhen Seehunde vor dem nächsten Beutezug. Auf den anliegenden Salzwiesen haben sich Pflanzen an das Meerwasser, den Wind und die Temperaturschwankungen angepasst. Seit 1985 ist das Wattenmeer in
Windkraft diskriminierende Politik – Fukushima Community Power Declaration – For the Future of the Earth Ökologie Verbraucherberatung Windenergie 6. November 2016 We, all the participants of the 1st World Community Power Conference in Fukushima WCPC2016, gathered here more than 600 people from more than 30 countries in Fukushima city on 3 and 4 November 2016, the year of the fifth commemoration of the Fukushima disaster and one year after the Paris climate agreement, agreed to and decided to issue this Declaration. Whereas: The sustainable energy supply and use are essential to ensuring the maintenance or enhancement of the society’s quality of life as well as sustainable development for all people in the world. Climate change has been causing unprecedented situations for the