Wir sind in gewisser Weise dabei, die Welt aus ihren Angeln zu heben Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Mahnende Worte von DBU-Generalsekretär Bottermann anlässlich der Münchner Wissenschaftstage (WK-intern) - Alles Leben auf der Erde abhängig vom Wasser Bottermann wies darauf hin, dass alles Leben auf der Erde abhängig vom Wasser sei. Es sei das wichtigste Lebensmittel und werde im Haushalt, für die Landwirtschaft und in der Industrie benötigt. Die Wasserlebensräume auf der Erde seien miteinander verbunden. Im Ozean sorgten die großen Meeresströmungen dafür, dass es zu einem weltweiten Austausch von Wasser komme. Das Beispiel Wasser zeige, warum Forscher vom System Erde sprechen würden. Bottermann: „Denn alles hängt mit allem zusammen.“ Beispielsweise puste der Mensch Klimagase in die Luft, die die Ozeane
Wechselwirkungen zwischen dem Ozean und der Atmosphäre Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Summer School "Climate and Ocean" on RV Polarstern (WK-intern) - 25 scholars from 20 countries are exploring the Atlantic from north to south On Saturday, November 12th, the research vessel Polarstern will set off for a one-month expedition towards Cape Town from Bremerhaven. On board there are 25 outstanding young scientists from the marine research, who together with twelve teachers explore the interactions between the ocean and the atmosphere. On the journey across the Atlantic Ocean from north to south, the young scientists are to investigate how the physical conditions for life in the sea - such as temperature, carbon dioxide content or turbidity
Erster umfangreicher Klimabericht für die Nordseeregion erschienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Wandel regional spürbar: (WK-intern) - Wie viele küstennahe Gebiete ist auch der gesamte Nordseeraum vom Klimawandel betroffen. In den kommenden Jahrzehnten wird dies im verstärkten Maße der Fall sein, sofern die Emissionen, beispielsweise von Kohlendioxid, nicht wesentlich verringert werden. Anpassungsmaßnahmen benötigen eine fundierte wissenschaftliche Grundlage. Der Nordseeklimabericht „North Sea Region Climate Chance Assessment (NOSCCA)“, koordiniert vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), stellt den aktuellen Wissensstand nun erstmalig in seiner Gesamtheit ausführlich vor und zeigt, wie sich die einzelnen Regionen rund um die Nordsee aufgrund des Klimawandels zukünftig verändern könnten. Demnach erwarten die Wissenschaftler bis zum Ende des Jahrhunderts einen Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur im Nordseeraum
Atomkraftwerke sind in finanzieller Schieflage Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Großbritannien hält wegen der Modernisierung von Atomwaffen weiter an AKW-Projekten fest (WK-intern) - Es zeigt sich zunehmend, dass nicht nur AKW-Planungen und -Neubauten wie Hinkley Point, Flamanville und Oikiluto in finanziellen Schwierigkeiten sind. Auch längst abgeschriebenen AKW, wie die in der Schweiz stehenden Kraftwerke von Alpiq, stehen vor dem finanziellen Aus. Es will sie sogar niemand mehr geschenkt ( https://www.welt.de/wirtschaft/article159327237/Schweiz-will-ihre-besten-Atomkraftwerke-verschenken.html ) haben, weder die Franzosen noch der Schweizer Staat. Doch die Briten halten weiter an ihren Atomkraftwerksplänen fest, obwohl die Entwicklungen in der Welt bestätigen, dass sie völlig unwirtschaftlich sind. Der wahre Grund für den Bau ist nämlich nicht die Notwendigkeit der Atomkraft, sondern das
Radioaktive Gefahren werden beim Fracking von Politik noch nicht berücksichtigt Ökologie Verbraucherberatung 13. November 2016 BBU fordert umfassenden Schutz vor radioaktiven Stoffen durch das Strahlenschutzgesetz auch bei der Gas- und Ölförderung (WK-intern) - Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU e.V.) hat im Rahmen der Verbändeanhörung des Bundes-Umweltministeriums zum Entwurf des Strahlenschutzgesetzes in zweifacher Form kritisch Stellung bezogen. In einer eigenen Stellungnahme hat der BBU die umfassende Berücksichtigung von radioaktiven Gefahren der Gas- und Ölindustrie gefordert. Der BBU fordert die Bundesregierung auf, sich den radioaktiven Gefahren der Gas- und Ölförderung zu stellen und den Entwurf des Strahlenschutzgesetzes zu überarbeiten. Zudem hat der BBU eine gemeinsame Stellungnahme zahlreicher Initiativen und Verbände unterzeichnet, in dem grundlegend die Gesundheit der Bevölkerung sowie die
Solar Impulse Foundation startete Weltallianz für saubere Technologien Ökologie Technik 12. November 2016 FOLLOWING THE FIRST ROUND-THE-WORLD SOLAR FLIGHT, THE SOLAR IMPULSE FOUNDATION LAUNCHES THE “WORLD ALLIANCE FOR CLEAN TECHNOLOGIES” (WK-intern) - The World Alliance for Clean Technologies was launched by the Solar Impulse Foundation at COP22. Marrakech – The Solar Impulse Foundation launched the World Alliance for Clean Technologies today during COP22, as a legacy to the first ever solar flight around the world. Its goal is to federate the main actors in the field of clean technologies, in order to create synergies, promote profitable solutions to the world’s most pressing environmental and health challenges, and give credible advice to governments. Less than four months after
Noch mehr wissenschaftlicher Beirat für 4 Jahre soll globale Umweltveränderungen analysieren Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. November 2016 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen berufen (WK-intern) - Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka hat das Kabinett heute die Berufung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) beschlossen. Die Berufung gilt bis zum 31. Oktober 2020. Als Beiratsmitglieder bestätigt wurden die bisherigen Vorsitzenden Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Dirk Messner, Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, Bonn, sowie Ellen Matthies, Professorin für Umweltpsychologie an der Universität Magdeburg, Sabine Schlacke, Professorin für Öffentliches Recht am Institut für Umwelt- und Planungsrecht der Universität Münster und Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher
Öko-Strommenge in NRW um 50 Prozent gewachsen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 11. November 2016 Öko-Strom erhöhte sich um etwa 18 Terawattstunden. (WK-news) - Vorstellung einer neuen Broschüre des Landesamtes für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz (Lanuv), die den Stand und Ausbau der Stromgewinnung aus alternativen Energiequellen dokumentiert. Lesen Sie mehr im WDR Quelle: Internet Foto: HB
Stellenausschreibung bei Mehr Demokratie Baden-Württemberg – Neue/r Mitarbeiter/in in Stuttgart gesucht! Ökologie Verbraucherberatung 11. November 2016 Erstarken der Populisten in Europa und vielen anderen Teilen der Welt, Parteien- und Systemverdrossenheit, große Bürgerprotestbewegungen - befindet sich die Demokratie in einer Krise? (WK-intern) - Der Verein Mehr Demokratie bringt Ideen ein, wie wir die Demokratie weiterentwickeln können, damit sie transparenter und bürgernäher wird. Die direkte Demokratie spielt dabei eine zentrale Rolle, um das repräsentative System zu ergänzen und zu beleben. Die Landesgeschäftsstelle Baden-Württemberg des Vereins Mehr Demokratie e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e neue/n Mitarbeiter/in für eine 60 % - Stelle (3 Tage die Woche) in Stuttgart. Die Aufgabengebiete umfassen u.a.: Kampagnenarbeit zu Demokratiethemen (Kampagnenerstellung, Umsetzung, Fundraising) Bildungsarbeit zu Demokratiethemen (Vorträge, Workshops
Meldepflichtiges Ereignis im KKW Brunsbüttel: Leckage an einer Abwasserleitung Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. November 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel wurde in der vergangenen Woche bei einer Wiederkehrenden Prüfung eine Leckage an einer Abgabeleitung des Abwasseraufbereitungssystems festgestellt. (WK-intern) - Das ausgetretene Wasser wurde vom sog. Gebäudesumpf des Maschinenhauses aufgenommen. BRUNSBÜTTEL/KIEL - Bei Beprobungen ließen sich keinerlei radioaktive Kontaminationen feststellen. Der Leckageschaden befindet sich im Bereich einer Schweißnaht. Die Betreibergesellschaft dichtete das entstandene Loch provisorisch mit einer Schelle ab. Als Schadensursache wird Korrosion vermutet. Der betroffene Rohrleitungsabschnitt soll ausgetauscht werden. Das teilte die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) in Kiel mit. Die Betreibergesellschaft hat die Leckage dem Energiewendeministerium gestern (9. November) als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N gemeldet. Das Energiewendeministerium hat die Ursachenklärung und
Klimapakt Flensburg mit dem Ergebnis seiner alljährlich stattfindenden Radelkampagne Ökologie 11. November 2016 Auch in diesem Jahr kann der Klimapakt Flensburg mit dem Ergebnis seiner alljährlich stattfindenden Radelkampagne „Wir radeln – immer noch – zur Arbeit!“ sehr zufrieden sein: (WK-intern) - 42 Unternehmen und 10 Schulen mit insgesamt 143 Teams bzw. 499 Teilnehmern fuhren in vier Wochen 72.979 Kilometer mit dem Rad. Dies entspricht einer CO2-Einsparmenge gegenüber einer Autonutzung von knapp 17 Tonnen oder bildlich ausgedrückt: 126.000 Umzugskartons! „Wir freuen uns jedes Jahr wieder über die enorme Resonanz und den Spaß, den die Teilnehmer bei unserer Erfolgskampagne haben“, so Klaus Schrader (Geschäftsführer des Klimapaktes). Auch Alexandra Schütte (Radverkehrsplanerin der Stadt Flensburg) ist über die nachhaltige Wirkung der
Ranking: Müllgebühren in Deutschland – Sparsamkeit lohnt sich nicht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 20169. November 2016 Umweltfreundlichkeit wird nicht mit niedrigeren Entsorgungskosten belohnt: Dresdner, Rostocker und Leipziger produzieren am wenigsten Müll (WK-intern) - Der meiste Müll fällt in Köln, Erfurt und in der Region Hannover an Müllentsorgungskosten variieren stark: günstig in Mainz und Magdeburg, teuer in Leipzig, Dortmund und Köln Berlin - 462 Kilogramm Hausmüll produziert ein Deutscher durchschnittlich pro Jahr. In welchen Städten besonders viel Abfall anfällt, welche Bürger besonders sparsam sind und wieviel die Müllentsorgung in verschiedenen deutschen Städten kostet, hat das nachhaltige Unternehmen Sprout (www.sproutworld.com) zusammengestellt. Sprout selbst entwickelt und vertreibt recycelbare Produkte, die nach dem Gebrauch eingepflanzt werden können. Zum Vergleich hat Sprout die jährlichen Müllgebühren