Ostseehochwasserschutz: Sturmflutsperrwerk mit Deutschem Ingenieurbaupreis ausgezeichnet Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. November 2016 Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Präsident der Bundesingenieurkammer e. V. Hans-Ullrich Kammeyer haben Ende Oktober 2016 erstmalig den mit 30.000 Euro dotierten Deutschen Ingenieurbaupreis verliehen. (WK-intern) - Die Auszeichnung erhielten die Ingenieure des Greifswalder Sturmflutsperrwerks für die außergewöhnlich innovative Lösung zum Hochwasserschutz. Lahmeyer Hydroprojekt und Lahmeyer International hatten das Projekt gemeinsam mit der Hypro Paulu & Lettner (hpl) Ingenieurgesellschaft geplant und waren für die Projektsteuerung, Bauoberleitung und Bauüberwachung verantwortlich. Die Konzeptidee stammt von hpl, Bauherr war das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern. Das Sperrwerk, das die Hansestadt Greifswald vor Ostseehochwasser schützen soll, war nach fünf Jahren Bauzeit im Februar 2016 in Betrieb gegangen. Anfang Oktober bestand
Atomarer Bauschutt in Baden-Württemberg: Offene Fragen der Nachnutzung von Deponieflächen geklärt Ökologie Verbraucherberatung 22. November 2016 Kann Baden-Württemberg seine Abfalldeponien langfristig für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Verkehr, Wohnen und Freizeit freigeben – selbst wenn dort Bauschutt aus zurückgebauten Kernkraftwerken lagert? (WK-intern) - Diese ausstehende Frage des Strahlenschutzes wurde nun beantwortet. Im Auftrag des Umweltministeriums von Baden-Württemberg hat das Öko-Institut in einer Studie mögliche Szenarien der Nachnutzung auf Deponien durchgespielt und berechnet, dass durch den vorhandenen Bauschutt aus stillgelegten Kernkraftwerken die ermittelten Strahlenwerte höchstens 4,6 Mikrosievert pro Person pro Jahr betragen würden. Damit liegen die Deponiewerte in Baden-Württemberg unter dem zulässigen Höchstwert von zehn Mikrosievert pro Person und Kalenderjahr. Weiterer Bauschutt aus Kernkraftwerken erwartet Auf Deponien des Landkreises Ludwigsburg lagern bereits freigegebene Materialien aus
Energiekonferenz: 240 Niederländische und NRW-Experten sprechen über Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Veranstaltungen 22. November 201621. November 2016 Second Combined Energy in Neuss: (WK-intern) - Im Auftrag des nordrhein-westfälischen Klimaschutzministeriums und des niederländischen Wirtschaftsministeriums führt die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Netherlands Enterprise Agency RVO.nl heute (21.11.) die zweite Niederlande-NRW- Energiekonferenz „Combined Energy“ durch. Im Fokus der Veranstaltung im Zeughaus Neuss stehen die Themen „Kraft-Wärme-Kopplung/Fernwärme/Geothermie“, „Erneuerbare Energien/Verteilernetze“ sowie „Intelligente Stromspeicher/E-Mobilität“. www.combined-energy.eu Diese Fachkonferenz soll die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen intensivieren und eine Plattform für gemeinsame Projekte und Aktivitäten beider Länder anbieten. Eröffnet wurde die Konferenz mit Keynotes des NRW-Klimaschutzministers Johannes Remmel sowie des niederländischen Wirtschaftsministers Henk Kamp. Minister Remmel führte aus: „Energieversorgung ist keine nationale Einbahnstraße, sondern ein europäisches Thema.
Verbot des sogenannten „sicheren Einschlusses“ von Atomkraftwerken Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. November 2016 Umweltminister Robert Habeck für Verbot von „sicherem Einschluss“ der Kernkraftwerke (WK-intern) - Schleswig-Holsteins Energiewendeminister hat sich für ein Verbot des sogenannten „sicheren Einschlusses“ von Atomkraftwerken ausgesprochen. KIEL/GEESTHACHT - „Die zunehmende Debatte, ob die Meiler nicht eingemottet werden sollten und man sie dann für Jahrzehnte stehen lässt, führt in die falsche Richtung. Dadurch wird nichts gelöst, sondern wir verschieben das Problem nur auf irgendwann später. Das war schon immer der Kardinalfehler in der Atompolitik: zu starten ohne Landebahn. Wir sind in der Pflicht, es besser zu machen“, sagte Habeck heute (21. November 2016) anlässlich eines Besuchs im Kernkraftwerk Krümmel, wo mit der Verladung von
Grüne fordern Kies-Euro und Wasser-Cent / Claudia Stamm: Ökologie Verbraucherberatung 20. November 2016 Änderungen im Haushalt sollen ungezügelten Ressourcenverbrauch stoppen. (WK-intern) - Mit einem „Kies-Euro“ und einen „Wasser-Cent“ wollen die Landtags-Grünen in Bayern einen sparsameren Umgang mit Wasser, Sand und Kies befördern. „Mit dem ungezügelten Verbrauch dieser wichtigen Ressourcen seitens der Großindustrie und der intensiven Landwirtschaft zerstören wir nicht nur Ökosysteme und Lebensräume, sondern vergreifen uns auch an den Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder“, mahnt die haushaltspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Claudia Stamm. Mit der Einführung einer Kiesabgabe in Höhe von einem Euro je Fördertonne könnte nicht nur ein sparsamerer Umgang erzwungen, sondern auch geschätzte 85 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet werden. „So können wir wichtige Grüne
Holzbau liefert wichtigen Beitrag zum Klimaschutz Bioenergie Ökologie 19. November 2016 Niedersächsischer Holzbaupreis für besonders innovative Holzbauten vergeben (WK-intern) - Holzbau und Klimaschutz waren die zentralen Themen der erfolgreichen Fachtagung des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie, die am 16. November in Celle stattfand. Vor über 100 Teilnehmer stellten die Fachreferenten neueste Ergebnisse zur Klimawirksamkeit der Holznutzung und innovative Konzepte zum modernen Holzbau vor. Im Rahmen dieser Tagung wurden die Gewinner des "Niedersächsischen Holzbaupreises 2016" durch den Niedersächsischen Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer ausgezeichnet. „Aktuell geht man von einem Kohlenstoffvorrat von cirka 300 Mio. Tonnen aus, der im Wald und in Holzprodukten gespeichert ist“, so Prof. Dr. Hermann Spellmann, Direktor
Der Rückgang von Emissionen hat auch negative Begleiterscheinungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. November 2016 In großen Teilen Europas und Nordamerikas hat der Rückgang von industriellen Emissionen zu einer geringeren Schadstoffbelastung der Atmosphäre, und damit von Böden und Gewässern in naturnahen Gebieten geführt. (WK-intern) - Dass diese positive Entwicklung auch negative Begleiterscheinungen haben kann, haben Wissenschaftler des UFZ nun im Fachmagazin Global Change Biology veröffentlicht. Demnach sind sinkende Nitratwerte in den Auenböden rund um die Zuflüsse von Talsperren dafür verantwortlich, dass gelöster organischer Kohlenstoff (DOC) und Phosphat vermehrt freigesetzt werden und sich die Wasserqualität verschlechtert. Durch die Verbrennung von Biomasse und fossilen Energieträgern sowie vor allem durch die Landwirtschaft gelangt nach wie vor zu viel reaktiver Stickstoff in
Österreich fordert 100% Ökostrom Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. November 2016 Ist die Politik handlungsunfähig? (WK-intern) - 5 Tage verbleiben noch für die Umsetzung der Ökostromnovelle Nach dreijähriger Verhandlungszeit liegen alle Fakten am Tisch. Seit Ostern verhandelt die Regierung wie der Entwurf in Begutachtung gehen soll. Noch ist das Tauziehen nicht beendet. „Es ist zu hoffen, dass die Regierung endlich Handlungsfähigkeit in der Klima- und Energiepolitik erlangt und nach dem Willen der österreichischen Bevölkerung den Reformstau des Ökostromgesetzes beseitigt“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. 93% der Österreicher und Österreicherinnen haben in einer Umfrage die Politik aufgefordert rasch die nötigen gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu schaffen, um 100% erneuerbare Stromversorgung
Simulation für 100%RE / IWR-Chef kommentiert steigende EEG-Umlage Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. November 2016 Erste Simulation für 100% Erneuerbare Elektrizitätsversorgung weltweit vorgestellt (WK-intern) - Wie die Politik die EEG-Umlage künstlich hochtreibt – Ein Gastbeitrag von IWR-Chef Dr. Norbert Allnoch für den Weser Kurier vom 01.11.2016 Die Lappeeranta University of Technology (LUT) hat ein Modell ( http://neocarbonenergy.fi/internetofenergy/ ) entwickelt, das ein 100%iges Elektrizitätssystem auf Basis von Wind und Solar für alle Regionen der Welt in 2030 darstellt. Es wurde entwickelt, um die ökonomisch beste Lösung für eine erneuerbare Elektrizitätsversorgung zu finden und zeigt, wie eine Versorgung organisiert werden kann, um die Nachfrage zu jeder Stunde des Jahres nur mit Erneuerbaren Energien zu decken. Das Modell findet den besten Mix
Germanwatch sieht neue Dynamik auf dem Klimagipfel Erneuerbare & Ökologie Ökologie 19. November 2016 Internationaler Klimazug durch Trump nicht zu bremsen (WK-intern) - China und EU könnten Führungsrolle im internationalen Klimaschutz übernehmen EU muss an Verschärfung eigener Klimapolitik arbeiten Marrakesch - Als "ermutigenden Schub für die zügige Umsetzung des Pariser Klimaabkommens" wertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch den Ausgang des Klimagipfels in Marrakesch. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, zieht Bilanz: "Der internationale Klimazug nimmt weiter Fahrt auf - auch nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Die von der Klimakrise besonders gefährdeten Staaten setzen durch Ankündigung von 100 Prozent Erneuerbaren Energien die anderen Staaten unter Druck. China scheint bereit zu sein, die nach der US-Wahl
Würde der bestehende Kraftwerkspark anders eingesetzt, könnten die Emissionen deutlich sinken Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. November 2016 Neue Studie zeigt: Würde der bestehende Kraftwerkspark anders eingesetzt, könnten die Emissionen deutlich sinken - Bundesregierung lässt riesiges CO2-Einsparpotenzial ungenutzt (WK-intern) - Deutschland könnte seine CO2-Emissionen im Stromsektor auf einen Schlag um ein Viertel reduzieren. Hierzu müsste der bestehende fossile Kraftwerkspark anders eingesetzt werden: Um die Stromnachfrage zu decken, sollten Kraftwerke mit niedrigem CO2-Ausstoß den Vorzug erhalten vor Kraftwerken mit hohen CO2-Emissionen. Das ergibt eine aktuelle Studie, die das Öko-Institut im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy erstellt hat. Würden die Kraftwerke nach ihrer Treibhauswirkung sortiert Strom erzeugen, könnte sich der CO2-Ausstoß in Deutschland schon heute um rund 79 Mio. Tonnen pro Jahr verringern.
Bundesregierung lässt riesiges CO2-Einsparpotenzial ungenutzt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. November 2016 Neue Studie zeigt: Würde der bestehende Kraftwerkspark anders eingesetzt, könnten die Emissionen deutlich sinken (WK-intern) - Deutschland könnte seine CO2-Emissionen im Stromsektor auf einen Schlag um ein Viertel reduzieren. Hierzu müsste der bestehende fossile Kraftwerkspark anders eingesetzt werden: Um die Stromnachfrage zu decken, sollten Kraftwerke mit niedrigem CO2-Ausstoß den Vorzug erhalten vor Kraftwerken mit hohen CO2-Emissionen. Das ergibt eine aktuelle Studie, die das Öko-Institut im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy erstellt hat. Würden die Kraftwerke nach ihrer Treibhauswirkung sortiert Strom erzeugen, könnte sich der CO2-Ausstoß in Deutschland schon heute um rund 79 Mio. Tonnen pro Jahr verringern. Dies hätte zwar etwas höhere Kosten