Klimapakt: Thermografiespaziergang auf der Rude Erneuerbare & Ökologie Ökologie 10. Februar 201710. Februar 2017 Das „Prima Klima auf der Rude“ Team lud am Donnerstag, den 09.02.2017, zu einem abendlichen Thermografiespaziergang ein. (WK-intern) - Bei dem Rundgang durch das Viertel kann auf einer Wärmebildkamera genau erkannt werden, an welchen Stellen an Gebäuden ein hoher Wärmeverlust austritt. Trotz der frostigen Temperaturen fanden sich interessierte Hausbesitzer*innen im Quartiersbüro (Tegelbarg 5) ein. Jan Lange vom Projektteam erklärte gleich zu Beginn: „Der Winter ist die beste Jahreszeit, um einen Thermografiespaziergang zu machen und die aktuellen kalten Tage bieten die perfekte Bedingung“. Die betrachteten Häuser erschienen auf dem Bildschirm der Wärmebildkamera in vielerlei Farben. Die rötlichen Flächen auf den Bildern zeigen den Wärmeverlust
GroKo-Fracking-Gesetzespaket tritt in Kraft Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2017 Fracking torpediert Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens (WK-intern) - Am 11. Februar tritt das Fracking-Gesetzespaket der Großen Koalition in Kraft. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) mit seinen Mitgliedsorganisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU) und Robin Wood sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH), das Umweltinstitut München, PowerShift und Food & Water Europe befürchten, dass es nun neue Fracking-Vorhaben geben könnte. Insbesondere das Fracking in dichtem Sandstein, sogenanntes Tight-Gas-Fracking, wird durch die neuen gesetzlichen Regeln explizit erlaubt und wäre selbst in Schutzgebieten möglich. Auch für Fracking in Schiefer-, Ton-, Kohleflöz- und Mergelgestein bleibt durch "Forschungsprojekte" eine Hintertür offen. Die Bundesregierung spricht mit dieser
Mehr Nachhaltigkeit für die Alpen! Ökologie 10. Februar 2017 Bayerns Grüne zur Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (WK-intern) - Anlässlich der Eröffnung der ersten Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie (EUSALP) unter Vorsitz Bayerns am 13. Februar 2017 erklärt der bayerische Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Eike Hallitzky: Die Generalversammlung der Europäischen Alpenstrategie muss sich endlich klar und deutlich für eine nachhaltige Entwicklung und den umfassenden Schutz des Alpenraums aussprechen. Das ist die zentrale Voraussetzung, damit die Alpen als einzigartiger Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum weiterentwickelt werden können. Deshalb fordern wir Grüne die Versammlung dazu auf, sich bei den Verhandlungen an den Vorgaben der 1994 ratifizierten Alpenkonvention zu orientieren. Zugleich erwarten wir von der Bayerischen Staatsregierung, die
Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2017 Unterzeichnen Sie auch gegen Glyphosat? Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU! Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat müssen wir europaweit in den kommenden Monaten mindestens eine Millionen Unterschriften sammeln. Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative gegen Glyphosat! Unter diesen Aufruf setzen Sie damit Ihren Namen: Unsere Europäische Bürgerinitiative
TÜV SÜD überprüft CO2-Emissionen von Hochseeschiffen Ökologie 8. Februar 2017 TÜV SÜD verifiziert CO2-Emissionen von Hochseeschiffen (WK-intern) - Mit der Verordnung (EU) 2015/757 hat die Europäische Union die Grundlage dafür geschaffen, die CO2-Emissionen und Transportdaten von Hochseeschiffen zu erfassen. Als akkreditierte Prüfstelle unterstützt TÜV SÜD die Schifffahrtsunternehmen mit der Überprüfung und Verifizierung von Monitoringkonzepten und Emissionsberichten. Die Verordnung (EU) 2015/757 für Monitoring, Reporting und Verification (MRV) betrifft alle Hochseeschiffe mit einer Bruttoraumzahl von mehr als 5.000, die Güter oder Personen gewerblich befördern und einen Hafen im Hoheitsgebiet eines EU-Staates nutzen. Für jedes dieser Schiffe müssen die Schifffahrtsunternehmen ein Monitoringkonzept erstellen, das die Methodik zur systematischen Erfassung von CO2-Emissionen und Transportdaten beschreibt. Nach dieser
VKU kritisiert Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMog) Aktuelles Mitteilungen News allgemein Ökologie 7. Februar 2017 Das Bundeskabinett hat heute das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) beschlossen. (WK-intern) - Dazu VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Wir benötigen eine Reform der Netzentgeltsystematik, um die Kosten für die Energiewende gerechter zu verteilen. Die im Gesetzentwurf vorgeschlagenen Änderungen sind jedoch nicht geeignet, den Herausforderungen zu begegnen. Der Gesetzentwurf führt zu einer Schwächung der klimafreundlichen Kraft-Wärme-Kopplung, die wir für die Erreichung der Klimaschutzziele unbedingt benötigen.“ Der VKU kritisiert vor allem die geplante ersatzlose Streichung der so genannten vermiedenen Netznutzungsentgelte (vNNE). Diese sollen sukzessive reduziert und schließlich abgeschafft werden. Derzeit werden vNNE sowohl für steuerbare Erzeugung, wie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), als auch für volatile Erzeugung
Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 7. Februar 2017 Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung (WK-intern) - In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen für die Erfassung von verschiedenen Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich solche Konflikte vermeiden oder zumindest erheblich verringern lassen. „Der Wald spielt für die
Untersuchung der Biologischen Station im Kreis Paderborn bestätigt erneut: Rotmilane und Windkraftanlagen vertragen sich Ökologie Windenergie 7. Februar 2017 Die Rotmilan-Bestände im Kreis Paderborn sind auch in 2016 konstant geblieben. (WK-intern) - Die Biologische Station Kreis Paderborn/Senne hat laut dem aktuellen Jahresbericht 72 Reviere erfasst, davon 46 mit Brutnachweis. Das entspricht jeweils dem Niveau der letzten Jahre. Bereits zum siebten Mal haben die unabhängigen Wissenschaftler der Bio-Station die Bestandszahlen des Greifvogels erhoben. „Artenschutz und weiterer Ausbau der Windkraft sind kein Widerspruch! Die Daten belegen, dass der angeblich sehr windkraftsensible Rotmilan ganz offensichtlich überhaupt kein Problem mit Windkraftanlagen hat“, so WestfalenWIND-Geschäftsführer Friedbert Agethen. „Ausgerechnet in den Städten mit den meisten Windrädern - Lichtenau, Büren und Bad Wünnenberg - sind auch die Rotmilan-Bestände am höchsten
Bayerische Klima-Allianz bündelt Kräfte für den Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie 6. Februar 2017 KIT-Campus Alpin wird neuer Partner (WK-intern) - Bayern setzt sich intensiv für den Klimaschutz ein. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf beim Beitritt des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (KIT-Campus Alpin) zur Bayerischen Klima-Allianz heute in Garmisch-Partenkirchen: "Die Klimaveränderungen treffen auch Bayern. Wir erwarten in Zukunft mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter und trockenere Sommer. Nur wenn wir beim Klimaschutz gemeinsam noch aktiver werden, können wir die Klimaerwärmung und ihre Folgen begrenzen. Dabei ist jeder gefordert. Die Klima-Allianz ist ein bayernweit erfolgreiches Bündnis für den Klimaschutz. Die Klima-Allianz bündelt Kräfte vor Ort, tauscht Informationen aus und stimmt Aktivitäten aufeinander ab." Mit
Energiequelle spendet 3.000 € für ein Forschungsprojekt über Wisente und Przewalski-Pferde Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Februar 2017 Energiequelle spendet 3.000 € an die Heinz Sielmann Stiftung für ein Forschungsprojekt über Wisente und Przewalski-Pferde Kallinchen/Elstal - Am vergangenen Freitag überreichte René Krawczynski, Ökologe bei der Energiequelle GmbH in Zossen, dem Vorstand der Heinz Sielmann Stiftung, Michael Beier, einen symbolischen Scheck über 3.000 €. (WK-intern) - „Die Summe kommt einem Forschungsprojekt in der Döberitzer Heide (Brandenburg) zugute, sie wird für die Besenderung von Wisenten und Przewalski-Pferden eingesetzt. Mittels der GPS-Sender liefern die Tiere wertvolle Daten zu ihrer Lebensweise. Die Auswertung dieser und weiterer Daten hilft der Stiftung, die Ansprüche der großen Pflanzenfresser an ihren Lebensraum noch besser kennenzulernen“, erklärt Vorstand Michael Beier. Wisent und
Luftqualität 2016: Stickstoffdioxid weiter Schadstoff Nummer 1 Behörden-Mitteilungen Ökologie 31. Januar 2017 Geringere Belastung durch Feinstaub und Ozon (WK-intern) - Auch 2016 war die Luft in deutschen Städten zu stark mit Stickstoffdioxid belastet. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). An gut 57 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) im Jahresmittel überschritten. Seit 2010 zeigt sich ein nur leicht abnehmender Trend. Beim Feinstaub sind dagegen deutliche Fortschritte zu verzeichnen: 2016 ist das Jahr mit den niedrigsten Belastungen seit 2000. Auch die Ozonkonzentrationen waren im Vergleich zu den letzten 20 Jahren eher niedrig. Für Ozon und Feinstaub werden aber weiter die von der
Klimapakt-Exkursion bei den Stadtwerken Flensburg Ökologie Veranstaltungen 31. Januar 2017 Am Donnerstag, den 26.01.2017, fand die stets gut besuchte Klimapakt-Exkursion ein weiteres Mal in den Räumen und Hallen der Stadtwerke Flensburg statt. (WK-intern) - Die Exkursion wurde auch diesmal in zwei Abschnitte aufgeteilt. Am Anfang hielt der ehemalige Kessel- und Turbinenmaschinist Klaus Dieter Oppermann einen Vortrag, bei dem er die Geschichte und Arbeitsabläufe der Stadtwerke erläuterte. Insbesondere ging er dabei auf die neue Gas- und Dampf-Turbinenanlage (GuD) Kessel 12 ein. Zwei ältere Kohle-Kessel wurden bis Ende letzten Jahres durch diese ersetzt. Durch den Ersatz des Brennstoffes Kohle durch Gas in der GuD-Anlage werden bei gleicher Erzeugungsleistung 40 % weniger CO2 ausgestoßen. Damit ist