dena-Chef Kuhlmann sieht Aktionsplan Stromnetz als wichtiges Signal für Energiewende Ökologie Technik 14. August 2018 Bessere Auslastung der Stromnetze kann Kosten für Netzeingriffe spürbar senken (WK-intern) - Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), sieht den Aktionsplan Stromnetz von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier als wichtiges Signal für die Energiewende: "Der Aktionsplan kommt zur rechten Zeit. Nicht alles, was zum Erfolg von Energiewende und Klimaschutz erforderlich ist, hängt am Ausbau der Stromnetze. Aber ein leistungsstarkes und flexibles Stromnetz ist eine zentrale Grundvoraussetzung für die Integration der erneuerbaren Energien und das Gelingen der Energiewende. Hier gibt es nach wie vor Handlungsbedarf." "Wir freuen uns insbesondere", so Kuhlmann weiter, "dass der Aktionsplan viele Maßnahmen zur besseren Auslastung der Stromnetze aufgreift,
Kapferer: „Schnellerer Netzausbau führt zu mehr Klimaschutz“ Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 14. August 2018 BDEW zum Aktionsplan Stromnetz des Bundeswirtschaftsministeriums: (WK-intern) - „Plan enthält viele positive Aspekte – schmerzlich vermisst wird jedoch ein belastbarer Zeitplan zur Umsetzung“ „Das Eckpunktepapier enthält viele richtige Punkte, die zu einem schnelleren Ausbau und einer effektiveren Auslastung der Netze beitragen können. Auch die Vorschläge zu intelligenten Netzen gehen in die richtige Richtung, sie können dazu beitragen, den Netzausbau auf das notwendige Maß zu begrenzen“, sagte Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung, heute in Berlin. Bundeswirtschaftsminister Altmaier setze das Thema Netzausbau jetzt ganz oben auf seine energiepolitische Agenda. „Die starke Betonung dieses für das Gelingen der Energiewende entscheidenden Themas sehen wir sehr positiv“, so
Problem Permafrost von Roland Moesl E-Mobilität Ökologie Solarenergie 13. August 2018 Problem Permafrost seit langem bekannt (WK-intern) - In der Hitzewelle kam eine für viele überraschende Meldung "Kippendes Klimasystem: Warum eine Heißzeit droht". Hier wurde erstmals in Mainstream Medien über auftauende Permafrostböden und ausgasendes Methanhydrat berichtet. Für viele kam das überraschend. Klimawandelleugner hetzten sofort gegen diese neue Erfindung der Klimawissenschaft. Das sind aber keine neuen Erkenntnisse, sondern seit langem bekannte Tatsachen, die bisher einfach der breiten Öffentlichkeit verschwiegen wurden. All diese sogenannten "Klimakonferenzen" in denen vorgetäuscht wurde, ein bisschen CO2-Emission reduzieren reiche schon aus, hatten ein Tabuthema: Auftauenden Permafrost. Schon am 21. Februar 2009 schrieb ich, dass die Treibhausgasemissionen aus auftauenden
Meeresmüll in entlegensten Regionen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. August 2018 Die Osterinsel im Südpazifik ist eine der entlegensten Regionen der Erde. (WK-intern) - Obwohl tausende Kilometer von den Kontinenten entfernt lassen sich dort, wie im gesamten Südpazifik, die Abfälle der menschlichen Zivilisation in Form von Plastik nachweisen. Ein chilenisch-deutsches Forscherteam zeigt in einem Übersichtsartikel, der in der Fachzeitschrift Frontiers in Marine Science publiziert wurde, eindrucksvoll den Umfang der Verschmutzung und den Einfluss auf das marine Ökosystem. Seit einigen Jahrzehnten dominieren Kunststoffe viele Produkt- und Verpackungsbereiche. Leider gelangen mehr und mehr dieser sehr langlebigen Produkte in unsere Ozeane. Mit den Meeresströmungen verdriften sie selbst in die entlegensten Winkel unseres Planeten. Dort werden sie von
Sudan: Die Inbetriebnahmephase des Wasserkraftwerks des Dam Complex of Upper Atbara ist abgeschlossen Bioenergie Ökologie 10. August 2018 Mehrzweckprojekt Dam Complex of Upper Atbara – Alle Maschinensätze in Betrieb (WK-intern) - Mit der erstmaligen Netzsynchronisation am 11. Juni 2018 hat auch der letzte Maschinensatz des Wasserkraftwerks des Dam Complex of Upper Atbara (DCUAP) im Osten des Sudan die Inbetriebnahmephase abgeschlossen. Seither befindet sich dieser zusammen mit den drei zuvor fertiggestellten Maschinen im regulären Betrieb. Die vier vertikalen Kaplan-Maschinensätze à 80 MW (93 MVA) stellen nun dem elektrischen Netz eine Gesamtleistung von 320 MW zur Verfügung. und unterstützen wirkungsvoll die sudanesische Energieversorgung. Der erste Maschinensatz hatte bereits Anfang 2017 den Betrieb aufgenommen. Nach acht Jahren Bauzeit steht das von Lahmeyer International durchgeführte
Privatuniversität startet Projekt zur Vermehrung wassereigener Mikroorganismen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. August 2018 WIE HALTBAR IST WASSER? (WK-intern) - DER BIOSTABILITÄT VON WASSER MIT MODERNSTER DNA-& ZELLANALYSE AUF DER SPUR Karl Landsteiner Privatuniversität Krems startet Projekt zur Vermehrung wassereigener Mikroorganismen Um die Qualität von Grund- und Quellwasser besser zu verstehen, werden ab sofort modernste Methoden der Molekular- und Mikrobiologie sowie der chemischen Hochleistungsanalytik eingesetzt. Möglich wird dies dank eines jetzt gestarteten Projekts an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems). Ziel des Projektes ist es, disziplinenübergreifend neue Technologien zur Bewertung der Vermehrung von wassereigenen Bakterien und deren biochemischer Prozesse einzusetzen. So wird es möglich werden, die Biostabilität von Wasser wesentlich genauer als bisher zu bestimmen
BUND fordert Maßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Natur- und Gewässerschutz Ökologie Verbraucherberatung 8. August 2018 Durch die klimapolitische Untätigkeit der Bundesregierung verschärft sich die Klimakrise weltweit - auch in Deutschland. (WK-intern) - Die mit der aktuellen Hitzewelle verbundenen Umweltprobleme machen ein schnelles politisches Eingreifen notwendig. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert daher von der Bundesregierung umfassende Klima-Nothilfemaßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Natur- und Gewässerschutz. Um die deutschen Klimaziele wie versprochen bis 2020 so weit wie möglich zu erreichen, müsse Bundeskanzlerin Angela Merkel von ihren Ministerien jetzt Sofortmaßnahmen einfordern. Ein entsprechendes Forderungspapier veröffentlichte der BUND heute anlässlich einer Pressekonferenz in Nürnberg. "Die Bundesregierung muss aufhören, den Klimaschutz auf später zu verschieben. Lösungen liegen auf dem
Kleine Erfrischung: Dürre in Deutschland, aber das IKT lässt es regnen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. August 2018 Sommer, Sonne, Sonnenschein – und wochenlang kaum eine Wolke am Himmel. (WK-intern) - Die Freibäder sind voll, die Wiesen gelb und die Bäume werfen wegen der Trockenheit ihre Blätter ab. Da käme ein bisschen Regen gerade recht. Den macht sich das IKT bei Bedarf selbst. Denn jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Prüfung mit dem so genannten Tropfinfiltrometer, um die Durchlässigkeit von verlegten Pflastersteinen zu messen. Regenmengen werden in der Regel in Liter pro Quadratmeter angegeben. Und nie war diese Angabe passender. Denn viel mehr als ein Quadratmeter wird nicht nass, wenn die IKT-Prüfer ihr Tropfinfiltrometer aufstellen und sich ihren eigenen Regen
Hat Deutschland sein international bewundertes „made in Germany“ mittlerweile verspielt? Mitteilungen Ökologie Technik 8. August 2018 Wen man deutsches Know-how und deutsche Ingenieurkunst sehen will, richtet sich der Blick immer öfter nach China. (WK-intern) - Deutschland hat sein international bewundertes „made in Germany“ mittlerweile verspielt. „Atomausstieg, Energiewende, Abgasskandal und gescheiterte Großprojekte wie der Flughafen Berlin Brandenburg oder Stuttgart 21 haben sich zu nationalen Peinlichkeiten entwickelt,“ sagt Horst Roosen, Vorstand des UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. Wer einen Berufspendler auf die berühmte „deutsche Pünktlichkeit“ anspricht, muss radikal umdenken. Ein marodes Schienennetz, eine Technik teilweise aus dem 19. Jahrhundert und baufällige Brücken, sind Zeuge einer verfehlten Politik der deutschen Regierung. Pendler die auf die Straße ausweichen, stehen im Stau, fahren Umleitungen wegen gesperrter Brücken,
Ausnahmeentscheidungen für Kohlekraftwerke in Baden-Württemberg sind ein Desaster für den Naturschutz Ökologie Technik 7. August 2018 Deutsche Umwelthilfe kritisiert kurzfristige Ausnahmeregelungen, die es Betreibern der Steinkohlekraftwerke in Heilbronn und Mannheim ermöglichen, zeitlich befristet höher temperiertes Kühlwasser in Neckar und Rhein einzuleiten (WK-intern) - DUH kündigt rechtliche Prüfung an Einleitung birgt zusätzliche Risiken für die bereits bestehende hitzebedingte Extremsituation in den Gewässern, die Fischsterben verursacht Die Regierungspräsidien Stuttgart und Karlsruhe haben vor wenigen Tagen den Betreibern der Steinkohlekraftwerke in Heilbronn (EnBW) und Mannheim (Großkraftwerk Mannheim) unter bestimmten Bedingungen bewilligt, zeitlich befristet höher temperiertes Kühlwasser in Neckar und Rhein einzuleiten. Damit wird von bestehenden wasserrechtlichen Erlaubnissen abgewichen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sieht in der Maßnahme ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für Fauna und
Weckruf für den Klimaschutz Ökologie 7. August 2018 Vor Kabinettssitzung: Germanwatch und WWF veröffentlichen gemeinsames Papier mit den vier dringlichsten Aufgaben für einen besseren Klimaschutz der Bundesregierung (WK-intern) - Anlässlich der morgigen Kabinettssitzung fordern der WWF Deutschland und Germanwatch die Bundesregierung auf, endlich konkrete Maßnahmen gegen die Erderhitzung zu ergreifen. In einem gemeinsamen Papier benennen sie die dringendsten Aufgaben und orientieren sich dabei an Deutschlands verbleibendem CO2-Budget. „Hitze und Trockenheit machen Mensch und Natur in Deutschland und weltweit zu schaffen – doch die Bundesregierung bleibt weiter tatenlos. In den vergangenen neun Jahren ist Deutschlands Treibhausgas-Ausstoß nicht gesunken. Angesichts der zunehmenden Wetterextreme muss die Bundesregierung endlich zu einer aktiven Klimaschutzpolitik zurückkehren“, sagt
Auf dem Weg in die „Heißzeit“? Planet könnte kritische Schwelle überschreiten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. August 20187. August 2018 Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen. (WK-intern) - Selbst bei Umsetzung der im Pariser Abkommen festgelegten Pläne zur Minderung von Treibhausgasemissionen bleibt ein Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer neuen Studie im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4°C bis 5°C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10m bis 60m, so die Veröffentlichung. Der Übergang zu einer emissionsfreien