Windkraftanlagen in sechs Monaten statt sechs Jahren genehmigen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Windenergie Windparks Wirtschaft 11. August 2021 Scholz verspricht "sofortigen Neustart" beim Klimaschutz (WK-news) - SPD-Kanzlerkandidat*innen: Windkraftanlagen in sechs Monaten statt sechs Jahren genehmigen - "Kein Umerziehungskurs" Osnabrück. Nach der Veröffentlichung des IPCC-Berichts zur Erderwärmung hat SPD-Kanzlerkandidat*innen Scholz einen "sofortigen Neustart" beim Klimaschutz angekündigt, sollte die SPD die nächste Regierung führen. "Als Bundeskanzler*innen werde ich im ersten Jahr für Tempo sorgen. Das Baurecht, die Genehmigungs- und Beteiligungsverfahren müssen wir beschleunigen", sagte Scholz im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Die Genehmigung einer Windkraftanlage darf nicht sechs Jahre dauern, sondern muss in sechs Monaten gelingen. Das Gleiche gilt für die Stromleitungen in den Süden." Für mehr Klimaschutz will Scholz den Widerstand
VBEW unterstützt Bayern beim Aufbau der Windkraftnutzung Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 10. August 2021 Pro Woche 2 Mega-Windräder für die Energiewende! (WK-intern) - Gemäß der Strategie der Bayerischen Staatsregierung zum „Klimaneutralen Bayern 2040“ soll neben der Photovoltaik zukünftig auch die Windkraft wieder verstärkt zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen in Bayern beitragen. Der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. – VBEW hat von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) nachrechnen lassen, was das konkret bedeutet. Die installierte Windkraft-Leistung muss von heute rund 2,5 GW auf rund 13 GW bis 2040 gesteigert werden. Will man dieses Ziel mit Windkraftanlagen mit modernster Technik (rund 5 Megawatt Nennleistung pro Anlage) erreichen, müssen jede Woche 2 Windräder errichtet werden. „Die Windräder müssen in
Klimaneutral heizen: Nachhaltige Holzenergie kann zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen Bioenergie Mitteilungen Ökologie Technik 10. August 2021 Das Forum Nachhaltige Holzenergie sieht durch die beunruhigenden Ergebnisse des IPCC dringenden Handlungsbedarf (WK-intern) - Das Forum für Nachhaltige Holzenergie fordert angesichts des Weltklimaberichtes des Weltklimarates (IPCC) eine stärkere Nutzung von nachhaltiger Holzenergie zur schnelleren Reduktion des CO2-Ausstoßes: Europa wird zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels und Extremwetterereignissen betroffen, weshalb auch aus Sicht des Forums Nachhaltige Holzenergie dringender Handlungsbedarf besteht, weltweit die CO2-Emissionen zu reduzieren. Da weder der Einsatz von Photovoltaik noch Windenergie ausreichen wird, um schnelle CO2-Reduktionen zu erzielen, stellt die komplementäre Nutzung von nachhaltig gewonnener Holzenergie, die in der Bilanz eine deutliche Reduktion des CO2-Ausstoßes gegenüber den fossilen Energieträgern erbringt, einen
Bosch auf der IAA Mobility: Sichere, emissionsfreie und begeisternde Mobilität von heute und morgen E-Mobilität Ökologie Veranstaltungen Wasserstofftechnik 10. August 2021 Bosch lädt zum Erleben und Mitmachen ein Batterie und Brennstoffzelle: Elektrische Antriebe machen die Mobilität nachhaltiger. Fahrer und Fahrzeug: Assistiertes und automatisiertes Fahren macht den Straßenverkehr sicherer und komfortabler. Unterwegs und zuhause: Vernetzung macht Verkehrsmittel zum Teil des Internets und erhöht Sicherheit und Komfort. (WK-intern) - Autos, eBikes, Motorräder, Roller, Elektro-Rennwagen: Bosch macht auf allen Verkehrsmitteln mobil – und sogar Smartphone sowie die eigenen vier Wände zum Bestandteil der Mobilität. Auf der IAA Mobility 2021 in München präsentiert das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen seine Lösungen für eine personalisierte, automatisierte, vernetzte und elektrifizierte Mobilität. Sie finden Bosch in der Messehalle B3, Stand C30 sowie in der Bikehalle, im
Schlechtes Zeugnis für Atommüll-Endlagersuche – Beteiligung ungenügend, Zwischenbericht mangelhaft Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 9. August 2021 Die Konferenz zur Atommüll-Endlagersuche ist vorbei - der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist vom Ergebnis enttäuscht. (WK-intern) - Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat die Forderung nach kontinuierlicher Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Suche nach einem dauerhaften Lager für hochradioaktive Abfälle immer noch nicht umgesetzt. Für die Akzeptanz der Atommüll-Lagersuche in Deutschland ist das fatal. Antje von Broock, BUND-Geschäftsführerin: "Trotz Verbesserungen im Vergleich zum letzten Termin, blieb das Format weit hinter dem zurück, was man gute Beteiligung auf Augenhöhe nennen kann. Eine Verschiebung der Beratungen auf die Zeit nach der akuten Corona-Pandemie wäre wichtig gewesen. So brisante und
DLR: Klimawandel verstärkt Wetter- und Klimaextreme – Weltklimabericht Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. August 2021 Die Forschung, die Regierung und der Weltklimarat sind sich einig, der Mensch ist hautpverantwortlich an Flutkatastrophen und Erwärmung Weltklimarat IPCC veröffentlicht neuen Bericht, Band I: Naturwissenschaftliche Grundlagen des Klimawandels Mensch ist hautpverantwortlich für globale Erwärmung und Klimawandel Treibhausgas-Emissionen müssen sofort und drastisch reduziert werden, sonst ist 1,5 Grad-Begrenzung der Erwärmung unerreichbar DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler waren als Autoren am neuen IPCC-Sachstandsbericht beteiligt Schwerpunkte: Klimawandel, Erdbeobachtung, Raumfahrt, Luftfahrt (WK-intern) - Eine Erkenntnis, die nicht überraschend aber dennoch gravierend ist: Der Mensch ist hauptverantwortlich für die globale Erwärmung und den beobachteten Klimawandel. Neu gewonnene Daten und verbesserte Modellsimulationen belegen dies noch deutlicher als zuvor, wie der Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate
Wärtsilä liefert ein Batterie-Energiespeichersystem nach Australien Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 9. August 2021 Der Technologiekonzern Wärtsilä liefert ein Batterie-Energiespeichersystem an AGL Energy Limited, eines der führenden integrierten Energieunternehmen Australiens. Die 250 MW / 250 MWh Anlage wird auf Torrens Island in Südaustralien installiert Es wird das erste BESS-Projekt von AGL und das zweitgrößte in Australien sein (WK-intern) - Wenn das System installiert ist, wird es ein breites Portfolio von thermischen und erneuerbaren Erzeugungsanlagen unterstützen und Australien bei der Dekarbonisierung und beim Übergang zu einer 100 % erneuerbaren Energiezukunft unterstützen. AGL ist ein integrierter wesentlicher Dienstleister mit einer Stromerzeugungskapazität von mehr als 11.000 MW, was etwa 20 Prozent der gesamten Stromerzeugungskapazität im australischen National Electricity Market (NEM) entspricht. AGL
Kreislaufwirtschaft: Balsaholz aus Rotorblättern zurückgewinnen für den Leichtbau Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 9. August 2021 Stand-up-Paddleboard aus nachwachsenden Leichtbau-Materialien (WK-intern) - Herkömmliche Surfbretter bestehen jedoch aus erdölbasierten Materialien wie Epoxidharz und Polyurethan. Forschende am Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI wollen die Kunststoff-Boards durch nachhaltige Sportgeräte ersetzen: Sie entwickeln ein Stand-up-Paddle, das zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Das ökologische Leichtbau-Material ist vielseitig einsetzbar, etwa beim Bau von Gebäuden, Autos und Schiffen. Stand-up-Paddling (SUP) ist eine naturverbundene Sportart, doch die Kunststoffboards sind alles andere als umweltfreundlich. In der Regel werden zur Produktion der Sportgeräte erdölbasierte Materialien wie Epoxidharz, Polyesterharz, Polyurethan und expandiertes oder extrudiertes Polystyrol in Kombination mit Glas- und Carbonfasergeweben genutzt. In vielen Teilen der Welt werden diese
Abfall als erneuerbare Energiequelle nutzen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 9. August 2021 Internationales Verbundprojekt der TH Köln in Mali (WK-intern) - Die Stadt Bamako in Mali gehört zu einer der am schnellsten wachsenden Städten in Afrika und zählt heute mehr als zwei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Urbanisierung stellt die Stadt vor Herausforderungen: eine funktionierende Abfallwirtschaft muss bereitgestellt und eine sichere Energieversorgung gewährleistet werden. Im internationalen Verbundprojekt ERA-SOLMAB arbeiten die TH Köln, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die University of Sciences, Techniques and Technologies of Bamako (Mali) und die University of Tlemcen (Algerien) gemeinsam an Konzepten und Strategien für eine energetische Verwertung von Reststoffen. „In Bamako gibt es derzeit keine umfassende Abfallsammlung, Müll wird nicht getrennt, und
Ohne Druck bleiben die Energiepreise hoch Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 7. August 2021 Das Problem wäre deutlich kleiner, wäre der politische Druck beim Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren größer gewesen. (WK-intern) - Anders als noch vor zehn Jahren ist beispielsweise die Photovoltaik heute preislich zwar wettbewerbsfähig. Doch auf deutschen Dächern werden trotzdem immer noch viel zu wenige Solaranlagen installiert. Bei der Windkraft ist die Lage noch gravierender, weil der Widerstand der Bevölkerung in einzelnen Regionen gegen neue Windräder immens ist. Finanzielle Anreize reichen nicht, es muss strengere Vorgaben geben. Der erforderliche Boom für grünen Strom aus Sonne und Wind kommt nur, wenn die Parteien auch mal in den Clinch mit der Bevölkerung gehen. Dann
Behördenchef warnt Bundesländer bei Suche nach Atommüll-Endlager vor Ausschluss-Signalen Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. August 2021 Wolfram König: Abwehrreaktionen legen "Axt an Fundament des Suchverfahrens an" - Aber: "Am Ende keine verfahrenslenkende Bedeutung" (WK-intern) - Die Bemühungen einzelner Bundesländer wie Bayern und Sachsen, den Bau eines Atommüll-Endlagers auf ihrem Gebiet abzuwehren, sollen keine Erfolgsaussichten haben. Das hat Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) bekräftigt. "Solche Ausschluss-Signale einzelner Länder legen die Axt an die ergebnisoffene Vorgehensweise und somit an das Fundament des Suchverfahrens an. Man sollte sie aber nicht überbewerten. Sie haben am Ende keine verfahrenslenkende Bedeutung", sagte der Chef des Bundesamtes, das laut König in dem
DNR und BDEW legen Papier zu den gewässerpolitischen Konsequenzen der Hochwasserkatastrophe vor Aktuelles Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 6. August 2021 Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen entwickeln (WK-intern) - Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) haben als Konsequenz aus den verheerenden Hochwasserereignissen neue Strategien im Umgang mit Extremwetterereignissen gefordert. „Zu den Schwerpunkten einer gut durchdachten Hochwasser- und Gewässerschutzpolitik muss künftig gehören, die Auswirkungen von Extremwetterereignissen abzumildern“, so die beiden Organisationen in einem gemeinsamen Thesenpapier. Im Vordergrund stehe dabei, den Wasserrückhalt in der Fläche zu verbessern, die Flächenversiegelung zu stoppen und den Flüssen wieder mehr Raum zu geben. Zu diesem Zweck seien vorhandene Drainagen und Entwässerungsgräben möglichst zurückzubauen und die Flüsse wieder mit