Digitale Werbung ist stromintensiv – und damit nicht immer klimafreundlich Mitteilungen Ökologie Technik 1. November 2021 Studie zeigt Klimarelevanz digitaler Werbung auf LichtBlick Untersuchung macht Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette einer Kampagne transparent Ergebnis: Digitale Werbung ist stromintensiv - und damit nicht immer klimafreundlich (WK-intern) - In einer Studie zur Markenkampagne "Alles kann. Nichts muss." hat LichtBlick digitale Werbemittel auf ihren CO2*-Fußabdruck untersuchen lassen. Die Nachhaltigkeitsberatung corsus und LichtBlick Partner Cozero, der eine Software für CO2-Tracking entwickelt hat, haben die Emissionen digitaler Werbeassets, Digital Out-Of-Homes (DOOHs), digitaler TV-Clips (TVCs) sowie Plakate und Postkarten analysiert - von der Produktion bis hin zur Ausspielung. Die detaillierte Analyse hilft zu verstehen, wo genau Emissionen in welcher Höhe verursacht werden, um sie in Zukunft zu
DBU-Kolleg Energiewende: Nutzungsansprüche bei der Standortsuche von Windenergieanlagen Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen Windenergie 1. November 2021 Die private Stiftung DBU ist in einen überkomplexen Kampf gegen die internationale Klimakrise eingetreten - Wege schaffen für Energiewende DBUdigital: Diskussion mit jungen Promovierenden (WK-intern) - Osnabrück. Um die ökonomischen und ökologischen Folgen von Klimawandel und Erderwärmung zu begrenzen, soll nach internationalem Konsens der Treibhausgasausstoß weltweit minimiert werden. Die Energiewende spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie kann zwar angesichts des Ausbaus erneuerbarer Energien, der Ernährungssicherung und des Artenschutzes so manches Dilemma mit sich bringen. Möglichkeiten, um einvernehmlich zu realisierbaren Wegen zu kommen, gibt es aber. Dem gehen morgen (Dienstag) junge Promovierende des Stipendienprogramms der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) auf den Grund. Der Titel der DBUdigital-Veranstaltung:
Forschungsprogramm: Uni koordiniert bundesweit Kohlendioxid-Entnahme aus der Atmosphäre Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. November 2021 Die Entnahme und Speicherung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre gilt als wesentlich für die Einhaltung der Klimaschutzziele. (WK-intern) - Zehn Verbundprojekte im Rahmen der BMBF-Förderlinie "Carbon Dioxide Removal" erforschen CO2-Entnahmemethoden. Forschende gehen ökologischen, technischen, ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Fragen nach. Für die Einhaltung der Klimaschutzziele und die Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs sind massive Reduktionen des CO2-Ausstoßes notwendig. In der Klimaforschung gilt es jedoch als wahrscheinlich, dass die Maßnahmen zur Emissionsreduktion weltweit nicht ausreichend sein werden. "Wir müssen nun verstärkt auch die Entnahme und Speicherung von CO2 aus der Atmosphäre in den Blick nehmen", sagt Julia Pongratz, Inhaberin des Lehrstuhls für Physische Geographie und
Der Verein Greenpeace legt ein 150 Meter langes Feuer gegen die Erderwärmung Mitteilungen Ökologie 1. November 20211. November 2021 Unter dem Motto: "Braunkohle unter Dörfern bei Garzweiler muss im Boden bleiben" - befeuert der Verein eine symbolische Linie WELTKLIMAKONFERENZ BEGINNT GREENPEACE-AKTIVIST*INNEN MARKIEREN 1,5-GRAD-GRENZE VOR LÜTZERATH (WK-intern) - Lützerath - Mit einer symbolischen roten Linie zwischen der Ortschaft Lützerath und dem Braunkohletagebau Garzweiler in Nordrhein-Westfalen protestieren 35 Greenpeace-Aktivist*innen heute seit den frühen Morgenstunden gegen die drohende Zerstörung des Dorfes durch den Kohlekonzern RWE. Auf der Landstraße 277 haben sie eine 150 Meter lange von Feuer gesäumte rote Stoffbahn ausgelegt. In der Mitte des Stoffs steht “1,5°C LIMIT”, auf Transparenten ist “1,5°C heißt: Lützerath bleibt!” zu lesen. RWE plant, Lützerath und weitere fünf Dörfer abzureißen, um den
Germanwatch e. Verein: G20-Gipfel sendet wichtiges klimapolitisches Signal nach Glasgow Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 1. November 2021 „G20-Staaten haben das Rennen zur Klimaneutralität angenommen“ (WK-intern) - Glasgow/Rom - Die G20-Staaten – verantwortlich für gut 75 Prozent der globalen Emissionen - haben heute wichtige klimapolitische Signale an den parallel beginnenden Klimagipfel in Glasgow gesendet. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation G.e.V. sieht das als ermutigend. "Nun muss der Klimagipfel in Glasgow den – durch Corona verspäteten – Startschuss in das Jahrzehnt der Umsetzung der Klimaziele geben – durch konkrete Ankündigungen von Zielen und Verhandlungen über zentrale Regeln der Umsetzung“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer vom G.e. Verein. Trotz des vorherigen Widerstandes von China wurde gemeinsam die Erreichbarkeit des 1,5 Grad-Limits durch Handeln und Verpflichtungen
26. Weltklimakonferenz: Klimaziele führen zu einer Erderhitzung von etwa 2,7 Grad Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 31. Oktober 202131. Oktober 2021 26. Weltklimakonferenz in Glasgow kann neue Phase der internationalen Klima-Zusammenarbeit einleiten Heute beginnt in Glasgow die 26. Weltklimakonferenz (COP26). Ohne den Prozess der jährlichen Weltklimakonferenzen und das Pariser Klimaabkommen hätte der Welt eine Erderhitzung von 5-6 Grad gedroht. (WK-intern) - Unter Vorsitz von Großbritannien verhandeln dort Regierungsvertreter*innen aus 197 Ländern. Am 1. und 2. November findet ein Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschef*innen statt, an dem auch das kommissarische Bundeskanzler*innen Dr.*innen teilnimmt. Bis zum geplanten Ende der Konferenz am 12.11. soll sich die Weltgemeinschaft zu den letzten noch offenen Fragen des Regelwerks zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens einigen. Das kommissarische Bundesumweltminister*innen sagt: „In Glasgow kann und
Petition vor Klimagipfel: 1 Million Unterschriften an Gewessler für Austritt aus Energiecharta-Vertrag Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 31. Oktober 2021 Energiecharta-Vertrag konterkariert Pariser Klimaabkommen (WK-intern) - Drei Tage vor Beginn des COP26-Klimagipfels in Glasgow fordern heute Vertreter*innen der Zivilgesellschaft von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler den Ausstieg Österreichs aus dem Energiecharta-Vertrag (ECT). Bei einem Termin im Klimaschutzministerium haben sie nicht nur mehr als eine Million Unterschriften einer europaweiten Petition, sondern auch die Stellungnahmen von mehr als 500 Wissenschaftler*innen und mehr als 400 Organisationen gegen den Klimakiller-Vertrag an die Ministerin übergeben. Der Energiecharta-Vertrag ist die Antithese zum Pariser Klimaabkommen. Er ermöglicht es fossilen Konzernen, mittels einer Paralleljustiz die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien zu blockieren. Wie zahlreiche Beispiele zeigen, nutzen diese Konzerne den Vertrag um Staaten für Klimaschutz-Gesetze abzustrafen, wenn sie dadurch
Expertisen-Service zur extremen Erwärmung auf der Weltklimakonferenz in Glasgow Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 31. Oktober 202131. Oktober 2021 Das Alfred-Wegener-Institut ist mit mehreren Forscherinnen und Forschern auf der COP26 vertreten (WK-intern) - Vom 1. bis 12. November 2021 treffen sich in Glasgow Staatsoberhäupter, Organisationen und Forschende zur Weltklimakonferenz COP26. Es geht vor allem darum, die nationalen Maßnahmen und Ziele zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind jetzt schon mit weitreichenden Folgen zu sehen und zu spüren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sind vor Ort, beteiligen sich an Veranstaltungen der COP26 und berichten von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Polar- und Meeresforschung. Eine Themenwebseite mit Expertinnen
Die Energiewende braucht mehr digitale Innovationen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 31. Oktober 2021 Die Veranstaltung „Energie ist digital“ fand mit prominenter Beteiligung statt (WK-intern) - Die Digitalisierung hat unser Leben in den letzten Monaten stärker geprägt als je zuvor – und gerade passiert noch viel mehr. Denn vor allem die Energiewende braucht die Digitalisierung als Instrument, um Ziele wie Dekarbonisierung, Klimaschutz und Sektorenkopplung zu erreichen. Diese zentralen Themen standen im Mittelpunkt der Tagung „Energie ist digital“, die am 26.10.2021 von der Bayern Innovativ GmbH und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) als Hybridevent veranstaltet wurde. Mehr als 70 Teilnehmende haben sich in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften eingefunden und über 400 Person*innen sind dem Aufruf gefolgt,
Landwirtschaftsexpert*innen: In Deutschland müssen die Hälfte der Stall- und Weide-Tiere dem Klima geopfert werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Oktober 202130. Oktober 2021 Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral werden kann, müssen die Emissionen aus der Landwirtschaft drastisch sinken. GREENPEACE-STUDIE: KLIMANEUTRALITÄT NUR MIT HALBER TIERZAHL ERREICHBAR (WK-intern) - Das kann nur gelingen, wenn die Zahl der Tiere in den Ställen und auf den Weiden etwa halb so groß ist wie heute. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Öko-Instituts (https://act.gp/2XWfhtH) im Auftrag von Greenpeace. Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral werden kann, müssen die Emissionen aus der Landwirtschaft drastisch sinken. Das kann nur gelingen, wenn die Zahl der Tiere in den Ställen und auf den Weiden etwa halb so groß ist wie heute. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Dramatisches PIK-Direktor*innen und Klimaökonom*innen Edenhofer steuert auf 4 Grad mehr Erderwärmung zu Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Oktober 2021 PIK-Klimaökonom*innen vor Glasgow-Gipfel: Wir steuern auf vier Grad zu (WK-intern) - PIK-Direktor*innen fordert EU-US-China-Initiative für globalen Kohleausstieg - "Sonst wird sich die 1,5-Grad-Tür für immer schließen" Osnabrück. Vor dem Start des Weltklimagipfels in Glasgow hat das PIK-Klimaforscher*innen vor einer weit drastischeren Erderwärmung als bislang befürchtet gewarnt: "Die Emissionen steigen weiter jedes Jahr, und zwar dramatisch. Die aktuelle Gaspreis-Krise beschert der Kohle ein unheilvolles Comeback. Das heißt: Wir steuern nicht auf 2,7 Grad zu, sondern auf vier Grad, und damit auf eine nicht mehr zu beherrschende Erderwärmung, die übrigens auch rein wirtschaftlich wirklich verheerend wäre", sagte das Direktor*innen des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
Sinkende Energiekosten verspicht das BMU durch Förderung des Klimaschutzes Behörden-Mitteilungen Ökologie 30. Oktober 202130. Oktober 2021 Bundesumweltministerium baut Förderung des kommunalen Klimaschutzes umfangreich aus (WK-intern) - Mit der „Kommunalrichtlinie“ unterstützt das Bundesumweltministerium (BMU) seit 2008 den Klimaschutz in Städten und Gemeinden. Die positiven Effekte gehen dabei weit über die CO2-Reduzierung hinaus: Sie steigern die Lebensqualität vor Ort und entlasten den kommunalen Haushalt durch sinkende Energiekosten. Jetzt hat das BMU die Kommunalrichtlinie im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) novelliert. Neue Förderschwerpunkte, insbesondere in Form personeller Unterstützung für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, erweiterte Antragsberechtigungen und eine lange Geltungsdauer sollen ab 1. Januar neue Anreize für kommunale Akteure schaffen, sich für den Klimaschutz vor Ort zu engagieren. Bundesumweltminister*innen: „Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen,