Klimavorsorge: Ministerium will der Dringlichkeit der Klimaanpassung in einem ersten Schritt Rechnung tragen Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. März 2022 Lemke präsentiert Sofortprogramm Klimaanpassung (WK-intern) - Das Bundesumweltminister*in Lemke hat heute im Rahmen der ersten Vernetzungskonferenz „Kommunale Klimaanpassung im Dialog“ ein Sofortprogramm des BMUV für die Anpassung an den Klimawandel vorgestellt. Das Maßnahmenpaket dient dazu, erste Schritte und Maßnahmen schnell in die Praxis zu bringen. Damit will das Ministerium der Dringlichkeit der Klimaanpassung in einem ersten Schritt Rechnung tragen. Im Fokus des Programms steht die Unterstützung von Kommunen durch den Ausbau von Förderprogrammen und Kompetenzaufbau, durch passgenaue Beratung vor Ort und bessere Ausbildung von lokalen Experten sowie die Sensibilisierung und Aufklärung von Bürgern. Das Bundesumweltminister*in Lemke: „Der jüngste Bericht des Weltklimarats beschreibt schonungslos die
Klage gegen den illegalen Betrieb des Forschungsreaktors Garching Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 24. März 2022 Geheime CSU/CDU-Vereinbarung erlaubt Weiterbetrieb des Forschungsreaktors Garching mit hochangereichertem Uran (WK-intern) - Die Umrüstung des Forschungsreaktors FRM II in Garching auf nicht-atomwaffenfähiges Uran verzögert sich immer weiter – auch mit Hilfe von CSU und CDU. Das zeigt eine Vereinbarung von Dezember 2020, die das Umweltinstitut München jetzt veröffentlicht hat. Das damals CDU-geführte Bundesforschungsministerium und das bayerische CSU-Wissenschaftsministerium erteilen der TU darin einen Freifahrtschein für den Weiterbetrieb mit hochangereichertem Uran (HEU), ohne einen verbindlichen Umrüstungstermin festzulegen. Mit der Vereinbarung versuchen die Söder-Regierung und die frühere Bundesregierung erneut die atomrechtlichen Bestimmungen zu unterlaufen. „Die neue Vereinbarung wurde ab 2016 offenbar satte vier Jahre verhandelt. Das Ergebnis
Greenpeace: LNG ist klima- und umweltschädlich Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. März 2022 LNG, das ist durch Abkühlung auf minus 160 Grad verflüssigtes Gas (Liquified Natural Gas). (WK-news) - Wenn die Terminal fertiggestellt werden, könnten in Deutschland Tanker mit Flüssiggas aus Nahost oder den USA anlegen. Doch LNG hat eine äußerst schlechte Klimabilanz - denn der Energieaufwand für das Abkühlen ist extrem hoch. Zudem würden die LNG-Terminals den Import von Fracking-Gas aus den USA ermöglichen, das ganz besonders klima- und umweltschädlich ist. Lesen Sie mehr bei Greenpeace
Forscher entwickeln Optische Sensoren zur Erkennung der Wasserverunreinigung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. März 2022 Eine gemeinsame Forschungsarbeit der City University of London und des Indian Institute of Science nutzt fortschrittliche Photonik, um Verunreinigungen in Indiens Wasserläufen zu erkennen. (WK-intern) - Diese bahnbrechende Arbeit könnte weitreichende Vorteile für Indien und darüber hinaus haben. In vielen Teilen der Welt bestehen Probleme mit der Wasserqualität, aber nur in wenigen so sehr wie in Indien. Die schlechte Infrastruktur, die große und schnell wachsende Bevölkerung und die komplexe kulturelle Beziehung zu Flüssen führen dazu, dass viele Wasserläufe mit Verschmutzung und Krankheitserregern belastet sind. Im Water, Sanitation and Hygiene (WASH) Performance Index 2015 der University of North Carolina schneidet Indien schlecht ab und
N-Österreich stockt Ressourcen für Windanlagen-Genehmigungsbehörden auf Behörden-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 23. März 202223. März 2022 IG Windkraft begrüßt Ankündigungen vom Land NÖ zur Aufstockung der Ressourcen für Genehmigungsbehörden (WK-intern) - Weitere konkrete Schritte Niederösterreichs müssen nun aber zeitnah folgen Die gestrige Ankündigung von Landeshauptfrau Mikl-Leitner, die Ressourcen für die Genehmigungsbehörden aufzustocken, begrüßt die IG Windkraft sehr. „Dieser erste kleine Schritt kann die kommenden Genehmigungen für neue Windkraftprojekte beschleunigen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und fordert: „Dies kann aber nicht die Antwort auf die veritable Energiekrise sein, in der wir derzeit stecken. Jetzt müssen weitere, deutlich größere Schritte Richtung Energiewende kommen.“ Denn durch immer neu eingeführte Hürden sind in den letzten Jahren die jährlich neu bewilligten Windkraftanlagen
BEE e.Verein will Energiesouveränität durch heimische Potentiale Erneuerbarer Energien erreichen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. März 2022 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vorgelegt. (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat eine Stellungnahme dazu eingereicht und begrüßt die Änderungen im EnWG, die zu einer besseren Transparenz und Kommunikation zwischen Netzbetreibern dienen. Gleichzeitig bestehe aber Änderungsbedarf, insbesondere für den Szenariorahmen. „Für das Erreichen der Klimaziele müssen verschiedene Pfade berücksichtigt werden. Es fehlt aber ein Pfad, der die Abhängigkeit von Energieimporten stark begrenzt bis löst. Gerade vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs wird deutlich, dass Versorgungssicherheit und Klimaziele mit heimischen Erneuerbaren Energien erreicht werden müssen, um Energiesouveränität zu erlangen“, so BEE-Präsidentin Dr.
Klimaschädliche Subventionen von fossilen Energien beenden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. März 2022 Pressekonferenz: Jetzt erst recht: Klimaschädliche Subventionen von fossilen Energien beenden, Unabhängigkeit von Russland schneller erreichen (WK-intern) - Die derzeit hohen Energiepreise als Folge des russischen Angriffskriegs machen erneut deutlich: Klimaschutzpolitik ist Standortpolitik und Sozialpolitik. Unsere Abhängigkeit von fossilen Energien gefährdet den Frieden, unsere wirtschaftliche Stabilität und unser soziales Gefüge. Immer noch fließen in Deutschland jährlich über 60 Milliarden Euro in klimaschädliche Subventionen. Sie schaden dem Klima, erhöhen die fossile Abhängigkeit, sorgen für Marktverzerrungen, blockieren innovative Technologien und belegen wichtige Haushaltsspielräume, etwa für sozialpolitische Maßnahmen. Mehrere Sozialverbände und über 800 Unternehmen fordern jetzt in einem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung, klimaschädliche Subventionen wie das Diesel-
bne-Positionspapier: Aktives Repowering für Solarparks Mitteilungen Ökologie Solarenergie 23. März 2022 Ein unterschätzter Booster auf dem Weg zu 200 GW Photovoltaik (WK-intern) - Im Koalitionsvertrag steht das Ziel, dass bis 2030 200 GW Photovoltaik-Leistung installiert sein sollen. Ende 2021 waren 59 GW Modulleistung installiert. Ein Teil dieser Leistung wird bis 2030 wegfallen, im Idealfall durch Repowering. Das Thema Repowering bietet bei einem aktiven Angehen mehrere Chancen. Es handelt sich zumindest im Freiflächenbereich um niedrig hängende Früchte. Freiflächenanlagen mit leistungsschwachen alten Modulen können durch leistungsstarke Module ersetzt werden. Damit können auf bereits erschlossenen Flächen zum einen die vorhandene Leistung gehalten und zusätzliche GW installiert werden. Das Erreichen des 200 GW-Ziels wird dadurch deutlich erleichtert. Auch werden Diskussionen
Phoenix Contact ist Mitglied der Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff (ECH2A) Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Wasserstofftechnik 23. März 2022 Phoenix Contact ist jetzt Mitglied der „European Clean Hydrogen Alliance". Diese europäische Plattform für Wasserstoffprojekte wurde im Juli 2020 von der Europäischen Union gegründet. Ziel von ECH2A ist es, den Auf- und Ausbau einer Wasserstoffwirtschaft in Europa zu fördern. Diese ist ein wichtiger Faktor für das Gelingen des EU-Green Deal, bis 2045 eine europäische Klimaneutralität zu erreichen. Zeitgleich wurde dafür von der Europäischen Kommission eine europäische Wasserstoffstrategie verabschiedet. Die Allianz Ech2A bringt Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um den Aufbau einer Wasserstoffökonomie in Europa zu beschleunigen und die Umsetzung von Erzeugung, Transport und Verteilung zu vereinbaren. Zu den mehr als 800 Mitgliedern
dena: Potenziale alternativer Antriebe noch nicht ausgeschöpft E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 23. März 2022 Es besteht noch erheblicher Informations- und Aufklärungsbedarf zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben Gebrauchtwagenmarkt für Elektrofahrzeuge wird zentrale Rolle zukommen (WK-intern) - Verbraucher sind nach wie vor nicht ausreichend über die Vorteile und die Notwendigkeit alternativer Antriebe informiert, ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Obwohl die Neuzulassungszahlen insbesondere der batterieelektrischen Fahrzeuge steigen und das Thema in der Öffentlichkeit präsent vertreten ist, würde sich lediglich ein gutes Viertel (29 Prozent) der Befragten bei einer Neuanschaffung für ein Elektrofahrzeug entscheiden (gegenüber einem Fünftel für ein Hybrid-Fahrzeug und 23 Prozent für einen Benzinantrieb). Das Ziel der
Immer mehr Menschen in Bayern werden Mitglied von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 23. März 2022 Grüne Partei: stark und sicher in ganz Bayern (WK-intern) - Zum Jahresende 2021 hat die Mitgliederzahl mit 19.837 erneut eine Höchstmarke erreicht (Wachstum gegenüber 2020: 13,5 Prozent). Der grüne Landesverband Bayern ist der zweitgrößte in Deutschland. Diese sich fortsetzende positive Entwicklung kommentiert die Parteivorsitzende der bayerischen GRÜNEN, Eva Lettenbauer: „Mehr als sechs Menschen pro Tag sind im Jahr des Bundestagswahlkampfs in die grüne Partei in Bayern eingetreten. Diese positive Entwicklung setzt sich seit Jahren fort und zeigt uns, dass die Menschen echten Klimaschutz, Energiesicherheit und soziale Gerechtigkeit wollen. Dabei vertrauen sie auf die grüne Politik mit starken Werten, einem konkreten Plan und ihrem klaren
Biokraftstoffe leisten unverzichtbaren Beitrag zur Versorgungssicherheit Bioenergie Ökologie 23. März 202223. März 2022 Ukraine-Krieg hat globale Auswirkungen auf Agrarmärkte. (WK-intern) - Die Ukraine und Russland sind wichtig für die weltweite Versorgung mit Weizen, Mais, Sonnenblumen, Raps und Soja. Die aktuellen Preisanstiege für diese Waren zeigen, wie stark der Krieg und der damit verbundene Ausfall von Lieferungen die Märkte erfasst hat. Die Stabilisierung der Agrarmärkte und die Versorgung mit Nahrungsmitteln hat nun Vorrang. Deutschland und die EU stehen vor der Aufgabe, die ausfallenden Lieferungen an Agrarprodukten aus der Ukraine und Russland so weit wie möglich auszugleichen. Forderungen, die gesetzlichen Vorgaben für den Einsatz von Biokraftstoffen zu ändern, um die Verarbeitung von Agrarrohstoffen zu Biodiesel und Bioethanol zugunsten der Nahrungsmittelherstellung