Werbung Wasserstoff als Zukunftstechnologie für die Lausitz Forschungs-Mitteilungen Technik 8. August 2019 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Wasserstoff als Zukunftstechnologie für die Lausitz (WK-intern) – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus begrüßt die heute vom Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) vorgestellten Eckpunkte zum Ausbau der Wasserstoffindustrie im Land Brandenburg. „Wir freuen uns, dass Bund und Land die Chancen der Wasserstofftechnologie für die Strukturwandelregion Lausitz erkannt haben“, erklärt Marcus Tolle, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus. „7000 Industriearbeitsplätze könnten der Studie zufolge durch einen konsequenten Ausbau der Wasserstoffindustrie in Brandenburg entstehen – ein wichtiger Schritt im Wandel von der Braunkohle- zur Innovationsregion.“ Die heute vorgestellte Potenzialanalyse des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes im Auftrag des brandenburgischen Wirtschafts- und Energieministeriums beleuchtet die Chancen durch die Ansiedlung von Wasserstoffindustrien. Das Land Brandenburg sei ein attraktiver Standort für die Elektrolyseindustrie und könne Vorreiter für den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft werden. „Die südbrandenburgische Wirtschaft steht bereit zu investieren, Produktionskapazitäten aufzubauen und gemeinsam mit der Wissenschaft die Zukunftstechnologie Wasserstoff voranzutreiben“, so Marcus Tolle. Um die Vorteile und den aktuellen Entwicklungsstand dieser Technologie für die unterschiedlichen Bereiche der Wirtschaft in der Lausitz nutzbar zu machen, hat die IHK Cottbus vor zwei Wochen das Netzwerkmanagement der Initiative „durchatmen“ übernommen und wird diese sukzessive als ‚Wasserstoffnetzwerk Lausitz’ auf die ganze Wirtschaftsregion ausdehnen. Über den bundesweiten Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“ fördert der Bund bereits heute den Bau eines Wasserstoff-Referenzkraftwerkes Industriepark Schwarze Pumpe sowie eine Vielzahl weiterer Einzelprojekte in Cottbus mit insgesamt 58 Millionen Euro. PM: IHK Cottbus Weitere Beiträge:Verringerung kurzlebiger Klimatreiber bringt keinen Aufschub für CO2-ReduktionStudien von Fraunhofer-ISI und TU Wien über Klimaziele, Treibhausgase, EnergiekostenNetzbetreiber HanseWerk-Gruppe sucht engagierte Schülerinnen und Schüler für Sozialen Tag 2017