G20-Umweltminister verabschieden Kommuniqué zu Klimaschutz, Energiewende, Meeresmüll und Ressourceneffizienz Behörden-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 17. Juni 2019 Schwarzelühr-Sutter: „Abkehr vom Pariser Übereinkommen findet keine Nachahmer“ (WK-intern) - Die Umweltministerinnen und –minister der G20-Staaten haben sich bei ihrem ersten Treffen über wichtige Handlungsfelder im Klima-, Meeres- und Ressourcenschutz verständigt. Alle Länder außer den Vereinigten Staaten bekräftigen in einer Abschlusserklärung ihr Engagement zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Beim Kampf gegen den Meeresmüll zogen die USA wieder mit, so dass die 20 größten Industrie- und Schwellenländer eine gemeinsame Strategie beschließen konnten. Unter anderem sollen die Einträge von Plastik- und anderen Abfällen besser überwacht und der Austausch von Know-How bei Abfallentsorgung und Recycling intensiviert werden. Außerdem wurde eine gemeinsame Initiative zur Klimaanpassung verabschiedet. Die
Neue Regeln für Stromerzeuger, -speicher und -bezugsanlagen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 17. Juni 2019 Von Dieter Rosenwirth, TÜV SÜD Industrie Service GmbH (WK-intern) - Seit April 2019 gelten neue technische Regeln für den Anschluss an Nieder-, Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetze. Die nötigen Nachweise können teilweise mit Computersimulationen erbracht werden. TÜV SÜD informiert über die Verfahren und Möglichkeiten. Mit der Energiewende gehen immer mehr Windenergieanlagen ans Netz. Gleichzeitig werden vermehrt Energiespeicher und Mischanlagen an die Nieder- und Mittelspannungsnetze angeschlossen. Die fortschreitende Dezentralisierung der Erzeugerstruktur macht die Stabilität der Netze zur Herausforderung. Abhilfe schaffen sollen die neuen technischen Anwendungsregeln (TAR) VDE-AR-N 4105 (Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz), 4110 (Mittelspannung), 4120 (Hochspannung) und 4130 (Höchstspannung). Sie legen Eigenschaften fest, die Betreiber für die
Frankfurt Energy Holding GmbH stellt ihr Berichtswesen schrittweise um Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Technik 17. Juni 2019 Frankfurt Energy automatisiert mit IDL den Konzernabschluss Einführung einer modernen Systemlösung für Finanzberichterstattung Implementierung von Konsolidierungslösung im ersten Schritt; Finanzplanung und Reporting sollen folgen Erstellung des Konzernabschlusses bereits jetzt erheblich beschleunigt (WK-intern) - Die Frankfurt Energy Holding GmbH stellt ihr Berichtswesen schrittweise von Excel auf eine Systemlösung des Financial Performance Management-Spezialisten IDL um, die alle Finanzberichtsprozesse der Unternehmensgruppe auf gemeinsamer Datenbasis unterstützt. In der ersten Projektphase wurde IDL.KONSIS eingeführt und eine intelligente Schnittstelle zum Vorsystem DATEV definiert. Damit konnte Frankfurt Energy seine Konzernabschlusserstellung auf Basis von DATEV weitgehend automatisieren und den Aufwand für den Konsolidierungsprozess von 27 auf 9 Manntage reduzieren. Standardisierte Abschlussprozesse im dynamischen Projektumfeld Für
Energieverbrauch in Deutschland erneut rückläufig, Wind-Stromproduktion stieg um mehr als 25% Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. Juni 2019 Daten für das erste Quartal 2019 / Kohlen zweistellig im Minus (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um knapp 3 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) fiel der Verbrauch im ersten Quartal um 2,7 Prozent auf 3.730 Petajoule (PJ) beziehungsweise 127,4 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Bei den Kohlen lagen die Rückgänge im zweistelligen Bereich, die Erneuerbaren konnten dagegen insgesamt um knapp 2 Prozent zulegen. Auf die Entwicklung des Energieverbrauchs im ersten Quartal 2019 übte das Wetter den größten Einfluss aus. Nach einem gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich
PIK erhält erste Professur für Klimawandel und Gesundheit in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2019 Macht der Klimawandel krank? (WK-intern) - Um die Zusammenhänge zwischen Klimaveränderungen und der Bevölkerungsgesundheit zu erforschen, hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) die bundesweit erste Professur für Klimawandel und Gesundheit eingerichtet. Für die neue Position konnte jetzt die Medizinerin und Epidemiologin Prof. Dr. Dr. Sabine Gabrysch gewonnen werden. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit sind vielfältig. Sie zu untersuchen und Lösungsansätze zu entwickeln, ist das Ziel von Prof. Gabrysch. „Bisher standen vor allem die Folgen von Hitzewellen und die Ausbreitung tropischer Infektionskrankheiten im Fokus der Forschung“, sagt die Wissenschaftlerin. „Aber auch die Ernährungssicherheit ist
Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung besucht internationale Organisationen in Wien Behörden-Mitteilungen 17. Juni 2019 Vom 17. bis 18. Juni 2019 reist eine Delegation des Unterausschusses Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung nach Wien, um dort ansässige internationale Organisationen zu besuchen. (WK-intern) - Wien ist einer der bedeutendsten internationalen Amtssitze, rund 40 internationale Organisationen mit insgesamt etwa 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben dort ihren Standort. Die Abgeordneten treffen u.a. mit Vertretern der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) zusammen und sprechen dabei auch über die Wiener Nuklearvereinbarung über das iranische Atomabkommen (JCPoA). In einem Gespräch mit Repräsentanten der Organisation für Sicherzeit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) möchten die Abgeordneten vor allem erfahren, wie die OSZE weitere Möglichkeiten zur Vermittlung im Ukraine-Russland-Konflikt
BDEW zur Einigung der Bundesregierung zum Düngerrecht Mitteilungen Ökologie 17. Juni 2019 Zur Einigung der Bundesregierung zum Düngerrecht erklärt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/ Abwasser: (WK-intern) - "Es gibt zwar einige Verbesserungen, dennoch steckt der Teufel weiterhin im Detail: Zwar sollen die zulässigen Düngemengen in den nitratgefährdeten Gebieten um 20 Prozent reduziert werden. Diese Reduzierung soll jedoch nicht für alle landwirtschaftlichen Flächen gleichermaßen gelten. Vielmehr handelt es sich um einen Durchschnittswert pro landwirtschaftlichem Betrieb. Es hilft aber nichts, wenn auf der einen Fläche deutlich weniger gedüngt wird und dafür an anderer Stelle deutlich mehr Dünger aufgebracht werden darf. Das ist besonders mit Blick auf düngeintensive Sonderkulturen oder den Maisanbau absolut kontraproduktiv für den Grundwasserschutz. Deshalb fordern
Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär, stellt weiteren Ausbau von Offshore-Windenergie in Aussicht Behörden-Mitteilungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 17. Juni 201917. Juni 2019 Thomas Bareiß: Mehr Offshore-Ausbau möglich (WK-intern) - BWO mit Vorschlag zu weiteren Schritten Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Thomas Bareiß hat beim Erneuerbaren Energien Gipfel des Thinktanks Aurora Energy Research in Berlin eine Erhöhung des Ausbaupfads von Offshore-Windenergie in Aussicht gestellt. Der BWO begrüßt diese Ankündigung ausdrücklich. Die Offshore-Windbranche fordert seit langer Zeit eine Anpassung des Ausbauziels auf mindestens 20 GW bis 2030 und 35 GW bis 2035. Aus Sicht des BWO kann die Offshore-Windenergie einen größeren Beitrag als bisher zum Fortschritt der Energiewende in Deutschland leisten. „Das Potenzial für Offshore ist enorm“, sagt Catrin Jung, Vorstandsvorsitzende des BWO e.V., „der Wind auf dem Meer
Forschende der ETH Zürich gelingt erstmals CO2-neutralen Treibstoff aus Luft und Sonnenlicht herzustellen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 14. Juni 2019 Forschende der ETH Zürich haben die Technologie entwickelt, die aus Sonnenlicht und Luft flüssige Treibstoffe herstellt. (WK-intern) - Zum ersten Mal weltweit demonstrieren sie die gesamte thermochemische Prozesskette unter realen Bedingungen. Die neue solare Mini-Raffinerie steht auf dem Dach des Maschinenlaboratoriums der ETH Zürich. CO2-neutrale Treibstoffe sind für eine nachhaltigere Luft- und Schifffahrt von zentraler Bedeutung. ETH-Forschende haben eine solare Anlage gebaut, mit der sich synthetische flüssige Treibstoffe herstellen lassen, die bei der Verbrennung nur so viel CO2 freisetzen, wie zuvor der Luft entnommen wurde. CO2 und Wasser werden direkt aus der Umgebungsluft abgeschieden und mit Solarenergie aufgespalten. Das Produkt ist Syngas, eine
Deutschland stimmt für EU-weite CO2-Flottengrenzwerte für Lkw Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 14. Juni 2019 Svenja Schulze: „Ein Meilenstein für den Klimaschutz im Straßengüterverkehr“ (WK-intern) - Der Rat der EU-Mitgliedsstaaten hat heute mit der Unterstützung Deutschlands erstmals eine EU-Verordnung zur Beschränkung für den CO2-Ausstoß von Sattelzugmaschinen und Lkw beschlossen. Demnach muss der CO2-Ausstoß schwerer Nutzfahrzeuge über 16 Tonnen bis 2025 um 15% und bis 2030 um 30% fallen. Im April waren bereits neue Flottengrenzwerte für Autos und leichte Nutzfahrzeuge beschlossen worden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Mit dieser wichtigen Verordnung haben wir nun auch in Europa verbindliche CO2-Vorgaben für Lkw. Diese gibt es bereits seit Jahren in USA, China und Japan. Knapp ein Viertel der gesamten CO2-Emissionen im Verkehr stammen
Beginnende Instabilität in der Westantarktis könnte die schnellste auf dem Kontinent sein Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Juni 2019 Entlang der antarktischen Küste gibt es vielfach Instabilitäten im Eis, die gleichsam darauf warten, ausgelöst zu werden. (WK-intern) - Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fließen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen. Dabei ist genau jene Region, in der die Instabilität durch eine Erwärmung des Ozeans wahrscheinlich bereits eingesetzt hat, auch die Region, die schneller kollabieren wird als jede andere, so Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Auch wenn der vergleichsweise schnelle Eisverlust sich nur über Jahrzehnte hinweg entfaltet und Jahrhunderte andauert, ist die Geschwindigkeit des Eisverlustes in der Antarktis bereits heute ein wichtiger Faktor für
Arnold Staedel ist neuer Leiter des Geschäftsfeldes Elektro- und Gebäudetechnik der TÜV SÜD Industrie Service GmbH Mitteilungen Technik 13. Juni 2019 Arnold Staedel leitet Geschäftsfeld Elektro- und Gebäudetechnik (WK-intern) - Als führender Anbieter von Ingenieur- und Prüfleistungen in Deutschland kümmert sich TÜV SÜD Industrie Service um die Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Anlagen, Infrastruktureinrichtungen und Gebäuden. Arnold Staedel ist bestens vertraut mit den Anforderungen des Marktes und den aktuellen Herausforderungen. Nach seinem Studium der Elektrotechnik, Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der Technischen Hochschule Georg-Simon-Ohm in Nürnberg begann er seine berufliche Laufbahn im Jahr 1992 als Sachverständiger und Gutachter im Bereich Elektrotechnik und Explosionsschutz der TÜV SÜD Industrie Service GmbH in Nürnberg. Im Rahmen seiner beruflichen Entwicklung war er in den folgenden Jahren zusätzlich als Referent, Auditor,