Knapp die Hälfte des eingespeisten Stroms stammt aus den erneuerbaren Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 20. September 2019 Stromerzeugung im 2. Quartal 2019: Knapp die Hälfte des eingespeisten Stroms aus erneuerbaren Energien (WK-intern) - Rückgang der insgesamt eingespeisten Strommenge um 4,5 % zum Vorjahresquartal Im 2. Quartal 2019 wurden in Deutschland 56 Milliarden Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das ein Anstieg um 6,3 % gegenüber dem 2. Quartal 2018. Der Anteil erneuerbarer Energien an der insgesamt eingespeisten Strommenge stieg dadurch von 41 % auf 46 %. Diese Entwicklung ist durch den gesetzlichen Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien begünstigt. Zudem ging die insgesamt eingespeiste Strommenge, die sich
Künstlicher Kraftstoff (eFuels) für den Klimaschutz E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. September 2019 Bosch: eFuels sind Baustein für weniger CO₂ (WK-intern) - Stuttgart – Die Erderwärmung auf maximal zwei Grad gegenüber dem Beginn der Industrialisierung begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad – das verlangt das Pariser Klimaschutzabkommen. Dafür müssen auch die fossilen CO₂-Emissionen des Verkehrs in den nächsten drei Jahrzehnten gegen Null gesenkt werden. Aber wie? Die Elektromobilität nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf und ist auch nur so emissionsfrei wie der Strom, mit dem die Batterie geladen wird. Außerdem ist rund die Hälfte der Fahrzeuge, die 2030 auf der Straße sein werden, bereits verkauft – der Großteil davon mit Benzin- oder Dieselmotor. Auch der
Energiebranche auf Sparflamme: Unternehmen lassen große Potentiale der Digitalisierung noch ungenutzt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 20. September 2019 Mehr als ein Drittel der Energieunternehmen steht noch am Anfang der digitalen Transformation Lediglich 7% gehören zu den digitalen Champions Chemieunternehmen machen die größten Fortschritte bei der Digitalisierung Noch wenige Unternehmen sehen finanzielle Vorteile durch digitale Technologien (WK-intern) - München - Für Unternehmen aus der Energiebranche besteht noch großer Aufholbedarf bei der digitalen Transformation. Bisher nutzen erst 7% der Energieversorger, Chemieunternehmen sowie Öl- und Gaskonzerne umfassend digitale Technologien und besetzen damit die Position als digitale Champions. 37% zählen hingegen zu den digitalen Neulingen, die bisher bloß sehr beschränkt digitale Applikationen anwenden. Dazwischen stehen 36% digitale Mitläufer, die sich neuen Technologien zwar nicht verschließen, aber auch keine
Ørsted veräußt ihr dänischen Stromverteilungs-, Privatkunden- und City Light-Geschäfts an SEAS-NVE Finanzierungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. September 2019 Ørsted schließt eine Vereinbarung zur Veräußerung des dänischen Stromverteilungs-, Privatkunden- und City Light-Geschäfts an SEAS-NVE (WK-intern) - Ørsted hat eine Vereinbarung zur Veräußerung seiner dänischen Geschäftsbereiche Stromverteilung (Radius), Privatkunden und City Light an SEAS-NVE zu einem Preis von 21,3 Mrd. DKK auf bargeld- und schuldenfreier Basis unterzeichnet. Der Erlös wird bei Abschluss der Transaktion in bar ausgezahlt. Der Vertrag wurde aufgrund eines unverbindlichen Angebots geschlossen, das Ørsted von SEAS-NVE in der zweiten Junihälfte 2019 erhalten hatte. Ørsted enters into an agreement to divest its Danish power distribution, residential customer and City Light businesses to SEAS-NVE Ørsted has signed an agreement to divest its Danish power
Powernext startet erfolgreich Auktionen für Herkunftsnachweise in Frankreich Behörden-Mitteilungen 19. September 2019 Die französische Powernext, Teil der EEX Group, die zur Deutschen Börse gehört, hat am 18. September erfolgreich die erste Auktion für Herkunftsnachweise (Guarantees of Origin, „GO“) in Frankreich durchgeführt. (WK-intern) - Seit dem 11. September konnten Teilnehmer Gebote für insgesamt 4 448 GWh GOs abgeben, die vom französischen Umweltministerium DGEC zum Kauf angeboten wurden. Die gesamte Menge wurde versteigert und von insgesamt 25 Teilnehmern erworben. Die GOs dieser Auktion beziehen sich auf den Produktionszeitraum März-April 2019. „Wir freuen uns zu sehen, mit welchem Enthusiasmus diese erste GO-Auktion vom Markt angenommen wurde – ein gutes Zeichen für die Auktionen der kommenden Monate. Wir sind
Wind-Branche wartet auf den Maßnahmenplan von Peter Altmaier Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. September 201919. September 2019 Frist droht abzulaufen - Branche wartet auf Vorlage eines Maßnahmenplans zur Windenergie (WK-intern) - „Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat beim Windgipfel am 5. September 2019 vor Vertretern der Bundesländer, der Wirtschaft und der Verbände angekündigt, innerhalb von zwei bis drei Wochen einen Maßnahmenplan zur Windenergie an Land vorzulegen. Diese Frist droht abzulaufen. Noch haben die Teilnehmer des Treffens nichts zu den weiteren Schritten erfahren. Wir setzen darauf, dass bis spätestens 26. September 2019 ein belastbarer Vorschlag auf dem Tisch liegt,", erklärte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie. Der klar festgelegte Ausstieg aus der Atomenergie und der beschlossene und durch das Strukturstärkungsgesetz gesetzlich anerkannte Ausstieg aus der
Neue AEE-CO2-Umfrage: Was kostet der Klimaschutz Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. September 2019 Wer hat Angst vor den Bürger*innen? (WK-intern) - Die neue AEE-CO2-Umfrage zeigt: Die Bevölkerung will den Klimaschutz und ist längst bereit, sich zu beteiligen. Klimaschutz ist mehrheitsfähig geworden. Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien zeigt, die Mehrheit der Bürger*innen spricht sich dafür aus, die mit einer CO2-Abgabe eingenommenen Gelder wieder in den Klimaschutz fließen zu lassen. Wie viel Klimaschutz wollen wir und was sind wir bereit, dafür zu zahlen? Dieser Tage, mit Blick auf das Klimakabinett und den internationalen Klimastreik, geistert diese Frage durch die Köpfe der Regierung. Während sie noch debattiert, wie sie mit Klimaschutzmaßnahmen möglichst niemanden weh
European Energy Exchange Börsenrat begrüßt Integration der Powernext in die EEX Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Technik 19. September 2019 Am Donnerstag, den 12. September 2019, fand in Paris unter dem Vorsitz von Dr. Michael Redanz, Geschäftsführer der EWE Trading GmbH, die dritte Sitzung des Börsenrates der European Energy Exchange (EEX) des Jahres 2019 statt. (WK-intern) - Während der Sitzung erörterte der Börsenrat eine Vielzahl von Themen, einschließlich der kürzlich angekündigten Integration der aktuellen Aktivitäten der Powernext in die EEX ab dem 1. Januar 2020, der Einführung von Trade-Registration-Services für den japanischen Strommarkt sowie der Pflichten der EEX im Bereich der Vorhandelstransparenz. In der Sitzung erörterte der Börsenrat die geplante Integration der Powernext in die EEX zum 1. Januar 2020. Die Zusammenlegung der
Solarwirtschaft warnt: Keine Abwrackprämie für Heizungen ohne Umstieg auf Öko-Wärme Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 19. September 2019 Solarwirtschaft warnt vor Mitnahme-, Lock-in-Effekten und wenig Mehrwert fürs Klima, falls Ölkessel nur durch Gaskessel getauscht werden Klimakabinett soll Einsatz Erneuerbarer Energien zur Fördervoraussetzung machen Nur jede vierte neue Heizung nutzt derzeit Solar-, Bio- oder Erdwärme (WK-intern) - Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) begrüßt das sich abzeichnende Vorhaben der Großen Koalition, eine Abwrackprämie und steuerliche Förderung für den Austausch veralteter Heizungen aufzulegen. Die erhoffte Klimaschutzwirkung und damit verbundenen Kosten stünden allerdings nur dann in einem guten Verhältnis, wenn die neue Heizung zumindest anteilig Erneuerbare Energien nutze, schränkt der Verband ein. Dies müsse künftig zur Fördervoraussetzung werden. „Der Tausch von Ölheizungen einzig durch Gaskessel darf nicht
Dr. Constantin Häfner übernimmt Institutsleitung des Fraunhofer ILT in Aachen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 19. September 2019 Der renommierte Laserphysiker Dr. Constantin Häfner wird im November 2019 die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen übernehmen. (WK-intern) - Mit seiner fachlichen Expertise, seiner internationalen Erfahrung sowie seinem tiefen Verständnis von Forschung und Technologietransfer ist er eine ideale Besetzung für die Institutsleitung des Fraunhofer ILT. Zuletzt leitete er das Advanced Photon Technologies Programm am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien und trieb dort die Entwicklung der weltweit leistungsfähigsten Lasersysteme voran. Das künftig von Dr. Häfner geleitete Fraunhofer ILT ist eines der führenden Zentren für Auftragsforschung in der Laserentwicklung und Laseranwendung. Die Kernkompetenzen des Instituts umfassen die Entwicklung von modernsten Laserstrahlquellen
Wie leistungsfähig sind Stromspeicher langfristig Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 18. September 2019 Stromspeicher fit halten durch intelligente Steuerung? (WK-intern) - Stromspeicher sind zwar in aller Munde, aber noch immer eine relativ neue Technologie – wirklich „alte“ Speicher gibt es kaum. Wie leistungsfähig sie langfristig sind, dazu gibt es bisher praktisch keine belegbaren Aussagen, sondern eher gut begründete Prognosen. Die ASD Automatic Storage Device GmbH steht hierzu in regem Austausch mit der Hochschule Offenburg. Im modern ausgestatteten Labor Enerlab 4.0, das im Juni 2019 eröffnet wurde, untersuchen Professor Wolfgang Bessler und sein Team unter anderem die Alterung von Zellen in Stromspeichern. Wie altern die Zellen in Stromspeichern und wie müssen sie gesteuert werden, damit ihre Leistungsfähigkeit über
Branchenbündnis fordert einheitlichen CO2-Preis über alle Sektoren Kooperationen Mitteilungen Ökologie Technik 18. September 2019 Stromsektor bei CO2-Debatte nicht vernachlässigen (WK-intern) - Bei der Ausgestaltung des von der Bundesregierung geplanten CO2-Preises müssen unbedingt auch die Auswirkungen auf den Stromsektor bedacht werden. Das ist die Forderung eines Bündnisses aus Energieversorgern, Stadtwerken und Direktvermarktern. Ein separates nationales Emissionshandelssystem für die Bereiche Wärme und Verkehr sei vor diesem Hintergrund der falsche Ansatz. Die dringend benötigte Lenkungswirkung zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ließe sich nur mit einem über alle Sektoren einheitlichen CO2-Preis erreichen. Ein einheitlicher CO2-Preis vermeide Fehlanreize, beschleunige den notwendigen Einsatz von sauberem Strom in den Bereichen Wärme und Verkehr, und fördere durch seine Technologieoffenheit Innovationen. Umgesetzt werden könne er etwa über die