Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der Ausschreibungen zum Gebotstermin 1. September 2020 Behörden-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 30. September 2020 Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der Ausschreibungsrunden im September bekanntgegeben. (WK-intern) - Zum 1. September wurden drei Gebotsverfahren durchgeführt: eine Innovationsausschreibung sowie je eine technologiespezifische Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land und Solarenergie. Innovationsausschreibung Die Bundesnetzagentur hat erstmalig eine Innovationsausschreibung durchgeführt; wesentliche innovative Elemente im Ausschreibungsdesign sind: keine Förderung bei negativen Preisen, fixe statt gleitender Marktprämie und eine endogene Mengensteuerung bei Unterzeichnung. Außerdem konnten bei dieser Ausschreibungsrunde Gebote sowohl für Einzelanlagen als auch für Anlagenkombinationen abgegeben werden. Anlagenkombinationen sind Zusammenschlüsse mehrerer erneuerbaren-Energien-Anlagen oder Speicher, die über denselben Netzverknüpfungspunkt einspeisen. Die erfolgreichen Bieter erhalten als Förderung eine fixe Marktprämie, also einen festen Geldbetrag je
Nachhaltigkeit bei e-Mobilität, Batterien der Quantron AG sind Kobalt- und Nickelfrei E-Mobilität Mitteilungen Ökologie Technik 30. September 2020 Batterien der Quantron AG sind Kobalt- und Nickelfrei und sorgen mit der LFP-Technologie für die nötige Sicherheit (WK-intern) - Auch in Sachen Batterie kann die Quantron AG ihren Kunden individuelle Lösungen anbieten und den Nachhaltigkeitsgedanken durch Second-Life-Anwendungen weiter verfolgen. Die Quantron AG setzt auf Nachhaltigkeit und gemäß diesem Grundsatz sind auch die Batterien, welche gemeinsam mit dem Partner CATL (Contemporary Amperex Technology) vertrieben werden, frei von den umstrittenen Werkstoffen Kobalt und Nickel. Laut einer Prognose soll der EU-weite jährliche Bedarf an Nickel zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im Jahr 2030 bei 112 Tonnen liegen. Im Jahr 2018 waren es noch 6 Tonnen (Quelle: de.statista.com).
Wasserstoffbasierte Direktreduktion bringt CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion: Von 100 auf 5 Prozent! Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 29. September 2020 Wie kann die Stahlindustrie dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern? (WK-intern) - Genauer gefragt: Wie lassen sich die CO2-Emissionen bei der Produktion von Rohstahl um bis zu 95 Prozent möglichst effizient reduzieren? Antworten dazu liefert das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt MACOR der Fraunhofer-Institute IKTS, ISI und UMSICHT sowie der Salzgitter AG. Das Fraunhofer IKTS in Dresden brachte hierbei seine Expertise zur Prozesssimulation und der Hochtemperaturelektrolyse ein und koordinierte das Vorhaben. Bis 2050 will die Salzgitter AG im Rahmen des SALCOS-Vorhabens (Salzgitter Low CO2 Steelmaking) eine Umstellung hin zur nahezu CO2-freien Rohstahlproduktion abgeschlossen haben. Bislang wird das Eisenoxid im Erz
TÜV SÜD eröffnet größtes unabhängiges Testlabor für Emissionsprüfungen in Europa Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 29. September 2020 Nach zwei Jahren Bauzeit und einer Gesamtinvestition von mehr als 20 Millionen Euro eröffnet TÜV SÜD sein neues Mobilitäts- und Antriebszentrum am Standort Heimsheim bei Stuttgart. (WK-intern) - Das neue Testlabor für Emissionsprüfungen ist damit das größte unabhängige Labor dieser Art in Europa. Das Unternehmen verdoppelt damit nicht nur seine Prüfkapazitäten für die Mobilität von morgen, sondern bildet fortan eine starke Säule für die gesamte Mobilitätsbranche in der Region rund um Stuttgart. In der neuen Prüfeinrichtung steht die gesamte Palette an Emissionsprüfungen für die Typzulassung auf allen internationalen Märkten zur Verfügung. Stichwort Mobilität der Zukunft: Dazu gehören auch Emissionen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen.
Bundesnetzagentur beginnt heute mit den Erörterungsterminen zur Wind-Stromleitung A-Nord Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 29. September 2020 Die Bundesnetzagentur führt ab heute bis zum 7. Oktober 2020 Erörterungstermine für zwei Abschnitte der Stromleitung A-Nord (Emden Ost – Osterath) durch. (WK-intern) - „Wir setzen die Veranstaltungen mit den zu beteiligenden Institutionen und Personen während der Corona-Pandemie fort. Die Termine vor Ort werden unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts durchgeführt“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Damit ermöglichen wir den Fortschritt des Netzausbaus.“ Abschnitte A und B Der Erörterungstermin vom 29. bis 30. September 2020 in Bunde wird im Rahmen der Bundesfachplanung zu Abschnitt A (Emden Ost – Raum Bunde) des Leitungsvorhabens A-Nord durchgeführt. Vom 6. bis 7. Oktober 2020 findet in Lingen der Erörterungstermin
In Schleswig-Holstein gibt es pro Einwohner die meiste Windenergie und die höchsten Strompreise Finanzierungen Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 29. September 202029. September 2020 Strompreis auf Rekordkurs: 7 % mehr im Jahr 2020 (WK-intern) - Laut einer aktuellen Preis-Studie des Verbraucherportales BILLIGER-STROM.com befinden sich die Strompreise in Deutschland weiter auf Rekordkurs. Dies ergab ein Stromkostenvergleich der Grundversorgertarife im Niederspannungsnetz für einen Stromverbrauch von 3.500 kWh pro Jahr (3-Personen-Haushalt). Dabei wurden die Kosten der Monate Juni 2019 und Juni 2020 miteinander verglichen. Der Strompreis in Deutschland ist innerhalb von nur 12 Monaten im Mittel um 7 % gestiegen. So kostete die Kilowattstunde Strom im Juni 2019 noch durchschnittlich 32,18 Cent pro kWh. Im Juni 2020 waren es bereits 34,51 Cent. Gemessen an einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh bedeutet das
Atommüll-Endlager-Suche: Bayerische Staatsregierung stellt die Kompetenz der BGE infrage Mitteilungen News allgemein Ökologie 28. September 2020 Endlager-Suche: Verantwortung ernst nehmen, Beteiligung stärken (WK-intern) - Als einer der größten Befürworter und Profiteure von Atomkraft hat Bayern eine historische Mitverantwortung für den hochradioaktiven Atommüll. Drei Gesteinsregionen in Bayern bleiben im weiteren Verfahren der Standortsuche zur sicheren Endlagerung des deutschen Atommülls. Das hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am heutigen Montag in ihrem „Zwischenbericht Teilgebiete“ veröffentlicht. Der von der Bayerischen Staatsregierung immer wieder genannte Standort Gorleben ist hingegen fachlich ungeeignet. Dazu erklärt Eike Hallitzky, Parteivorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bayern: „Allein größtmögliche Sicherheit und wissenschaftliche Kriterien dürfen bei der Endlager-Suche den Ausschlag geben. Es ist ein gefährlicher Rosstäuschertrick der Bayerischen Staatsregierung, dass sie
EU-Taxonomie zeigt Handlungsbedarf: Bundesregierung will mehr Investitionen in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 28. September 2020 Bundesregierung ruft europäische Unternehmen zu nachhaltigen Investitionen auf Start des European Sustainable Finance Summit Umfrage zur EU-Taxonomie zeigt Handlungsbedarf (WK-intern) - Zum Start des European Sustainable Finance Summit rufen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze europäische Unternehmen zu mehr Investitionen in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten auf. Die heute veröffentlichte erste Studie zur Anwendung der EU-Taxonomie zeigt, dass nur 2 Prozent der Unternehmensumsätze das dort festgelegte Ambitionsniveau bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit erfüllen. Der Bund hat gerade mit dem Einstieg in die Grünen Bundeswertpapiere gezeigt, dass ein ambitionierter Ansatz auch von Erfolg gekrönt sein kann. Auf dem heute eröffneten internationalen Kongress diskutieren Entscheidungsträger aus Finanzwelt, Industrie, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und
Bundesgesellschaft für Endlagerung legt „Zwischenbericht Teilgebiete“ zur Endlagerung hochradioaktiver Stoffe vor Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2020 Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „Eine wichtige erste Etappe auf dem langen Weg zum Endlager“ (WK-intern) - KIEL. Die Bundesgesellschaft für Endlagersuche (BGE) hat erstmals eine Karte mit Teilgebieten veröffentlicht, die weiterhin im Verfahren zur Bestimmung eines geeigneten Standorts zur Endlagerung hochradioaktiver Stoffe betrachtet werden. Basis für den heute vorgestellten „Zwischenbericht Teilgebiete“ sind die vorhandenen geologischen Daten des Bundes und der Länder, die nach den im Standortauswahlgesetz festgelegten Kriterien ausgewertet wurden. In dem Bericht werden auch mehrere Regionen in Schleswig-Holstein benannt. Insgesamt verbleiben ca. 54 Prozent des Bundesgebietes als Potenzialfläche im Verfahren, während die verbleibende Fläche aus dem Verfahren ausgeschlossen wird. „Die jetzt vorgelegte Karte
Windstrom für den Süden: Bundesnetzagentur entscheidet über weiteren Trassenkorridor-Abschnitt des SuedLink Behörden-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 25. September 2020 Entscheidung betrifft südlichen Abschnitt von Arnstein bis Großgartach (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den Abschnitt E (SuedLink) abgeschlossen. Die Entscheidung bezieht sich auf das Teilstück zwischen Arnstein und dem Umspannwerk Großgartach. Die Bundesnetzagentur folgt in ihrer Festlegung weitestgehend dem Vorschlag der TenneT TSO GmbH und der TransnetBW GmbH, wonach der Großraum Würzburg westlich umgangen wird. In diesen Vorschlag waren bereits Ergebnisse der Antragskonferenzen und Anforderungen der Bundesnetzagentur eingeflossen. Lediglich bei Heckfeld wurde abweichend vom Vorschlag die Westumgehung festgelegt. Ab Kochendorf (Bad Friedrichshall) soll das bestehende Salzbergwerk um neue Strecken ergänzt und für einen ca. 16 km langen untertägigen Verlauf des Erdkabelprojekts
Erste Ausbauphase erschließt Wasserstoff-Quelle für Nordbayern aus regionaler Photovoltaik und Windkraft Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie Wirtschaft 25. September 2020 Siemens baut große CO2-freie Wasserstofferzeugungsanlage in Bayern H2-Erzeugung ausschließlich mit Erneuerbaren Energien Eigene „Wasserstoff-Quelle“ für Nordbayern und Grenzregion in Tschechischer Republik Sektorübergreifende Nutzung Erneuerbarer Energien als Zukunftsmodell (WK-intern) - Siemens Smart Infrastructure und die WUN H2 GmbH haben gestern den Vertrag zum Bau einer der größten Wasserstofferzeugungsanlagen Deutschlands unterzeichnet. Sie wird in der Stadt Wunsiedel im Fichtelgebirge in Bayern errichtet. Die Elektrolyse-Anlage von Siemens Energy mit einer Anschlussleistung von sechs Megawatt in der ersten Ausbauphase soll ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden und arbeitet somit CO2-frei. Sie kann einen Wasserstoffbedarf von über 900 Tonnen pro Jahr in der ersten Ausbauphase bereitstellen. Im Vollausbau sind dann bis
BMU-Entwurf zur nationalen RED II-Umsetzung: Kein Fortschritt für den Klimaschutz Bioenergie Mitteilungen Ökologie 25. September 2020 Der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vorgelegte Entwurf zur nationalen RED II-Umsetzung bleibt deutlich hinter den Erwartungen an eine verantwortungsbewusste Klimapolitik zurück. (WK-intern) - Erwartungen, die sich insbesondere an den kurzfristigen und linear steigenden Klimazielen für den Verkehrssektor aus dem Bundes-Klimaschutzgesetz orientieren. Dazu Detlef Evers, Geschäftsführer des MVaK: „Die Möglichkeit, den Fahrzeugbestand durch eine steigende Nutzung nachhaltiger Biokraftstoffe schnell und spürbar klimafreundlicher zu machen, wird im vorliegenden Entwurf komplett ausgeblendet." Und weiter: "Wer Klimaschutz ernst meint, muss alle Erfüllungsoptionen zur Treibhausgas-Minderung vollumfänglich nutzen, insbesondere, wenn diese kurzfristig wirksam sind. Deshalb darf die Nutzung abfallbasierter Biokraftstoffe mit einer Treibhausgas-Minderung größer 90 % nicht schon