Lausitzer Schweden soll auf neue Kohletagebaue verzichten Mitteilungen Ökologie 27. Oktober 2014 Lausitzer Politiker aller Parteien fordern von Schweden Verzicht auf neue Kohletagebaue Stockholm - In einem gemeinsamen Brief bestärken Lausitzer Kommunalpolitiker aller Parteien die schwedische Regierung in ihrem Vorhaben, den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung voranzutreiben und die Umsiedlung weiterer Dörfer durch den Staatskonzern Vattenfall abzuwenden. (WK-intern) - Der Brief wurde auch unterzeichnet von Stephan Hilsberg, ehemaliger Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und Mitbegründer der sozialdemokratischen Partei in Ostdeutschland. Neben der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung der 20.000 Einwohner zählenden Stadt Guben, Kerstin Nedoma (LINKE) und ihrem Amtskollegen aus der Gemeinde Schenkendöbern, Bernd Howorek (CDU) sprechen sich die Bürgermeister von Wiesengrund, Nebelschütz und Panschwitz-Kuckau sowie zahlreiche Ortsvorsteher der Region
Supraleiter transportiert fünf Mal mehr Strom als herkömmliche Kupferkabel und das nahezu verlustfrei Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Oktober 2014 Supraleiterkabel versorgt zuverlässig 10 000 Haushalte 180 Tage oder 4300 Stunden – so lange steht der Essener Supraleiter AmpaCity nun unter Strom. Am heutigen Montag, 27. Oktober ziehen die Projektpartner, darunter das Karlsruher Institut für Technologie, eine positive Zwischenbilanz. (WK-intern) - Der Supraleiter transportiert fünf Mal mehr Strom als herkömmliche Kupferkabel und das nahezu verlustfrei. Seit Inbetriebnahme am 30. April diesen Jahres hat das einen Kilometer lange Kabel rund 20 Millionen Kilowattstunden verteilt, was dem Anschluss von etwa 10.000 Essener Haushalten entspricht. „Das Projekt AmpaCity zeigt, dass es in Deutschland möglich ist, Grundlagenforschung in die Anwendung zu bringen“, freut sich Mathias Noe,
EU 2030 Zielsetzungen verkommen zur Unterstützung der Atomenergie in Europa Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 27. Oktober 2014 Der EU-Rat hat die Zielsetzungen für 2030 beschlossen. „Die Ziele sind leider das Papier nicht wert auf dem sie stehen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: (WK-intern) - „Damit wird der Versuch einer Demontage der Energiewende fortgesetzt, die Atomenergie wieder salonfähig gemacht und die europäische Führungsposition in Sachen erneuerbare Energie beschädigt.“ „Das Ergebnis ist aus Sicht der erneuerbaren Energien leider alles andere als erfreulich“, bemerkt Moidl und ergänzt: „Leider hat auch Österreich diesen unambitionierten Weg unterstützt.“ Mit einem 27% Ziel für den Ausbau der erneuerbaren Energien, einem 40% Reduktions-Ziel für Treibhausgase und einem unverbindlichen 27% Ziel zur Erhöhung der Energieeffizienz
Greenpeace Energy feiert seinen 15. Geburtstag Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 27. Oktober 2014 Kampfgeist und Kraftwerksbau Das Unternehmen wurde am 27. Oktober 1999 gegründet, wenige Wochen später startete die Strom-Lieferung an zunächst 186 Verbraucher. Inzwischen ist der Kundenstamm auf aktuell mehr als 111.000 Strom- und mehr als 9.000 Gaskunden angewachsen. „Als Deutschlands größte Energie-Genossenschaft blicken wir heute zurück auf anderthalb Jahrzehnte Engagement für die Energiewende – und auf eine ökologische und unternehmerische Erfolgsstory“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy. Längst gehört das Hamburger Unternehmen zu den wichtigsten Playern im deutschen Ökostrom-Markt. Der Umsatz belief sich im vergangenen Jahr auf mehr als 100 Millionen Euro, das bewusst nicht auf Profitmaximierung setzende Unternehmen steht wirtschaftlich solide da.
Deutscher Solarpreis in Witten vergeben Mitteilungen Solarenergie 26. Oktober 2014 NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel ehrt Kölner WDR-Redakteur Im festlichen Rahmen wurde am 25. Oktober in Witten der diesjährige Deutsche Solarpreis vergeben. (WK-intern) - Der Deutsche Solarpreis wird in diesem Jahr in sechs Kategorien von Eurosolar e.V., der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, für beispielhafte Bemühungen zur Nutzung und Verbreitung der regenerativen Energiequellen verliehen. Die Auszeichnungen wurden von Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens, überreicht. Die Feier wurde von Eurosolar in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW im Haus Witten ausgerichtet. Mit der Preisverleihung des Deutschen Solarpreises soll das Thema Energie und Energiewende in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden
Fernstudienkurs Umweltrecht – Neues Studienangebot an der Universität Koblenz-Landau Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Oktober 2014 Erstmals zum Sommersemester 2015 wird das Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität Koblenz-Landau einen Fernstudienkurs „Deutsches Umweltrecht“ anbieten. Mit diesem einsemestrigen, berufsbegleitenden Weiterbildungsangebot will die Universität insbesondere Fach- und Führungskräfte in Industrie-, Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen sowie Behörden und Verbänden ansprechen. (WK-intern) - Für ihre Berufspraxis sind die umfassenden und aktuellen Kenntnisse des Umweltrechts von immenser Bedeutung. Anmeldeschluss für den Fernstudienkurs ist der 15.März 2015. Das Umweltrecht unterliegt wie kaum ein anderes Rechtsgebiet einer enormen Dynamik; jährlich verabschiedet der Gesetzgeber neue Verordnungen und Gesetzesnovellierungen. Hieraus resultiert ein permanenter Weiterbildungsbedarf für Mitarbeiter/innen in Unternehmen und Organisationen, die für die Einhaltung umweltrechtlicher Vorgaben
Forscher warnen vor dramatischen Folgen des Staudammbaus Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Oktober 2014 Angesichts des weltweiten Booms der Wasserkraft fordern Wissenschaftler verbesserte Standards für den Bau und Betrieb von Anlagen. Noch gehörten Binnengewässer zu den artenreichsten Ökosystemen weltweit. (WK-intern) - Diese Vielfalt sei bereits heute stark gefährdet, das Artensterben werde sich weiter beschleunigen, befürchten die Forscher. Sie präsentieren jetzt erstmals eine globale Datenbank, die es erlaubt, den Umfang und die möglichen Auswirkungen der zukünftigen Dämme zu bestimmen. Derzeit befinden sich 3700 große Staudämme, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, im Bau oder in Planung. Dabei ist Wasserkraft zwar eine erneuerbare, aber nicht zwingend eine klimaneutrale und umweltfreundliche Energiequelle. Große Ströme – wie der Amazonas oder
Kleinwasserkraft will gegen EU-Kommission klagen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie 25. Oktober 2014 AKW-Hinkley Point C Subventionierung verzerrt den Wettbewerb und benachteiligt heimische Kleinwasserkraft Der Kleinwasserkraftverein und viele seiner Mitglieder behalten sich nach eingehender Prüfung der heutigen Fehlentscheidung der Kommission rechtliche Schritte gegen die EU-Kommission vor. (WK-intern) - "Die Kleinwasserkraft bekommt rund 3,5 Cent/kWh und Hinkley Point C soll 11 Cent/kWh wertgesichert auf 35 Jahre bekommen. Das ist ein Skandal ersten Ranges!", zeigt sich der Präsident des Kleinwasserkraftverbandes Christoph Wagner empört. Das neue EU-Beihilfenrecht für Umwelt und Energie sieht die sukzessive Abkehr von Einspeisetarifen für Ökostromanlagen und die Umstellung auf technologieneutrale Ausschreibungen vor und fordert schnellere "Marktreife" von Ökostromanlagen. Forderungen, die für die Atomindustrie offensichtlich nicht
Energy Lab 2.0: DLR unterstützt Forschungsplattform des KIT für Energiewende mit Brennkammersystem und Speichertechnologie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 25. Oktober 201425. Oktober 2014 Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) richtet gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) die Forschungsplattform Energy Lab 2.0 ein. Mit Hilfe dieses europaweit einzigartigen Anlageverbunds wollen die Wissenschaftler in den nächsten Jahren gemeinsam das Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten künftiger Energiesysteme erforschen. (WK-intern) - Gleichzeitig sollen neue Ansätze zur Stabilisierung der Energienetze realitätsnah erprobt werden. Das Energy Lab 2.0 wurde am 24. Oktober 2014 offiziell eingeweiht. Umfassendes Modell für eine nachhaltige Energieversorgung "Energie aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind in das Netz zu integrieren und dabei die erforderliche Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist eine der großen
Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz mit der Mongolei Behörden-Mitteilungen Kooperationen 25. Oktober 201424. Oktober 2014 Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei ausgeweitet In der getigen Sitzung der Deutsch-Mongolischen Regierungsarbeitsgruppe in Berlin wurde vereinbart, die Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz zu intensivieren und diese Themenfelder als neue Bereiche in die bestehende Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich einzubeziehen. (WK-intern) - Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, führte hierzu Gespräche mit einer hochrangigen mongolischen Delegation und betonte: „Die Mongolei hat ein großes Potential für erneuerbare Energien. Wir werden hier künftig unsere Zusammenarbeit vertiefen und unsere Erfahrungen einbringen, die wir in Deutschland beim Ausbau der erneuerbaren Energien gesammelt haben.“ Im Mittelpunkt der Gespräche standen weiterhin die Themen rechtliche
EU-Kompromiss gefährdet schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 24. Oktober 2014 Das von den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union beschlossene Energie- und Klimapaket für 2030 bleibt hinter den Erwartungen zurück. (WK-intern) - „Anstatt die europäische Wirtschaft durch den ambitionierten Ausbau Erneuerbarer Energien anzukurbeln, hat sich der Europäische Rat auf weiche Zielvorgaben geeinigt“, kritisiert Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie. Erneuerbare Energien und mehr Energieeffizienz führen zu Wirtschaftswachstum, Klimaschutz und neuen Arbeitsplätzen. Ehrgeizigere Vorgaben wären daher nicht nur im Interesse des Klimaschutzes, sondern auch im Interesse der europäischen Wirtschaft und der Versorgungssicherheit. Stattdessen hat die Lobby der konventionellen Energieträger auf die Bremse getreten. Laut gestrigem Beschluss soll die EU ihren Anteil an
Bundesnetzagentur entscheidet im ersten Verfahren zur Zuweisung von Offshore-Anschlusskapazität Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. Oktober 2014 Homann: "Nur in einem Cluster ist die Versteigerung von Anschlusskapazität erforderlich." In ihrem ersten Verfahren zur Zuweisung von Anschlusskapazität auf Anbindungsleitungen für Windenergieanlagen auf See hat die Bundesnetzagentur jetzt über die Anträge auf Zulassung zur Teilnahme am Kapazitätszuweisungsverfahren und die jeweils zugelassene Anschlusskapazität entschieden. (WK-intern) - Von den insgesamt elf Anträgen, die Betreiber von Windenergieanlagen auf See bis zum Stichtag 1.Oktober 2014 eingereicht haben, wurden acht Anträge zugelassen. Drei Anträge wurden abgelehnt, da der Antrag nicht vollständig war bzw. die Windenergieanlage auf See des Antragstellers in einem Cluster liegt, für das im aktuellen Zuweisungsverfahren keine freie Anschlusskapazität zur Verfügung steht. Auf der Grundlage