Faktensammlung: Klima und Energie-Wissen kompakt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. Januar 201529. Januar 2015 "Klima und Energie: Wissen kompakt“ ist eine sehr umfassende und detaillierte Daten- und Faktensammlung des Klima- und Energiefonds zum Thema Energie und Klimaschutz in Österreich. (WK-intern) - Neben aktuellen Informationen zu Technologien und Marktdaten, werden internationale Vorgaben, nationale Pläne und globale Energieentwicklungen übersichtlich präsentiert. Klima und Energie: Wissen kompakt Klima und Energie: Wissen kompakt Zahlen und Fakten rund um Klimaschutz und Energie (pdf, 6.9 MB) PM: klimafonds.gv.at
Politischer Gegenwind schwächt Bürgerenergie existenziell Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Januar 2015 Nachdem Bürgerenergie sich über Jahre hinweg gut entwickelt hat und zum tragenden Pfeiler der Energiewende wurde, brach die Zahl der Gründungen von Bürgerenergiegenossenschaften in 2014 ein. (WK-intern) - Das Bündnis Bürgerenergie macht dafür die Energiepolitik der Bundesregierung verantwortlich und befürchtet angesichts der gestern beschlossenen Einführung von Solarenergie-Ausschreibungen, dass Bürgerenergie schweren Zeiten entgegen geht. Im Jahr 2014 sind nur noch 29 Bürgerenergiegenossenschaften gegründet worden. Das ist ein Einbruch auf gut ein Viertel des Vorjahresniveaus, wie eine Untersuchung von Wissenschaftlern der Universität Erfurt und der Leuphana Universität Lüneburg für das Bündnis Bürgerenergie ergibt. 2013 lag die Zahl der Neugründungen bei 104. 2012 waren es noch
BAFA fördert Rußpartikelfilter ab 1. Februar 2015 mit 260 € Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 29. Januar 2015 Anträge für Zuschuss zu Rußpartikelfiltern ab 1. Februar 2015 online beim BAFA stellen (WK-intern) - Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert im Jahr 2015 erneut die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen mit Partikelfiltern. Der Förderbetrag liegt bei 260 Euro. Wer für den Einbau eines Partikelfilters den staatlichen Zuschuss erhalten möchte, kann ab Sonntag, den 1. Februar 2015, online beim BAFA einen Antrag stellen. Dabei gilt die Maxime: Erst nachrüsten, dann den Antrag stellen. Wichtig: Der Partikelfilter muss zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2015 eingebaut werden. Förderfähig ist die Nachrüstung in PKW, die erstmalig vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden,
Baden-Württemberg und Dänemark vereinbaren enge Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energiepolitik Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 29. Januar 2015 Umweltminister Franz Untersteller: „Enge Kontakte zu Dänemark können zusätzliche Impulse für die Gestaltung der Energiewende in Baden-Württemberg bringen.“ (WK-intern) - Mit der Unterzeichnung einer „Joint Declaration Of Intent“ über die künftige baden-württembergisch-dänische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Energiepolitik hat Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller seinen Besuch in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen abgeschlossen. Untersteller war an der Spitze einer rund 40 Personen starken Delegation aus Wirtschafts-, Wissenschafts- und Verbandsvertretern aus Baden-Württemberg nach Dänemark gereist, um mit Vertretern der dänischen Regierung unter anderem über Gewässerschutz im europäischen Kontext und über Ressourceneffizienz zu reden sowie sich über gemeinsame Ziele beim Klimaschutz und die Ausrichtung der Energiepolitik
DFKI-Spin-off digipen technologies ist Preisträger des CeBIT Innovation Award Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. Januar 2015 DFKI-Spin-off digipen technologies ist Preisträger des CeBIT Innovation Award: „digisign“ – die fälschungssichere biometrische Unterschrift (WK-intern) - Die digipen technologies aus Kaiserslautern, eine Ausgründung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), ist einer der Gewinner des CeBIT Innovation Award 2015. Das Unternehmen wird für die Entwicklung der fälschungssicheren biometrischen Unterschrift "digisign" ausgezeichnet. Auf der Preview Presskonferenz zur CeBIT wurde das Unternehmen als einer von drei Preisträgern vorgestellt. Die Platzierungen der mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Auszeichnung werden auf der CeBIT 2015 (16. bis 20. März in Hannover) bekanntgegeben. Dort stellen die Preisträger ihre Projekte am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
AKW Hinkley: Klage ist die richtige Antwort auf die Fehlentscheidung der EU-Kommission Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. Januar 2015 Bundesminister Rupprechter: Klage ist die richtige Antwort auf die Fehlentscheidung der EU-Kommission (WK-intern) - EU-Kommission genehmigt staatliche Beihilfen für britisches AKW Hinkley Point C Die veröffentlichte Zustimmung der EU-Kommission zur staatlichen Beihilfe (Steuergelder) für das britische AKW Hinkley Point C ist für Umweltminister Andrä Rupprechter "eine Fehlentscheidung, die uns in die energie- und wettbewerbspolitische Steinzeit zurückwirft". Der Minister hat sich bereits im Oktober, nach Bekanntwerden der Haltung der EU-Kommission, für eine Klage der österreichischen Bundesregierung gegen die Entscheidung beim Europäischen Gerichtshof ausgesprochen. An der Vorbereitung dieser Klage wird bereits gearbeitet. "Das ist die richtige Antwort auf diese falsche Entscheidung." Rupprechter lehnt jede Förderung der
Stadtwerke Rostock versorgen OSTSEE-STROM ausschließlich aus Kraft-Wärme-Kopplung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Januar 2015 "OSTSEE-STROM" ist TÜV-zertifiziert (WK-intern) - Die Stadtwerke Rostock Aktiengesellschaft hat den „OSTSEE-STROM“ einer freiwilligen Zertifizierung durch den TÜV Nord unterzogen. Bei der Prüfung im Dezember 2014 wurde gegenüber dem TÜV nachgewiesen, dass folgende Anforderungen erfüllt werden: Mit „OSTSEE-STROM“ versorgen die Stadtwerke ihre Kunden mit einem Strommix, der ohne Atom- und Kohle-Strom auskommt. Er besteht aus einem Mix von Wasserkraft und Strom, der in der GuD-Anlage in Rostock-Marienehe erzeugt wird. Mit anderen Worten, „OSTSEE-STROM“ wird aus erneuerbarer Energie und durch effiziente Energiegewinnung ausschließlich aus Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. „Das Zertifikat ist ein weiterer Beleg für die ökologische Ausrichtung unseres Unternehmens im Sinne des Klimaschutzes für unsere Region“, so Ute
Der Preisunterschied zwischen teuren und günstigen Stromtarifen wird immer größer Mitteilungen 28. Januar 2015 Energiemarktliberalisierung erfolgreich – Verbraucher profitieren von stark gestiegenem Einsparpotenzial Der Preisunterschied zwischen teuren und günstigen Stromtarifen wird immer größer. Das hat eine Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben. (WK-intern) - Damit wächst auch das Sparpotenzial von Jahr zu Jahr. Betrug das Preisgefälle zwischen der lokalen Grundversorgung und dem günstigsten verfügbaren Tarif (ohne Vorauskasse) im Jahr 2004 durchschnittlich rund 6 Prozent, zeigt die Auswertung für 2014 einen Preisunterschied von rund 28 Prozent. Mehr Anbieter – mehr Wettbewerb – mehr Sparpotenzial Das Sparpotenzial hat sich im gleichen Zeitraum mehr als versiebenfacht. Konnte ein Vierpersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh 2004 durchschnittlich 46 Euro mit einem Wechsel aus
Solarparks werden künftig mit neue Regeln für Solarparks stark limitiert Mitteilungen Solarenergie 28. Januar 2015 Die Bundesregierung legt neue Bedingungen für das Auktionsverfahren fest (WK-intern) - Solarbranche kritisiert zu geringes Auktionsvolumen, eingeschränkte Standortwahl und Größendeckel für ebenerdig errichtete Solarstromanlagen Keine Änderungen für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden Die Lizenzen für den Bau ebenerdig errichteter Solarstromkraftwerke in sogenannten Solarparks werden künftig stark limitiert und von der Bundesnetzagentur über ein Auktionsverfahren vergeben. Die heutige Beschlussfassung des Bundeskabinetts wird von der Solarbranche kritisiert. Auktionsvolumen und Standortwahl seien zu stark beschränkt worden, das Verfahren bürokratisch und ein Erfolg unsicher. Von der neuen Regelung nicht betroffen sind Solarstromanlagen, die auf oder an Gebäuden, zum Beispiel auf Eigenheimen oder Gewerbebetrieben, errichtet werden. Nach den Vorstellungen der Bundesregierung
Speicherkonzept CellFlux: Flexible und preiswerte Wärme für Industrieprozesse Forschungs-Mitteilungen Technik 28. Januar 2015 DLR-Energieforscher stellen neues Speicherkonzept CellFlux vor (WK-intern) - Flexible und preiswerte Wärme für Industrieprozesse: DLR-Energieforscher stellen neues Speicherkonzept CellFlux vor Ob im Kraftwerksbereich oder bei energieintensiven Produktionsprozessen: Wärmespeicher gewinnen zunehmend an Bedeutung. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben deshalb das neuartige Wärmespeicherkonzept „CellFlux“ entwickelt, mit dem sich Wärme aus Industrie- und Kraftwerksprozessen wesentlich preiswerter als bisher und mit großer Flexibilität hinsichtlich Temperatur, Speichermedium und Leistung speichern lässt. Die eingespeicherte Wärme kann später bei Bedarf wieder in den Prozess eingebracht werden, Fluktuationen im Wärmefluss ausgleichen oder anderen Abnehmern zur Verfügung gestellt werden. Erstmals haben die DLR-Energieforscher das Konzept
Siemens: Ergebnisveröffentlichung und Finanzkennzahlen Q1 GJ 2015 Mitteilungen 28. Januar 2015 Entwicklung im ersten Quartal wie erwartet Umsatzerlöse im ersten Quartal mit 17,415 Mrd. € um 5% höher; Anstieg auf vergleichbarer Basis (ohne Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte) um 3% Auftragseingang 18,013 Mrd. € mit Book-to-Bill-Verhältnis von 1,03; Rückgang um 11% gegenüber Q1 GJ 2014, das einen 1,6-Mrd.-€-Auftrag aus Saudi-Arabien enthielt Ergebnis des Industriellen Geschäfts mit 1,819 Mrd. € um 4% rückläufig, wie erwartet vor allem wegen Power and Gas; Ergebnismarge des Industriellen Geschäfts im erwarteten Margenband Gewinn aus fortgeführten Aktivitäten von 1,106 Mrd. € belastet außerhalb des Industriellen Geschäfts; Gewinn nach Steuern von 1,095 Mrd. € mit unverwässertem Ergebnis je Aktie von 1,30 € zudem beeinträchtigt
Schweizer Volksinitiative: Energiesteuer statt Mehrwertsteuer – WWF sagt Ja Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Januar 2015 Am 8. März wird über die eidgenössische Volksinitiative „Energiesteuer statt Mehrwertsteuer“ der Grünliberalen Partei (GLP) abgestimmt. (WK-intern) - Der WWF empfiehlt, die Initiative anzunehmen. Um gefährlichen Klimawandel von über zwei Grad zu vermeiden und die Risiken der Atomkraft zu reduzieren, muss die Schweiz den Ausstieg aus den nuklearen und fossilen Energien stark beschleunigen. Eine marktkonforme Energieabgabe ist eines der wirksamsten und das wohl eleganteste Instrument dafür. Darum setzt sich der WWF für ein umfassende ökologische Steuerreform mit einer solchen Lenkungsabgabe ein. Die GLP-Initiative bringt eine solche Reform: Mit dieser Initiative würden umweltbelastende nicht erneuerbare Energieträger stärker besteuert und dafür wird die Mehrwertsteuer abgeschafft.