Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie: Keine Angst vor der Transformation Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. September 2016 Spannende Keynotes und lebhafte Podiumsdiskussionen: Der Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des Wuppertal Instituts in der Wuppertaler Historischen Stadthalle stand ganz im Zeichen des Mottos „Making Utopia possible“. (WK-intern) - Über 500 Gäste, darunter zahlreiche namhafte internationale Nachhaltigkeits-Expert(inn)en, tauschten sich über globale Herausforderungen, nationale Fortschritte und die Bedeutung lokaler Orte des Wandels aus. "Moderne Nachhaltigkeitspolitik muss das Thema Gerechtigkeit mitdenken", forderte Prof. Dr. Dirk Messner, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), in seiner Eröffnungsrede. "Transformation ist nicht automatisch fair. Deshalb müssen wir Ängste ernst nehmen, damit aus Unsicherheit Hoffnung und Zuversicht erwächst." Welchen
Quantifizierung der chemischen Effekte von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. September 2016 Forscher entwickeln ein Modell, das die chemische Exposition-Wirkungsbeziehung zwischen Luftschadstoffen und reaktiven Sauerstoffverbindungen in der Oberflächenflüssigkeit der Atemwege liefert. (WK-intern) - Luftverschmutzung kann zu oxidativem Stress und negativen Auswirkungen auf die Gesundheit wie Asthma und andere Atemwegserkrankungen führen. Die zugrunde liegenden chemischen Prozesse sind bisher jedoch nicht gut charakterisiert. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz, Deutschland, und der University of California in Irvine, USA, haben jetzt ermittelt, wie die chemischen Wirkungsbeziehungen zwischen Umgebungskonzentrationen von Luftschadstoffen und den Produktionsraten und Konzentrationen von reaktiven Sauerstoffverbindungen (ROS) in der Epithel-Oberflächenflüssigkeit (ELF) der menschlichen Atemwege sind. Sie fanden heraus, dass in stark verschmutzten Umgebungen, Ozon und
Energieheld kündigt neuen Service für Handwerker Software an Mitteilungen 10. September 2016 Energieheld erweitert seine Handwerker Software mit neuen Funktionen. http://www.energieheld.de/handwerker/software/handwerkersoftware (WK-intern) - energieheld bekannt als Informations- und Beratungsportal zu allen Fragen der energetischen Gebäudesanierung, bietet seit Anfang 2016 die Handwerker Software hero an. Das Unternehmen verbindet nach eigenen Angaben die Onlinewelt mit dem traditionellen Handwerk. Heute gab die Unternehmensleitung bekannt, neue Funktionen für hero zur sofortigen Nutzung bereit zu stellen. Die Handwerker Software aus Hannover richtet sich als SaaS-Lösung gezielt an kleine und selbständige Fachbetriebe. Innovationen – nah am Arbeitsalltag Die Energiehelden aus Hannover stellen ihren Partnern zusätzliche Funktionen für die Handwerker Software zur Verfügung. Hinzugekommen ist die einfache Erstellung von Angeboten und Rechnungen direkt
Bundesnetzagentur nimmt Speichersysteme mit im Marktstammdatenregister auf Behörden-Mitteilungen Solarenergie 9. September 2016 Ziel des Marktstammdatenregisters (WK-intern) - Mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) soll ein umfassendes behördliches Register des Strom- und Gasmarktes aufgebaut werden, das von den Behörden und den Marktakteuren des Energiebereichs (Strom und Gas) genutzt werden kann. Für viele energiewirtschaftliche Prozesse stellt der Rückgriff auf die Stammdaten des Marktstammdatenregisters eine deutliche Steigerung der Datenqualität und eine Vereinfachung dar. Viele behördliche Meldepflichten können zukünftig durch die zentrale Registrierung vereinheitlicht, vereinfacht oder ganz abgeschafft werden. Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 111e und § 111f EnWG; der Erlass einer entsprechenden Verordnung ist noch notwendig. Im Marktstammdatenregister werden folgende Register der Bundesnetzagentur zusammengefasst: PV-Meldeportal Anlagenregister Im Rahmen mehrerer Workshops und
Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung auf der Jahreskonferenz der Stiftung 2° vorgestellt Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2016 Schwarzelühr-Sutter: „Ressourceneffizienz ist der Schlüssel für nachhaltigen Klimaschutz. (WK-intern) - Nur mit einer globalen Ressourcenwende werden wir das 2-Grad-Ziel im Klimaschutz erreichen können. Unser Ziel muss es sein, die Anstrengungen zur Energie- und Materialeinsparung besser zu verzahnen.“ Gemeinsame Betrachtung von Material- und Energieeffizienz im Fokus Anlässlich der stellt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung (ProgRess) vor und erläuterte die gemeinsamen Chancen für die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ressourcenschutz: Nach Berechnungen der OECD und des Weltressourcenrats könnte sich bis 2050 der globale Rohstoffverbrauch mindestens verdoppeln. Die Folgen für die Umwelt durch CO2-Emissionen und Biodiversitätsverlust wären gravierend. Daher hat die Bundesregierung 2012
Rohstoffquelle bei der Wiederverwertung von Lithium-Ionen-Batterien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 9. September 2016 Effiziente Wiederverwertung von Lithium-Ionen-Batterien – Forschungsprojekt gestartet (WK-intern) - Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird ein innovatives und hocheffizientes Verfahren entwickelt, um wertvolle Batteriematerialien möglichst ressourcenschonend zurückzugewinnen und wieder für neue Batterien einzusetzen. Ziel des Projekts NEW-BAT ist es, einen robusten, energieeffizienten und kostengünstigen Prozess zu entwickeln, der breit eingesetzt werden kann. Lithium-Ionen-Batterien sind eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende und Elektromobilität. Die große Verbreitung dieser Energiespeicher führt zu einem hohen Aufkommen an ausgemusterten Batterien und Akkus, die eine wertvolle Rohstoffquelle sind. Aktuell werden für gebrauchte Batterien und Produktionsabfälle aus der Batteriefertigung energieintensive metallurgische Recyclingmethoden eingesetzt. Damit können allerdings nur elementare Metalle
Bosch und Fraunhofer ISE erforschen dezentrale Energieversorgung mit Brennstoffzellen Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 9. September 2016 Neue Speichertechnologie für „grünen“ Strom (WK-intern) - Bis 2050 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen Wasserstoff als kostengünstiges und wirtschaftliches Speichermedium Sektorenübergreifende Versorgung von Haushalten und Fahrzeugen Förderprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Stuttgart – Eine zuverlässige, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung, die den Klimaschutz in den Fokus nimmt, ist eine der größten Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Erneuerbare Energien sind hier von besonderer Bedeutung, wobei deren wirtschaftliche Speicherung noch eine Herausforderung darstellt. Genau hier setzt das Forschungsprojekt DESS2020+ (District Energy Storage and Supply System 2020+) an: Hauptziel ist es, den „grünen“ Strom künftig nicht mehr über weite Strecken zu transportieren.
Kernkraftwerk Brunsbüttel: Leckage im Kühlsystem für die Notstromdiesel Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. September 2016 Im abgeschalteten Kernkraftwerk Brunsbüttel ist am 2. September bei einem Anlagenrundgang im Maschinenhaus eine Leckage von Elbwasser festgestellt worden. (WK-intern) - Die Leckagestelle befindet sich an einem Entlüftungsstutzen, der an einer Vorlaufleitung des Kühlsystems für die Notstromdiesel angebracht ist. BRUNSBÜTTEL/KIEL. Der betroffene, derzeit in Betrieb befindliche, Strang des Kühlsystems und die erforderliche Kühlwassermenge waren durch die Leckage nicht beeinträchtigt und standen zur Verfügung. Das schadhafte Rohr wurde mit einer Schelle abgedichtet. Die Instandsetzung wird vorbereitet, die Ursachenklärung erfolgt im Zuge der Instandsetzung. Die Betreibergesellschaft hat die Störung der atomrechtlichen Aufsichtsbehörde heute, 08.09.2016, fristgemäß als Meldepflichtiges Ereignis der Kategorie N "Normal" gemeldet. Die Behörde hat zur
Lizenz erlischt: Kein Fracking in Eckernförde, Waabs, Leezen und Sterup Behörden-Mitteilungen Ökologie 7. September 2016 Fehlender Investor - Bergbauberechtigung für Feld Sterup wird widerrufen (WK-intern) - Die bergerechtliche Erlaubnis der Firma Central Anglia für das Feld Sterup wird widerrufen. Einen entsprechenden Bescheid hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) heute (7. September 2016) in enger Abstimmung mit dem Energiewendeministerium der Firma übersandt. Damit muss die Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen (Öl und Gas) binnen eines Monats zurückgegeben werden; die Lizenz erlischt. Grund für den Widerruf ist, dass Central Anglia AS nicht über ausreichende Finanzmittel verfügt und daher die nach dem Bundesberggesetz erforderliche finanzielle Leistungsfähigkeit nicht glaubhaft machen kann. Dies ist aber eine der Voraussetzungen, damit eine bergrechtliche
BAFA: Aktuelle Presseberichte über Förderung im Wärmemarkt irreführend Behörden-Mitteilungen Solarenergie 7. September 2016 Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt: Welche Folgen haben Contracting-Verträge für Verbraucher? (WK-intern) - Aktuelle Presseveröffentlichungen zu den Folgen für Verbraucher bei Contracting-Verträgen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt nach dem Marktanreizprogramm (MAP) sind einseitig bzw. irreführend. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) teilt hierzu mit: Zutreffend ist, dass ein Endkunde, der einen Contracting-Vertrag zur Installation erneuerbarer Energien nutzt, für diese Anlagen nach dem MAP selbst nicht förderberechtigt ist. In diesem Falle ist jedoch der Contractor, der an Stelle des Endkunden die Investitionskosten der Anlage trägt, nach dem MAP förderberechtigt. Er ist durch die Förderung in der Lage, seinen Kunden reduzierte Contracting-Raten
Investitionsoffensive für urbane Mobilität Behörden-Mitteilungen 7. September 2016 Bundesentwicklungsminister Müller kündigt deutsche Investitionsoffensive für urbane Mobilität an (WK-intern) - Bundesminister Dr. Gerd Müller hat anlässlich einer Fachkonferenz zu nachhaltigen Stadtkonzepten und städtischer Mobilität auf die Bedeutung urbaner Infrastruktur für die Erreichung der internationalen Klima- und Entwicklungsziele hingewiesen. Berlin – Müller: „Jede Woche ziehen 1,4 Millionen Menschen in Städte – vor allem in Asien und Afrika. Es wird damit gerechnet, dass sich der Autoverkehr in den Städten bis 2050 verdreifacht. Wir benötigen deshalb eine weltweite Verkehrswende. So können wir den Klima-Kollaps abwenden, die Wirtschaft stärken und Milliarden Menschen durch Zugang zu Arbeit und Bildung aus der Armut holen und ihre Lebensqualität steigern.“ Im
Biokunststoff Forscher eröffnen neue Einsatzgebiete Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. September 2016 Es gibt bereits zahlreiche Bereiche, in denen Biokunststoff als nachhaltiges Alternativmaterial zum Einsatz kommt. (WK-intern) - Etwa in Verpackungen oder als Mulchfolien. Auf Basis der vor kurzem gestarteten Projekte Bioshoreline und BioFlooring könnten in Zukunft zwei weitere Produkte hinzukommen: Fraunhofer UMSICHT forscht an einem definiert abbaubaren Geotextil für die Verwendung als temporärer Filter in technisch-biologischen Ufersicherungsmaßnahmen an Binnenwasserstraßen und einem biobasierten elastischen Fußbodenbelag. Nach Vorgabe der EG-Wasserrahmenrichtlinie sollen ökologische Verbesserungen u. a. im Bereich der Wasserstraßen angestrebt werden. Eine Möglichkeit ist die Anwendung alternativer naturnäherer Ufersicherungen unter Verwendung von Pflanzen (http://ufersicherung.baw.de/de). Die geplanten Geotextilien dienen der Filterstabilität und dem Erosionsschutz während der kritischen Anfangszeit,