Finanzierungsvertrag der KfW sichert 60 Millionen Euro Solarkraftwerk in Marokko Behörden-Mitteilungen Solarenergie 16. November 2016 Deutschland bringt Klimaschutz und Energiepartnerschaften in Afrika voran (WK-intern) - Marrakesch – Deutschland bringt gemeinsam mit Marokko den Ausbau des weltgrößten und modernsten Solarkraftwerks in Ouarzazate voran. In einem neuen Finanzierungsvertrag sicherte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zusätzliche 60 Millionen Euro in Form von Krediten zu. Bei der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der KfW Bankengruppe und der marokkanischen Energieagentur auf der Weltklimakonferenz in Marrakesch sagte der Minister: „Was in der marokkanische Wüste mit deutscher Unterstützung und deutschem Knowhow entstanden ist, zeigt: Gemeinsam können wir den Klimawandel stoppen. Marokko vollzieht eine ehrgeizige Energiewende und ist damit Vorbild für Afrika. Mit
Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels, STERAC erweitert Angebot für kombinierten Verkehr Mitteilungen 16. November 2016 Sicher und effizient: Die STERAC Transport & Logistik GmbH bietet ihren Kunden ab sofort ein noch größeres Angebot für den kombinierten Verkehr nach Italien. (WK-intern) - Anlass ist die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016. Der Eisenbahntunnel verbindet als Nord-Süd-Achse den Kanton Uri in der Deutschschweiz mit dem Kanton Tessin in der italienischen Schweiz. Die dadurch gestiegene Transportkapazität für den Güterverkehr nutzt der Full-Service-Logistikdienstleister STERAC. Kunden profitieren von schnellen und CO2-effizienten Landverkehren und aufgrund der günstigeren Transportkonditionen von niedrigeren Preisen. STERAC transportiert überwiegend teure und sensible Waren wie zum Beispiel Laser-, Schiffs- und Flugzeugersatzteile sowie Chemikalien, Wein und Lebensmitteladditive von und nach Italien. Damit der
Klimaschutz-Index: Die globale Energiewende hat begonnen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. November 2016 Schwellenländer holen beim Umbau zu emissionsarmer Wirtschaft auf - Schwung in Europa lässt dagegen nach. (WK-intern) - Früherer Index-Vorreiter Deutschland setzt Abwärtstrend fort. Marrakesch/Bonn - Das Klimaabkommen von Paris hat Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz weltweit Rückenwind gegeben. Der heute vorgestellte Klimaschutz-Index 2017 von Germanwatch verzeichnet einen stabilen Aufwärtstrend. Insgesamt verlaufe die weltweite Energiewende aber noch zu langsam, um ihren Beitrag zu den Pariser Klimazielen zu leisten, warnt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten könnte in den USA den notwendigen Umbau verlangsamen oder gar abbremsen. Insgesamt gibt die zwölfte Auflage des Klimaschutz-Index' Anlass zu vorsichtigem Optimismus: "Die Voraussetzungen für
Neues Volksentscheidsranking: Zehn Bundesländer haben die direkte Demokratie reformiert Mitteilungen Verbraucherberatung 16. November 2016 Große Fortschritte in Baden-Württemberg und Thüringen, Stagnation in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland (WK-intern) - Während bundesweite Volksentscheide noch immer heiß diskutiert werden, hat sich die direkte Demokratie in den Bundesländern etabliert und wird langsam aber stetig weiterentwickelt. Das zeigt das Volksentscheidsranking 2016 des Fachverbandes Mehr Demokratie. „Insgesamt werden die Regelungen bürgerfreundlicher. Seit dem letzten Ranking von 2013 haben zehn Bundesländer Volks- und Bürgerbegehren erleichtert“, sagt Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher des Vereins Mehr Demokratie. Damit liegt die Durchschnittsnote aller Bundesländer erstmals seit Beginn des Ländervergleichs im Jahr 2003 bei „befriedigend“ (3,4). Ganz vorne im Ländervergleich liegen Bayern und Bremen (beide Note 2,3), gefolgt von Schleswig-Holstein (2,55). „Bayern
Angriff auf die dezentrale Stromerzeugung – Deutsche Energiepolitik Dezentrale Energien Mitteilungen Verbraucherberatung 16. November 201616. November 2016 Der Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur will die vermiedenen Netzentgelte abschaffen. (WK-intern) - Er verkennt die Grundlagen der Netzentgeltsystematik und stellt das Kostenverursachungsprinzip auf den Kopf. Anstelle der zentralen Erzeuger als die wahren Kostenverursacher sollen die dezentralen Erzeuger mit den Kosten des Netzausbaus belastet werden. Dies ist weder mit der bestehenden Netzentgeltsystematik noch mit der Energiewende vereinbar und sollte vom Deutschen Bundestag zurückgewiesen werden. Referentenentwurf Am 4.11.2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Verbänden den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) übermittelt mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum 11.11.2016. Der Entwurf hat im Wesentlichen zwei Zielsetzungen: erstens
Große Windparks bremsen den Wind und senken die Energieeffizienz Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. November 201615. November 2016 Windenergie trägt maßgeblich zum steigenden Anteil kostengünstiger, erneuerbarer Energie bei. (WK-intern) - Aber kann sich dieser Trend über die nächsten Jahrzehnte weiter so fortsetzen? Eine neue Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena, gerade erschienen in den Proceedings of the National Academy of Sciences, USA, senkt diese Erwartung für die großflächige Energiegewinnung mit Windparks erheblich. Die Autoren der Studie bestimmten, wieviel Energie sich bestenfalls aus Windkraft erzeugen lässt und wie sich dies auf die Effizienz jeder einzelnen Windkraftanlage auswirkt. Jede Windkraftanlage entzieht dem Wind Energie, sodass viele Anlagen großräumig zu verringerten Windgeschwindigkeiten in der Atmosphäre führen sollten. Dieser Effekt geht über
HHL transportiert fünf Mobilhafenkrane mit einem Gesamtgewicht von 1.400 t Mitteilungen 14. November 2016 HANSA HEAVY LIFT hat fünf Gottwald-Mobilhafenkrane mit einem Gesamtgewicht von 1.400 Tonnen transportiert und von Dänemark und Belgien nach Bulgarien und Ägypten geliefert. (WK-intern) - HANSA HEAVY LIFT DELIVERS FIVE LARGE CRANES TO BULGARIA AND EGYPT HANSA HEAVY LIFT has transported five Gottwald mobile harbour cranes, weighing a total of 1,400 metric tonnes, loading them in Denmark and Belgium and delivering them to Bulgaria and Egypt. All five cranes were lifted and stowed fully-erected on deck, which limited the line of sight for the crew aboard HHL Rio de Janeiro, requiring an extra radar scanner to be installed on the foremast. Extra risk assessments
Rolls-Royce und VTT bilden eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung intelligenter Schiffe Forschungs-Mitteilungen Technik 14. November 2016 Rolls-Royce und VTT Technical Research Center in Finnland haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung, Erprobung und Validierung der ersten Generation von ferngesteuerten und autonom geführten Schiffen bekannt gegeben. (WK-intern) - Die neue Partnerschaft kombiniert und integriert die beiden Unternehmen zu einer weltweit einzigartigen Expertise, solche Schiffe in der globalen Wirtschaft eizusetzen. Rolls-Royce ist Pionier bei der Entwicklung von ferngesteuerten und autonomen Schiffen und glaubt, dass ein ferngesteuertes Schiff in der kommerziellen Nutzung bis zum Ende des Jahrzehnts fertig zu stellen ist. Rolls-Royce and VTT Technical Research Centre form a strategic partnership to develop smart ships Rolls-Royce and VTT Technical Research Centre of Finland Ltd
KIT beteiligt sich an der chemischen Energiespeicherung zum Gelingen der Energiewende Forschungs-Mitteilungen 14. November 2016 Chemie 2.0: KIT beteiligt sich an Spin-Off INERATEC (WK-intern) - Innovation ist neben Lehre und Forschung eine der drei Kernaufgaben des KIT. Der Technologietransfer aus der Grundlagenforschung hin zu zukunftsweisenden Produkten wird daher mit passenden Werkzeugen unterstützt. Nun hat sich das KIT als Gesellschafter beim Spin-Off INERATEC GmbH beteiligt. Damit fördert das KIT ein innovatives Unternehmen, das die chemische Verfahrenstechnik revolutionieren und im Feld der chemischen Energiespeicher zum Gelingen der Energiewende beitragen kann. Kern der neuen Technologie ist ein mikrostrukturierter chemischer Reaktor, der im Rahmen von Forschungsarbeiten am Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) des KIT entwickelt wurde. INERATEC hat diese Technologie weiter zu einer marktfähigen
Wir sind in gewisser Weise dabei, die Welt aus ihren Angeln zu heben Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Mahnende Worte von DBU-Generalsekretär Bottermann anlässlich der Münchner Wissenschaftstage (WK-intern) - Alles Leben auf der Erde abhängig vom Wasser Bottermann wies darauf hin, dass alles Leben auf der Erde abhängig vom Wasser sei. Es sei das wichtigste Lebensmittel und werde im Haushalt, für die Landwirtschaft und in der Industrie benötigt. Die Wasserlebensräume auf der Erde seien miteinander verbunden. Im Ozean sorgten die großen Meeresströmungen dafür, dass es zu einem weltweiten Austausch von Wasser komme. Das Beispiel Wasser zeige, warum Forscher vom System Erde sprechen würden. Bottermann: „Denn alles hängt mit allem zusammen.“ Beispielsweise puste der Mensch Klimagase in die Luft, die die Ozeane
Wechselwirkungen zwischen dem Ozean und der Atmosphäre Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Summer School "Climate and Ocean" on RV Polarstern (WK-intern) - 25 scholars from 20 countries are exploring the Atlantic from north to south On Saturday, November 12th, the research vessel Polarstern will set off for a one-month expedition towards Cape Town from Bremerhaven. On board there are 25 outstanding young scientists from the marine research, who together with twelve teachers explore the interactions between the ocean and the atmosphere. On the journey across the Atlantic Ocean from north to south, the young scientists are to investigate how the physical conditions for life in the sea - such as temperature, carbon dioxide content or turbidity
Erster umfangreicher Klimabericht für die Nordseeregion erschienen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. November 2016 Wandel regional spürbar: (WK-intern) - Wie viele küstennahe Gebiete ist auch der gesamte Nordseeraum vom Klimawandel betroffen. In den kommenden Jahrzehnten wird dies im verstärkten Maße der Fall sein, sofern die Emissionen, beispielsweise von Kohlendioxid, nicht wesentlich verringert werden. Anpassungsmaßnahmen benötigen eine fundierte wissenschaftliche Grundlage. Der Nordseeklimabericht „North Sea Region Climate Chance Assessment (NOSCCA)“, koordiniert vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), stellt den aktuellen Wissensstand nun erstmalig in seiner Gesamtheit ausführlich vor und zeigt, wie sich die einzelnen Regionen rund um die Nordsee aufgrund des Klimawandels zukünftig verändern könnten. Demnach erwarten die Wissenschaftler bis zum Ende des Jahrhunderts einen Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur im Nordseeraum