Bundesnetzagentur setzt wichtige Signale für Offshore-Wind und Investitionssicherheit Finanzierungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. Juni 2026 BWO-Studie zu Erzeugernetzentgelten: (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat mit ihrem vorläufigen Konzept zur Festlegung der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) ein wichtiges Signal für Investitionssicherheit im Offshore-Wind-Ausbau gesetzt. Der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) begrüßt den geplanten Vertrauensschutz für bestehende und bereits bezuschlagte Projekte sowie die vorgesehene Ausnahme von dynamischen Erzeugernetzentgelten für Offshore-Wind. Eine heute veröffentlichte BWO-Studie unterstreicht, dass Erzeugernetzentgelte für Offshore-Wind weder die angestrebte Lenkungswirkung entfalten noch die Finanzierung der Netze effizienter gestalten würden. Sie würden zu einer finanziellen Mehrbelastung führen. Für die Offshore-Wind-Branche ist vor allem der von der Bundesnetzagentur vorgesehene Vertrauensschutz von großer Bedeutung. Demnach sollen bestehende Offshore-Windparks sowie Projekte, die bereits einen
Netzentgeltreform braucht Praxistauglichkeit und stabile Investitionsbedingungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Mai 2026 BDEW zum Informationstermin AgNes der Bundesnetzagentur (WK-intern) - Mit Blick auf die Bekanntgabe des Zwischenstands der Überlegungen der Bundesnetzagentur zur neuen Netzentgeltsystematik AgNes, erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat Sachargumente der Energiewirtschaft für mehr Verständlichkeit, Praxistauglichkeit und eine kalkulierbare Finanzierung in der Rahmenfestlegung Strom (AgNes) nach einem intensiven wie konstruktiven Austausch aufgegriffen. Positiv ist, dass unser Vorschlag aufgenommen wurde, die Netzentgeltbefreiung für bestehende und in der Planung weit fortgeschrittene Energiespeicher sowie Elektrolyseure weiterhin gelten soll. Das ist ein wichtiges Signal für den Bestandsschutz und das Vertrauen in stabile Rahmenbedingungen. Vertrauensschutz ist ein hohes Gut für alle Beteiligten! Allerdings erscheint die
Bundesnetzagentur stellt aktuelle Überlegungen zur Reform der Netzentgeltsystematik Strom vor Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. Mai 202628. Mai 2026 Präsident Müller: „Machen Netzentgelte fit für die Herausforderungen der Energiewende“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute ihren vorläufigen Zwischenstand zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) vorgestellt. Dieser Stand wird in den Entwurf einer Festlegung einfließen, die im Sommer veröffentlicht und förmlich konsultiert werden soll. „Die Systematik der Netzentgelte wird der Energieversorgung der Gegenwart und Zukunft nicht mehr gerecht. Mit einer neuen Netzentgeltsystematik wollen wir die Kosteneffizienz stärken und eine faire Verteilung der Belastungen erreichen. Unsere Ziele: Kosten da veranschlagen, wo sie entstehen. Knappe Kapazitäten mit einem Preis versehen. Engpassmanagementkosten vermeiden. Flexibilität unterstützen und den Netzausbau dämpfen. Den Vertrauensschutz gewichten wir höher als
BEE sieht Gefahr von Fehlentwicklungen durch neue Netzentgeltsystematik-Reform Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 28. Mai 2026 AgNes-Zwischenbericht: Gefahr von Fehlentwicklungen und lebensverlängernde Maßnahmen für Bandlastprivileg (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute ihre Zwischenergebnisse zur AgNes (Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom)-Reform vorgestellt. Ziel des Prozesses ist die Neuordnung der Netzentgelte ab dem Jahr 2029. Der BEE begrüßt die verlängerte Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher, kritisiert aber die geplante Einführung eines kapazitätsbasierten Einspeisentgeltes ab 2029 und sieht fehlende Grundlagen für die Einführung dynamischer Einspeisenetzentgelte ab 2032. Die Verlängerung des Bandlastprivilegs um drei Jahre bewertet der BEE als schweren Rückschritt. Vom vorzeitigen Aus der Netzentgeltbefreiung für Batteriespeicher ist die Bundesnetzagentur abgerückt. BEE-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: “Der Vertrauensschutz für getätigte Investitionen ist Voraussetzung für den Hochlauf der dringend
Green Planet Energy legt Modell für gerechte Netzentgelte vor Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 19. Dezember 2025 Studie: Mehr Fairness und Effizienz im Stromnetz (WK-intern) - Der Ökostromanbieter Green Planet Energy hat ein Modell für gerechtere Netzentgelte mit einem Bonus‑Malus‑System vorgestellt. Damit bringt die Hamburger Genossenschaft einen konkreten Vorschlag in den Prozess der Bundesnetzagentur zur Reform der Netzentgeltsystematik ein. Das Konzept senkt die Stromkosten für Haushalte mit Wärmepumpen, Heimspeichern und Elektroautos und vermeidet Netzüberlastungen, wie eine begleitende Studie der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) zeigt. „Das heutige Netzentgeltsystem passt nicht mehr zu einer Energiewelt mit hohem Erneuerbaren-Anteil und einer wachsenden Zahl an Wärmepumpen, Elektroautos und Heimspeichern“, sagt Carolin Dähling, Leiterin Politik und Kommunikation bei Green Planet Energy. „Wir brauchen daher in Zukunft
Stellungnahme vom BDEW zu den BNetzA-Eckpunkten zu Verteilnetzentgelten Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 2. Dezember 2023 Richtige Ansätze für fairere Verteilung Verteilung von Mehrkosten Netzintegration von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute Eckpunkte für eine gleichmäßigere Verteilung von Mehrkosten aus der Netzintegration von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien veröffentlicht. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Es ist richtig, dass die Bundesnetzagentur die bestehende Netzentgeltsystematik in den Blick nimmt. Zwar ist der Strom in ganz Deutschland der gleiche. Gerade in Regionen, in denen viel erneuerbarer Strom erzeugt wird, müssen die Menschen aber häufig höhere Netzentgelte zahlen als in anderen Regionen, obwohl dort die Hauptlast der Energiewende gestemmt wird. Das ist
Angriff auf die dezentrale Stromerzeugung – Deutsche Energiepolitik Dezentrale Energien Mitteilungen Verbraucherberatung 16. November 201616. November 2016 Der Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur will die vermiedenen Netzentgelte abschaffen. (WK-intern) - Er verkennt die Grundlagen der Netzentgeltsystematik und stellt das Kostenverursachungsprinzip auf den Kopf. Anstelle der zentralen Erzeuger als die wahren Kostenverursacher sollen die dezentralen Erzeuger mit den Kosten des Netzausbaus belastet werden. Dies ist weder mit der bestehenden Netzentgeltsystematik noch mit der Energiewende vereinbar und sollte vom Deutschen Bundestag zurückgewiesen werden. Referentenentwurf Am 4.11.2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Verbänden den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) übermittelt mit der Möglichkeit zur Stellungnahme bis zum 11.11.2016. Der Entwurf hat im Wesentlichen zwei Zielsetzungen: erstens