Stefan Kapferer: Produktivitätsfaktor für Gasnetzbetreiber müsste noch stärker abgesenkt werden Mitteilungen 13. Oktober 2017 Die Bundesnetzagentur hat das Konsultationsverfahren zum sektoralen Produktivitätsfaktor ("X Generell") gestartet. (WK-intern) - Hierzu erklärt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Der von der Bundesnetzagentur zur Konsultation gestellte sektorale Produktivitätsfaktor von 0,88% für Gasnetzbetreiber müsste aus BDEW-Sicht noch stärker abgesenkt werden. Bereits die ersten beiden Regulierungsperioden waren von enormen Sparanstrengungen der Netzbetreiber gekennzeichnet, um die politisch oder durch Dritte verursachten Kostenerhöhungen zu kompensieren. Der Wert aus dem Festlegungsentwurf würde zu einer weiteren Verschärfung des Kostensenkungsdrucks führen: Den Netzbetreibern würden Produktivitätssteigerungen abverlangt, die weit über denen anderer Wirtschaftsbranchen in Deutschland und über denen von Netzbetreibern im Ausland liegen. In anderen Ländern legen die Regulierungsbehörden häufig
Thomas Dehling leitet die nautische Hydrographie des BSH Behörden-Mitteilungen 13. Oktober 201713. Oktober 2017 Die Präsidentin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat heute Thomas Dehling zum Leiter der Abteilung nautische Hydrographie (N) ernannt. (WK-intern) - Der Diplomingenieur für Vermessungswesen folgt damit Dr. Mathias Jonas, der als Generalsekretär der Internationalen Hydrographischen Organisation (IHO) nach Monaco wechselte. „Wir freuen uns, dass wir mit ihm wiederum einen ausgewiesenen Experten für die Abteilungsleitung gewinnen konnten, der dem BSH schon lange verbunden ist“, sagte die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz, bei der Ernennung in Rostock, dort wird Dehling auch seinen Dienstsitz haben. Das BSH in Rostock ist das Zentrum der Hydrographie in Deutschland. Die Abteilung N ist für die Vermessung
Energiequelle-Stiftung vergibt erste Fördergelder Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 12. Oktober 2017 Die Stiftung der Energiequelle-GmbH schüttet für die erste Förderperiode 55.000 Euro für gemeinnützige Projekte aus (WK-intern) - Die Energiequelle-Stiftung hat die Bewerbungsrunde für den Förderzeitraum 2016/2017 beendet und wird mit 55.000 Euro verschiedene soziale und kulturelle Projekte im Land Brandenburg unterstützen. Jung und Alt in Falkenberg und Feldheim In der Stadt Falkenberg werden neue Kita-Betreuungsplätze inklusive zusätzlicher Räumlichkeiten entstehen, darüber hinaus soll das pädagogische Konzept der Kita optimiert werden. Die Energiequelle-Stiftung wird dieses Vorhaben mit 20.000 Euro fördern. In Feldheim fördert die Stiftung mit 1.500 € die örtliche Gruppe der Volkssolidarität bei ihrer Arbeit für das soziale Miteinander zumeist älterer Menschen. Außerdem erhält der
Netzentgelte im Versorgungsgebiet der WEMAG Netz GmbH sinken Mitteilungen Verbraucherberatung 12. Oktober 2017 Die Netznutzungsentgelte im Versorgungsgebiet der WEMAG Netz GmbH werden im Jahr 2018 voraussichtlich je nach Spannungsebene um 8 bis 11 Prozent sinken. (WK-intern) - Für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Verbrauch von 3.500 kWh im Jahr werden sie dann bei 10,49 Cent pro Kilowattstunde liegen. Das haben Berechnungen von der WEMAG Netz für das nächste Jahr ergeben. Damit zeigen sich in den Netznutzungsentgelten die ersten Auswirkungen des Gesetzes zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG), das im Juli dieses Jahres in Kraft getreten ist. Das Gesetz sorgt dafür, dass einzelne Kostenpositionen, die vorrangig der Integration der erneuerbaren Energien dienen, gerechter deutschlandweit verteilt werden. Es soll
Die Schmierstoffe der Zukunft werden energieeffizient, nachhaltig, unschädlich E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 12. Oktober 2017 Hydro Lubricants stell die Schmierstoffe der Zukunft vor (WK-intern) - Wie wäre es, wenn die Wartung beispielsweise von Industrie- oder von PKW-Getrieben darin bestünde, einfach Leitungswasser nachzufüllen? Wenn Verunreinigungen durch Schmierstoffe problemlos mit klarem Wasser beseitigt werden könnten? Nicht nur würde das die Arbeit in Industriebetrieben sicherer und sauberer machen, mit einem Schlag wären auch alle Sorgen um die Nachhaltigkeit des verwendeten Schmierstoffs behoben. Auf Basis dieser Überlegung hat Klüber Lubrication ein Konzept entwickelt, das das Potenzial hat, die Zukunft der Spezialschmierstoffe zu revolutionieren. Den Tribologieexperten ist es gelungen, homogene Schmierstoffe mit funktionellen Wasseranteilen zu entwickeln: die Hydro Lubricants. „Wasser bietet gegenüber den heutigen
Preisgünstige Batterien aus Abfall-Graphit Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Oktober 201712. Oktober 2017 Lithium-Ionen-Akkus sind brennbar, und der Preis für den Rohstoff steigt. Gibt es Alternativen? Ja: (WK-intern) - Forscher der Empa und der ETH haben vielversprechende Ansätze entdeckt, wie man Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen könnte. Kostiantyn Kravchyk arbeitet in Forschungsgruppe von Maksym Kovalenko, die zugleich an der ETH Zürich und im Empa-Labor für Dünnfilme und Fotovoltaik beheimatet ist. Sein ehrgeiziges Ziel ist es, einen Akku aus den am häufigsten vorkommenden Elementen der Erdkruste zu machen – zum Beispiel Magnesium oder Aluminium. Diese Metalle bieten eine hohe Sicherheit selbst dann, wenn die Anode aus reinem Metall besteht – was bei einer Lithium-Ionen-Batterie viel zu
S&P stuft Rating der innogy SE herauf, innogy investiert in Offshore Windparks Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 2017 Die Ratingagentur S&P hat in ihrer aktuellen Einschätzung die Bewertung der innogy SE heraufgestuft. (WK-intern) - Die Bonität für die langfristigen Verbindlichkeiten und Standardanleihen der innogy SE bewertet S&P nun mit stabiler Ausblick. Titel mit einer kurzen Laufzeit erhalten die Short-Term-Ratingnote A-2 (bisher A-3). Bernhard Günther, Finanzvorstand der innogy SE, sagt: „Rund ein Jahr nach dem Börsengang hat sich innogy bereits einen guten Namen am Fremdkapitalmarkt gemacht. Ich freue mich sehr, dass uns die großen Ratingagenturen durch die Bank weg ein solides Investment Grade Rating geben. Mit der heutigen Hochstufung würdigt S&P unsere finanzielle Eigenständigkeit.“ PM: innogy SE Vorausgegangene Meldung: innogy wird alleiniger Eigentürmer des Offshore-Windparks Triton
Klimarisikoversicherungen: Bundesregierung und KfW bauen Zusammenarbeit mit Versicherungswirtschaft aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Berlin – Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die KfW Bankengruppe haben eine Initiative für den Ausbau von Klimarisikoversicherungen auf den Weg gebracht. (WK-intern) - Ziel des „InsuResilience Solutions Fund“ ist es, gemeinsam mit der Privatwirtschaft marktreife Versicherungsprodukte zu entwickeln. Sie sollen arme und von Extremwetterereignissen besonders betroffene Menschen gegen Klimarisiken absichern. Die Bundesregierung stellt hierfür 15 Millionen Euro bereit. Die Privatwirtschaft beteiligt sich bei der Umsetzung des Fonds in gleicher Höhe wie die Bundesregierung. Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Tropenstürme, Überschwemmungen, Dürren – gerade in Entwicklungsländern können Extremwetterereignisse Existenzen bedrohen und Entwicklungsfortschritte zunichtemachen. Im Schadensfall bieten Klimarisikoversicherungen schnelle Hilfe.
Mit dem Hochleistungs-Laser-Wasserstrahl durchs Gestein: Verfahren für Bohrungen in großer Tiefe senkt Kosten der Geothermie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Der Einsatz regenerativer Energien umfasst nicht nur die Erzeugung von Strom aus Sonne, Wind, Wasserkraft oder Biomasse, sondern auch von Geothermie zur Gewinnung von Wärme, Kälte oder Strom durch Kraft-Wärme-Kopplung. (WK-intern) - Besonders ertragreich sind Geothermiebohrungen in tieferen Schichten der Erdkruste. Doch mit zunehmender Tiefe steigen die Kosten der Bohrungen durch den Verschleiß der Bohrwerkzeuge und niedrige Vortriebsraten überproportional – und damit auch das wirtschaftliche Risiko. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelt gemeinsam mit Partnern im BMWi-geförderten Forschungsprojekt »LaserJetDrilling« ein Verfahren, das die Kosten für Geothermiebohrungen in großer Tiefe deutlich senken und damit eine flächendeckende Erdwärmeversorgung in Deutschland fördern kann. Das neue
McKinsey: Energiewende wird verfehlt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Energiewende: Aktuell nur fünf von 14 Zielindikatoren auf Kurs (WK-intern) - Aktualisierter Energiewende-Index von McKinsey: Zentrale Ziele werden verfehlt - Zielmarken für wichtige neue Aufgaben fehlen - Kosten steigen weiter - Energieeffizienz wird bestimmendes Thema Die Energiewende wird nach aktuellem Stand nicht zu der angestrebten 40 %-Reduktion der CO2-Emissionen bis 2020 führen. Deshalb kommt den Themen Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle zu. Um die Netzstabilität auch künftig zu gewährleisten und zugleich Kosten zu senken, sind neue dezentrale Steuerungsmechanismen erforderlich. Dies sind wesentliche Erkenntnisse aus dem neuen Stand des Energiewende-Index, den die Unternehmensberatung McKinsey & Company seit 2012 halbjährlich veröffentlicht. Für die
Studie: Offshore Windparks können den gesamten Energiebedarf abdecken Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Oktober 201711. Oktober 2017 Besonders großes Energiepotenzial in Offshore-Windparks im Nordatlantik (WK-news) - Washington, DC - Nach neuen Forschungsergebnissen von Anna Possner und Ken Caldeira von Carnegie gibt es erhebliche Möglichkeiten zur Erzeugung von Windkraft im offenen Meer, insbesondere im Nordatlantik. Ihre Arbeit ist in Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Da Windgeschwindigkeiten im Durchschnitt über dem Ozean höher sind als über Land, könnten Windkraftanlagen im offenen Ozean theoretisch mehr als fünfmal so viel Energie abfangen wie Windräder über Land. Dies ist eine verlockende Möglichkeit zur Erzeugung von erneuerbarer Energie durch Windkraftanlagen. Es war jedoch nicht bekannt, ob die schnelleren Meereswinde tatsächlich in größere Mengen
Die wahren Kosten des Klimawandels: ‚Impacts World‘ Konferenz in Potsdam Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2017 Wenn wir das Klima destabilisieren, kann das auch unsere Gesellschaft destabilisieren. (WK-intern) - Die Folgen der globalen Erwärmung führen nicht nur zu erheblichen ökonomische Schäden, sie schaden auch der Gesundheit der Menschen in vielerlei Weise, verstärken die Treiber von Migration, und sie setzen Entwicklungsperspektiven für die Ärmsten der Welt aufs Spiel. Um diese Auswirkungen noch besser zu verstehen, treffen sich vom 11. bis 13. Oktober an die 500 Wissenschaftler aus aller Welt in Potsdam. Die wahren Kosten des Klimawandels zu benennen – dies ist der Titel der Konferenz – ist eine große Herausforderung. Denn gerade die gesellschaftlichen Kosten sind nicht immer leicht zu