Energy Sharing ermöglicht die gemeinschaftliche Nutzung von Wind- und Solarenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 8. August 2024 Werbung Die Nachbarn als Stromlieferanten (WK-intern) - Solarstrom von den Nachbarn oder Windenergie aus dem nahegelegenen Windpark – Energy Sharing ermöglicht die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) stellt in ihrem aktuellen Bericht dar, welche Umsetzungsmodelle denkbar und auch im jetzigen Rechtsrahmen schon möglich sind. Energy Sharing bietet das Potenzial die Akzeptanz für die Energiewende zu steigern, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu unterstützen und zu deren optimaler lokaler Nutzung beizutragen. In Deutschland ist das Modell unter Mitwirkung etablierter Marktakteure bereits möglich. Insbesondere für neue Akteure ist die Umsetzung von Energy Sharing Communities (ESC) aufgrund der energiewirtschaftlichen Regularien aber mit
Beschädigte Zahnräder in Großgetrieben von Windkraftanlagen frühzeitig erkennen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 7. August 2024 Werbung Neue Regelungsstrategie entlastet Großgetriebe bei beginnender Schädigung (WK-intern) - Forschende der Universität Stuttgart haben eine innovative Regelungsstrategie entwickelt, mit der beschädigte Zahnräder in Großgetrieben erkannt und gleichzeitig so entlastet werden, dass die Gesamtleistung der Anlage nicht beeinträchtigt wird. Großgetriebe wie beispielsweise in Windkraftanlagen sind rund um die Uhr in Betrieb. Mit einem neuen Überwachungs- und Regelungssystem können Beschädigungen in Getrieben erkannt und entlastet werden, ohne dass die Gesamtleistung der Anlage beeinträchtigt wird. Das erhöht insgesamt die Lebensdauer von Getrieben. Vor allem aber entfallen dadurch teure außerplanmäßige Wartungen. Vor allem bei Windkraftanlagen sind die großen Maschinen ständig in Betrieb. Die Belastungen auf die verschiedenen Systemkomponenten
Photovoltaik mit Batteriespeicher günstiger als konventionelle Kraftwerke Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 7. August 2024 Werbung Die Neuauflage der Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zu den Stromerzeugungskosten verschiedener Kraftwerke belegt, dass Photovoltaik-Anlagen mittlerweile auch in Kombination mit Batteriespeichern deutlich günstiger Strom produzieren, als Kohle- oder Gaskraftwerke. (WK-intern) - Das Fraunhofer ISE berechnet die sogenannten Stromgestehungskosten – also die durchschnittlichen Erzeugungskosten pro Kilowattstunde Strom – für Deutschland seit 2010 in regelmäßigen Abständen. Die neue Analyse beinhaltet zum ersten Mal auch die Stromgestehungskosten für Agri-Photovoltaik, Wasserstoffkraftwerke und neue Kernkraftwerke. Neben dem Ist-Stand für 2024 geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch eine Prognose für die Kostenentwicklung bis 2045 ab. PV-Freiflächenanlagen und Onshore-Windenergieanlagen sind mit Kosten von 4,1 bis 9,2 Cent pro
Vier von zehn deutschen Industrieunternehmen hegen Abwanderungspläne Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 7. August 2024 Werbung DIHK-Energiewendebarometer 2024 alarmiert Wirtschaft und Politik (WK-intern) - Barbara Frei, Executive Vice President Industrial Automation bei Schneider Electric, nimmt Stellung Am vergangenen Donnerstag (1. August 2024) stellte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) die Ergebnisse des Energiewende-Barometers 2024 vor. Die Umfrage unter 3.283 Unternehmen ergab, dass vier von zehn deutschen Industrieunternehmen erwägen, ihre Produktion am Standort Deutschland aufgrund der Energiesituation einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Zitat: “Demnach verfestigt sich vor allem der Abwanderungstrend bei den Industrieunternehmen: Aktuell erwägen vier von zehn Industriebetrieben, ihre Produktion am Standort Deutschland wegen der Energiesituation einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Bei den Industrieunternehmen mit mehr als
Mit Wirkung zum 1. August 2024 übernimmt Langley Holdings plc GKN Hydrogen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 6. August 20246. August 2024 Werbung London / Pfalzen – Langley Holdings plc übernimmt GKN Hydrogen GKN Hydrogen wird Teil der Langley Power Solutions Division Ausgezeichnete um zukünftige Wasserstofflösungen anzubieten (WK-intern) - Mit Wirkung zum 1. August 2024 übernimmt Langley Holdings plc den globalen Spezialisten für Wasserstoffspeicher und Power-to-Power Lösungen GKN Hydrogen, von der Dowlais Group GKN Hydrogen mit Sitz in Pfalzen, Norditalien und Schwestergesellschaften in Deutschland und den USA, leistet Pionierarbeit bei der sicheren Speicherung von Wasserstoff in einer zukunftsweisenden Technologie. Das Unternehmen, das früher zur GKN Powder Metallurgy, einem Geschäftsbereich der Dowlais Group plc, gehörte, ist führend in der Materialwissenschaft und Technik, und entwickelt fortschrittliche Metall-Hydrid-Verbindungen. Die Technologie nimmt
Energiegewinnung, KI und Bioökonomie: G20-Wissenschaftsakademien empfehlen Maßnahmen für nachhaltiges Wirtschaften Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 5. August 2024 Werbung Mit der Agenda 2030 setzten sich die Vereinten Nationen (UN) klare Nachhaltigkeitsziele. Wissenschaftliche Erkenntnisse leisten einen Beitrag zu dieser Transformation. (WK-intern) - Im Vorfeld des Gipfeltreffens der G20-Staaten im November in Rio de Janeiro/Brasilien haben die G20-Wissenschaftsakademien (Science20), darunter die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die gemeinsame Stellungnahme „Science for Global Transformation“ veröffentlicht. Darin empfehlen sie den G20-Staaten konkrete Maßnahmen, die das Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele unterstützen, unter anderem in den Themenbereichen Energiesystem, künstliche Intelligenz, Bioökonomie, Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit. „Grundlagenforschung und wissenschaftliche Innovationen können nachhaltige und resiliente Gesellschaften fördern. Internationale Zusammenarbeit ist dabei besonders für globale Herausforderungen wie den Umgang mit dem Klimawandel oder
Die vierte industrielle Revolution und Industrie 5.0 – eine Kritik Forschungs-Mitteilungen Technik 4. August 20245. August 2024 Werbung Drei Fragen an Wolfgang Wahlster zur Stellungnahme (WK-intern) - Industrie 4.0 ist ein fest etablierter Begriff, der aktuelle Herausforderungen und Chancen weiterhin treffend beschreibt. Deshalb lehnen der Forschungsbeirat Industrie 4.0 und die Plattform Industrie 4.0 die unnötige Verwendung von "Industrie 5.0" ab. Im Interview spricht Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, ein Gründervater der Industrie 4.0, über aktuelle Schwerpunkte in der Fortentwicklung von Industrie 4.0. Wahlster ist Mitglied im von acatech koordinierten Forschungsbeirat Industrie 4.0 und einer der prägenden Köpfe der Künstliche Intelligenz in Europa. Derzeit ist er auch als Chefberater der Geschäftsleitung des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) tätig. Herr Wahlster, der Forschungsbeirat Industrie
Eine Bioraffinerie für die Kreislaufwirtschaft von industriellen Reststoffströmen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Wasserstofftechnik 4. August 20245. August 2024 Werbung Am Samstag, den 3. August 2024, eröffnete Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann die Demonstrationsanlage SmartBioH2-BW in Rheinfelden (Baden). (WK-intern) - Die Bioraffinerie wurde im Rahmen des vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB koordinierten Projekts am Industriestandort von Evonik aufgebaut. Sie nutzt in der Produktion anfallende Spülwässer und Reststoffe, um daraus mithilfe zweier gekoppelter biotechnologischer Verfahren »grünen« Wasserstoff und organische Grundstoffe herzustellen. Nun startet der Testbetrieb unter realen Bedingungen. Abfall und Abwasser sind weltweit eine bisher nur wenig genutzte Ressource. Mit dem Förderprogramm »Bioökonomie – Bioraffinerien zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abfall und Abwasser – Bio-Ab-Cycling« will Baden-Württemberg dies ändern. Seit Oktober 2021 fördert
Klimaneutrale Versorgung: Neues Projekt „FlexLabQuartier“ mit 2,2 Millionen Euro gefördert Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik 2. August 2024 Werbung Neue Wege für die klimaneutrale Versorgung von Quartieren in Ostwestfalen-Lippe (WK-intern) - Ressourcenschonend leben und arbeiten, damit Treibhausgase verringern und die Umweltbelastung mindern: Erneuerbare Energien leisten im Kampf gegen den Klimawandel einen wichtigen Beitrag. Das Software Innovation Lab im „SICP – Software Innovation Campus Paderborn“ der Universität Paderborn ist an dem Projekt „FlexLabQuartier“ beteiligt, das sich mit der klimaneutralen Versorgung von Quartieren befasst. Gemeinsam mit sechs Projektpartnern entwickeln die Wissenschaftler der Universität Paderborn Lösungen für einen klimafreundlichen Betrieb von Quartieren und beziehen dabei technische, soziale, ökologische und wirtschaftliche Gesichtspunkte in ihre Untersuchungen mit ein. Dadurch sollen Hemmnisse für die Transformation abgebaut werden, die
Abwasserwirtschaft nutzbar machen: Projekt „FlexAqua“ will mit KI die Energieflexibilität steigern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 2. August 2024 Werbung Mit dem neu gestarteten Projekt „FlexAqua“ wollen Forschende der Bergischen Universität Wuppertal das für ein nachhaltiges und flexibles Energiesystem bislang ungenutzte Potenzial der Abwasserwirtschaft nutzbar machen. (WK-intern) - Klärwerke als Dienstleister: Sie setzen dabei auf die Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Das Vorhaben soll einen wichtigen Beitrag bei der Erreichung der Klimaneutralitätsziele bis 2045 leisten. Städtische Abwasserbetriebe benötigen zur Aufbereitung von Schmutzwasser viel Energie – häufig gehören die Kläranlagen zu den größten kommunalen Einzelverbrauchern. Sie sind aber ebenso Orte der nachhaltigen Strom- und Wärmeerzeugung: Das in den sogenannten Faulbehältern der Anlage entstehende Klärgas beispielsweise gilt als äußerst ergiebiger und erneuerbarer Energieträger mit großem Potenzial, entscheidend
Neuartiges Messsystem lokalisiert Offshore-Kabeltrassen im Meeresboden hochgenau und zuverlässig Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2024 Werbung Offshore-Windenergie gilt als Eckpfeiler der Energiewende und versorgt Millionen Verbraucher mit grünem Strom. (WK-intern) - Die Windparks im Meer werden über Stromexportkabel an das Netz an Land angeschlossen. Um eine optimale Lage der Kabel sicherzustellen, sind regelmäßige Vermessungen der Kabeltrassen erforderlich. Doch die derzeit eingesetzten akustischen und magnetischen Methoden sind zeitaufwändig, kostspielig und nicht zuverlässig. Forschende am Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES entwickeln daher im Projekt SASACD gemeinsam mit Partnern ein neuartiges Messsystem zur Kabellokalisierung, das die Nachteile bestehender Systeme überwindet und eine flächenhafte Ortung des Kabels sowie eine ausreichende Eindringtiefe in das Sediment ermöglicht. Offshore-Windparks leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Bis zum Jahr
Seewind für die Klimaneutralität: Was es braucht, damit der Ausbau von Offshore-Windkraft auf Zielkurs kommt Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2024 Werbung Um das Ziel von 80 Prozent Erneuerbaren Energien bis 2030 zu erreichen, muss Deutschland die Windkraft auf See im Vergleich zu heute mehr als verdreifachen. (WK-intern) - Im Vorfeld der nächsten Ausschreibungsrunde für Offshore-Windparks im August haben Netzbetreiber jedoch Verzögerungen beim Anschluss von Projekten angekündigt. Agora Energiewende legt Handlungsvorschläge vor, um den Ausbau zügiger voranzubringen. Damit der Ausbau der Windkraft auf See wieder auf Zieltempo kommt, braucht es zusätzliche Maßnahmen, um den Hochlauf abzusichern. Denn aktuell verzögern Lieferengpässe und Preissteigerungen den Offshore-Ausbau. So haben Zulieferer wichtiger Komponenten für Offshore-Windparks, wie Gussteile für Rotornarben, Fundamente oder Kabel, Schwierigkeiten, ihre Produktion schnell genug hochzufahren. Die