Landeswettbewerb Jugend forscht: Weltretter-Sonderpreis für Müllroboter Forschungs-Mitteilungen Technik 13. März 201612. März 2016 Fachbereich Produktionstechnik der Universität Bremen vergibt Weltretter-Sonderpreis beim Bremer Landeswettbewerb „Jugend forscht 2016“ (WK-intern) - Der Müllroboter 2.0 Ob Osterdeich, Werdersee oder Unisee: Jeder Bremer hat bereits im Sommer die Nebenwirkungen der Grillsaison am nächsten Morgen zu sehen bekommen. Wie kann man dieses Problem in den Griff bekommen? Jannis Brüns (15), Schüler der 10. Klasse vom Gymnasium Hamburger Straße, arbeitet seit zwei Jahren an der Beantwortung dieser Frage. Sein Müllroboter soll die passende Lösung sein: „Mein Müllroboter soll Menschen motivieren, ihren Müll nicht liegen zu lassen, sondern richtig zu entsorgen. Deshalb hatte ich die Idee, ihn aktiv auf Menschen zugehen und mit ihnen
Zukunftsstadt – von der Vision zur Realität Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. März 2016 Städte sollen nachhaltig, wandlungsfähig und zugleich lebenswert sein. (WK-intern) - Im Rahmen des Forschungsdialogs »Zukunftsstadt – von der Vision zur Realität« versammelten sich am 3. März Stadtentwickler, Kreative und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, um gemeinsam die Potenziale von Zukunftsstädten zu diskutieren Wohnen, Arbeiten und Freizeit, Kultur und Bildung, Mobilität sowie Bauen und Energie gehören zu den wichtigen Facetten, die das Bild einer Stadt formen. In den meisten urbanen Räumen besteht diesbezüglich jedoch noch Entwicklungspotenzial. Welche innovativen Konzepte funktionieren bereits? Woran muss gearbeitet werden? Der von Fraunhofer UMSICHT veranstaltete Forschungsdialog »Zukunftsstadt – von der Vision zur Realität«
CeBIT: Elektromobilität trifft Logistik E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 11. März 201610. März 2016 Universität Jena stellt Informatik für die Anwendung auf der CeBIT in Hannover vor (WK-intern) - Ein Szenario, wie es in jeder großen Stadt passieren kann: Der Pizzabote steht mit seinem Elektromobil im Stau – Nicht nur die Pizza wird kalt, auch das Elektroauto macht schlapp, denn das viele Anfahren und Bremsen war nicht geplant und verbraucht zu viel Energie. Begrenzte Reichweiten und mangelnde Erfahrung sorgen noch immer für Unsicherheit beim Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Logistik. Die Forscher der Universität Jena haben aus diesem Grund im Rahmen des Projektes „SMART CITY LOGISTIK Erfurt“ Fahrsimulatoren entwickelt, welche Interessierten die Besonderheiten von Elektrofahrzeugen anhand logistischer
Neuartiger Eisen-Redox-Flow-Speicher wird Kosten senken und Verwendung von erneuerbaren Energien optimieren Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 11. März 201610. März 2016 Neuartiger israelischer Eisen-Redox-Flow-Speicher wird Kosten senken und die Verwendung von erneuerbaren Energien optimieren (WK-intern) - Electric Fuel Energys Lösung ebnet erneuerbaren Energien den Weg zur Batteriespeicher-Diesel- und Netzparität Israel - Electric Fuel Energy (EFE) hat eine neuartige Eisen-Redox-Flow-Speicher Technologie entwickelt, die kostengünstiger, sicherer und umweltfreundlicher als andere Großspeicherlösungen sein wird. EFE ist eine neu formierte Tochtergesellschaft von Arotech Corporation (Nasdaq: ARTX), einem führenden Anbieter von fortschrittlicher Stromversorgung und interaktiven Multimedia-Simulatoren- und Trainern. Das EFE Entwicklungsteam wurde aus führenden Arotech Experten mit über 20 Jahren Erfahrung zusammengestellt. EFE besitzt damit exzellentes Knowhow hinsichtlich aller Aspekte von Batterieentwicklung und Energiespeicher. Da ein erhebliches Marktwachstum für stationäre
Standortauswahl: Kommission zur Endlagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe schließt im Juni ihre Arbeiten ab Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. März 2016 5. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau: Kompetenz im In- und Ausland (WK-intern) - 2016 werden für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland wichtige Weichen gestellt: Die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ schließt ihre Arbeiten im Juni dieses Jahres ab, darauf folgt ein neues Standortauswahlverfahren. Nicht nur die Arbeit der Kommission, sondern auch die Kompetenz der beteiligten Behörden, Gutachter und Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg bei Errichtung, Aufsicht und Betrieb eines deutschen Endlagers. Dass diese Kompetenz bereits in zahlreichen Projekten im In- und Ausland unter Beweis gestellt wurde, vermittelte das 5. Essener Fachgespräch Endlagerbergbau. Auch in diesem Jahr folgten rund 150 Fachleute aus
HELCOM, Meeresumwelt-Schutzkommission-Ostsee kämpft für weniger Stickstoffeintrag, Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. März 2016 HELCOM agrees on a Roadmap for a Baltic Sea NECA (WK-intern) - Today the Annual Meeting of the Helsinki Commission (HELCOM), consisting of the Baltic coastal countries and the EU, have agreed on a Roadmap which includes a commitment to submit to IMO a proposal for a Baltic Sea NOx Emission Control Area (NECA) according to the IMO MARPOL Convention Annex VI in parallel with the North Sea. According to the Roadmap it will be submitted to the IMO MEPC 70 meeting, scheduled already for next autumn. Nitrogen Oxide (NOx) emissions from shipping is a major source of airborne deposition of Nitrogen, aggravating
Meeresspiegelanstieg aufhalten und Wassermassen auf den Antarktischen Kontinent zu pumpen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. März 2016 Meeresspiegelanstieg: Zu groß zum Wegpumpen (WK-intern) - Der Anstieg des Meeresspiegels könnte in Zukunft so massiv werden, dass ihn sogar ein noch nie dagewesener technischer Eingriff ins Erdsystem nicht lösen könnte – nämlich Wassermassen auf den Antarktischen Kontinent zu pumpen. Diese Idee von Geo-Engineering haben jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung durchgerechnet. Zwar würde das auf die Antarktis gepumpte Wasser dort gefrieren, sein Gewicht würde aber das Eis verstärkt in Richtung der antarktischen Küste drücken, wo dann Eismassen in den Ozean abbrechen. Damit das Wasser für ein Jahrtausend auf der Antarktis gespeichert werden kann, müsste es deshalb mindestens 700 Kilometer ins
Prozesswärme für die Industrie: Einsatz erneuerbarer Technologien abhängig von Temperaturanforderungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. März 2016 Dem Wärmesektor kommt bei der nachhaltigen Umgestaltung des Energiesystems eine zentrale Rolle zu. (WK-intern) - Denn die Erzeugung von Wärme für Industrie, Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen macht fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in der Europäischen Union aus. Mehr als ein Drittel davon benötigt die Industrie, größtenteils für Prozesswärme, aber auch für Raumwärme und Warmwasser. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun in einer Studie untersucht, welche Temperaturanforderungen für industrielle Prozesswärme in Europa vorliegen. Anhand dieses Datensatzes kann dann analysiert werden, inwieweit sich der industrielle Prozesswärmebedarf in den 28 Ländern der EU langfristig durch erneuerbare Energien decken
Mit Satellitenbildern Naturkatastrophen vorbeugen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. März 2016 Das Erdbeben auf Haiti 2010, der durch ein Seebeben ausgelöste Tsunami in Japan 2011 oder die schweren Überschwemmungen, die immer wieder Länder wie Indien oder Bangladesch heimsuchen: (WK-intern) - Mit der Frage, wie Naturgefahren mit Hilfe von Erdbeobachtungssatelliten besser erkannt und untersucht werden können, beschäftigt sich seit 2013 eine internationale Arbeitsgruppe im Rahmen des Committee on Earth Observation Satellites (CEOS). Vom 8. bis 10. März 2016 treffen sich deren Mitglieder zum ersten Mal in Deutschland - beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. Jens Danzeglocke vertritt das DLR in der Arbeitsgruppe und erklärt Sinn und Zweck. Was ist CEOS,
Plusenergie in Siedlungen erfolgreich umsetzen Forschungs-Mitteilungen Technik 10. März 2016 Bewohner einbeziehen und Gebäudetechnik sorgfältig einregeln (WK-intern) - Die Zukunft gehört Gebäuden, die in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen. Dieses Konzept heißt Plusenergie-Bauweise. Eine im bayrischen Landshut neu errichtete Wohnsiedlung wurde nach diesem Standard gebaut und anschließend wissenschaftlich begleitet. Das BINE-Projektinfo „Plusenergie-Konzept in Siedlungen getestet“ (01/2016) stellt erste Ergebnisse des Monitorings, der Bewohnerumfrage und der Betriebsoptimierung der Gebäudetechnik vor. Die Siedlung umfasst 180 Wohneinheiten verteilt auf 13 Ein- und Zweifamilienhäuser sowie acht Mehrfamilienhäuser. Neben sehr gut gedämmten Gebäudehüllen setzten die Planer auf innovative Gebäudetechnik, um den Plusenergie-Standard zu erfüllen. Die Wärmeversorgung beruht je nach Gebäudegröße auf einem Wärmenetz mit Blockheizkraftwerk und
Unterstützung aus dem All – Satelliten liefern Daten für erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. März 20169. März 2016 195 Staaten haben sich im Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, die Erderwärmung auf "deutlich unter zwei Grad Celsius bezogen auf vorindustrielle Werte" - möglichst sogar auf 1,5 Grad zu beschränken. (WK-intern) - Dafür muss der Treibhausgasausstoß weiter gesenkt werden - ein völkerrechtliches Plädoyer zum Ausbau von erneuerbarer Energien. Doch wie kann dieser Ausbau sinnvoll gelingen? Welche Flächen eignen sich für welche Energieform? Wie können alle Haushalte und die Industrie flächendeckend mit "sauberem" Strom versorgt werden? Satellitendaten können hierfür wichtige Daten liefern. Das Projekt COP4EE - gefördert durch das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) - entwickelt Methoden und Dienste, bei denen Satellitenbilddaten so aufbereitet werden,
EU setzt auf PCM-Wärmespeicherkapseln Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. März 20169. März 2016 Innovation der Thüringer ESDA Technologie GmbH von Brüsseler Kommission zur Förderung ausgewählt (WK-intern) - Die ESDA Technologie GmbH aus Eisenberg, Thüringen, erhält für die Kommerzialisierung ihrer innovativen PCM-Kapsel „Hi-ThermCap“ einen EU-Zuschuss. Die Neuentwicklung wurde jüngst von der EU-Kommission aus einer Vielzahl von Vorhaben zur Förderung ausgewählt. Hi-ThermCap steht für die Makro-Verkapselung von Phasenwechselmaterialien (PCM) für den Einsatz als Wärmeträgermedium in gasförmigen und wässrigen Systemen. Damit kann ESDA auf dem europäischen Markt eine einzigartige Lösung für die thermische Energiespeicherung in Heiz- und Kühlsystemen anbieten. Der Wärmesektor ist bekanntermaßen derjenige mit dem größten Energieeinsparpotenzial in Europa. Im Niedertemperaturbereich von ca. -20 bis +100°C, der zur Anergie,