Strohvergärung für die Stromgewinnung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 3. April 2016 Der aktuelle Themendienst der HAW Hamburg hat den Schwerpunkt auf der Strohvergärung. (WK-intern) - Was das Forscher-Team um Prof. Dr. Paul Scherer am Campus Bergedorf derzeit vorantreibt, ist die Tatsache, dass durch die Biogasverwertung von Stroh der gesamte Biogasmais in Deutschland ersetzt werden könnte – was einer Revolution gleichkommt. Das Ziel: einen lukrativen, industriellen Prozess wissenschaftlich zu beschreiben, was die Akzeptanz von Biogasanlagen schlagartig erhöhen würde. Weitere Themen im aktuellen Newsletter sind: Semesterstart an der HAW, Ringvorlesung zu Flucht & Gesundheit, Tagungen zu den Konsequenzen des Klimawandels auf den Fidschis, zu dem 3D-Druck-Verfahren des „Additive Manufacturings“, zur Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund (KURVE)
Solarstromerzeugung auf dem Weg in den Terawatt-Bereich Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 Internationale Tagung zur Rolle der Photovoltaik für eine klimaschonende Energieversorgung kündigt neue Wachstumsphase an (WK-intern) - Im Rahmen einer Tagung der »Global Alliance for Solar Energy Research Institutes (GA-SERI)« befassten sich internationale Experten aus Deutschland, Japan, den USA sowie weiteren Ländern mit der Zukunft der Photovoltaik (PV). Im Jahr 2015 wurden weltweit 60 Gigawatt (GW) an PV-Leistung neu installiert. Damit hat sich der PV-Markt an die globale Produktionskapazität angeglichen. Vor diesem Hintergrund trafen sich 50 Experten zum ersten »GA-SERI Terawatt Workshop«, der mit Unterstützung durch die Bundesumweltstiftung (DBU) am 17. und 18. März in Freiburg stattfand. Vertreter aus Forschungsinstituten, der Industrie sowie von
Ein Pionier der Photovoltaik feiert Geburtstag Professor Dr. Joachim Luther wird 75 Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 Prof. Dr. Joachim Luther, von 1993 bis 2006 Leiter des Fraunhofer ISE, wird am 31. März 2016 75 Jahre alt. (WK-intern) - Seit Jahrzehnten gilt sein Engagement der Solarenergie. 1993 trat er die Nachfolge des Institutsgründers Prof. Dr. Adolf Goetzberger an und leitete zwölfeinhalb Jahre das Fraunhofer ISE, das größte Solarforschungsinstitut Europas. Er führte das Institut durch eine für die Solarindustrie entscheidende Phase. Bereits unter seiner Führung hatte sich die Mitarbeiterzahl verdoppelt – 2006 arbeiteten dort 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – heute sind es rund 1100. Zwei Meilensteine prägten die Institutsgeschichte des Fraunhofer ISE unter Prof. Dr. Joachim Luther. Zum einen gelang es ihm, 2001
ZSW meldet neuen Erfolg für die Dünnschichtphotovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 31. März 2016 ZSW legt Europarekord von 22 Prozent bei CIGS-Zellen vor (WK-intern) - Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat einen neuen Europarekord aufgestellt. Wissenschaftler am Standort Stuttgart verbesserten den Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) auf 22,0 Prozent. Grund für die Effizienzsteigerung sind optimierte Produktionsprozesse. Die von Experten favorisierte Alternative zur konventionellen Silizium-Photovoltaik könnte bald einen größeren Marktanteil gewinnen: Von Seiten der Industrie ist bereits ein verstärktes Interesse an der CIGS-Technologie zu verzeichnen. Die vom ZSW produzierte Rekordzelle hat eine Größe von 0,5 Quadratzentimetern, ein übliches Maß für Versuchszellen. Sie wurde in einer Laborbeschichtungsanlage mit Hilfe eines Ko-Verdampfungsverfahrens hergestellt. „Ausgereizt ist das technologische
Markteintritt für neuartigen Heimenergiespeicher Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 30. März 2016 Effizienter, langlebiger, sicherer: Forscher bereiten Markteintritt für neuartigen Heimenergiespeicher vor NEXT ENERGY präsentiert „ResiFlow“-Konzept vom 25. bis 29. April 2016 auf der Hannover Messe Die Energie der Zukunft ist fluktuierend und dezentral verfügbar. Für Hausbesitzer bedeutet das: Mit einer Photovoltaik-Anlage kommt kostenloser Sonnenstrom direkt vom Dach – allerdings nicht immer dann, wenn man ihn auch benötigt. Deshalb sind Speichereinheiten eine sinnvolle Ergänzung, um selbst erzeugten PV-Strom auch zeitversetzt nutzen zu können. Während es bereits diverse Speichertechnologien auf dem Markt angeboten werden, ist es einem Wissenschaftlerteam vom EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY erstmals gelungen, die sehr sichere Vanadium-Redox-Flow-Technologie für den kosteneffizienten Einsatz in Heimenergiespeichern weiterzuentwickeln. Aktuell
Bio-Sprit auf dem Prüfstand Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 30. März 201629. März 2016 Forschungsprojekt der Universität Siegen und des Fraunhofer Instituts untersucht die Auswirkungen von Biokraftstoffen auf Filtersysteme in Fahrzeugen mit Ottomotor. (WK-intern) - Wer einen Benziner fährt, kann sein Auto seit 2011 auch mit E10 tanken. Der Biokraftstoff enthält zwischen fünf und zehn Prozent Bioethanol, die Beimischung soll den Verbrauch fossiler Energie und die CO2-Emissionen reduzieren. Wie bei anderen Spritsorten auch, entweichen aus den Tanks von Wagen mit Ottomotoren Kraftstoffdämpfe. Um so wenig wie möglich davon in die Umwelt zu entlassen, gibt es seit Jahren sogenannte Kraftstoffdampfrückhaltesysteme (KDRS), die mit Aktivkohlefiltern arbeiten. In einem neuen Forschungsprojekt untersuchen Forscherinnen und Forscher der Universität Siegen und des
Der Energieeffizienz-Index des EEP geht in die neue Erhebungsphase Forschungs-Mitteilungen Technik 30. März 201629. März 2016 Teilnehmer unterstützen Handlungsempfehlungen für die Politik (WK-intern) - Fast alle zuletzt im Rahmen des Energieeffizienz-Index befragten Industrieunternehmen verfolgen bereits heute einen systematischen Ansatz für mehr Energieeffizienz, und alle wollen in Zukunft in Energieeffizienz investieren. Aber wo stehen die einzelnen Betriebe und was können sie tun, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken? Der Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie wird seit 2013 halbjährlich vom Institut für Energieeffizienz in der Produktion (EEP) der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA, dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutschen Energie-Agentur (dena) und dem TÜV Rheinland erhoben. Vom 4. bis zum 29. April 2016 haben deutsche produzierende Unternehmen wieder
Energieforscher als Entwicklungspartner für Brennstoffzellen-Systeme Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 26. März 2016 Die Qualität eines Systems resultiert nicht einfach nur aus der Summe seiner Bausteine. (WK-intern) - Es lässt sich optimieren, indem einzelne Komponenten aufeinander abgestimmt werden. Wirklich effizient arbeitet ein Gesamtsystem jedoch erst, wenn es speziell auf die Anforderungen des Nutzers ausgerichtet ist. In der Brennstoffzellen-Technologie verfügt das EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY über ein vielschichtiges Know-how von der Materialforschung bis hin zur Systembewertung. Wie die Oldenburger Wissenschaftler diese Kompetenzen als Projekt- und Entwicklungspartner in der Brennstoffzellen-Technologie einsetzen, erläutern sie vom 25. bis 29. April 2016 auf der Hannover Messe in Halle 27 an Stand D 57. Zu den wesentlichen Leistungsmerkmalen einer Technologie zählt die Lebensdauer eines Produkts.
ProMobiE: Tagung an der RWTH stellt Neues aus der Elektromobilität vor E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 26. März 2016 Anforderungen in der Mobilitätsberatung (WK-intern) - Am 19. April 2016 findet an der RWTH Aachen die Tagung „Anforderungen in der Mobilitätsberatung – Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis“ statt. Dabei werden Erkenntnisse des Projekts „ProMobiE: Professionelle Mobilitätsberatung für multimodale Verkehrsangebote im Kontext der Elektromobilität“ vorgestellt und diskutiert. Die Mobilitätsbranche befindet sich im Wandel. Neue Antriebstechnologien, komplexe Mobilitätskonzepte und ein verändertes Nutzerverhalten erfordern innovative Konzepte. Das ist Inhalt des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „ProMobiE“. Es sollen Dienstleistungsangebote von Mobilitätsanbietern an die Elektromobilität angepasst, die hierfür benötigten Weiterbildungskonzepte geschaffen sowie die Angebote erprobt und evaluiert werden. Vertreterinnen und Vertreter der Mobilitätsbranche, der Dienstleistungs-
Rekordhoch bei Investitionen in Erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie 24. März 2016 Vorstellung des Frankfurt School-UNEP Centre/Bloomberg New Energy Finance Berichts in der Frankfurt School Investitionen in Erneuerbare Energien steigen weltweit auf Rekordhoch von 286 Milliarden US-Dollar Entwicklungs- und Schwellenländer überholen die Industrienationen Investitionen in Deutschland gehen zurück (WK-intern) - Am Donnerstag, 24. März 2016, stellt Professor Dr. Ulf Moslener, Professor für Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School und Wissenschaftlicher Leiter des UNEP Collaborating Centre for Climate and Sustainable Energy Finance, die Ergebnisse des Global Trends in Renewable Energy Investment 2016 Report vor. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Bericht gefördert. Wir laden interessierte Medienvertreter herzlich zum Pressegespräch am 24. März ein!
DBFZ-Wissenschaftler erarbeiten Kurzstudie zur Flexibilisierung von Biogasanlagen in Deutschland Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 24. März 2016 Mit einem Hintergrundpapier zur Flexibilisierung in Deutschland haben Wissenschaftler des DBFZ einen wissenschaftlichen Überblick zu den technischen Ansätzen, dem rechtlichen Rahmen und der Bedeutung für das Energiesystem vorgelegt. (WK-intern) - Das Papier ist in deutscher und französischer Sprache auf der Webseite des Deutsch-französischen Büros für Erneuerbare Energien (DFBEE) kostenfrei verfügbar. Der Übergang von einem fossilen zu einem erneuerbaren Energiesystem ist von entscheidender Bedeutung für eine zukünftige nachhaltige Entwicklung. Mit einem zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien entsteht jedoch die Anforderung, neue Energiequellen intelligent in das Energiesystem zu integrieren und dabei vorhandene fossile Energiequellen effizient zu ersetzen. Vor allem die volatile Bereitstellung von Strom basierend auf
Fundament für Spitzenforschung Forschungs-Mitteilungen 24. März 2016 Die Fachhochschule Flensburg hat im vergangenen Jahr 3,3 Millionen Euro Drittmittel eingeworben. (WK-intern) - Ein Spitzenwert, der Deutschlands nördlichster Hochschule zukunftsfähige Forschung und Lehre ermöglicht. Es sind 15 bis 20 Förderanträge für Forschungsprojekte verschiedenster Art, die jährlich über den Schreibtisch von Dr. Heike Bille gehen. Als Präsidiumsbeauftragte für Forschung, Entwicklung und Technologietransfer an der FH Flensburg kümmert sie sich um die Akquise von Drittmittel – und das mit Erfolg: Für 2015 meldete Bille jetzt 3,3 Millionen Euro an Fördermittel aus den Töpfen der EU, des Bundes, des Landes oder privater Förderer. Vor fünf Jahren lag die Summe noch bei 1,9 Millionen Euro. Als