Mittelstand ist fit für Industrie 4.0 – it´s OWL Fachkongress zeigt Lösungen für Unternehmen Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Mai 2017 Dem deutschen Mittelstand gelingt es immer besser, die Potenziale der digitalen Transformation zu erschließen und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erzielen. (WK-intern) - Erfolgsgarant dafür ist die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um Ergebnisse aus der Spitzenforschung in die industrielle Anwendung zu bringen. Dieses Fazit zogen 280 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft aus ganz Deutschland auf dem zweiten Fachkongress „Industrie 4.0 in der Praxis“ am 11. und 12. Mai in Paderborn. Sie diskutierten Lösungen, Erfahrungen und künftige Herausforderungen auf dem Weg zur intelligenten Produktion. Veranstalter des Kongresses sind der Spitzencluster it´s OWL in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Programmen
Erdgasverbrennung ganz ohne CO2-Ausstoß Forschungs-Mitteilungen 11. Mai 2017 Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß (WK-intern) - So umweltfreundlich war Erdgasnutzung noch nie: Die TU Wien leitete ein Forschungsprojekt, das nun eine neue Methode der Erdgasverbrennung hervorgebracht hat – ganz ohne CO2-Ausstoß. Wie kann man Erdgas verbrennen, ohne dabei CO2 in die Luft abzugeben? Dieses Kunststück gelingt mit einem speziellen Verbrennungsverfahren, an dem die TU Wien seit Jahren forscht – der „Chemical Looping Combustion“ (CLC). Dabei wird das CO2 direkt während der Verbrennung ohne zusätzlichen Energieaufwand abgeschieden und kann anschließend gespeichert werden. Somit wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. In einer Versuchsanlage mit einer Leistung von 100 kW wurde die Methode bereits erfolgreich angewandt.
Hin zu einer wissensbasierten Bioökonomie: Städte und Regionen dringen auf Überarbeitung der EU-Politik Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Mai 2017 Die Europäische Union muss die Städte und Regionen in ihren Bemühungen besser unterstüzen das bioökonomischen Potenzial durch die nachhaltige Nutzung der in Europa vorhandenen natürlichen Ressourcen zu erschließen. (WK-intern) - Diesen Standpunkt vertritt der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) in seiner Stellungnahme, in der er die EU zu einer umfassenden Überarbeitung ihrer aktuellen Bioökonomiestrategie auffordert. Die von Katrin Budde (DE/SPE), Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt, erarbeitete Stellungnahme wurde auf der AdR-Plenartagung am Donnerstag, dem 11. Mai verabschiedet. Darin wird u. a. dafür plädiert, dass die EU den Beitrag der biobasierten Industriezweige zur Wirtschaft in den kommenden zehn Jahren erheblich steigert, damit die
Solarenergie statt Braunkohle: Studie zeigt, wie und wo Arbeitsplätze ersetzt werden können Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 10. Mai 2017 Der Ausbau erneuerbarer Energien bietet ausreichendes Potenzial, um die Braunkohlearbeitsplätze in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen vollständig zu ersetzen. (WK-intern) - Dies belegt eine neue Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag von Greenpeace Energy. Um den aus Klimaschutzgründen unausweichlichen Braunkohle-Ausstieg voranzutreiben und möglichst sozialverträglich zu gestalten, bietet der Ökoenergieanbieter ab Mai 2017 einen neuen Stromtarif an: Mit Solarstrom plus haben Menschen in ganz Deutschland jetzt erstmals die Möglichkeit, sich direkt für das Ende der Braunkohle und zukunftsfähige Jobs in der Lausitz, dem Rheinischen und dem Mitteldeutschen Revier zu engagieren. Dort finanzieren sie durch einen im Strompreis enthaltenen Förderbetrag den
Studie: Klimaverhandler und Wissenschaftler stellen Erfolg des Pariser Klimaabkommens infrage Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Mai 2017 Klimaexpertinnen und -experten äußern sich pessimistisch über die Umsetzung und den Erfolg der vereinbarten Maßnahmen im Rahmen der internationalen Klimakonferenzen. (WK-intern) - Das belegt eine neue Studie, an der zwei Forscherinnen der Universität Kassel maßgeblich beteiligt sind. Danach fand dennoch etwa die Hälfte der Teilnehmer Konferenzen wie diese nützlich. Die Studie ist jetzt im renommierten Fachmagazin Nature Climate Change (online) erschienen. Untersucht wurden die Einschätzungen von Klimaexpertinnen und -experten zu den Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft, die auf die Eindämmung der Erderwärmung abzielen. Prof Dr. Astrid Dannenberg und M.Sc. Sonja Zitzelsberger, Fachgebiet Umwelt- und Verhaltensökonomik der Universität Kassel, arbeiteten für die Studie mit der London
Server heizen Bürogebäude – Rechenzentrum liefert Heizwärme für Büros Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Mai 2017 Beleuchtung spielt wichtige Rolle bei Energiebilanz (WK-intern) - Der Erweiterungsbau der Zentrale des Baukonzerns Züblin erfüllt hohe bauliche und energetische Ansprüche. Dafür erhielt er von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen eine Zertifizierung in Gold. Das BINE-Projektinfo 6/2017 „Server heizen Bürogebäude“ stellt das Energiekonzept sowie die Ergebnisse des Monitorings des fünfgeschossigen Neubaus vor. Das Bürogebäude hat nur einen geringen Wärmbedarf, den fast vollständig die Abwärme des hausinternen Rechenzentrums deckt. Falls diese nicht ausreicht, liefert ein Blockheizkraftwerk des Nachbargebäudes die benötigte Wärmeenergie. Mit einem mittleren U-Wert von 0,4 W/m2K erreicht die Gebäudehülle des Stahlbeton-Skelettbaus Passivhausniveau. Die Außenwände bestehen aus vorgefertigten Elementen in Holzrahmenbauweise, die mit
Düstere Prognose: Stephen Hawking gibt Menschheit noch 100 Jahre auf der Erde Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Mai 2017 Wir müssen schon bald fremde Himmelskörper besiedeln, meint der Astrophysiker Stephen Hawking. (WK-intern) - Schon in 100 Jahren könne die Menschheit nicht mehr auf der Erde leben. Stephen Hawking macht sich Sorgen um den Klimawandel und die Überbevölkerung. Er kommt dabei zu sehr außergewöhnlichen Problemlösungen: Auswandern. Doch wohin und warum? Schon 1992 schrieb ich in meinem ersten Buch "Aufstieg zum Solarzeitalter", dass das beste Mittel gegen Übervölkerung ein weltweiter Wohlstand ist, dieser sei nur mit erneuerbarer Energie möglich. Der Klimawandel ist eine sehr große Gefahr, aber eine Planetensanierung ist möglich. CO2 aus der Luft filtern und in Kohlenstoff und Sauerstoff spalten. Nach den
Wie lässt sich die Gesellschaft in Richtung Nachhaltigkeit verändern? Forschungs-Mitteilungen 7. Mai 2017 Bosch Stiftung fördert neues Promotionskolleg an der Leuphana mit Millionenbetrag (WK-intern) - Stuttgart/Lüneburg. Die Robert Bosch Stiftung fördert die Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlern an der Leuphana Universität Lüneburg in den nächsten vier Jahren mit 1,3 Millionen Euro. Im Zentrum des Projekts steht die Einrichtung eines Promotions-Kollegs zur Erforschung gesellschaftlicher Transformationsprozesse für mehr Nachhaltigkeit. Konkret geht es dabei um zentrale Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie Energiewende, Klimawandel, Ressourcenknappheit, demographischer Wandel oder soziale Gerechtigkeit. 12 Stipendien für Nachwuchsforscher werden jetzt ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist am 21. Mai. Zum 1. Oktober dieses Jahres werden die Stipendiaten ihre Arbeit aufnehmen. Das Robert Bosch Kolleg „Processes of Sustainability Transformation“ (POST) ist
Versorgungsnetze, Energiewende, autonome Fahrzeuge, Sicherheitstechnologien für die digitalisierte Welt entwickeln Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 7. Mai 2017 Jahresfeier des KIT 2017: Erfolg durch Vernetzung (WK-intern) - Die Versorgungsnetze fit für die Energiewende machen, autonome Fahrzeuge im realen Straßenverkehr testen, Sicherheitstechnologien für die digitalisierte Welt entwickeln: Große gesellschaftliche Herausforderungen wie diese lassen sich nicht ausschließlich innerhalb einzelner wissenschaftlicher Disziplinen lösen – sondern an den gemeinsamen Schnittstellen. Die erfolgreiche Vernetzung zwischen den Disziplinen stand im Mittelpunkt der Jahresfeier 2017 des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Versorgungsnetze fit für die Energiewende machen, autonome Fahrzeuge im realen Straßenverkehr testen, Sicherheitstechnologien für die digitalisierte Welt entwickeln: Große gesellschaftliche Herausforderungen wie diese lassen sich nicht ausschließlich innerhalb einzelner wissenschaftlicher Disziplinen lösen – sondern an den gemeinsamen
Nachhaltige Ingenieurwissenschaft und – Sozialpolitik heißen zwei von drei neuen Bachelor-Studiengänge Forschungs-Mitteilungen 7. Mai 2017 Drei neue Bachelor-Studiengänge ab Herbst an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (WK-intern) - International Business, Nachhaltige Ingenieurwissenschaft und Nachhaltige Sozialpolitik heißen die drei neuen Bachelor-Studiengänge, für die sich Studieninteressierte ab 15. Mai 2017 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) bewerben können. International Business Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften nimmt es mit „International Business“ wörtlich: Die Lehrveranstaltungen des siebensemestrigen Studiums finden komplett in englischer Sprache statt, und die Studierenden müssen im Studium neben Englisch eine weitere Fremdsprache lernen. Außerdem müssen sie ein Semester entweder an einer ausländischen Hochschule studieren oder ein Praxissemester bei einem Unternehmen im In- oder Ausland verbringen. Diese konsequente Verfolgung von Internationalität, kombiniert mit zwei Spezialisierungsfächern
DRIVE-E-Studienpreis: Einblicke in Zukunft der Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 7. Mai 2017 Bewerbungsstart für die DRIVE-E Akademie 2017 (WK-intern) - Studierende können sich ab sofort für die DRIVE-E-Akademie vom 8. bis 13. Oktober 2017 an der Universität Stuttgart sowie den DRIVE-E-Studienpreis bewerben. DRIVE-E ist das Nachwuchsprogramm für Studierende zum Thema Elektromobilität und wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer‐Gesellschaft initiiert. Es richtet sich an Studierende, die sich mit den unterschiedlichen Facetten der Elektromobilität beschäftigen und sich durchaus vorstellen können, einen Beruf daraus zu machen. Studierende aus ganz Deutschland können sich ab sofort und bis zum 1. August 2017 online unter https://www.drive-e.org/ bewerben. Eine Woche im Zeichen der Elektromobilität Die 50 Teilnehmerinnen und
Photovoltaik, Biogas oder Windenergie, Umweltministerium fördert Smart Grid-Projekt Forschungs-Mitteilungen Technik 5. Mai 2017 Umweltministerium fördert Smart Grid-Projekt an der DHBW Ravensburg (WK-intern) - Das baden-württembergische Umweltministerium fördert ein Smart Grid-Projekt, das federführend am Campus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg erforscht wird mit 300.000 Euro. Das Forschungsprojekt reagiert auf den Trend hin zur dezentralen Energieerzeugung. Das bringt die Stromnetze an ihre Grenzen und dafür gilt es, Lösungen zu finden. Smart Grid könnte man mit intelligentem Stromnetz übersetzen. Wurde der Strom bisher vor allem zentral und in großen Kraftwerken erzeugt, bewirkt die Energiewende heute den Zuwachs von dezentralen Quellen. Photovoltaik, Biogas oder Windenergie sind einige der Stichworte. Zwei Aspekte stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Zum einen erzeugen diese Quellen