Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Energie-Dekarbonisierung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 10. Dezember 2017 Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung
Agora Energiewende: Leistung der Stromnetze steigern, Kosten der Energiewende senken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 7. Dezember 2017 Agora Energiewende schlägt Sofortmaßnahmen zur Optimierung des Netzbetriebs vor. (WK-intern) - Umsetzung ist vergleichsweise einfach und schnell möglich. Die Leistung der großen Stromübertragungsnetze lässt sich durch eine Reihe von kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen deutlich steigern. Dadurch werden Netzüberlastungen vermindert und somit Kosten für die Abregelung von Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie den sogenannten Redispatch eingespart. So kann die Energiewende effizienter gelingen. Das zeigt ein neues Impulspapier von Agora Energiewende. Ein Nebeneffekt der Netzoptimierung besteht darin, dass sie die einheitliche Gebotszone im deutschen Strommarkt stärkt. Zu den Sofortmaßnahmen zählt die Temperaturüberwachung von Höchstspannungsleitungen, wodurch sich deren Transportkapazität an windreichen Tagen erhöhen lässt. Ebenso zählt dazu der Austausch der herkömmlichen
Neues Testverfahren zur Entwicklung schnellladefähiger Lithium-Ionen-Akkus E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 7. Dezember 2017 Lädt man Lithiumionen-Akkus zu schnell auf, scheidet sich an den Anoden metallisches Lithium ab. Dies reduziert Kapazität und Lebensdauer und kann bis zur Zerstörung des Akkus führen. (WK-intern) - Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Technischen Universität München (TUM) haben nun ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich diese Lithium Plating genannten Vorgänge erstmals direkt untersuchen lassen. Grundlegende Fortschritte zur Entwicklung neuer Schnellladestrategien rücken damit in greifbare Nähe. Lithium Plating, metallisches Lithium, das sich an der Anode von Lithium-Ionen-Akkus abscheidet, gilt als wichtigster limitierender Faktor für den Ladestrom. Unter den metallischen Ablagerungen leidet die Leistungsfähigkeit der Batterie. In extremen Fällen kann sogar ein
Erstes Rotorblatt passt sich durch eine Biege-Torsionskopplung an Windverhältnisse an Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 7. Dezember 2017 SmartBlades2 - Windenergieforschung im DLR (WK-intern) - Erstes innovatives DLR-Rotorblatt auf dem Weg zu Belastungstests DLR-Energieforscher haben ein erstes innovatives Rotorblatt (Smartblade) gebaut, das sich durch eine Biege-Torsionskopplung an die Windverhältnisse anpassen kann. Das Rotorblatt wird in den kommenden Wochen beim Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven auf seine Belastbarkeit getestet. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Projekt SmartBlades2 das erste innovative Rotorblatt fertiggestellt. Das Rotorblatt mit einer Länge von 20 Metern kann sich durch eine Biege-Torsionskopplung passiv an variable Windbedingungen anpassen. Bis Anfang Januar 2018 wird das Rotorblatt beim Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
Neue Satellitenaufnahmen bewirken Quantensprung in der Atmosphärenbeobachtung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Dezember 2017 Sentinel-5P: Die ersten Satellitenaufnahmen von Sentinel-5 Precursor stehen zur Verfügung Datenservice liefert künftig aktuelle Informationen zu Luftqualität, Ozon und Klimafaktoren Sentinel-5P bietet eine globale Abdeckung und teils 100-fache Auflösung als bisher verfügbar Schwerpunkt(e): Erdbeobachtung, Digitalisierung, Big Data (WK-intern) - Am 1. Dezember 2017 wurden am Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen die ersten Satellitenaufnahmen von Sentinel-5 Precursor präsentiert. Sie geben einen Vorgeschmack auf den neuen Datenservice. Künftig stehen aktuelle Informationen zu Luftqualität, Ozon und Klimafaktoren zur Verfügung – mit einer weltweiten Abdeckung und einer teils hundertmal höheren Auflösung als bisher. Sentinel-5P ist das jüngste Flottenmitglied des europäischen
Perspektiven als Energieträger und Kraftstoff: Vorstellung der Shell Wasserstoff-Studie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 4. Dezember 20174. Dezember 2017 Das Unternehmen Shell und die EnergieAgentur.NRW stellen am Montag, 11. Dezember 2017, ab 18 Uhr in Düsseldorf gemeinsam die Shell Wasserstoff-Studie vor. (WK-intern) - Im Capitol Theater (Erkrather Str. 30, Düsseldorf) wird unter anderem NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart zur Bedeutung von Wasserstoff für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen sprechen. Die Vorstellung der Studie wird begleitet von einer Fachmesse rund um das Thema Wasserstoff. Die neue Shell Wasserstoff-Studie untersucht Stand und Perspektiven von Wasserstoff als Energieträger und Kraftstoff und fragt, welchen Beitrag Wasserstoff zu einem nachhaltigen Energiesystem und zum umweltverträglichen Verkehr in der Zukunft leisten kann. Im Rahmen der Vorstellung der Studie werden die wichtigsten Fakten und
Klima-Maßnahmen beeinträchtigen Wettbewerbsfähigkeit nicht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Dezember 2017 Ein Forscherteam vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) untersuchte in einem vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekt, wie sich Klimaschutzmaßnahmen auf Unternehmen auswirken. (WK-intern) - Der Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit erwies sich dabei als vernachlässigbar, während die Wirksamkeit für die Umwelt bestätigt wurde. Die Zeit wird knapp: Erst kürzlich stellte die UNO fest, dass die Maßnahmen des Pariser Klimaschutzabkommens rasch umgesetzt werden müssen, um eine möglicherweise katastrophale Klimaerwärmung von über drei Grad Celsius zu verhindern. Technologisch zwar machbar, ist die Umsetzung jedoch eine sensible politische Aufgabe. Umweltauflagen, so heißt es, schaden der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Andererseits sind viele Unternehmen an CO2-sparenden Technologien interessiert und
Rotorblattinspektion mit Thermografie und Schall Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Dezember 20172. Dezember 2017 Windenergieanlagen werden für eine Betriebsdauer von 20 Jahren ausgelegt. (WK-intern) - Die Rotorblätter müssen durch wiederkehrende Inspektionen mindestens alle vier Jahre auf strukturelle Integrität geprüft werden. Diese Aufgabe übernehmen Industriekletterer. Allerdings ist die Inspektion an Offshore-Anlagen nur möglich, wenn Wind- und Wetterbedingungen dies zulassen. Dadurch wird die Einsatzplanung extrem erschwert. Im Forschungsprojekt Thermoflight untersuchen Fraunhofer-Wissenschaftler gemeinsam im Verbund mit Partnern aus Industrie und Forschung alternative Inspektionsverfahren. Die kontinuierliche Zustandsüberwachung der Rotorblätter leistet einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Anlagenbetrieb. Die Blattspitzen erreichen im Betrieb eine Geschwindigkeit von 300 bis 350 km/h und bewegen sich damit so schnell wie ein Formel-1-Wagen. Die aerodynamische Leistungsfähigkeit eines Rotorblatts
Aus dem Labor ans Schiff: Biofouling umweltfreundlich beseitigen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 2. Dezember 2017 Es ist eines der größten Probleme in der Schifffahrt: Marine Organismen bewachsen in kürzester Zeit Schiffsrümpfe, wodurch sich das Gewicht des Schiffes und dessen Strömungswiderstand erhöhen. (WK-intern) - So sorgt das sogenannte "Biofouling“ für steigenden Treibstoffverbrauch und einen höheren CO2-Austoß. Dagegen werden weltweit überwiegend Schutzanstriche verwendet, die umweltschädliche Stoffe beinhalten. Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und ihrer Ausgründung Phi-Stone AG hat in enger Zusammenarbeit eine umweltfreundliche Beschichtung entwickelt, die eine Ansiedelung von marinen Organismen erschwert und es ermöglicht, Schiffe leichter reinigen zu lassen. CAU und uninahe Ausgründung entwickeln gemeinsam Beschichtung gegen die Ansiedelung von Organismen Es ist eines der größten Probleme in der
Untersuchungen für Stahlwasserbaukonstruktionen Forschungs-Mitteilungen Technik 2. Dezember 20172. Dezember 2017 Einfluss der Korrosion auf die Ermüdungsfestigkeit (WK-intern) - Grundlage für die Auslegung und Dimensionierung von Stahlstrukturen im Stahlwasserbau ist neben der DIN 19704 die DIN EN 1993 (Eurocode 3). Der Teil 1 – 9 dieser Norm enthält Nachweisverfahren zur Prüfung der Ermüdungsfestigkeit von Bauteilen, Verbindungen und Anschlüssen, die unter Ermüdungsbeanspruchung stehen. In den vorliegenden Bemessungsregeln ist ein negativer Einfluss von Korrosion auf die Ermüdungsfestigkeit nicht berücksichtigt. Mit dem aktuellen Stand des Wissens ist es nicht möglich, den Korrosionseinfluss auf die Ermüdungsfestigkeit unter den Expositionen Süß- bzw. Meerwasser zuverlässig zu beurteilen. Projektziel ist es, durch Ermüdungsversuche an entsprechend vorkorrodierten Proben Erkenntnisse zu gewinnen, die eine
Windenergieanlagen: Qualität des Prüflabors von M.O.E. durch IECRE unabhängig bestätigt Forschungs-Mitteilungen 2. Dezember 2017 Das internationale Zertifizierungsschema IECRE hat das akkreditierte Prüflabor von M.O.E. als Renewable Energy Test Lab (RETL) für die Messung von Leistungskennlinien und Lasten an Windenergieanlagen zugelassen. (WK-intern) - Damit wurde einmal mehr der hohe Qualitätsstandard des Prüflabors von M.O.E. durch eine unabhängige Stelle bestätigt. Die Zulassung garantiert unseren Kunden die internationale Anerkennung unserer Messberichte nach IEC 61400-12-1 (Leistungskennlinie) sowie IEC 61400-13 (mechanische Lasten) im Rahmen der Typenzertifizierung. Christoph Thiel, Leiter des Prüflabors bei M.O.E.: "Die Zulassung als RETL ist für uns ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Prüflabors. Sie bestätigt, neben der nationalen Akkreditierung durch die DAkkS, die Professionalität unserer Messungen."
Fraunhofer-Projekt, Offshore-Pump-Speicher-System mit »German Renewables Award« ausgezeichnet Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 1. Dezember 2017 Das Projekt Stensea – Stored Energy in the Sea ist mit dem »German Renewables Award 2017« des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) ausgezeichnet worden. (WK-intern) - Eine hochkarätig besetzte Jury aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft hat Stensea in der Kategorie Projekt des Jahres ausgewählt. Die Preisverleihung fand am 30. November 2017 in Hamburg statt. »Im Projekt Stensea haben wir für ein Offshore-Pump-Speicher-Kraftwerk ein Funktionsmodell im Modellmaßstab 1:10 entwickelt und erfolgreich im Bodensee getestet. Die wirtschaftliche Anwendung für solche Speichersysteme liegt in Meerestiefen von 600 bis 800 Metern. Mögliche Standorte liegen insbesondere vor den Küsten Europas, Japans und den USA. Das von uns