Kohlendioxid günstig und umweltfreundlich in Treibstoffe, Nahrungsergänzungsmittel, Spezialchemikalien umwandeln Forschungs-Mitteilungen Technik Videos 1. April 2018 Evonik und Siemens erzeugen aus Kohlendioxid und Ökostrom wertvolle Spezialchemikalien Gemeinsames Forschungsprojekt gestartet Versuchsanlage soll „grüne“ Chemie produzieren und als Energiespeicher für Ökostrom dienen Potenzial für erste Anlagen: Produktion von 20.000 Tonnen pro Jahr (WK-intern) - Evonik und Siemens wollen Kohlendioxid (CO2) mithilfe von Strom aus erneuerbaren Quellen und Bakterien in Spezialchemikalien umwandeln. Hierzu arbeiten die beiden Unternehmen im Forschungsprojekt Rheticus an Elektrolyse- und Fermentationsprozessen zusammen. Das Projekt wurde heute gestartet und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Bis zum Jahr 2021 soll eine erste Versuchsanlage am Evonik-Standort im nordrhein-westfälischen Marl in Betrieb gehen, die Chemikalien wie Butanol oder Hexanol erzeugt – beides Ausgangsstoffe beispielsweise für
Forschungseinrichtungen Region Nord-Ost entwickeln Energietechnologien der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. April 2018 Partnerbündnis CAMPFIRE strebt Wandel in der Region durch ein neues Technologiefeld für den Ausbau erneuerbarer Energie an (WK-intern) - An manchen Tagen könnte aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse theoretisch so viel erneuerbare Energie produziert werden, um den gesamten Bedarf in Deutschland abzudecken. Allerdings muss die Infrastruktur dringend ausgebaut werden, um diesen Ökostrom zur richtigen Zeit dorthin zu transportieren, wann und wo er benötigt wird. Es besteht somit ein hoher Innovationsbedarf in der Energiebranche. Einen Lösungsansatz stellt die Sektorenkopplung dar. Sie hat das Ziel, den Energiebedarf verschiedener Anwendungsfelder, beispielsweise in den Bereichen Verkehr, Wärme und Strom, zu bündeln und durch neue Technologien verfügbar
Forschungsprojekt GLORI: Wie beeinflusst der Klimawandel alpine Flusseinzugsgebiete? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. April 2018 Der Klimawandel verändert die alpine Umwelt: mit dem Abschmelzen der Gletscher erhöht sich die Menge an Sedimenten, die von Gebirgsflüssen transportiert werden. (WK-intern) - An der Freien Universität Bozen in Südtirol nutzt die Forschungsgruppe rund um Prof. Francesco Comiti die Isotopenanalyse, um die Entwicklung von Gebirgswasserläufen und die damit verbundenen Hochwassergefahren vorherzusagen. Eines der zentralen Forschungsgebiete der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik beschäftigt sich mit der Dynamik von Flussgebieten und der Reduktion hydrogeologischer Risiken. Francesco Comiti, Professor für Naturgefahrenmanagement und Bergwasserläufe an der Fakultät, leitet die Forschungsgruppe zu dieser Thematik, die für Südtirol im Sinne der Vermeidung von Umweltkatastrophen ungemein wichtig ist. In
Bund fördert Photovoltaik- und Batterieforschung an der Hochschule Offenburg mit 750.000 Euro Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 1. April 2018 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt den Aufbau eines neuen Labors zur Erforschung von Batteriespeichern und Photovoltaikzellen an der Hochschule Offenburg mit rund 750.000 Euro. (WK-intern) - Hochschule Offenburg baut Batterie- und Photovoltaikforschung weiter aus. Im Rahmen des kürzlich genehmigten Projekts Enerlab 4.0 sollen insbesondere die elektrochemischen und materialwissenschaftlichen Eigenschaften von Lithium-Ionen-Batterien untersucht und verbessert werden. Am „Diagnostischen Batterie- und Photovoltaiklabor für Energiefragestellungen der Industrie 4.0“, so der volle Titel des Projekts, wird eine umfangreiche apparative Ausstattung aufgebaut, die sowohl für eine so genannte in-operando Diagnostik (d.h. Untersuchung der Batterien während des Betriebs) als auch für eine so genannte post-mortem
Umfrage: Klarer Auftrag von der Bevölkerung an die Politik für die integrierte Klima- und Energiestrategie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen News allgemein Windenergie Windparks 29. März 201829. März 2018 Neun von zehn ÖsterreicherInnen fordern rasch konkrete Klimaschutzmaßnahmen (WK-intern) - Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die große Mehrheit der österreichischen Bevölkerung rasch Maßnahmen für eine 100% erneuerbare Stromversorgung fordert um der Klimakrise Einhalt zu gebieten. „Wir setzten große Hoffnung auf die integrierte Klima- und Energiestrategie, die Anfang nächster Woche präsentiert werden soll“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Die Bevölkerung in Österreich hat die Dringlichkeit des Klimaschutzes schon längst erkannt. Nun liegt es an der Bundesregierung mit der Klima- und Energiestrategie die dringend nötigen Maßnahmen rasch auf den Boden zu bringen.“ 91% der Österreicherinnen und Österreicher haben in der aktuellen
Klimafolgenforschung: PIK gibt Vorschläge zur Klimastabilisierung Forschungs-Mitteilungen 29. März 2018 Wenn Emissionen jetzt rasch sinken, spart das spätere Kosten – und es muss nicht soviel CO2 nachträglich aus der Luft geholt werden (WK-intern) - Eine schnelle Reduktion der Treibhausgasemissionen ist notwendig, wenn Regierungen sowohl die Kosten der Klimastabilisierung begrenzen wollen – als auch die Menge des CO2 möglichst klein halten wollen, das mit viel technischem Aufwand nachträglich aus der Atmosphäre wieder herausgeholt werden soll. Dazu müssten die Emissionen im Jahr 2030 mindestens 20 Prozent unter dem liegen, was die Länder im Rahmen des Pariser Klimaabkommens zugesagt haben, so eine neue Studie – eine Erkenntnis, die für die beim UN-Klimagipfel in Polen geplante
dena-Report zeigt hohe Innovationsdynamik in den Stromnetzen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 28. März 2018 Systemdienstleistungen: Handlungsbedarf bei Engpassmanagement und Blindleistungsbereitstellung (WK-intern) - Kuhlmann: „Energiewende beschleunigt Innovationen im Netz“ Im deutschen Stromnetz herrscht eine hohe Innovationsdynamik. Das zeigt sich an der anhaltend hohen Zuverlässigkeit der Stromversorgung trotz großer Veränderungen im Energiesystem. Außerdem gibt es zum Netzbetrieb eine Vielzahl von Forschungsvorhaben und Pilotprojekten und es kommen kontinuierlich neue Technologien und Prozesse zum Einsatz. Das ist das Fazit des Innovationsreports Systemdienstleistungen der Deutschen Energie-Agentur (dena). Allerding besteht noch Handlungsbedarf bei einzelnen Systemdienstleistungen wie dem Engpassmanagement und der Blindleistungsbereitstellung. Der Report analysiert die Weiterentwicklung von Systemdienstleistungen, die für die Stabilität des Stromnetzes unerlässlich sind. Zugleich benennt die dena regulatorische, ökonomische und
Klassische Kraftwerke auf Basis von Kohle und Erdgas müssen künftig deutlich flexibler arbeiten Forschungs-Mitteilungen 27. März 2018 Kraftwerkskomponenten gezielter prüfen (WK-intern) - Klassische Kraftwerke auf Basis von Kohle und Erdgas müssen künftig deutlich flexibler arbeiten als bisher üblich. Ein Grund ist der enge Verbund mit der Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien, durch den die Kraftwerke häufiger unter Teillast laufen. Das beansprucht die Komponenten stärker und anders als sie ursprünglich ausgelegt wurden. Das neue BINE-Projektinfo „Materialbelastung in flexiblen Kraftwerken“ (01/2018) stellt ein neues Untersuchungs- und Bewertungskonzept für Kraftwerke mit wechselnden Lasten vor. Damit sind Betreiber und Überwachungsinstitutionen – ohne bei der Sicherheit Abstriche zu machen – in der Lage, die Stabilität von Komponenten gegenüber Schädigungen exakter zu berechnen. Bisher waren klassische Kraftwerke für
Kooperation: Starke Partner für optimale Windenergie Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. März 201826. März 2018 Für die Forschung an Windkraftanlagen entsteht in Bochum ein Modellpark. (WK-intern) - Ein Meilenstein in dem Projekt ist jetzt gelegt worden. Um Windenergie optimal ausschöpfen zu können, bauen Prof. Dr. Constantinos Sourkounis und sein Team vom Institut für Energiesystemtechnik und Leistungsmechatronik an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) einen Modellwindpark auf. Dabei kooperieren die Forscher mit dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES). Das Projekt „Smart Wind Park Laboratory” wird bis Ende 2020 mit rund 4 Millionen Euro aus dem Programm Forschungsinfrastrukturen NRW gefördert. Fraunhofer-Außenstelle an der RUB Ziel der Kooperation ist es, an der RUB ein Kompetenzzentrum für Windenergie als Außenstelle des Fraunhofer-Instituts zu errichten. Am 22. März
Subkomponententest der Rotorblatt-Hinterkante: realistischere Belastung von kritischen Strukturbereichen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 26. März 2018 Zum Ende des EU-Projektes „IRPWind“ sind sich die Technical University of Denmark (DTU), Knowlegdge Centere WMC und das Fraunhofer IWES einig: (WK-intern) - Die Prüfung eines drei Meter langen Hinterkanten-Segments hat das Potential, sich als Ergänzung zum zertifizierungsrelevanten Ganzblatttest zu etablieren. Sie liefert belastbare Ergebnisse mit weitreichender Aussagekraft: Kritische Blattdetails können besonders eingehend betrachtet und beliebige Lastfälle nachgebildet werden, während im konventionellen Ermüdungstest nur in Schlag- und Schwenkrichtung Belastungen aufgebracht werden. Die Verbundpartner setzten im Projekt jeweils individuelle Schwerpunkte und führen die Ergebnisse nun für die Endauswertung zusammen. Vier Kameras verfolgen den Testverlauf, filmen die mit einem Punktmuster präparierte Oberfläche des Prüflings und machen
Mehrheit der UNECE-Länder setzt auf erneuerbare Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. März 2018 dena analysiert den Stand der Energiewende in 56 Mitgliedsstaaten (WK-intern) - Entwicklung in den Regionen sind sehr unterschiedlich Praxisorientierte Anleitungen unterstützen UNECE-Länder beim zukünftigen Einsatz von Fördermechanismen und Politikinstrumenten Die große Mehrheit der insgesamt 56 Mitgliedsstaaten der UN-Wirtschaftskommission für Europa (United Nations Economic Commission for Europe – UNECE) hat mittlerweile Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien ergriffen. So hat sich die installierte Kapazität erneuerbarer Energien im Strombereich bis 2016 auf 869 Gigawatt vergrößert – das entspricht fast der Hälfte weltweit. Allerdings wird dieser Zubau nicht von allen Mitgliedsstaaten im gleichen Maße getragen. Dies zeigt eine gemeinsame Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der
Konferenz: Solarenergie, nicht nur vom Hausdach Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 24. März 2018 Auf der interdisziplinären Konferenz „INNOVATION IN SOLAR BUILDING SKINS & ENERGY EFFICIENCY TOWARDS SUSTAINABLE CITIES”, vom 19. Zum 20. März 2018 in Berlin, diskutierten Fachleute aus der Baubranche, Finanzwelt, Photovoltaik und Politik innovative Lösungen für die energieeffiziente Stadt der Zukunft. (WK-intern) - Dabei konnten sie Hindernisse und Chancen für den breiten Einsatz von gebäudeintegrierter Photovoltaik (BIPV) identifizieren. “Es gibt bereits eindrucksvolle Leuchtturmprojekte, die die Machbarkeit von gebäudeintegrierter Photovoltaik belegen. Dennoch werden solche Lösungen bisher nur selten eingesetzt“, sagt Prof. Rutger Schlatmann, einer der Organisatoren und Direktor des HZB-Instituts PVcomB. Dabei bieten Gebäude, Fassaden und Straßen große Flächen, die für Stromerzeugung mit Photovoltaik genutzt