Auf dem Gelände des seiner Zeit modernsten Steinkohlekraftwerks der Welt wird jetzt eine Großelektrolyseure gebaut Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. August 202419. August 2024 Bundminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck bei IPCEI-geförderten Projekten HGHH-Großelektrolyseur und HH-WIN Wasserstoff-Industrie-Netz Rückschau: Allein der Bau der riesigen Generatoren dauerte 5 Jahre. Durch die modernste Rauch- und CO2-Abscheidung der Welt war das Steinkohlekraftwerk gesichert umweltneutral. Im Zeitraum 2015–2020 wurden insgesamt 34,288 TWh Strom erzeugt. Das Kraftwerk hätte noch mindestens bis 2060 umweltneutral weiter betrieben werden können und zuverlässig das Stromnetz stabilisiert. Auf Grund einer Umweltklage entzog das EUGH dem Kraftwerk die Genehmigung wegen nicht korrekt geprüft Umweltverträglichkeit. Gegenüberstellung: 1.600 MW Grundlaststromerzeugung 100 MW Elektrolyseur-Wasserstoffherstellung verbraucht ca. 500 MW Ökostrom > entspricht ca. 500 Windrädern von 5 WW maximal Leistung (WK-intern) - Das Bundminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz Robert
Positionspapier von Statkraft zum „Gemeinsamen Antrag für ein Wasserstoff-Kernnetz“ Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 16. August 2024 Statkraft bedankt sich für die Möglichkeit zur Stellungnahme zum Antrag für ein Wasserstoff-Kernnetz. (WK-intern) - Wichtig ist vor allem, dass sämtliche Einspeiseleistung volle Berücksichtigung findet und nicht pauschal gekürzt wird. Im Folgenden möchten wir auf die Verknüpfung zwischen Wasserstoff-Kernnetz und Netzentwicklungsplanung (insbesondere 1) und auf die im Antrag berücksichtigte Anschlusskapazität (insbesondere auf 4.1.) eingehen. • Verknüpfung mit Netzentwicklungsplanung und Anreize für den Aufbau eines gesamtdeutschen Wasserstoffmarktgebietes Statkraft begrüßt, dass das Wasserstoff-Kernnetz im Zusammenspiel mit der Netzentwicklungsplanung kontinuierlich weiterentwickelt werden kann. Unklar ist jedoch, wie weit diese Anpassungen gehen und welche Aspekte des WasserstoffKernnetzes angepasst werden können. Dies muss genauer erläutert werden. Insbesondere die
TÜV Rheinland führt Zertifizierungsprogramm zur Wasserstoffwirtschaft ein Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 14. August 2024 TÜV Rheinland führt innovatives „H2-Ready“-Zertifizierungsprogramm ein Neuer Zertifizierungsstandard „H2.23“ kombiniert aktuellen Stand der Technik mit globalem Fachwissen für Wasserstoffeignung Sicherer Betrieb von Leitungen und Anlagenkomponenten mit Druckwasserstoff im Fokus Prüfzeichen „H2-Ready“ bestätigt technische Eignung von Komponenten im Umgang mit Druckwasserstoff (WK-intern) - TÜV Rheinland hat ein innovatives Zertifizierungsprogramm gestartet, das Werkstoffe für die aufstrebende Wasserstoffwirtschaft qualifiziert. Die Zertifizierung „H2-Ready“ bescheinigt Materialien, die in kritischen Anwendungen wie Rohrleitungen und Druckbehältern großer Industrieanlagen verwendet werden, ihre Eignung für den Einsatz mit Druckwasserstoff. Gunther Sproesser, Werkstoffexperte bei TÜV Rheinland, erläutert: „Unser neuer Standard ‚H2.23‘ bündelt den aktuellen Stand der Technik mit dem weltweiten Expertenwissen, um Werkstoffe auf ihre Wasserstoffverträglichkeit
Natürlicher Wasserstoff für 1,1 Cent pro kwh Forschungs-Mitteilungen Technik Videos Wasserstofftechnik 13. August 202413. August 2024 Deutschland plant gerade einen radikalen Kurswechsel in der Energie-Produktion (WK-intern) - Vor wenigen Tagen wurde in Frankreich nahe der deutschen Grenze das größte natürliche Wasserstoff-Vorkommen der Welt entdeckt. Über 60mio Tonnen - genug um Deutschlands Bedarf für die kommenden 50 Jahre zu decken! (Quelle 1, 2 ,3) Wie Erdgas kann auch Wasserstoff natürlich vorkommen - und die Förderung wäre bis 10x günstiger als Wasserstoff per Elektrolyse herzustellen, wie aktuell geplant. Nur knapp 1ct pro Kilowattstunde! (Quelle 4) Die Nutzung des natürlichen Wasserstoffes könnte den Industriestandort Deutschland ohne Zweifel retten. Denn Wasserstoff kann nicht sogar zur Stahlproduktion genutzt werden, sondern auch in Gaskraftwerken günstig Strom
RWEs Projekt GET H2 Nukleus soll 2025 eine 100-MW-Elektrolyse in Betrieb nehmen Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 12. August 2024 RWE nimmt 14-Megawatt-Pilot-Elektrolyse in Betrieb: Startschuss für grüne Wasserstoffproduktion in Lingen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zu Gast bei Inbetriebnahme der Pilot-Elektrolyse in Lingen Anlage liefert Erkenntnisse für Großanlagen zur Erzeugung von grünem Wasserstoff (WK-intern) - Wasserstoff Marsch! Im Beisein von Bundeswirtschaftsminister*in Habeck, dem Niedersächsischen Ministerpräsident*in Weil und der Niedersächsischen Umweltminister*in Meyer hat RWE in Lingen ihre Pilot-Elektrolyse in Betrieb genommen. Die Anlage auf dem Gelände des RWE Gaskraftwerks Emsland hat eine Leistung von 14 Megawatt (MW). Unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren Quellen kann sie bis zu 270 Kilogramm grünen Wasserstoffs pro Stunde erzeugen. Mit der Pilotanlage sammelt RWE Erfahrung mit gleich
ENERTRAG spezialisiert auf die Produktion von grünem Wasserstoff und schließt sich Luftfahrtinitiative an E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Wasserstofftechnik 9. August 2024 ENERTRAG wird Mitglied bei aireg (WK-intern) - Nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels) werden eine immer größere Rolle im globalen Luftverkehr spielen. ENERTRAG schließt sich deshalb der Luftfahrtinitiative aireg (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) an, um mit anderen Mitgliedern an der klimafreundlichen Transformation der Luftfahrt zu arbeiten. ENERTRAG ist spezialisiert auf die Produktion von grünem Wasserstoff und die Integration von erneuerbaren Energien in verschiedene Anwendungen, einschließlich der nachhaltigen Luftfahrtkraftstoffe (SAF). Das Unternehmen betreibt zahlreiche Projekte in Deutschland und Südafrika, die darauf abzielen, die Produktion und Nutzung von SAF zu fördern. In Deutschland ist „Concrete Chemicals“ mit den Partnern Cemex und Sasol ein
Güterverkehr auf den Straßen ist eine feste Säule der Weltwirtschaft E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 8. August 2024 Effiziente Lösungen von Bosch für Nutzfahrzeuge von heute und morgen - Bosch-Innovationen auf der IAA Transportation 2024 Bosch liefert individuelle Antriebssysteme für den nachhaltigen Güterverkehr. Einzel- und Komplettsysteme für die Lenkung sorgen für Sicherheit und Komfort auf Kurz- und Langstrecken. Digitale Services verbessern das Fahrerlebnis und schützen den Fahrer. (WK-intern) - Der Güterverkehr ist eine feste Säule der Weltwirtschaft – und dabei spielt das Nutzfahrzeug eine wichtige Rolle. Mit der Transformation vom Hardware- zum Software-definierten Fahrzeug zeigt sich auch hier ein Paradigmenwechsel, ähnlich dem Pkw-Sektor. Bosch begegnet diesem Wandel mit Hardware- und Software-Produkten, maßgeschneiderten Lösungen und smarten Services. So unterstützt das Technologieunternehmen Lkw-Hersteller, Spediteure und Logistiker
Provaris und Norwegian Hydrogen kooperieren mit Uniper für regionale Wasserstoffversorgung Kooperationen Ökologie Wasserstofftechnik 8. August 2024 Provaris Energy Ltd und Norwegian Hydrogen AS freuen sich, eine Absichtserklärung (MOU) mit Uniper Global Commodities SE (Uniper) bekannt zu geben. Uniper, Provaris und Norwegian Hydrogen werden bei der Lieferung von grünem Wasserstoff aus den nordischen Ländern nach Deutschland unter Verwendung der von Provaris entwickelten H2Neo-Transporter für komprimierten Wasserstoff kooperieren. Die Partnerschaft zielt darauf ab, effiziente und flexible Lieferketten zu schaffen, die RFNBO-konformen Wasserstoff an industrielle und andere Nutzer liefern und so die Dekarbonisierungsziele Deutschlands unterstützen. Ziel ist es, auf verbindliche Vereinbarungen hinzuarbeiten, die für die Lieferung und Abnahme von Wasserstoff und die Verschiffung unter Verwendung der H2Neo-Transporter von Provaris erforderlich sind. (WK-intern) -
Mit Wirkung zum 1. August 2024 übernimmt Langley Holdings plc GKN Hydrogen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik Wasserstofftechnik 6. August 20246. August 2024 London / Pfalzen – Langley Holdings plc übernimmt GKN Hydrogen GKN Hydrogen wird Teil der Langley Power Solutions Division Ausgezeichnete um zukünftige Wasserstofflösungen anzubieten (WK-intern) - Mit Wirkung zum 1. August 2024 übernimmt Langley Holdings plc den globalen Spezialisten für Wasserstoffspeicher und Power-to-Power Lösungen GKN Hydrogen, von der Dowlais Group GKN Hydrogen mit Sitz in Pfalzen, Norditalien und Schwestergesellschaften in Deutschland und den USA, leistet Pionierarbeit bei der sicheren Speicherung von Wasserstoff in einer zukunftsweisenden Technologie. Das Unternehmen, das früher zur GKN Powder Metallurgy, einem Geschäftsbereich der Dowlais Group plc, gehörte, ist führend in der Materialwissenschaft und Technik, und entwickelt fortschrittliche Metall-Hydrid-Verbindungen. Die Technologie nimmt
RWE & Westfalen Gruppe beginnen mit Wasserstoff-Tankinfrastruktur in Lingen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Wasserstofftechnik 5. August 2024 RWE und Westfalen Gruppe errichten Wasserstoff-Tankanlage und Abfüllstation am Gaskraftwerk Emsland Ab 2025 können dort Pkw und Nutzfahrzeuge tanken sowie Tanklaster befüllt werden Anlage ermöglicht Straßentransport von grünem H2 zu Abnehmern in Region Bundesministerium für Digitales und Verkehr fördert den Bau mit mehr als 6 Mio. € Verkauf der ersten Wasserstoffmengen läuft über eine Ausschreibung an (WK-intern) - RWE und die Westfalen Gruppe haben mit den Arbeiten für den Bau einer Wasserstoff-Tankinfrastruktur in Lingen begonnen. Das „H2 Filling Hub Lingen“ umfasst eine öffentliche Wasserstoff-Tankstelle für Nutzfahrzeuge am Haupttor des RWE Gaskraftwerks Emsland (KEM) und eine nicht öffentlich zugängliche Abfüllstation für Tankfahrzeuge. Tankstelle und Abfüllanlage werden den grünen Wasserstoff
Eine Bioraffinerie für die Kreislaufwirtschaft von industriellen Reststoffströmen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Wasserstofftechnik 4. August 20245. August 2024 Am Samstag, den 3. August 2024, eröffnete Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann die Demonstrationsanlage SmartBioH2-BW in Rheinfelden (Baden). (WK-intern) - Die Bioraffinerie wurde im Rahmen des vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB koordinierten Projekts am Industriestandort von Evonik aufgebaut. Sie nutzt in der Produktion anfallende Spülwässer und Reststoffe, um daraus mithilfe zweier gekoppelter biotechnologischer Verfahren »grünen« Wasserstoff und organische Grundstoffe herzustellen. Nun startet der Testbetrieb unter realen Bedingungen. Abfall und Abwasser sind weltweit eine bisher nur wenig genutzte Ressource. Mit dem Förderprogramm »Bioökonomie – Bioraffinerien zur Gewinnung von Rohstoffen aus Abfall und Abwasser – Bio-Ab-Cycling« will Baden-Württemberg dies ändern. Seit Oktober 2021 fördert
Fraunhofer UMSICHT macht die PEM-Elektrolyse kosteneffizient und skalierbar Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 1. August 2024 Herstellung von Green Hydrogen: Bipolarplatten auf Kohlenstoffbasis haben das Potenzial, Bipolarplatten aus Titan im Elektrolyse-Stack zu ersetzen (WK-intern) - Die Proton-Exchange-Membran-Elektrolyse gilt als vielversprechendster Weg zu grünem Wasserstoff. Allerdings ist sie momentan noch wenig wirtschaftlich. Ein Grund: Eine ihrer Schlüsselkomponenten – die Bipolarplatte – besteht in der Regel aus Titan. Das Metall überzeugt durch seine Korrosionsbeständigkeit bei der Elektrolyse, ist aber aufgrund aufwendiger Gewinnung und Verarbeitung teurer als andere Metalle. Dass Bipolarplatten auf Kohlenstoffbasis eine kosteneffizientere und zugleich skalierbare Alternative sein können, haben Forschende des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden. Im Fokus ihrer Untersuchungen stand eine neue