Regierung brauchte noch ein Jahr zur bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung von Windanlagen Ökologie Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Februar 2020 Bundesrat beschließt AVV-Kennzeichnung – Albers: „Noch einige Hürden auf dem Weg zur bedarfsgesteuerten Befeuerung zu nehmen“ (WK-intern) - Die Bundesregierung beschloss Anfang Januar eine Neufassung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV Kennzeichnung), mit der die Grundlage für die Einführung der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) an Windenergieanlagen gelegt werden sollte. In seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat diese Neufassung mit marginalen Ändeurngen bestätigt. Zuletzt hatten die Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) sowie für Verkehr (BMVI) auf eine Annahme der AVV Kennzeichnung durch die Länderkammer gedrängt. Der BWE hatte sich stets für eine technologieneutrale Ausgestaltung der AVV Kennzeichnung stark gemacht, die eine Zulassung verschiedener BNK-Systeme
Bundesregierung torpediert die Energiewende bei KWK-Anlagen und erhöht Gaspreis um 33 % Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 13. Februar 2020 Mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz durchkreuzt die Bundesregierung die neue KWK-Novelle (WK-intern) - Die Bundesregierung will die Kraftwärmekopplung (KWK) stärken. Kohleersatz: Die gasbefeuerte KWK soll Kohle als Primärenergieträger in der Wärmeversorgung ersetzen und für Systemstabilität sorgen. So sieht es der Kabinettsentwurf des Kohleausstiegsgesetzes vor. Für diesen Zweck wird die Förderung für KWK-Anlagen bis Ende 2029 verlängert, zusätzlich werden neue Boni für Anlagen mit einer elektrischen Nennleistung von mehr als 1 MW eingeführt. Der Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen mit einem Anteil von mindestens 10% KWK-Wärme soll mit bis zu 40% der Kosten gefördert werden. Gaspreise: Sprunghafter Anstieg um 33 Prozent Die Sache hat aber einen Haken: Das Ende 2019
Stromkunden müssen 70 % mehr zahlen Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Februar 2020 Um 70 Prozent...… ist die Belastung für Stromkunden durch Steuern, Abgaben und Umlagen seit 2010 gestiegen. (WK-intern) - Die Kosten für Beschaffung, Netzentgelt und Vertrieb stiegen im gleichen Zeitraum nur um sechs Prozent. Die Gesamtbelastung für Stromverbraucher durch Steuern, Abgaben und Umlagen wird 2020 voraussichtlich einen Rekordwert von mehr als 36 Milliarden Euro (ohne Mehrwertsteuer) erreichen. Denn mit 16,48 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) Strom sind die staatlich verursachten Kosten auf der Stromrechnung für Haushaltskunden 2020 so hoch wie nie zuvor und machen 52 Prozent des Strompreises aus, der aktuell bei durchschnittlich 31,37 ct/kWh liegt. Im Vergleich zum Jahr 2019 sind die Steuern, Abgaben und
Strom in Mecklenburg-Vorpommern am teuersten, in Bremen am günstigsten Mitteilungen Verbraucherberatung 11. Februar 2020 Zum Jahreswechsel haben 615 von 834 Grundversorgern ihre Preise erhöht oder Erhöhungen angekündigt (im Durchschnitt um 5,6 Prozent), obwohl Verbraucher bereits 2019 Rekordpreise zahlten. (WK-intern) - In den vergangenen zehn Jahren stieg der Strompreis bei Grundversorgern sogar um rund 38 Prozent. 5.000 kWh Strom in der Grundversorgung kosten in Mecklenburg-Vorpommern 1.687 Euro Wechsel des Stromanbieters spart mehrere Hundert Euro Anbieterwettbewerb senkt Energiepreise - Gesamtersparnis von 311 Mio. Euro im Jahr In Mecklenburg-Vorpommern ist Strom so teuer wie nirgendwo anders in Deutschland. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh zahlt dort in der Grundversorgung durchschnittlich 1.687 Euro. Bei alternativen Stromanbietern kostet die gleiche Menge Strom durchschnittlich nur 1.416
Parasol baut bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen in Niedersachsen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Februar 2020 Sicherheit in der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen: Passiv-Radar-System Parasol startet 2. Großprojekt (WK-intern) - Seit Monaten sind die Nächte in den Reußenkögen/Schleswig-Holstein wieder dunkel – das Passiv-Radar-System Parasol sorgt erfolgreich dafür, dass hier 51 Anlagen nachts abgeschaltet sind. Jetzt steht das 2. Großprojekt in Niedersachsen in den Startlöchern. Insgesamt 52 Anlagen vom Typ Vestas und Enercon sollen im Oldenburger Raum auf einer Fläche von nahezu 100km2 dunkel geschaltet werden. Die räumliche Verteilung der mobilen Antenneneinheiten (Dislozierung) ist für dieses Frühjahr geplant, anschließend werden die externen Masten errichtet, um das Parasol-System zu positionieren. „Wir haben uns für Parasol entschieden, weil wir hier eine langfristige und betriebssichere
CO2-optimierte Incentive-Tarife oder saisonal-bedingte Tarife stellen keine Hürde mehr dar Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 6. Februar 2020 GreenCom Networks und Hochfrequenz ermöglichen flexible Tarife für SAP IS-U Anwender GreenCom Networks’ eibp:empower bringt dynamische und flexible Strompreisgestaltung und -rabattierung mit wenigen Klicks Kooperation zwischen GreenCom und Hochfrequenz ermöglicht flexible Tarife als Ergänzung für SAP IS-U Abrechnungssysteme Teure und riskante Anpassungen im ERP sind nicht notwendig (WK-intern) - GreenCom Networks, führendes Unternehmen für dezentrale und digitale Energie, bietet mit eipb:empower die Möglichkeit einer dynamischen und flexiblen Strompreisgestaltung und -rabattierung mit nur wenigen Klicks. Dabei setzt das Produkt auf bestehende Billing-Systeme auf, ohne teure und riskante Anpassungen in diesen zu benötigen. Neue, kundenorientierte Tarife können damit kostengünstig und ohne großen Implementierungsaufwand skalierbar umgesetzt werden. Neben zeit-
Neue Anlaufstelle für Gesundheitsfragen zu Mobilfunk und Stromnetzen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Februar 20205. Februar 2020 Bundesumweltministerin gründet das Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder Welche Veränderungen bringen neue Sendeanlagen in meiner Nachbarschaft mit sich? Welche Auswirkungen hat das neue Mobilfunknetz 5G? (WK-intern) - Gesellschaftliche Entwicklungen wie die zunehmende Digitalisierung und die Energiewende führen dazu, dass Bürgerinnen und Bürger inzwischen tagtäglich mit Strahlenschutzthemen in Berührung kommen. Um sie frühzeitig und verlässlich zu informieren, richtet das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) das neue Kompetenzzentrum Elektromagnetische Felder ein. Das Zentrum ist in Cottbus angesiedelt und wird am 5. Februar 2020 von Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Berlin feierlich gegründet. Mit seiner Aufklärungs- und Forschungsarbeit will das Kompetenzzentrum zu mehr Akzeptanz der Energiewende beitragen und eine nachhaltige Digitalisierung
Schulungsmodell MobilPLUS-Prävention – Fahrverbot vermeiden dank TÜV SÜD Mitteilungen Veranstaltungen Verbraucherberatung 4. Februar 2020 München- Wer einen sehr schweren Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung begeht, wird mit zwei Punkten und einem Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten bestraft. (WK-intern) - Während dies für manche nur ein lästiges Ärgernis darstellt, kann es insbesondere für Berufskraftfahrer und Pendler eine Existenzbedrohung sein. Das Seminar MobilPLUS-Prävention kann ein drohendes Fahrverbot verkürzen oder sogar verhindern. TÜV SÜD-Experte Axel Uhle klärt auf, was Autofahrer dafür tun müssen. Droht ein Fahrverbot, hat der Betroffene in der Regel zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Hierfür sollte ein Anwalt für Verkehrsrecht zurate gezogen werden. Dieser muss mit dem verantwortlichen Richter zunächst klären, ob eine Sperrzeitverkürzung ausnahmsweise infrage
SKF-Schmiersystem im Straßenbahn-Betrieb senken den Verbrauch und Lärm Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 4. Februar 2020 Den Stadtwerken Ulm (SWU) waren der hohe Verbrauch von Schmiermitteln, der Lärm in den Kurven und der hohe Verschleiß an Rad und Schiene beim Straßenbahn-Betrieb ein Dorn im Auge. (WK-intern) - Deshalb schauten sich die Verantwortlichen nach einer Alternative um – und wurden bei SKF fündig. Der Geschäftsbereich Lubrication Systems verbaute auf dem gesamten Streckennetz 50 Einleitungssysteme. Jetzt freuen sich die SWU über deutlich weniger Materialverbrauch und die Anwohner der Strecke über leisere Straßenbahnen. Seit 1897 rollen Straßenbahnen durch Ulm. Heute umfasst das Streckennetz 20 Kilometer, 22 Wagen transportieren die Fahrgäste vom frühen Morgen bis spät in die Nacht durch das Stadtgebiet. Im
Wirtschaftsexperten aus der CDU wollen Merkels Atomausstieg rückgängig machen Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Februar 20204. Februar 2020 Entpuppen sich die Jahres-Wirtschaftspläne von Merkel als zerstörende Wirtschafts-Wirklichkeit wie bei der alten Einheitspartei der DDR? CDU-Wirtschaftspolitiker wollen Merkels Atomausstieg rückgängig machen berichtet die AfD (WK-intern) - Die CDU will jetzt die Rückkehr zur Atomkraft prüfen. In einem Papier des CDU-Bundesfachausschusses Wirtschaft, Arbeitsplätze und Steuern ist zu lesen: "Wir setzen uns dafür ein, dass sich Deutschland stärker in das von Euratom durchgeführte Programm 'Horizont' zur Zukunft der Kernenergie einbringt." Die im Rahmen dieses Programms durchgeführten "Projekte zur Kernfusion und zu kleinen modularen Reaktoren" sollten "ergebnisoffen" geprüft werden, "als mögliche Variante für eine CO2-freie Energieproduktion". Zu einer Kurskorrektur der CDU-Energiepolitik erklärt Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin
Allzeithoch: Für Millionen Haushalte wird Strom im Frühjahr teurer Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Februar 2020 Die Welle der Strompreiserhöhungen in Deutschland ebbt nicht ab. (WK-intern) - Schon zum Jahreswechsel ist es für Millionen Haushalte teurer geworden, für das Frühjahr haben nun weitere Versorger steigende Preise angekündigt. Und wieder trifft es Millionen. Zweite Preisrunde im Frühjahr hat sich etabliert Für Februar, März und April haben 86 örtliche Stromversorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,1 Prozent angekündigt. Für eine dreiköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) bedeutet dies Mehrkosten von rund 100 Euro pro Jahr. Betroffen sind rund 3,9 Millionen Haushalte, am stärksten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hamburg. "Vor allem kundenstarke Anbieter verschieben ihre Preiserhöhungen ins Frühjahr", sagt Valerian Vogel, Energieexperte
BAFA zahlt höhere Bundesförderung für Energieberatungen für Wohngebäude Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Ökologie Verbraucherberatung 31. Januar 2020 Zum 1. Februar 2020 wird die Förderung für Energieberatungen für Wohngebäude deutlich erhöht. (WK-intern) - Die überarbeitete „Richtlinie über die Förderung der Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan)“ tritt am 1. Februar 2020 in Kraft. Diese Förderung zielt auf die intelligente Einsparung von Energie in Wohngebäuden durch qualifizierte und unabhängige Energieberater. Konkret wird die Förderung von bisher 50 % auf 80 % des förderfähigen Beratungshonorars angehoben mit einem Höchstsatz von 1.300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser (bisher 800 Euro) und 1.700 Euro für Wohngebäude mit mehr als drei Wohneinheiten (bisher 1.100 Euro). Die Energieberatung kann zusätzlich durch Kommunen oder Bundesländer gefördert werden, der