Organisationserlass des Bundeskanzler*in: Verbraucherschutz ist Teil des Umweltschutzes Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. April 2022 Ressortvereinbarung zwischen BMUV und BMJ geschlossen (WK-intern) - Vereinbarung zum Wechsel des Verbraucherschutzes ins Bundesumweltministerium unterzeichnet Mit den Unterschriften von Umwelt-Staatssekretär*in Tidow und Justiz-Staatssekretär*in Schlunck besiegeln beide Ministerien den Übergang der Zuständigkeit für den Verbraucherschutz auf das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV). Diese war durch den Organisationserlass des Bundeskanzler*in vom 8. Dezember 2021 vom Bundesministerium der Justiz (BMJ) auf das BMUV übertragen worden. Die getroffene Vereinbarung regelt, welche Aufgaben, Zuständigkeiten und Mitarbeitenden aus dem Geschäftsbereich des BMJ (vormals BMJV) auf das BMUV (vormals BMU) übergehen. Verbraucherschutz-Staatssekretär*in Rohleder: „Alle Bürger sind Verbraucher. Unsere Aufgabe und unser Ziel im BMUV ist
Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2022 um 22,5 % höher als im Februar 2021 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 13. April 2022 Stärkster Anstieg der Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte durch rasant steigende Energiepreise und Verknappung Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, Februar 2022 +22,5 % zum Vorjahresmonat +3,3 % zum Vormonat Preise für pflanzliche Erzeugnisse +23,8 % zum Vorjahresmonat Preise für tierische Erzeugnisse +21,4 % zum Vorjahresmonat (WK-intern) - Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Februar 2022 um 22,5 % höher als im Februar 2021. Dies ist der höchste Preisanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat. Hinweis: Wer die Lebensmittel-Preiserhöhung schon 2020 beschlossen hat Gegenüber Januar 2022 stiegen die Preise nur um 3,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Preise für pflanzliche (+23,8 %) und für tierische Erzeugnisse (+21,4 %) deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Entwicklungen
Neues Zwischenlager in Lubmin: Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 12. April 2022 Neubau am Zwischenlager in Lubmin: Öffentlichkeit bringt sich mit ein (WK-intern) - Die EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH hat beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) den Neubau eines Ersatztransportbehälterlagers (ESTRAL) im Zwischenlager Nord (ZLN) in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) beantragt. Die Planungen der EWN GmbH können von der Öffentlichkeit begleitet werden. So findet hierzu eine Umweltverträglichkeitsprüfung samt Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Vom 11. Februar bis 11. April 2022 lagen in einem ersten Schritt die Unterlagen des Neubaus öffentlich aus und Bürger:innen konnten Einwendungen einreichen. Insgesamt sind beim BASE in dieser Zeit drei Einwendungen von gesellschaftlichen Organisationen – konkret vom Bundesverband Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Experten-Interview der FH Münster gibt Tipps für die private Anlage Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 12. April 2022 Die Strompreise kennen aktuell nur eine Richtung: nach oben. (WK-intern) - Schon vor dem Ukrainekrieg sind die Strompreise deutlich gestiegen, inzwischen haben sie Rekordwerte erreicht. Um sich unabhängiger von der Preisentwicklung zu machen, steigt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen. Prof. Dr. Konrad Mertens, Leiter unseres Labors für Optoelektronik und Sensorik, erklärt im Interview, ob sich die Installation einer eigenen Anlage aktuell lohnt und was dieser Nachfrageboom für die Energiewende bedeutet. Prof. Mertens, was ist Ihr Eindruck: Ist die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen in den vergangenen Monaten gestiegen? Tatsächlich ist das Interesse von Privatpersonen extrem stark gestiegen. Ich bekomme sehr viele Anfragen, ob ich Vorträge zum Thema Photovoltaik
Wie die Wärmeversorgung in Zeiten der Versorgungsengpässe bezahlbar bleibt Aktuelles Mitteilungen Solarenergie Technik Verbraucherberatung 12. April 2022 Die Zeit der günstigen Wärmeversorgung ist vorbei. (WK-intern) - TRICERA energy, Mit diesen Beitrag wollen wir anhand einer vereinfachten Berechnung zeigen das die aktuellen Kosten für eine lokale autarke und grüne Stromversorgung (6 – 8 cent/kWh) und Wärmeversorgung (> 8 – 10 cent/kWh) bestehenden aus PV, Wind, Batteriespeicher und Elektrolysesystem heute unter passenden Rahmenbedingungen schon möglich ist. In der Vergangenheit war der Gaspreis für Endverbraucher mit 5-8 Cent/kWh die günstigste Art und Weise des Heizens. Auch wurde, bedingt durch die geringere Umweltbelastung von Gas im Vergleich zu Öl und Kohle, eine geopolitische Abhängigkeit zugunsten einer Preisoptimierung in Kauf genommen. Mit dieser Entscheidung steht
Neues Jahreskontigent 10.000 Häuser Förderprogramm PV-Speicher-Programm Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung 12. April 2022 Anträge PV-Speicher-Programm Bayern wieder möglich (WK-intern) - Erst im Januar 2022 wurde die Plattform zur Speicherförderungsbeantragung mit einem vorläufigen Jahreskontingent freigeschalten. Nach der Ausschöpfung dieses Kontingents und mit dem Haushaltsbeschluss am 07.04.2022 hat der Landtag nun ein neues Jahreskontingent von 12.000 Anträgen genehmigt. Diese Anträge gingen am 08. April online. "Mit den 12.000 neuen Anträgen wird die Zielmarke des PV-Speicher-Programms von 100.000 Anträgen erreicht werden. Das Programm wird dann eingestellt." Aktuell (11.04.2022 um 11 Uhr) stehen noch ca. 7.000 Anträge zur Verfügung. Folgende Informationen gibt es: "Aktuelle Informationen: Antragstellung seit dem 8. April 2022 wieder möglich Das PV-Speicher-Programm wird sehr stark nachgefragt. Ein vorläufiges Jahreskontingent von
BLUETTI kündigt 350 W-Solarpanel mit 23,4 % Wirkungsgrad an Solarenergie Verbraucherberatung 12. April 2022 Das Solarunternehmen BLUETTI hat sein Angebot erneut erweitert und kündigt die Veröffentlichung seines neuen Produkts SP350 an, eines tragbaren Solarpanels mit 350 W Leistung und 23,4 % Wirkungsgrad. (WK-intern) - „Das größte Panel, das wir je ausgeliefert haben, bietet eine enorme Leistung und kann dennoch überall hin mitgenommen werden", erklärte James Ray, Produktleiter bei BLUETTI. Zudem werde das Unternehmen die Entwicklung von Solarmodulen beschleunigen und seine Bemühungen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der Menschen fortsetzen. Laut der Website von BLUETTI hat das SP350 im gefalteten Zustand eine Größe von 35,6 x 24,1 x 2,5 Zoll, wiegt 30,61 Pfund (knapp 14 kg) und kann bei
Umfrage: Dem Mittelstand geht die Energie aus Aktuelles Technik Verbraucherberatung 11. April 2022 Am Limit: Mittelstand fürchtet höhere Preise durch weitere Sanktionen gegenüber Russland (WK-intern) - Eine aktuelle Umfrage des Verbandes Der Mittelstand. BVMW zeigt, dass sich die mittelständische Wirtschaft kaum noch höhere Energiepreise leisten kann: Für einen Verzicht auf russische Energielieferungen würden 31 Prozent von 1.200 befragten Unternehmen einen Aufschlag von bis zu 30 Prozent gerade noch akzeptieren. Lediglich 14 Prozent könnten sich einen Aufschlag von immerhin 50 Prozent vorstellen. Dabei ist ein Verzicht auf russisches Erdöl eher denkbar (52,2 Prozent) als auf russisches Erdgas (40 Prozent). 56 Prozent sprechen sich klar gegen höhere Bezugskosten bei Erdgas für ein sofortiges Ende russischer Energieimporte aus. Mit einer
Matthias Hartmann, CEO Techem, zur Neuregelung der CO2-Steuerkosten zwischen Vermietenden und Mietenden Ökologie Technik Verbraucherberatung 9. April 2022 Die Bundesregierung hat sich am vergangenen Wochenende auf die Neuregelung zur Verteilung der CO2-Bepreisungskosten zwischen Vermietenden und Mietenden sowohl bei Wohn- als auch bei Nichtwohngebäuden geeinigt. (WK-intern) - Dazu Matthias Hartmann, CEO von Techem: „Wir begrüßen den Beschluss der Regierungskoalition zur Einführung eines Stufenmodells zur Aufteilung der CO2-Bepreisungskosten zwischen Vermietenden und Mietenden. Auf diese Weise stellt die Ampelregierung sicher, dass die Kosten, die für CO2-Emissionen – die beim Verbrennen von Heiz- und Kraftstoffen ausgestoßen werden – zu entrichten sind, anhand von Energieeffizienz sowie Energieverbrauch aufgeteilt werden. Mit Blick auf die angestrebte Regelung bei Nichtwohngebäuden greifen die Pläne der Bundesregierung jedoch zu kurz! Hier setzen
Tausende von Feuern wurden angezündet, um die historische Kälte auf französischen Bauernhöfen abzuwehren Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 6. April 20226. April 2022 Das plötzlich fehlende CO2 führt zu massiver Abkühlung in Westeuropa (WK-intern) - Rekordtiefe Temperaturen greifen diesen April Europa an und bedrohen die Ernten in ganz Frankreich. AccuWeather Global Weather Center – Am ersten Aprilwochenende strömte arktische Luft über Westeuropa und ließ die Temperaturen in Frankreich auf Rekordtiefs sinken, als die Landwirte sich bemühten, ihre Obsternten vor einem schädlichen Frost zu schützen. Gefrierende Luft droht blühenden Pflanzen erhebliche und kostspielige Schäden zuzufügen. Météo-France, der meteorologische Dienst des Landes, sagte, die Nacht des 3. April sei die kälteste Nacht auf nationaler Ebene seit der Einführung des nationalen Temperaturindikators im Jahr 1947 gewesen, mit einer Durchschnittstemperatur von
BAFA informiert: ErdgasINFO Januar 2022 (Erdgasimporte) Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 6. April 20226. April 2022 Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Monat Januar 2022 mit 406.356 Terajoule um 8,2 % unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (442.876 Terajoule). Weniger Gasimport für wesentlich mehr Geld - weniger kann auch mehr sein (WK-intern) - Der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas lag im Januar 2022 mit 14.088,24 Euro (dieses entspricht ca. 5,07 Cent pro Kilowattstunde) um 5,9 % unter dem Preis im Dezember 2021 (14.972,91 Euro). Gegenüber Januar 2021 (4.158,53 Euro) ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 238,8 % gestiegen. Der Wert der Erdgaszugänge im Berichtszeitraum Januar 2022 betrug 5,7 Milliarden Euro im
Marktdaten Bioethanol 2021: Bioethanolproduktion leicht gestiegen │ Deutlich mehr Super E10 im Tank Bioenergie Mitteilungen Verbraucherberatung 5. April 2022 Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) hat die Marktdaten 2021 für die Produktion und den Verbrauch von zertifiziert nachhaltigem Bioethanol in Deutschland veröffentlicht. (WK-intern) - Die heimische Bioethanolherstellung betrug im Jahr 2021 mehr als 700.000 Tonnen, womit sich die Produktion im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht hat. Stark gestiegen ist die Nachfrage nach Super E10. In einem sich 2021 wieder belebenden Kraftstoffmarkt, in dem mit 16,5 Mio. Tonnen etwa 1,6 Prozent mehr Benzin abgesetzt wurde als im Vorjahr (2020: 16,3 Mio.Tonnen), steigerte sich der Verbrauch von Bioethanol spürbar. Die den Benzinsorten Super E10, Super Plus und Super (E5) beigemischte Menge Ethanol und des