Wissenschaftsakademie bestätigt Habeck: Eine sichere Energieversorgung ist auch ohne Grundlastkraftwerke möglich Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 5. Dezember 2024 Werbung Wissenschaftsakademien zeigen: Auch ohne Grundlastkraftwerke ist die Stromversorgung gesichert (WK-intern) - Kernkraftwerke, Geothermie, Erdgas-Kraftwerke mit CO2-Abscheidung und potenziell Kernfusionskraftwerke können als CO2-arme Grundlastkraftwerke eingesetzt werden, also kontinuierlich Strom liefern. Wird diese Art Kraftwerk auch in einem zukünftigen, von Solar- und Windenergie dominierten Energiesystem nötig sein? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) kommt zum Ergebnis: Eine sichere Energieversorgung ist auch ohne Grundlastkraftwerke möglich. Falls sie zukünftig wirtschaftlicher sein sollten als die Alternativen, könnten die Kraftwerke aber ein Teil des Energiesystems werden. Ein Grundlastkraftwerk kann kontinuierlich Strom liefern, muss wegen seiner hohen Investitionskosten allerdings auch fast durchgehend in Betrieb sein, um sich zu rentieren. Wird diese
Forschungsvorhaben Wasserstoffspeicherung in Kavernenspeicher erfolgreich abgeschlossen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 5. Dezember 2024 Werbung Pionierarbeit: Wasserstoffspeicherung funktioniert Energiedienstleister EWE testet unterirdische Wasserstoffspeicherung in Rüdersdorf im Rahmen vom Forschungsvorhaben HyCAVmobil in mehreren Betriebszyklen Fünf Jahre erfolgreiche Forschungsarbeit für Übertragbarkeit auf große Kavernenspeicher (WK-intern) - Der Energiedienstleister EWE hat sein Forschungsvorhaben HyCAVmobil an seinem Gasspeicherstandort Rüdersdorf bei Berlin abgeschlossen. Im Rahmen des Wasserstoff-Speicherprojektes konnten EWE und sein Partner Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nachweisen, dass die sichere Einlagerung von Wasserstoff in einem unterirdischen Kavernenspeicher möglich ist. Zudem hat sich gezeigt, dass sich der Reinheitsgrad des Wasserstoffs durch die Speicherung in einer neu errichteten Kaverne, wie der in Rüdersdorf, nur minimal verändert. Dies ist vor allem für den Einsatz im
Übertragungsnetz: Max Bögl baut für TransnetBW 75 Kilometer SuedLink in Thüringen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik 5. Dezember 2024 Werbung Firmengruppe Max Bögl erhält Großauftrag für Tiefbauarbeiten in Thüringen (WK-intern) - Die Übertragungsnetzbetreiberin TransnetBW hat die Tiefbauleistung für den rund 75 Kilometer langen Thüringer-Abschnitt D1 des Energiewende-Großprojekts SuedLink vergeben. Der Abschnitt teilt sich in zwei Baulose. Die Firmengruppe Max Bögl führt in Partnerschaft mit der Firma Michels Trenchless das südliche Baulos aus – beginnend bei Breitungen/Werra und über rund 41 Kilometer verlaufend bis kurz hinter die bayerische Landesgrenze bei Eußenhausen. Das Baulos hat ein Vergabevolumen von mehreren hundert Millionen Euro. Die beauftragten Leistungen umfassen unter anderem die Herstellung von Kabelgräben, Muffengruben und Abspulplätzen für die Kabel sowie den Bau von Zufahrts- und Schwertransportstraßen. Die
Unterwegs Solarertrag einsehen und Module einfach steuern oder deaktivieren Solarenergie Technik Verbraucherberatung 5. Dezember 2024 Werbung Das neue EnverBridge EVB300: Envertechs Kommunikationsgateway zur Echtzeit-Überwachung und Steuerung von bis zu 180 Mikrowechselrichtern per App oder Webviewer (WK-intern) - Das optional erhältliche Kommunikationsmodul EnverBridge EVB300 von Envertech präsentiert sich in seiner neuen Version in elegantem schwarzem Design. Es fungiert als intelligente Kommunikationsschnittstelle zwischen Mikrowechselrichter und User, wodurch die Solaranlage auch aus der Ferne überwacht und gesteuert werden kann. Ausgestattet mit RJ45, WLAN-Kommunikation, Powerline (PLCC) und EnverView App zeigt das EVB300 Daten von bis zu 180 Mikrowechselrichtern an, pro Phase 60, samt deren Solarmodulen individuell in Echtzeit. Dabei ist das Kommunikationsgateway mit allen Envertech Mikrowechselrichtern kompatibel. Seit 2015 stellt Envertech Mikrowechselrichter her
Mehr Sicherheit unter freiem Himmel: TU Graz evaluiert Blitzrisiko in Echtzeit Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 5. Dezember 2024 Werbung Flughafenvorfelder, Großbaustellen oder Freiluftveranstaltungen sind Blitzen meist schutzlos ausgeliefert. (WK-intern) - Um die Sicherheit zu erhöhen und Stehzeiten zu verringern, entwickeln Elektrotechniker der TU Graz ein Prognosesystem. Gewitter und Arbeiten unter freiem Himmel vertragen sich nicht. Da nicht vorhersagbar ist, wann und wo die nächste Blitzentladung einschlägt, kommt es bei Gewittergefahr in Arbeitsbereichen mit hoher Exposition, etwa auf dem Vorfeld eines Flughafens, aus Sicherheitsgründen zur Einstellung aller Aktivitäten, dem sogenannten Shutdown. Diese erzwungenen Betriebspausen können von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden dauern und hohe Folgekosten nach sich ziehen. Solche Stehzeiten will ein Team des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz
Produktion von hochreinen Carbonaten unter Verwendung von CO2 als Hauptrohstoff E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 5. Dezember 2024 Werbung Lizenznehmer von Asahi Kaseis Prozesstechnologie beginnt mit der kommerziellen Produktion von hochreinen Carbonaten unter Verwendung von CO2 als Hauptrohstoff in China (WK-intern) - Düsseldorf, Tokyo und Novi – Jiangsu Sailboat Petrochemical (Sailboat) hat im November 2024 den kommerziellen Betrieb einer neuen Carbonatanlage in Lianyungang, Provinz Jiangsu, Volksrepublik China, aufgenommen. Die Anlage nutzt eine von Asahi Kasei lizenzierte Technologie für die Herstellung von hochreinem Ethylencarbonat (EC) und Dimethylcarbonat (DMC) mit Kohlendioxid (CO2) als Hauptrohstoff. Beide Carbonate werden als Lösungsmittel für Lithium-Ionen Batterieelektrolyte für Elektrofahrzeuge verwendet. Asahi Kasei entwickelte in den frühen 2000er Jahren eine Prozesstechnologie zur Herstellung verschiedener chemischer Produkte unter Verwendung von CO2
Vorstoß zu erneuerbarer Energie in Deutschland: GE Vernova liefert netzstabilisierende Technologie für 50Hertz Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Solarenergie Technik Windenergie 5. Dezember 2024 Werbung GE Vernova schließt Vertrag mit 50Hertz Transmission GmbH zur Lieferung fortschrittlicher STATCOM-Technologie ab, die Deutschlands Übergang zu einer Zukunft mit erneuerbarer Energie unterstützt (WK-intern) - Die 300-Mvar-FACTSFLEX-GFM-Lösung mit Grid Forming Control wird die Netzstabilität und -belastbarkeit verbessern, da Deutschland mehr erneuerbare Energiequellen integriert STATCOM-Einheiten werden in wichtigen Umspannwerken in Deutschland eingesetzt, um die elektrische Infrastruktur des Landes weiter zu stärken und seine ehrgeizigen Energiewendeziele zu unterstützen GE Vernova Inc. (NYSE: GEV) gab heute bekannt, dass es einen Vertrag von 50Hertz Transmission GmbH, einem der vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber, zur Lieferung fortschrittlicher netzstabilisierender Technologie mit dem Ziel erhalten hat, die Zuverlässigkeit des deutschen Stromnetzes bei
Neuartige Experimente im Windkanal – wertvolle Erkenntnisse für die Katastrophenhilfe Forschungs-Mitteilungen Technik 5. Dezember 20245. Dezember 2024 Werbung Wenn autonome Roboter im Schwarm gefährliche Gase erschnüffeln sollen Das DLR untersuchte in Windkanalexperimenten verschiedene Methoden, wie Roboter und Drohnen die Dynamik von Gasen in der Luft überwachen können. Ziel der Forschung ist es, Daten zur Gasausbreitung in kontrollierten Umgebungen zu sammeln, um neue Methoden des maschinellen Lernens mit physikalischen Modellen zu kombinieren. In Zukunft soll ein Netz autonomer Roboterplattformen gefährliche Gase lokalisieren, ihre Entwicklung in der Atmosphäre vorhersagen und so Einsatzkräfte unterstützen. Schwerpunkte: Sicherheit, autonome Robotik, maschinelles Lernen, Sensortechnik, Katastrophenhilfe (WK-intern) - Bei einem Unfall mit gefährlichen Stoffen ist es für ein effektives Katastrophenmanagement unerlässlich, genau zu wissen, wie sich gesundheitsgefährdende Stoffe durch die
TÜV-Verband begrüßt Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 4. Dezember 20244. Dezember 2024 Werbung Das Bundeskabinett verabschiedet Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie. (WK-intern) - Strategie schafft klare Rahmenbedingungen für Unternehmen, um in nachhaltige Produkte und Geschäftsmodelle zu investieren. Unabhängige Prüfungen spielen Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Ziele. Der TÜV-Verband begrüßt die Verabschiedung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) noch in dieser Legislaturperiode. Die Strategie folgt dem Leitgedanken, den Primärrohstoffverbrauch in Deutschland zu senken, Stoffkreisläufe zu schließen und den Wert von Rohstoffen und Produkten möglichst lange zu erhalten. Sie ist damit ein Meilenstein auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Wirtschaft. Dazu erklärt Juliane Petrich, Referentin Politik und Nachhaltigkeit beim TÜV-Verband: „Wir begrüßen den Beschluss der Bundesregierung zur Nationalen Kreislaufwirtschaft und halten es für richtig,
Bau der Wind-Stromtrasse SuedLink nimmt die nächste Hürde: Beginn der Tunnelbohrung für die Elbquerung Finanzierungen Offshore Produkte Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 4. Dezember 2024 Werbung Energiewendeminister*in Goldschmidt: „Schleswig-Holstein ist bundesweit Spitzenreiter beim Ausbau der Stromleitungen. Netzausbau wirkt. In nur vier Jahren konnten die Ökostrom-Abregelungen um ein Drittel reduziert werden“ (WK-intern) - KIEL/WEWELSFLETH. Eines der größten deutschen Stromleitungsprojekte nimmt die nächste Hürde. Energiewendeminister*in Goldschmidt war heute (04. Dezember) beim feierlichen Startschuss für die Bohrarbeiten zur SuedLink-Unterquerung der Elbe von Wewelsfleth (Landkreis Steinburg) nach Wischhafen in Niedersachsen zu Gast. Um die Bundesländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen miteinander zu verbinden, wird die Bohrung eines circa fünf Kilometer langen Tunnels unter der Elbe für die Gleichstromkabel notwendig. Markiert wurde der Beginn der Tunnelbohrung durch die Taufe des Tunnels sowie der Tunnelbohrmaschine. In seiner
Sanierungsgutachten: Jetzt auch Stellenabbau, Veräußerungen und Transformation bei BayWa AG Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 4. Dezember 2024 Werbung BayWa-Transformation: Klarer Fokus auf Kerngeschäft und Kunden BayWa AG legt weitreichendes Transformationskonzept vor Umsetzung umfangreicher Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und Profitabilität bis Ende 2027 Stellenabbau von ca. 1.300 Vollzeitstellen bis Ende 2027 geplant Stellenabbau findet insbesondere in den zentralen Verwaltungseinheiten statt, in der Fläche bleibt die BayWa AG stark vertreten Veräußerung von wesentlichen Beteiligungen außerhalb Deutschlands vorgesehen (WK-intern) - München - Die BayWa AG legt ein weitreichendes Transformationskonzept vor, um das Unternehmen in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Das Konzept sieht eine organisatorische Verschlankung, zahlreiche operative Einsparmaßnahmen sowie die Veräußerung von wesentlichen internationalen Beteiligungen bei grundsätzlicher Fortführung der vier Kerngeschäftsbereiche Agrar, Baustoffe, Energie und Technik vor. Die
DIW-Studie-Modellrechnung: Die deutsche Versorgungssicherheitsreserve stärkt das Investitionsumfeld Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 4. Dezember 2024 Werbung Versorgungssicherheitsreserve kann Strommarkt absichern und flexible Nachfrage fördern Studie untersucht, wie sich Kapazitätsmechanismen auf den Strommarkt auswirken Zentraler Kapazitätsmarkt begrenzt Anreize für Investitionen in nachfrageseitige Flexibilität Versorgungssicherheitsreserve ist schneller umsetzbar und fördert flexible Nachfrage deutlich stärker (WK-intern) - In Deutschland soll ein Kapazitätsmechanismus eingeführt werden, um die Stromversorgung auch in Extremsituationen abzusichern. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) untersucht in einer Modellrechnung zwei mögliche Mechanismen und zeigt: Ein zentraler Kapazitätsmarkt deckelt die Strompreise stark, wodurch Investitionen in nachfrageseitige Flexibilitätstechnologien in der Industrie und im Fernwärmebereich unattraktiv werden. Bei vergleichbaren Gesamtkosten für Stromkund*innen fördert eine Versorgungssicherheitsreserve die Flexibilität der Nachfrage dagegen deutlich stärker. DIW Berlin