Neuer Potenzialatlas verdeutlicht Chancen für Biomasse Bioenergie Technik 18. Februar 201318. Februar 2013 (WK-intern) - Keine Energiewende ohne Bioenergie - Neuer Potenzialatlas verdeutlicht Chancen für Biomasse zur Energiegewinnung in den Bundesländern Energie aus Biomasse hat mit einem Anteil von mehr als acht Prozent am deutschen Endenergieverbrauch den größten Anteil an der Bereitstellung regenerativer Alternativen zum fossil-atomaren System. Die Rohstoffe, die dies ermöglichen, reichen von Energiepflanzen über Wald- und Resthölzer bis hin zu Abfällen aus Landwirtschaft und Biotonne. Der neu erschienene Bundesländer-Potenzialatlas Bioenergie der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeigt Status Quo und Möglichkeiten zur Nutzung von Holz, Raps, Mais, Gülle und Co. auf. Je nach regionalen Gegebenheiten sind die Bioenergie-Potenziale in Deutschlands Regionen unterschiedlich
Wirtschaftsforum Geothermie: Energiewende sichern – Kosten begrenzen Geothermie Technik 18. Februar 201318. Februar 2013 (WK-news) - Das Wirtschaftsforum Geothermie (WFG) lehnt das Positionspapier „Energiewende sichern – Kosten begrenzen“ des deutschen Bundesumweltministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums ab. Die Vorschläge gefährden enorm die Erschliessung der Potenziale der Tiefengeothermie im Bereich der Stromerzeugung und damit einhergehend auch im Bereich der CO2-freien Wärmeversorgung. Sollte eine Umsetzung des Vorschlages der beiden Ministerien zum 01. August 2013 in diesem Rahmen umgesetzt werden, hätte dies einen Stopp der Tiefengeothermie zur Folge. „Wenn alles so durchgesetzt wird, ist die Geothermie in Deutschland tot und an petrothermale Geothermie ist gar nicht zu denken, da sich keine Bank mehr bereit erklärt, Kredite an die Tiefengeothermie zu vergeben“,
Wärmeenergie zu festen Preisen – das Wärmecontracting-Modell Technik 18. Februar 201318. Februar 2013 (WK-intern) - Gartenbaubetriebe erhält Wärmeenergie zu festen Preisen Steigende Energiepreise, ungewisse Zukunft? Dagegen setzt die Nordmethan GmbH ein Wärmecontracting-Modell und bietet Wärmeabnehmern langfristige Verträge. Damit gewährleisten die Nordmethan und ihre verbundenen Unternehmen den Vertragspartnern die Lieferung von Wärmeenergie zu festen Preisen – für eine Bezugsdauer von mindestens einem Jahrzehnt. Der wesentliche Vorteil für den Wärmeabnehmer besteht darin, für das Contracting keine finanziellen Mittel, etwa für Investitionen, aufwenden zu müssen. Zudem werden die zukünftigen Energiekosten durch die Verträge für die Unternehmer zu einer festen und damit planbaren Größe. Die Betriebe müssen sich weder um die Anlage noch um den Bezug des Brennstoffes kümmern. Auch
Dezentrale Eigenstromerzeugung steht im Fokus des Kraft-Wärme-Kopplung-Kongess 2013 Dezentrale Energien Technik 17. Februar 201317. Februar 2013 (WK-intern) - Strom-Eigenversorgung und die Energiewende stehen im Fokus beim KWK-Kongress 2013 Die Energiewende verändert die Energiewirtschaft in einer Geschwindigkeit, die von vielen unterschätzt wurde. Dies führt zu ständigen Veränderungen der Gesetze und zu einer Verunsicherung potentieller Betreiber von Blockheizkraftwerken (BHKW). Die sich in den letzten beiden Jahren vollzogenen Veränderungen in der Energiewirtschaft sind so einschneidend, dass viele Akteure die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben. Was vor wenigen Jahren noch wirtschaftlich sinnvoll war, kann heute bereits zu wirtschaftlich suboptimalen Ergebnissen führen. Daher ist eine Anpassung an die neuen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen von höchster Bedeutung. Gerade die Eigenstromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird zukünftig auch
Experten präsentieren neue Prüfung für Photovoltaik-Wechselrichter Solarenergie Technik 14. Februar 201314. Februar 2013 (WK-intern) - Mit Photovoltaik-Wechselrichtern störungsfrei ins Stromnetz Umfangreiche Dienstleistungen zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) präsentiert TÜV SÜD auf der emv 2013, die vom 5. bis 7. März 2013 in Stuttgart stattfindet. Photovoltaik-Wechselrichter sind ein zentrales Element von PV-Anlagen und PV-Kraftwerken. Für die Einspeisung ins Stromnetz wandeln die Wechselrichter den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. „Sie müssen nicht nur diesen Umwandlungsprozess möglichst effizient bewältigen, sondern auch das Netzmanagement aktiv unterstützen“, sagt Gian Maria Fontolan, Experte für die Prüfung von PV-Wechselrichtern bei der TÜV SÜD Product Service GmbH. „Daher ist es besonders wichtig, dass Wechselrichter auf lange Sicht sicher, stabil und effizient arbeiten und die
Die Gebäude-Effizienz entscheidet über Erfolg der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 14. Februar 201314. Februar 2013 (WK-news) - Energie-Einspar-Contracting als Lösung Von der energetischen Sanierung des öffentlichen (und privaten) Gebäudebestands hängt das Gelingen der Energiewende zu einem guten Teil ab. In vielen Fällen fehlt jedoch dafür das Geld. Energie-Einspar-Contracting stellt einen verlässlichen Ausweg dar, das ökologisch-sozial Notwendige mit dem ökonomisch Machbaren in Einklang zu bringen. Atomausstieg und Energiewende stellen für Deutschland unzweifelhaft eine Herkulesaufgabe dar. Neue (alternative) Stromquellen müssen erschlossen, die Stromnetze modernisiert und neue Leitungen gebaut, Speichertechniken entwickelt und verbessert werden. In der zuweilen hitzig geführten Debatte um "den" richtigen Weg zur erfolgreichen Energiewende oder die zusätzlichen Bürden infolge der Ökostromumlage droht eines der wichtigsten Themen ins Hintertreffen
SMA startet gesetzlich vorgegebenen 50,2 Hz-Umrüstaktion für PV-Anlagen Solarenergie Technik 11. Februar 201311. Februar 2013 (WK-intern) - SMA startet 50,2 Hz-Umrüstung von Photovoltaikanlagen Die SMA Solar Technology AG (SMA) beginnt mit der Umsetzung des ersten Auftrags im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen 50,2 Hz-Umrüstaktion. Das Unternehmen wird rund 900 Photovoltaikanlagen eines Netzbetreibers in Süddeutschland gemäß der SystemStabilitätsVerordnung umrüsten. Bis Dezember 2014 müssen in Deutschland rund 400 000 Photovoltaikanlagen mit mehr als einer Million Wechselrichtern nachgerüstet werden. Dadurch soll verhindert werden, dass sich bei Überschreiten einer Netzfrequenz von 50,2 Hz alle Anlagen gleichzeitig abschalten und damit die Stabilität des europäischen Verbundnetzes gefährden. "Im Rahmen der 50,2 Hz-Umrüstung unterstützt SMA Kunden als Universaldienstleister und übernimmt auf Wunsch auch die Datenerhebung für die
BAFA fördert Wärme- und Kältenetze nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz Behörden-Mitteilungen Technik 11. Februar 201311. Februar 2013 (WK-intern) - Merkblatt für Wärme- und Kältenetze aktualisiert Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Wärme- und Kältenetze nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Als Orientierungshilfe für Antragsteller gibt das BAFA ein Merkblatt zu den Zuschlagvoraussetzungen heraus. Das Merkblatt wurde kürzlich aktualisiert und wird jetzt mit Stand 05.02.2013 veröffentlicht. Die wesentlichen Änderungen umfassen die Projektbeschreibung sowie die Berechnung der ansatzfähigen Investitionskosten. Projektbeschreibung Der Begriff des Projektes i. S. d. § 7a Abs. 1 Satz 3 KWKG bestimmt sich anhand einer natürlichen Betrachtungsweise. Ein Projekt beginnt zeitlich mit dem „ersten Spatenstich“ und endet mit der Inbetriebnahme nach § 6a Abs. 2 Satz 3 KWKG. Wichtige Kriterien für die Definition eines
Energiebranche zeigt Fahrplan zur Umsetzung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Technik 11. Februar 2013 (WK-news) - Bei Smart Grids auf gutem Weg Energiebranche zeigt zehn realistische Schritte zur Umsetzung der Energiewende bis 2022 auf Auf Basis von Arbeiten der Arbeitsgemeinschaft "Intelligente Netze und Zähler" der Plattform "Zukunftsfähige Energienetze" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) einen Fahrplan entwickelt, um den Umbau des Energiesystems hin zu intelligenten Energienetzen bis zum Jahr 2022 zu ermöglichen. Roger Kohlmann, Mitglied der BDEW-Hauptgeschäftsführung, hat den Fahrplan heute dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Stefan Kapferer, übergeben. Staatssekretär Kapferer: "Die komplette Umstellung auf Erneuerbare Energien erfordert erhebliche Anstrengungen auch beim Umbau der Verteilernetze -
Kick-off-Meeting im Dresdner Zentrum für Batterieforschung Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 201311. Februar 2013 (WK-intern) - Dresdner Zentrum für Batterieforschung – Technologien für neue Energiespeicher Am 5. Februar 2013 fand das Kick-off-Meeting zum neuen Forschungsprojekt Batterie – Stationär in Sachsen (BaSta) statt. In dem vom Fraunhofer IWS Dresden koordinierten Projekt wurden die Forschungsaktivitäten von vier Fraunhofer-Instituten, dem Leibniz-Institut IFW, der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg in einzigartiger Weise gebündelt. Das BMU fördert die Initiative, die im Rahmen des DRESDEN concept entwickelt wurde, mit 4,8 Mio. Euro. „Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat sich persönlich für die Förderung des neuen Schwerpunktes in Sachsen eingesetzt“ betont der Koordinator Prof. Eckhard Beyer. Forschung für die Elektromobilität, aber auch für stationäre Energiespeicher,
Blockheizkraftwerke können Gebäude wirtschaftlich mit Wärme und Strom versorgen Erneuerbare & Ökologie Technik 9. Februar 20139. Februar 2013 (WK-news) - Blockheizkraftwerke optimal in bestehende Systeme einbinden Blockheizkraftwerke (BHKW) stellen eine effiziente Technologie dar, um Gebäude wirtschaftlich mit Wärme und Strom versorgen zu können. In der Praxis scheitern aber viele BHKW-Projekte an einer fehlerhaften technischen Einbindung. Immer wieder erlebt Markus Gailfuß, Geschäftsführer des Ingenieurbüros BHKW-Consult, dass BHKW-Projekte in Unkenntnis der bestehenden technischen Vorgaben und aufgrund fehlender Praxiserfahrung unzureichend eingebunden werden. Dies führt häufig zu immer wiederkehrenden Betriebsunterbrechungen und einem ineffizienteren Betrieb der Blockheizkraftwerke (BHKW). Dafür verantwortlich sind meist Fehler, welche bei der Einbindung der BHKW-Anlage in das bestehende Hydraulik-, Brennstoff-, Abgas- und Elektrosystem gemacht werden. Leitungen sind zu klein dimensioniert, Überströmungen im Heizungssystem
Brennstoffzellen bilden Energiekonzept von Dänemark für 2050 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 9. Februar 20139. Februar 2013 (WK-intern) - Rolle der Brennstoffzellentechnologie am Beispiel des dänischen fossilfreien Energieszenarios 2050: Das Wasser ist die Kohle der Zukunft, schrieb Jules Verne 1870 über die Brennstoffzelle. Dieser Artikel entstand im Rahmen eines Gesprächs mit Dr. rer. nat. Anke Hagen, Leiterin des Programms für Angewandte Elektrochemie an der Technischen Universität von Dänemark, am Institut für Energieumwandlung und Speicherung mit Hauptsitz auf dem Risø Campus. Sie erläuterte, wie die dänische Vision fossilfreier Energieversorgung 2050 funktionieren kann und welche Bedeutung die Brennstoffzellentechnologie dafür hat. Frau Dr. Hagen ist seit neun Jahren maßgeblich in der Brennstoffzellen- und Elektrolyseforschung aktiv. Ihr Verantwortungsbereich umfasst Brennstoffzellen- und Elektrolysetests ebenso, wie