Laternenlauf für den Kohleausstieg am 8. November Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Kurz bevor über den Kohleausstieg entschieden wird, gehen wir auf die Straße: Mit Lichtern und Laternen lassen wir am 8. November in Dutzenden Städten jeweils ein großes gelbes X entstehen – als Zeichen des Widerstands gegen den Klimakiller Kohle. Liebe Leser, (WK-intern) - dies ist unser Plan, der der Kohlelobby nicht gefallen wird: Wenn sich am Samstag, den 8. November, die Dämmerung über das herbstliche Deutschland legt, starten Menschen in mehr als 30 Städten zeitgleich einen Laternenumzug unter dem Motto „Licht an, Kohle aus!“. Mit den Laternen lassen wir gemeinsam mit Greenpeace in jeder Stadt ein großes gelbes X erstrahlen – ein
Wertstoffe im Abfall – Historische Chance für einen Systemwechsel Behörden-Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Duales System: „Historische Chance für einen Systemwechsel“; Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig Holstein legen Länderkonzept für ein neues Wertstoffgesetz vor (WK-intern) - 20 Jahre nach Einführung des Dualen Systems halten die Umweltminister der Länder Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Umweltsenator Bremens die Zeit für gekommen, die Erfassung und Nutzung von Wertstoffen im Abfall neu und umfassend zu regeln. Ihr Ziel ist ein ökologisches, effizientes, verbraucherfreundliches und bürgernahes Wertstoffgesetz, das auf Bundesebene jetzt diskutiert werden muss. Es sei möglich, nötig und überfällig, schreiben die Minister Franz Untersteller, Stefan Wenzel und Robert Habeck sowie Senator Joachim Lohse in ihrem Länderkonzept, die Rohstoffwiedergewinnung aus Abfällen
14. Kommunale Klimaschutz-Konferenz Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. November 20144. November 2014 14. Kommunale Klimaschutz-Konferenz in Lübeck - Startschuss für die Energie- und Klimaschutzinitiative des Landes Schleswig-Holstein (EKI) Wie können Kommunen in Schleswig-Holstein die Energiewende bei der Wärmeversorgung vorantreiben und damit das Klima schützen? Mit der neuen Energie- und Klimaschutzinitiative (EKI) bietet das Land gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) Städten und Gemeinden von nun an konkrete Beratung an. LÜBECK - „Die Kommunen haben eine Schlüsselrolle bei der Energiewende. Wir wollen sie dabei unterstützen, die großen Potenziale insbesondere bei der Wärmeversorgung zu nutzen“, sagte Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck heute (4. November 2014). Im Rahmen der diesjährigen 14. Kommunalen Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnisses e.V. in Lübeck
Tsunami-Übung NEAMWave14 erfolgreich absolviert Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Die vom 28. bis zum 30. Oktober 2014 von den Anrainerstaaten des Mittelmeers und des Nordost-Atlantiks durchgeführte Tsunamiübung NEAMWave14 verlief erfolgreich. (WK-intern) - Die Tsunami-Warnungen und Informationen erreichten das deutsche Kontakt- und Warnzentrum, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), schnell und fehlerfrei über die genutzten Kommunikationskanäle E-Mail, Fax und GTS (Global Telecommunication System). Das BSH reagierte sofort und angemessen auf die Warnungen und leitete unverzüglich die notwendigen Maßnahmen ein. Das Tsunami-Frühwarnsystem ist seit der letzten Übung am 23. November 2012 erfolgreich weiter auf- und ausgebaut worden. Erstmals integrierte das BSH in diesem Jahr die Medienarbeit in die Übung. „Die Übung verlief sehr
Verringerung kurzlebiger Klimatreiber bringt keinen Aufschub für CO2-Reduktion Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. November 2014 Für die Abschwächung des langfristigen Klimawandels bringt es wenig, zunächst andere Treibhausgase als CO2 zu verringern. (WK-intern) - Gleiches gilt für eine Verringerung der Luftverschmutzung, wie eine neue Studie zeigt. Die Hoffnung war groß, dass die Reduktion so genannter kurzlebiger Klimatreiber – etwa Methan oder Ruß – die Gesundheit der Menschen und die Pflanzenwelt schützt, und auch den weltweiten Temperaturanstieg begrenzt. Nun zeigt sich, dass nur eine Minderung des CO2-Ausstoßes der Erwärmung auf Dauer begegnen kann. Die kurzlebigen Emissionen stammen aus einer Vielzahl von Quellen, etwa Dieselmotoren, Öfen, Kohlebergwerken oder aus der Viehhaltung. Sie bleiben für einen Zeitraum von wenigen Tagen bis
Verzeichnis radioaktiver Abfälle vergisst 126.000 Fässer mit radioaktivem Müll in der Asse Aktuelles Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. November 20143. November 2014 Verzeichnis radioaktiver Abfälle – Bestand zum 31. Dezember 2013 und Prognose Das Verzeichnis umfasst alle Arten radioaktiver Abfälle einschließlich bestrahlter Brennelemente und rückgeführter Abfälle aus der Wiederaufarbeitung, die in der Bundesrepublik Deutschland endgelagert werden sollen. Verzeichnis radioaktiver Abfälle (PDF barrierefrei, 1,2 MB) Des Weiteren umfasst das Dokument auch eine Prognose über den noch zu erwartenden Anfall solcher Abfälle bis zum Jahr 2080. Das Verzeichnis bietet eine Grundlage für die zukünftige Planung von Endlagervorhaben und zeigt die verschiedenen Abfallströme auf. Die Einlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen in das Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben ist beendet. Das Endlager soll nun stillgelegt werden. Im jetzt vorliegenden Verzeichnis
IPCC-Autor Edenhofer: Klimaschutz kostet nicht die Welt Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 3. November 2014 Am Sonntag wurde in Kopenhagen vom Weltklimarat IPCC der Abschluss des fünften Sachstandsberichts (AR5) vorgestellt. Ottmar Edenhofer, Ko-Vorsitzender der IPCC-Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ und einer der Autoren des nun veröffentlichten Syntheseberichts, verweist auf die möglicherweise unumkehrbaren Folgen ungebremsten Klimawandels gegenüber den überschaubaren Kosten ambitionierten Klimaschutzes. (WK-intern) - „Die Treibhausgas-Emissionen steigen, steigen, steigen“, sagt Edenhofer, der Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) ist. Zwischen den Jahren 2000 und 2010 haben die globalen Emissionen sogar schneller zugenommen als in den drei Jahrzehnten zuvor. „Wir sind heute nicht auf dem Weg, das gesetzte Zwei-Grad-Ziel einzuhalten.
Moore sind einmalige Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere und Klimaschützer, da sie CO2 binden Behörden-Mitteilungen Ökologie 3. November 2014 Umweltminister Robert Habeck zum Naturschutztag: „Moore sind einmalige Lebensräume und Klimaschützer“ (WK-intern) - RENDSBURG. Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck hat die Bedeutung des Schutzes von Mooren und Auenwäldern hervorgehoben. Anlässlich des Naturschutztags in Rensburg sagte er: „Moore und Auenwälder stehen für die wiederzuentdeckenden Naturschätze Schleswig-Holsteins. Sie sind wunderbare und einmalige Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere. Moore sind unfassbare Klimaschützer, da sie CO2 binden. Auenwälder sind wichtige Pufferzonen, um die Gewässer zu schützen. Deshalb ist es so wichtig, dass sie endlich nach Jahrzehnten der Zerstörung wieder an Bedeutung gewinnen.“ Bis 1920 waren 190.000 Hektar des Landes Moore, 80 Prozent davon waren Niedermoor, der
IPCC-Report zeigt Nachbesserungsbedarf für die Klimaziele Mitteilungen Ökologie 2. November 20142. November 2014 Bericht des Weltklimarats erhöht Druck für zügigen Kohleausstieg (WK-intern)- >Bundesregierung muss Einstieg in den Kohleausstieg einleiten, die EU ihre Ziele für 2030 erhöhen Kopenhagen/Berlin - Als dringenden Aufruf zum Handeln für Bundesregierung und EU bewerten Germanwatch und Brot für die Welt den am Sonntag vorgestellten Synthesebericht des Weltklimarats IPCC. "Der IPCC zeigt deutlich auf, dass wir weltweit bis Mitte des Jahrhunderts einen Ausstieg aus der Kohleverstromung brauchen, wenn das Zwei-Grad-Limit eingehalten werden soll", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Die Bundesregierung muss nun die richtigen Schlüsse daraus ziehen: Wir brauchen jetzt den Einstieg in den Kohleausstieg, wenn wir unsere Klimaziele für
Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat für das Biodiversitäts- und Klima Forschungszentrum (BiK-F) Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. November 2014 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) erhält Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat (WK-intern)- Der Wissenschaftsrat – höchstes beratendes Gremium der Bundesregierung und der Länder in wissenschaftlichen Themen – attestiert dem Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) eine exzellente, leistungsstarke Einrichtung zu sein. Das BiK-F wurde im Sommer 2014 im Rahmen seiner angestrebten Eingliederung in die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die zur Leibniz-Gemeinschaft gehört, durch eine unabhängige Gutachtergruppe des Wissenschaftsrates evaluiert. In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme befürwortet das Gremium ausdrücklich diese Integration. Der Wissenschaftsrat hebt besonders hervor, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BiK-F in innovativer Weise Methoden und Ansätze der Bio- und Geowissenschaften kombinieren, um die
Freihandelsabkommen TTIP: foodwatch wirft Bundesregierung Täuschung vor Ökologie Verbraucherberatung 2. November 2014 Aktuelle Umfrage zu TTIP: Zustimmung zum Freihandelsabkommen sinkt jeder Vierte will Stopp der Verhandlungen foodwatch wirft Bundesregierung Täuschung vor (WK-intern) - Die Zustimmung in Deutschland zum Freihandelsabkommen TTIP sinkt: Während noch im Februar dieses Jahres die Unterstützung in der Bevölkerung bei 55 Prozent lag, sieht mittlerweile nicht einmal mehr die Hälfte aller Deutschen das geplante Abkommen zwischen der EU und den USA positiv. Jeder Vierte fordert sogar einen Stopp der Verhandlungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid jetzt im Auftrag von foodwatch durchgeführt hat. Die Verbraucherorganisation warf der Bundesregierung vor, die Bevölkerung mit falschen Informationen über das Abkommen bewusst
Verursacherprinzip: RWE und E.ON müssen Klagen gegen das Atommüll-Standortauswahlgesetz zurücknehmen Mitteilungen Ökologie 1. November 2014 BUND vor dem nächsten Treffen der Atommüll-Kommission: RWE und e.on müssen Klagen gegen das Standortauswahlgesetz zurücknehmen (WK-intern) - Anlässlich der Sitzung der Kommission "Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" am kommenden Montag hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Atomkraftwerksbetreiber e.on und RWE aufgefordert, ihre Klagen gegen das Standortauswahlgesetz zurückzunehmen. Berlin - RWE und e.on haben in mehreren Bundesländern vor den Verwaltungsgerichten Feststellungsklagen gegen die Übernahme der Kosten eingereicht, die durch den Verzicht auf weitere Castor-Transporte nach Gorleben entstehen könnten. "Durch diese Klagen wird das Verursacherprinzip bei der Lagerung des Atommülls in Frage gestellt", sagte der stellvertretende BUND-Vorsitzende Klaus Brunsmeier, der