Bundestag fordert: Totalrevision der EU-Ökoverordnung in Brüssel ablehnen Ökologie Verbraucherberatung 17. Oktober 201416. Oktober 2014 Der Bundestag fordert Landwirtschaftsminister Schmidt auf, die Totalrevision der EU-Ökoverordnung in Brüssel abzulehnen Mainz - Die Totalrevision der EU-Ökoverordnung muss vom Tisch. Nur so kann der Biolandbau in Deutschland und Europa seine guten Entwicklungschancen nutzen. Das hat der Bundestag heute einstimmig beschlossen. Damit folgt der Bundestag den Beschlüssen von Bundesrat und Agrarministerkonferenz und der gesamten betroffenen Wirtschaft, die eine klare Alternative einfordern: nämlich die bestehende EU-Ökoverordnung praxistauglich weiterzuentwickeln. Bioland begrüßt die eindeutige Beschlusslage in Deutschland und fordert Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf, für diese Position Mehrheiten in Brüssel zu organisieren. „Diese einmalige breite und einstimmige Rückendeckung aus Bund und Ländern muss Bundesminister Schmidt nun
Erdgas-Boom kann den Klimawandel nicht verlangsamen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Oktober 2014 Der Erdgas-Boom durch den Einsatz von Technologien wie Fracking wird voraussichtlich nicht zu einer Verringerung der Treibhausgas-Emissionen führen. Die Verbrennung von Erdgas erzeugt im Vergleich zu Kohle zwar nur etwa die Hälfte der CO2-Emissionen pro Energieeinheit. Aber wenn Erdgas reichlich verfügbar und somit billig wird, hat dies letztlich auch einen höheren Energieverbrauch zur Folge. Die schmutzige Kohle würde durch Gas nur zum Teil ersetzt, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Nature erscheinende Studie zeigt. Die Erhöhung des globalen Gasangebots löst auf den Märkten also Anpassungsdynamiken aus, die den Vorteil vergleichsweise niedrigerer Emissionen wieder zunichte machen würden, wie ein internationaler Vergleich von
Petition gegen die EU-Förderung von Atomkraftwerken durch die Politiker der EU Mitteilungen Ökologie 14. Oktober 201413. Oktober 2014 European Commission: Stop Subsidies for Hinkley Nuclear Power Plant Hier direkt unterzeichnen: http://www.avaaz.org/de/petition/European_Commission_Stop_Subsidies_for_Hinkley_Nuclear_Power_Plant/?tuIMuib Nuclear Power is no answer to climate chance. Its too expensive, too risky and causes damage and burden to the common (plant disassembling, Nucear waste disposal). The promised grid feed in tariffs for Hinkley Point are higher than the German feed in tariff for Solar Power Plants. Lets stop this completely wrong decision! Let´s go Wind and Solar! Mitteilung: Avaaz Petitions-Seite
Spürbare Fortschritte bei der Reduktion von Lärmwerten beim Bau von Offshore-Windparks Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 13. Oktober 2014 Schallschutz beim Bau von Offshore-Windenergieanlagen erfolgreich Die Auswertung der im Jahr 2014 durchgeführten Messungen des Unterwasserschalls während der Bauarbeiten von Offshore-Windparks hat gezeigt, dass der Grenzwert des BSH zum Schutz des Schweinswals nahezu verlässlich eingehalten werden kann. (WK-intern) - „Wir haben bei der Reduktion von Lärmwerten beim Bau von Offshore-Windparks spürbare Fortschritte zu verzeichnen. Es ist beeindruckend, was die Kreativität von Ingenieuren zu Wege gebracht hat und welche innovativen Lösungen zur Schallminderung in den letzten Jahren entwickelt werden konnten“ betonte die Präsidentin des BSH, Monika Breuch-Moritz. Seit Beginn des Baus des Testfeldes für Offshore-Windenergie „alpha ventus“ 2009 werden Schallminderungssysteme erforscht, entwickelt und mittlerweile
Greenpeace-Studie: Wind- und Sonnenenergie wird immer günstiger Finanzierungen Ökologie Solarenergie Windenergie 13. Oktober 2014 Günstige Erneuerbare Energien lassen EEG-Umlage langfristig kaum steigen Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie wird wegen ihrer rasant gestiegenen Wettbewerbsfähigkeit immer günstiger. Ihre Förderkosten sinken seit 2010. (WK-intern) - Dies zeigt ein Gutachten des Beratungsunternehmens Enklip im Auftrag von Greenpeace. Das ist der wesentliche Grund, der im kommenden Jahr auch die EEG-Umlage erstmals verringert. Mit ihr fördern die Stromkunden alle Anlagen der Erneuerbaren Energien seit 2001. Doch die Reformen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) passen nicht zu dieser Entwicklung. Er gibt vor, die EEG-Umlage senken zu wollen, und drosselt daher den Ausbau der Erneuerbaren Energie und den Klimaschutz. „Die Erneuerbaren Energien in Deutschland
K + S will unter dem Wattenmeer Salzabbau betreiben Mitteilungen Ökologie 12. Oktober 2014 Salzige Geburtstagstorte für K +S: Verbände kritisieren Bergbau unter Weltnaturerbe Nach 125 Jahren Firmengeschichte darf K+S nicht mit Salzbergbau unter dem Wattenmeer beginnen (WK-intern) - Berlin, Harlingen, Hannover - Das DAX-Unternehmen K+S sein feiert 125-jähriges Bestehen (3. Oktober) mit einem Forum in Berlin. Das K+S-„Zukunftsforum zur Welternährung“ heute in Berlin hat jedoch einen bitteren Beigeschmack, denn K+S verursacht an verschiedenen Orten große Umweltprobleme. Niederländische Naturschutzverbände und der NABU kritisieren, dass zu diesen nun Pläne zur Salzgewinnung durch ein Tochterunternehmen unter dem niederländischen Wattenmeer dazu kommen. Das niederländische Wattenmeer ist ebenso wie das Wattenmeer in Deutschland geschützt und wurde von der UNESCO als
Bundestag beschließt CO2-Grenzwerte für Kraftstoffe schon ab 2015 Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) teilt mit, dass der Bundestag mit der am 09.10.2014 verabschiedeten Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) faktisch die Einführung von CO2-Grenzwerten für Benzin und Diesel beschlossen hat. Gegenwärtig werden pro Liter Benzin 2,68 kg CO2 und pro Liter Diesel 3,02 kg CO2 ausgestoßen. (WK-intern) - Ab 2015 muss der CO2-Ausstoß auf 2,59 kg/l bei Benzin und auf 2,91 kg/l bei Diesel sinken. Weiterhin wurde beschlossen, dass ab 2017 bei Benzin 2,57 kg/l und bei Diesel 2,90 kg/l noch zulässig sind. Ab 2020 werden die Grenzwerte weiter auf 2,52 kg/l bei Benzin und 2,84 kg/l bei Diesel gesenkt. Das
Milliarden-Rückstellungen der Atomkonzerne sollen endlich gesichert werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Erfolg für Bundesratsinitiative aus Schleswig-Holstein - Energiewendeminister Habeck: „Milliarden-Rückstellungen der Atomkonzerne sollen endlich gesichert werden“ Die Rückstellungen der Atomkraftwerksbetreiber sollen nach dem Willen der Bundesländer langfristig gesichert werden. (WK-intern) - Der Bundesrat beschloss heute (10.Oktober 2014) eine entsprechende Initiative, die federführend Schleswig-Holstein gemeinsam mit Hessen und Rheinland-Pfalz eingebracht hatte. „Wir haben hart um diesen Beschluss gerungen. Er ist das klare Signal der Länder, dass sie der Gesellschaft verpflichtet sind und nicht der Atomlobby. Gut, dass diese Erkenntnis sich nun durchgesetzt hat“, sagte Schleswig-Holsteins Energiewendeminister Robert Habeck in Berlin. „Nur wenn wir bei den Rückstellungen der Atomkonzerne Transparenz herstellen, sie für den Fall von
Deutsche EU-Stimme ausschlaggebend für britischen AKW-Neubau Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2014 Das Ende des deutschen Atomausstiegs? - Deutsche Stimme ausschlaggebend für AKW-Neubau Oettingers Ja zum britischen Reaktorneubau Hinkley Point war Zünglein an der Waage Merkel und Gabriel verantwortlich für Neueinstieg in die Atomkraft (WK-intern) - Zur Zustimmung des deutschen EU-Kommissars Günther Oettinger, Großbritannien die Subventionierung von AKW-Neubauten zu genehmigen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: Europäische Steuergelder für Kernkraftwerke? "In enger Abstimmung mit der Bundesregierung stimmte der deutsche EU-Kommissar Oettinger für den mit Milliarden subventionierten Bau des britischen AKW Hinkley Point C. Das deutsche Ja war das Zünglein an der Waage, denn bei der Abstimmung in der Kommission hätte eine Stimme weniger das Aus für
AKW-Brunsbüttel: Atomaufsicht rechnet auch in Kaverne III mit erheblich beschädigten Fässern Behörden-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Vattenfall-Kernkraftwerk Brunsbüttel: Kavernen-Inspektion geht weiter BRUNSBÜTTEL/KIEL - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel soll am Freitag (10. Oktober 2014) eine weitere Kaverne mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen zur Inspektion geöffnet werden. (WK-intern) - In der Kaverne III lagern insgesamt 75 Fässer, weit überwiegend mit Verdampferkonzentrat aus dem Reaktorbetrieb. Zunächst werden Temperatur und Feuchtigkeit in der Kaverne gemessen. Am kommenden Montag beginnen dann die visuellen Inspektionen der Fässer. Dies teilte die Atomaufsicht heute (9. Oktober 2014) mit. In der vergangenen Woche hatte die Vattenfall-Betreibergesellschaft die Inspektion der Kaverne I abgeschlossen. Da die ersten Einlagerungen in der Kaverne III im Jahre 1979 erfolgten, rechnet die Atomaufsicht auch hier
EU-Energiepolitik: Atomsubventionen für neues britisches Atomkraftwerk ohne Endlagerlösung Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Die EU-Kommission hat für den Bau zweier Atomkraftwerkes in Großbritannien grünes Licht gegeben. (WK-intern) - Sie genehmigt der britischen Regierung Staatssubventionen von 43 Milliarden Euro für den Bau der Atomreaktoren. Umweltschutzorganisationen kritisierten die Fregabe der britischen Staatsgarantien scharf. „Erst vor einem Jahr hat die Kommission gesagt, dass Hinkley prinzipiell nicht mit den EU-Regeln über staatlichen Beihilfen kompatibel ist“, sagt Mark Breddy, Sprecher von Greenpeace Europe. „Jetzt macht die Kommission unter Druck von der britischen Regierung und dem Atomkraftwerkskonzern EDF eine Kehrtwendung.“ Mehrere Akteure, darunter der Stromversorger wie EWS Schönau, die Umweltorganisation Global 2000, aber auch der österreichische Staat prüfen derzeit die Möglichkeiten, Klage
Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Neues Leibniz-Journal „Der Wert der Vielfalt“ - Wie Wissenschaftler Biodiversität erforschen und bewahren (WK-intern) - Unter dem Titel „Der Wert der Vielfalt“ widmet sich das neue Leibniz-Journal der Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur. Vielfältige Ökosysteme und Artengemeinschaften liefern uns Nahrung, heilende Wirkstoffe und Trinkwasser. Zudem dämpfen sie die Auswirkungen des Klimawandels. Dennoch bedroht ausgerechnet der Mensch die Biodiversität mehr als jede Naturkatastrophe. Ohne tiefgreifende Gegenmaßnahmen, warnt der Biologie-Professor Klement Tockner, könnte bis Ende des Jahrhunderts die Hälfte der zehn bis 20 Millionen Arten der Erde aussterben. Der Direktor des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei bezeichnet die Rettung der Vielfalt