Eon will nicht mehr für seine Atomkraftwerke haften Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 2014 Eon liefert weiter schmutzigen Atom- und Kohlestrom. (WK-intern) - Atommüll-Rückstellungen gefährdet Zu der geplanten Aufspaltung des Energiekonzerns Eon erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Eon will sein Geschäft mit Atom und Kohle unter neuem Namen ausgliedern, um sein Image reinzuwaschen. Das ist nicht mehr als ein Etikettenschwindel. Denn solange die Eon-Kunden weiter mit dem Strom aus schmutzigen AKW und Kohlekraftwerken versorgt werden, ändert sich nichts daran, dass der Konzern an der Zerstörung der Umwelt mitverdient. Die für das neue Unternehmen vorgesehenen Geschäftsfelder Atom, Kohle und Gas sind mit ökonomischen Risiken behaftet. Damit wird die neue Gesellschaft zu einer Art Energie-?Bad Bank? durch die
Moorschutzprojekte. Kauf freiwilliger Kohlenstoffzertifikate das Klima schützen Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 201430. November 2014 MoorFutures jetzt auch in Schleswig-Holstein: Mit dem Kauf freiwilliger Kohlenstoffzertifikate das Klima schützen SCHWERIN / KIEL - Schleswig-Holstein hat sich nach Brandenburg als drittes Bundesland für die Einführung der 2011 von Mecklenburg–Vorpommern entwickelten MoorFutures entschieden. Im Schweriner Umweltministerium wird heute, 26. November die entsprechende Ländervereinbarung unterzeichnet. Zukünftig können nun auch im nördlichsten Bundesland interessierte Bürger und Bürgerinnen sowie Unternehmen MoorFutures-Kohlenstoffzertifikate erwerben und damit freiwillig einen aktiven Beitrag zum Klima- und Naturschutz leisten. In Brandenburg ist das schon seit 2012 möglich. Der Erlös aus den Zertifikaten fließt zu einhundert Prozent in die Renaturierung der Moore vor unserer Haustür, denn mit der Renaturierung von Mooren
Welt-Klimakonferenz: Deutsche zweifeln am Erfolg und fordern schnellere Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 1. Dezember 201430. November 2014 Die Bundesbürger haben kein Vertrauen in die internationale Klimapolitik. (WK-intern) - 69 Prozent der Deutschen sind überzeugt, dass die Staatengemeinschaft das ausgerufene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, verfehlen wird. Dabei betonen 85 Prozent die enorme Bedeutung des Klimaschutzes. Dies geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag des Öko-Energieanbieters LichtBlick hervor. Am Montag startet in der peruanischen Hauptstadt Lima die zwölftägige UN-Klimakonferenz. Auf die Frage nach den wichtigsten Themen der Welt-Klimakonferenz nennen 37 Prozent an erster Stelle den globalen Ausbau der erneuerbaren Energien, gefolgt von der Senkung des Energieverbrauchs (36 Prozent). „Die globale Energiewende ist das Schlüsselprojekt der Klimapolitik. Der Preisverfall bei
Die ökologischen Folgen des: Digitalen Lebens Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 201429. November 2014 Uni Osnabrück startet neues Forschungsprojekt (WK-intern) - Wie können unterschiedliche Akteure, wie Unternehmen, Konsumenten, Bürger, Verbände, Gesetzgeber, aktiv an der Ausgestaltung eines nachhaltigen Konsums von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) beteiligt werden? Dieser Frage widmet sich ein Forschungsprojekt, das unter der Federführung von Prof. Dr. Frank Teuteberg von der Uni Osnabrück durchgeführt wird. Das Projekt vereint Forscher unterschiedlicher Disziplinen an den Standorten Osnabrück, Lüneburg und Oldenburg. Dabei entfallen aus dem Projektvolumen der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur von insgesamt 1,77 Millionen Euro allein 850.000 Euro auf den Standort Osnabrück. »Die federführende Mitwirkung der Universität Osnabrück an diesem Projekt ist ein
Debatte um den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 29. November 201429. November 2014 Verantwortung für Mensch und Tier in der Landwirtschaft (WK-intern) - Anlässlich der aktuellen Debatte um den Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft erklären die Mitglieder des verbändeübergreifenden Arbeitskreises Antibiotika der FNL: Arbeitskreis Antibiotika der FNL veröffentlicht gemeinsame Erklärung „Verantwortung für Mensch und Tier“ Die Zunahme von antimikrobiellen Resistenzen stellt das Gesundheitswesen vor eine große Herausforderung. Dieser Problematik sind wir uns bewusst. Wir sehen es als wichtige Aufgabe an, unsere Verantwortung wahrzunehmen und bestehende Risiken für die öffentliche Gesundheit durch den Einsatz von Antibiotika bei bakteriellen Infektionskrankheiten zu minimieren. Eine pauschale Reduktion der Antibiotikaeinsatzmenge ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Vermeidung von Resistenzen. Eine
Die letzte Weltklimakonferenz vor dem entscheidenden Klimagipfel in Paris Mitteilungen Ökologie 28. November 2014 Lima soll Weichen für internationales Klimaabkommen stellen Germanwatch blickt verhalten optimistisch auf Weltklimakonferenz Ohne glaubwürdigen Kabinettsbeschluss zum Klimaaktionsplan am Mittwoch steht Bundesregierung als Kaiser ohne Kleider da (WK-intern) - Am Montag beginnt in Lima (Peru) die letzte Weltklimakonferenz vor dem entscheidenden Klimagipfel in Paris. Dort soll in einem Jahr ein neues globales Klimaabkommen beschlossen werden. Bonn/Lima - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erwartet von der Konferenz in Lima wichtige Weichenstellungen für die Klimapolitik. "Die Konferenz in Lima ist ein entscheidender Moment auf dem Weg zu einem globalen Klimaabkommen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Drei Weichen müssen die Regierungen in Lima richtig stellen:
Ringvorlesung Windenergie mit dem Vortrag: Ecoliner – Segelfrachter der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Videos 28. November 2014 Waren emissionsfrei durch die ganze Welt transportieren Flensburg, 28.11.2014 – Am kommenden Dienstag wird Torben Haß, Kapitän des Windjammers Undine, im Rahmen der Ringvorlesung „Windenergie“ einen Vortrag über den neu entwickelten Segelfrachter „Ecoliner“ und dessen Potential zur Revolution der Frachtschifffahrt halten. (WK-intern) - Mehrere Millionen Barrel Schweröl werden täglich von Frachtern verbraucht. Das könnte sich bald ändern. Torben Haß und die Kapitäne der „Tres Hombres“ haben zusammen mit der Werft Dykstra und vielen weiteren Unterstützern den Ecoliner entwickelt. Der Film: "Die Rückkehr der Windjammer" Mit diesem modernen Segelfrachter, der das traditionelle Segeln mit neuester Technik verbindet, könnte bei guter Wetterlage ein Großteil des Treibstoffs
Klimaforscher Schellnhuber nennt die Herausforderungen des UN-Weltklimagipfel COP20 Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. November 2014 Ab Montag verhandeln Vertreter von mehr als 190 Staaten im peruanischen Lima beim UN-Weltklimagipfel COP20 über eine neue internationale Klima-Vereinbarung. (WK-intern) - Dazu Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: "Zwei große Herausforderungen bestimmen das 21. Jahrhundert: die Gefahr katastrophalen Klimawandels und die unerträgliche Kluft zwischen den Reichen und den Armen der Welt. Diese größten Herausforderungen für den Frieden sind eng miteinander verbunden. Klimafolgen wie zunehmend verheerende Wetterextreme, regionale Wasserknappheit oder Missernten treffen jene am härtesten, die am wenigsten Mittel haben, dies alles zu bewältigen. Ohne ein Mehr an globaler Gerechtigkeit kann der Klimawandel nicht eingedämmt werden; und umgekehrt kann ohne
Germanwatch unterstützt Forderung der Länder nach mehr Geld für Schienennahverkehr Mitteilungen Ökologie 28. November 2014 Zusätzliche Bundesmittel für dynamische Entwicklung des Bahnverkehrs (WK-intern) - Vor Bundesratsabstimmung: Germanwatch unterstützt Forderung der Länder nach mehr Geld für Schienennahverkehr in den kommenden 15 Jahren Bonn/Berlin - An diesem Freitag wird der Bundesrat voraussichtlich einen Gesetzesantrag für mehr Geld vom Bund für die Qualitätssteigerung des Schienenpersonennahverkehrs verabschieden. Der Antrag, der den Zeitraum bis 2030 umfasst, soll sicherstellen, dass künftig mehr und besserer klimaverträglicher Nahverkehr zur Verfügung stehen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch unterstützt diesen für die Zukunft des regionalen Bahnverkehrs zentralen Vorstoß. "Wenn Deutschland seine langfristigen Klimaziele erreichen will, müssen Bahn, Bus oder Fahrrad einen viel höheren Verkehrsanteil bekommen", sagt Germanwatch-Verkehrsexperte Dr.
Atommüll-Fässer: Doppelt so viel radioaktive Abfälle in Deutschland wie von Regierung zuvor bekannt gegeben Ökologie Verbraucherberatung 28. November 201427. November 2014 Liebe Leser, Handeln und Weiterschicken! gleich zweimal macht das Thema Atommüll in der vergangenen Woche Schlagzeilen. (WK-intern) - Zuerst wird bekannt, dass die Bundesregierung jetzt doppelt so viel radioaktive Abfälle in Deutschland erwartet, wie bisher angenommen. Noch am selben Tag kommt außerdem heraus: etwa 2.000 Atommüll-Fässer sind oder waren beschädigt oder undicht – bundesweit an mindestens 17 Standorten. Es ist kein gutes Gefühl für uns als Anti-Atom-Organisation, wenn wir mit unseren Warnungen so oft richtig liegen. Die unhaltbaren Zustände erfordern zweifelsohne Konsequenzen. Die wohl allerwichtigste: Die weitere Produktion von Atommüll muss beendet werden. Alle Infos: 600.000 Kubikmeter – Bundesregierung prognostiziert viel mehr Atommüll http://bit.ly/1zULqur Entsorgungsdesaster
Halbtagesveranstaltung mit dem Thema Ausgleichsmaßnahmen für den Wind-Flächenverbrauch der Energiewende Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 27. November 201428. November 2014 Ausgleichsmaßnahmen für den Flächenverbrauch der Energiewende: Umfang und Verwendung der Mittel aus dem Ausbau der Onshore Windenergie in Schleswig-Holstein Ressourcenschutz und nachhaltiges Wirtschaften (WK-intern) - Hintergrund: Die vom Land beschlossene Verdopplung der Windkraftflächen muss dfür den Naturschutz 5000 bis 6000 Hektar Ausgleichsflächen schaffen. Eine Studie des Instituts für Agrarökonomie der Universität Kiel beschreibt diese Situation in Schleswig-Holstein. Diese Flächen gehen den Bauern verloren mit der Wirkung, die Preise für Agraland steigen stark an, dabei sehen sich die Bauern jetzt schon am Ende ihrer Möglichkeiten. Sehen Sie hierzu auch: Ausbau der Windenergie lässt Bodenpreise steigen auf SAT1. Regional Im Zuge der Energiewende wurden die Grundsätze zur Planung
Rechtsgutachten: Ordnungsrechtliche Instrumente zur Reduzierung der Kohleverstromung sind juristisch zulässig Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. November 2014 Kohlereduzierung: Alles, was Recht ist (WK-intern) - Neues Rechtsgutachten zeigt, wie ordnungsrechtliche Reduzierung der Kohleverstromung gelingen kann Bonn/Berlin - Ordnungsrechtliche Instrumente zur Reduzierung der Kohleverstromung in Deutschland sind juristisch zulässig und entsprechen dem EU-Recht. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch in Auftrag gegebenes Gutachten der Berliner Rechtsanwältin für Energie- und Klimarecht Dr. Cornelia Ziehm. „Mehrere Studien zeigen eindeutig, dass Deutschland sein Ziel beim Klimaschutz bis 2020 ohne deutlich weniger Kohleverstromung nicht erreichen kann", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Wir zeigen nun, wie das ordnungsrechtlich gelingen kann.“ Rechtsanwältin Cornelia Ziehm: „Das Europäische Primärrecht baut auf das Vorsorgeprinzip. Es