Globale TanDEM-X-Waldkarte verfügbar Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Mai 2019 Wälder sind die Lunge der Erde: Globale TanDEM-X-Waldkarte mit 50m Auflösung für Wissenschaft frei verfügbar Beobachtung, Bewertung und Schutz des weltweiten Waldbestands Zusammenspiel von interferometrischen Daten des globalen TanDEM-X-Höhenmodell und intelligenten Algorithmen zur Datenverarbeitung (WK-intern) - Wälder sind die Lunge der Erde, sie helfen die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre zu reduzieren und damit der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, bieten Schutz und Ressourcen für Menschen, Tiere und Pflanzen – und sie gehen in alarmierendem Ausmaß verloren. Wie der Blick aus dem All verrät, ist die Landmasse der Erde heute zu rund einem Drittel von Wäldern bedeckt. Dabei fehlt bereits mehr als die Hälfte des weltweiten Bestands, die der
Touristen unerwünscht – Stadt Konstanz ruft Klimanotstand aus Bioenergie Mitteilungen Ökologie Technik 5. Mai 20195. Mai 2019 Durch die Blume sagen uns die Konstanzer Stadtpolitiker: Liebe Touristen, kommt bitte nicht mehr mit Bussen, Autos und Schiffen in unsere Stadt! (WK-intern) - Alles was CO2, (Bioenergie) Pflanzendünger und Pflanzennahrung erzeugt, ist in Konstanz nicht mehr willkommen. Nur, wer mit seinem E-Auto, dem E-Bus oder einem E-Schiff über den Bodensee kommt ist uns noch willkommen, besser jedoch schwimmt man aus Österreich und der Schweiz nach Konstanz oder nimmt ein Segelschiff. Alle die aus dem Norden kommen, sollten auf Pferden oder Schusters-Rappen kommen, um willkommen zu seien. Wovon lebt Konstanz? Stadtpolitiker wissen es nicht, das brauchen sie auch nicht, sie brauchen nur gewählt werden
Hermann Albers mahnt Union zur CO2-Bepreisung von Benzin, Diesel, Öl und Gas Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. Mai 2019 Intelligente Ideen voranbringen statt blockieren (WK-intern) - "Die Preise für Benzin, Diesel, Öl und Gas müssen selbstverständlich die klimaschädlichen CO2-Folgekosten beinhalten. Dies ist heute nicht bzw. nur völlig unzureichend der Fall und muss sich ändern. Nur über ehrliche Preise lässt sich eine steuernde Wirkung erreichen. Es ist falsch zu behaupten, gerade Berufspendler und Geringverdiener würden übermäßig belastet. Die Politik hat es selbst in der Hand, hier entlastende Regelungen vorzusehen. Dazu kann beispielsweise gehören, preiswerten Erneuerbaren Strom direkt vor Ort in Mobilität und Wärme nutzbar zu machen", unterstrich Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie. "Die Verweigerung der Debatte muss jetzt beendet werden. Die CO2 Bepreisung kann
Buntes Treiben beim 1. Flensburger Lastenrad-Event E-Mobilität Ökologie Veranstaltungen 3. Mai 2019 Am Freitag, 3. Mai, fand an der Hafenspitze das erste Flensburger Lastenrad-Event statt. (WK-intern) - Die vom städtischen Klimaschutzmanagement, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (AdfC), dem Klimapakt Flensburg sowie viele anderen Unterstützern organisierte Veranstaltung fand nicht nur bei Lastenrad-Enthusiasten großen Anklang. Neben einem Fahrrad-Parcours und einer Fahrrad-Wippe stand die Präsentation des öffentlichen Flensburger Lastenrad-Systems „Fjordbeweger“ im Mittelpunkt. „Das Lastenrad-System stellt – neben den Carsharing- und ÖPNV-Angeboten – ein wunderbares Ergänzungsangebot im Rahmen der Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität in Flensburg dar“, so Ulrich Spitzer (Klimapakt-Vorstand). Hannah Köster (Koordination Lastenradstation im Stadtteil Rude) ist sehr erfreut über die gute Resonanz: „Einige – der insgesamt fünf buchbaren
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung verabschiedet Professor Bernhard Müller Forschungs-Mitteilungen Ökologie 3. Mai 2019 IÖR-Jahrestagung 2019 und feierliche Verabschiedung von Professor Bernhard Müller (WK-intern) - Am 19. Juni 2019 widmet sich das IÖR bei seiner Jahrestagung dem Thema „Die ökologische Stadt der Zukunft – nachhaltig, resilient und lebenswert“. Mit der Veranstaltung verabschiedet sich das IÖR zugleich feierlich von seinem langjährigen Direktor und dem Inhaber des Lehrstuhls für Raumentwicklung an der TU Dresden, Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Müller. Veranstaltungsort ist die Dreikönigskirche Dresden. Städten und Stadtregionen kommt eine entscheidende Rolle zu, wenn es darum geht, weltweit die Ziele ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit zu erreichen. Bis 2100 werden etwa 85 Prozent aller Menschen in Städten leben. Diese
Volksbegehren gegen Naturfrevel: Derzeit fällen Landwirte ihre Streuobstwiesen für den Artenschutz Aktuelles Mitteilungen Ökologie 2. Mai 2019 Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt kritisiert Abholzung auf Streuobstwiesen (WK-intern) - Derzeit häufen sich Meldungen, dass Landwirte unter anderem in den Landkreisen Forchheim aber auch Rosenheim alte Obstbäume in Streuobstwiesen fällen. Die Landwirte begründen dies mit dem Volksbegehren Artenvielfalt, durch das sie die Bäume angeblich in Zukunft nicht mehr nutzen könnten. Rasant und anhaltenden Verlust von unzähligen Streuobstwiesen Der Trägerkreis des Volksbegehrens stellt deshalb klar: „Zwar stellt der Gesetzentwurf Streuobstwiesen ab einer Größe von 2.500 Quadratmetern unter Schutz des bayerischen Naturschutzgesetzes. Davon ausgenommen sind aber Bäume, die weniger als 50 Meter vom nächstgelegenen Wohn- oder Hofgebäude entfernt sind“, erklärt Agnes Becker, die Beauftragte des Volksbegehrens
Großbritanniens Unterhaus ruft für die EU den Klimanotstand aus und fordert politische Maßnahmen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 2. Mai 2019 Kommentar von Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, zur Ausrufung des Klimanotstandes in Großbritannien (WK-intern) - Mit England, Schottland und Wales haben in den vergangenen Tagen europaweit die ersten Staaten den Klimanotstand ausgerufen. Auch andere Staaten sind aufgerufen, diesem Beispiel zu folgen. Durch die Ausrufung des Klimanotstandes sollen politische Maßnahmen zum Klimaschutz leichter umsetzbar werden. Während das Vereinigte Königreich beim Klimaschutz vorangeht, tut sich die deutsche Regierungskoalition weiterhin schwer, Absichtserklärungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen. „Andere Staaten haben die Dringlichkeit des internationalen Klimawandel verstanden und wollen handeln. In Deutschland verliert man sich hingegen weiter in Detailfragen und droht damit den Anschluss zu verlieren. Während Jugendliche, Wissenschaftler,
EU-Klimagipfel in Sibiu sollte Schutz vor Klimakrise zu einem Grundpfeiler der EU machen Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 2. Mai 2019 Regierungen werden beim EU-Gipfel in Rumänien um Zukunft Europas ringen. (WK-intern) - Germanwatch fordert Kanzlerin Merkel auf, sich für Klimapolitik als ein Top-Thema in Sibiu stark zu machen. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungen der EU-Staaten auf, den Gipfel in Sibiu zur Zukunft der EU in einer Woche auch zu einem europäischen Klimagipfel zu machen. „Wenn Sibiu ein EU-Zukunftsgipfel werden soll, dann muss es auch ein Klimagipfel werden. Dafür sollte sich die Bundesregierung mit Nachdruck einsetzen", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. "Es geht darum, dass die Staats- und Regierungschefs den Schutz der Bürger vor der
Unterhaus in Großbritannien will Treibhausgasemissionen EU-weit reduzieren Ökologie 2. Mai 2019 UK understands that “the house is on fire” (WK-intern) - Today, the UK Parliament voted to declare a “climate emergency” and became the first in Europe to clearly underline the urgency to address climate change. The vote in the House of Commons came as an answer to wide-spread citizen mobilisations in the UK which urged decision makers to step up climate action in an unprecedented way. In reaction to today’s vote, Wendel Trio, Director of CAN Europe said: “We congratulate the UK Parliament for recognising the urgency to act and putting climate change on the top of their agenda. Obviously this needs to be
Meilenstein in der Forschung: Synthetische Kraftstoffe lassen sich aus Klima- und Lüftungsanlagen gewinnen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik 30. April 201930. April 2019 KIT: „Crowd Oil“: Kraftstoffe aus der Klimaanlage (WK-intern) - Klima- und Lüftungsanlagen, die aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser aus der Umgebungsluft synthetische Kraftstoffe herstellen – ein Verfahren, das dies möglich machen soll, haben nun Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der University of Toronto vorgeschlagen. Dabei sollen kompakte Anlagen direkt in Gebäuden CO2 aus der Umgebungsluft abtrennen und synthetische Kohlenwasserstoffe herstellen, die sich dann als erneuerbares synthetisches Öl nutzen lassen. Dieses „crowd oil“-Konzept stellt das Team nun in Nature Communications vor. (DOI: 10.1038/s41467-019-09685-x). Um katastrophale Auswirkungen des globalen Klimawandels zu verhindern, müssen die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen in den kommenden drei Jahrzehnten
Deutschland und Türkei vertiefen Zusammenarbeit beim Umweltschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie 30. April 2019 16. Sitzung des Deutsch-Türkischen Lenkungsausschusses Umweltkooperation in Istanbul (WK-intern) - Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth und der türkische Vize-Umweltminister Mehmet Emin Birpinar haben in Istanbul die Vertiefung der deutsch-türkischen Zusammenarbeit beim Umweltschutz vereinbart. Bei der 16. Sitzung des gemeinsamen Lenkungsausschusses Umweltkooperation standen Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffizienz, nachhaltiges Wassermanagement sowie der Kampf gegen die Meeresverschmutzung im Vordergrund. Jochen Flasbarth: „Deutschland und die Türkei arbeiten in der Umweltpolitik seit Jahren intensiv zusammen. Der Deutsch-Türkische Umweltausschuss bringt gemeinsame Umweltvorhaben voran. Ich freue mich, dass neben der Wasser- und Kreislaufwirtschaft sowie Klimaschutz auch die Fragen von Energie- und Ressourceneffizienz an Bedeutung in der Zusammenarbeit gewonnen haben. Erst jüngst haben
Wetterextreme auf der Nordhalbkugel 2018 waren verbunden mit Jetstream Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. April 2019 Wetterextreme im Sommer 2018 waren verbunden durch stockende Riesenwellen im Jetstream (WK-intern) - Rekordhitze und Dürren in Nordamerika und Westeuropa, Starkregen und Überschwemmungen in Südosteuropa und Japan - der Sommer 2018 war geprägt durch eine Reihe von extremen Wetterereignissen auf der Nordhalbkugel, die nahezu gleichzeitig im Juni und Juli auftraten. Diese Ereignisse hatten etwas gemeinsam, wie ein internationales Team von Klimaforschern nun in einer neuen Studie herausgefunden hat: Die Wetterextreme waren verbunden durch ein besonderes Wellenmuster in einer großen Luftströmung, dem Jetstream, der die Erde umrundet. Die Wellen des Windbands blieben längere Zeit stehen, statt weiter zu wandern – dadurch hielten in den