Tiefengeothermie in Münster: DMT mit 3D-seismischer Messkampagne beauftragt, um Wärmewende voranzutreiben Geothermie Kooperationen Technik 24. Juli 2024 DMT GmbH & Co. KG, Generalplaner und -unternehmer für Tiefengeothermie, wurde im Rahmen der Strategie 2030 von der Stadtwerke Münster GmbH beauftragt, das geothermische Potenzial in Münster zu erkunden. (WK-intern) - Ein echter Meilenstein, um die Wärmewende und die Dekarbonisierung in der Region voranzutreiben. Eine groß angelegte seismische 3D-Messkampagne soll im Winter 2024/25 abgeschlossen sein, um das geothermische Potenzial in und um Münster zu erkunden. Dr. Maik Tiedemann, Vorsitzender der Geschäftsführung / CEO DMT GmbH & Co. KG und CEO der TÜV NORD GROUP Business Unit Energy & Resources, betont die zentrale Rolle, die Tiefengeothermie für den Wärmesektor in Deutschland einnimmt: „Schon jetzt
Geothermiekongress 2024: Bundesverband Geothermie e.V. und GFZ verkünden Partnerschaft Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 18. Juli 2024 Vom 22. bis 24. Oktober findet der Geothermiekongress (DGK) 2024 erstmals in Potsdam statt. (WK-intern) - Damit tagt die größte Veranstaltung der Branche vor den Toren des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) Potsdam. Nun hat der Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) das GFZ als wissenschaftlichen Partner des Kongresses gewonnen. Die Zusammenarbeit zwischen dem BVG und dem GFZ ist schon seit vielen Jahren intensiv. Die „Roadmap Tiefe Geothermie“, an der das GFZ federführend mitgewirkt hat, umreißt die erheblichen Potenziale der Geothermie für eine klimaneutrale Zukunft Deutschlands. Seit ihrem Erscheinen dient sie dem Bundesverband Geothermie e.V. als wissenschaftliche Basis für seine Empfehlungen zum Ausbau. „Die genaue Bezifferung des
Natural Power investiert 900.000 Pfund in ein maßgeschneidertes Schallbohrgerät für die Geothermie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Technik 17. Juli 2024 Natural Power, ein führendes Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für erneuerbare Energien, hat 900.000 Pfund in ein maßgeschneidertes Schallbohrgerät investiert, um die von seinem geotechnischen Team eingesetzte Flotte für Standortuntersuchungen zu erweitern. (WK-intern) - Toby Gilbert, Leiter für Design und geotechnische Konstruktion bei Natural Power, sagte: „Die Ergänzung der Schallbohrtechnologie ergänzt unsere bestehende Flotte dank ihrer Probenentnahmemöglichkeiten und trägt dazu bei, unseren Kunden qualitativ hochwertige Ergebnisse zu gewährleisten und ihr Bodenrisiko zu begrenzen. „Mit dieser Ergänzung setzt Natural Power seine 18-jährige Investition in Geotechnik für Projekte im Bereich erneuerbare Energien fort, um uns dabei zu helfen, unsere Mission zu erfüllen, eine bessere Umwelt zu
Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für Geothermieanlagen Behörden-Mitteilungen Geothermie 16. Juli 2024 Geothermiebeschleunigungsgesetz: Erdwärme kann einen Gang hochschalten (WK-intern) - Die Bundesregierung bekennt sich mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für Geothermieanlagen, Wärmepumpen und Wärmespeichern (GeoWG) sowie weiterer rechtlicher Rahmenbedingungen“ klar zur Erdwärme als Schlüsseltechnologie der Wärmewende. Den Entwurf begrüßen wir ausdrücklich. Im Detail bedürfen einige Punkte aus Sicht von Expert*innen des Bundesverbands Geothermie e.V. (BVG) noch einer Nachbesserung – nur so kann das volle Potenzial der Geothermie zur Deckung des klimaneutralen Wärme- und Kältebedarfs in Deutschland zügig gehoben werden. Mit dem Gesetzesentwurf des GeoWG bekräftigt die Bundesregierung ihr Bekenntnis zum Geothermieausbau in Deutschland. Das Gesetz begründet Genehmigungsverfahren durch die Festschreibung von
Mainova macht die Fernwärme in Frankfurt bis 2040 klimaneutral und baut sie weiter stark aus Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Technik 13. Juli 2024 Die Umstellung auf eine zunehmend klimaneutrale Erzeugung sowie der gleichzeitige Ausbau der Fernwärme sind zwei wesentliche Bausteine für die Wärmewende in Frankfurt. (WK-intern) - Wie diese Ziele bis 2040 erreicht werden sollen, beschreibt der Fernwärme-Transformationsplan der Mainova. Mainova-Vorstand Martin Giehl stellte am Donnerstag (11.7.) die darin vorgesehenen Maßnahmen im Rahmen eines Pressegesprächs im Heizkraftwerk Niederrad der Mainova vor. Der Fernwärme-Transformationsplan entspricht den Kriterien der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) und steht im Einklang mit der Dekarbonisierungsstrategie der Mainova mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein. Mainova-Vorstand Martin Giehl betonte: „Für die Wärmewende in Frankfurt wird die umweltschonende Fernwärme künftig eine noch größere Rolle spielen. Mainova
Niedersächsischer Energiewendebericht 2023 zeigt Fortschritte im Erneuerbarensektor Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Solarenergie 14. Juni 202414. Juni 2024 Einbindung in das Netz wird größte Herausforderung (WK-intern) - Das Niedersächsische Umweltministerium hat heute den Energiewendebericht 2023 der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin beschreibt die Landesregierung den Ausbaustand der regenerativen Energien in Niedersachsen. Nicht in Bürokratie verlieren LEE-Geschäftsführerin Silke Weyberg erklärt dazu: „Wir erkennen, dass sich die niedersächsische Landesregierung bemüht, die Klimaschutzziele im Dialog mit uns zu erreichen. Genauso wie in anderen Wirtschaftszweigen ist die überbordende Bürokratie wichtigster Hemmschuh und belastet Verwaltung und Akteure gleichermaßen. Es ist ein Merkmal funktionierender Demokratien, dass die Öffentlichkeit betreffende Vorgänge auf Herz und Nieren prüft. Das darf aber nicht dazu führen, dass Projekte endlos verzögert werden.” Erneuerbare in das Netz integrieren “Wichtigste
Bundestag beschließt Reform des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Geothermie Solarenergie Windenergie Windparks 6. Juni 2024 Von Digitalisierung bis Bürokratieabbau – Willkommen im 21. Jahrhundert (WK-intern) - Der Bundestag hat heute der Reform des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) zugestimmt. Der BEE begrüßt die Entscheidung zur Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung. „Der Bundestag hat heute die umfangreichste Reform des Immissionsschutzes seit 30 Jahren beschlossen. Das BImSchG kommt damit endlich im 21. Jahrhundert an“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. „Die Digitalisierung von Genehmigungsanträgen wird perspektivisch die Berge von Aktenordnern für den Bau von Erneuerbaren Anlagen bis Elektrolyseuren deutlich reduzieren. Gerade die verbesserten Regelungen für das Repowering von Windenergieanlagen lösen das langjährige Versprechen ein, unbürokratisch zu verfahren, wo schon Windkraftanlagen stehen. Das BImSchG bringt große Fortschritte, die
Geothermiekongress 2024 – Anmeldung ist eröffnet Geothermie Kooperationen Veranstaltungen 5. Juni 2024 Das wichtigste Branchentreffen, der Geothermiekongress (DGK), findet dieses Jahr erstmals in Potsdam statt. (WK-intern) - Vom 22. bis 24. Oktober treffen sich namhafte Vertreter*innen der Branche im Kongresshotel in Potsdam. Die Anmeldung ist nun gestartet. Die kommunale Wärmeplanung stellt die Geothermie als zuverlässige und erneuerbare Erfüllungsoption in den Fokus. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Branche sich vernetzt und gemeinsam an Lösungen für Fragen arbeitet, die künftig eine noch größere Rolle spielen werden. Vom 22. bis 24. Oktober haben Akteur*innen der Geothermiebranche die einmalige Gelegenheit, sich im Rahmen des DGK zu aktuellen Projekten, neuesten Erkenntnissen und technischen Innovationen auszutauschen. „Mit Frankreich haben wir
Abwärme lässt sich geothermisch speichern und bei Bedarf nutzen Forschungs-Mitteilungen Geothermie Videos 27. Mai 202427. Mai 2024 Bohrturbine öffnet Wege für kommunalen Wärmespeicher (WK-intern) - Der Untergrund ist eine wichtige Ressource für die Wärmewende. Abwärme aus dem Gewerbe lässt sich im Sommer dort speichern und für die Heizung von Wohngebäuden im Winter nutzen. Die Erschließung unterirdischer Wärmespeicher benötigt gelegentlich innovative Bohrtechnik. Durch Einsatz des neuartigen Bohrverfahrens »Micro Turbine Drilling - MTD®« konnte das Fraunhofer IEG erfolgreich Wegsamkeiten für Wasser in Gesteinsschichten in bis zu 500 Meter Tiefe schaffen. Die Bohrtätigkeit war Teil einer laufenden Erschließung unter der Schweizer Hauptstadt Bern, die in kommenden Projektphasen zum Wärmespeicher ausgebaut werden soll. Wärmespeicher sind ein wichtiger Baustein der Wärmewende«, erklärt Niklas Geissler vom Fraunhofer
Bundesregierung will nur Bruchteil des Geothermie-Potentials nutzen Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 15. Mai 2024 Eine Analyse der DUH macht das mangelnde Interesse der Bundesregierung an klimafreundlicher Tiefengeothermie deutlich: (WK-intern) - Zwischen den Zielen der Bundesregierung für 2030 und dem wissenschaftlich ermittelten Potential klafft eine enorme Lücke. So könnten in Deutschland bis zu 300 Terawattstunden Erdwärme erzeugt werden, 100 TWh könnten bereits 2030 installiert sein. Die Bundesregierung will bis 2030 aber lediglich 10 Terawattstunden erschließen. Es fehlt zudem eine bundesweite Geothermie-Strategie, die den Ausbau steuert. Die DUH kritisiert, dass die Bundesregierung den Kommunen diese vielversprechende erneuerbare Quelle für die kommunale Wärmewende vorenthält. Bis 2040 könnte etwa ein Viertel des deutschen Wärmebedarfs durch Tiefengeothermie gedeckt werden. Dafür muss die
WFW berät Eavor bei 350-Mio-Euro-Finanzierung zur Eavor-Loop-Technologie für Geothermie Geothermie Kooperationen Mitteilungen Technik 7. Mai 2024 WFW berät Eavor bei 350-Mio-Euro-Finanzierung zur weltweit ersten großtechnischen Anwendung der Eavor-Loop-Technologie für Geothermie (WK-intern) - Watson Farley & Williams („WFW") hat die Eavor Erdwärme Geretsried GmbH, eine Tochtergesellschaft der kanadischen Eavor Technologies Inc. („Eavor"), bei einer Investition in Höhe von 350 Mio. Euro beraten, mit der die Eavor-Loop-Technologie für Geothermie im bayerischen Geretsried erstmals weltweit in kommerziellem Maßstab eingesetzt wird. Neben Eigenkapital umfasst die Investitionssumme ein durch das europäische InvestEU-Programm garantiertes Darlehen der Europäischen Investitionsbank i.H.v. 45 Mio. Euro, einen Zuschuss von 91,6 Mio. Euro aus dem EU-Innovationsfonds sowie Darlehen in Höhe von ca. 87 Mio. Euro, die ein Konsortium aus
Deutsche Erdölförderung im Nationalpark Wattenmeer endet definitiv im Jahr 2041 Behörden-Mitteilungen Geothermie 7. Mai 2024 Diese Vereinbarung gibt Rechtssicherheit und eine gute Perspektive für das Wattenmeer, glaubt die Politik (WK-intern) - KIEL. Die Förderung von Erdöl im Wattenmeer wird Ende 2041 Geschichte sein: Dann wird die bestehende gültige Lizenz für die Bohr- und Förderinsel Mittelplate im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer definitiv auslaufen. Mit den Vorbereitungen für den Rückbau der Mittelplate wird in den 2030er Jahren begonnen. Für die Erschließung neuer Ölfelder in diesem Gebiet werden in Zukunft keine Genehmigungen mehr erteilt und die anhängigen Anträge der Wintershall Dea Deutschland GmbH zurückgezogen. Darauf haben sich das MEKUN und der Betreiber der Mittelplate, der deutsche Gas- und Ölproduzent Wintershall Dea, geeinigt. „Mit