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BDEW fordert zum PV-Gipfel und zur PV-Strategie des BMWK die Photovoltaik auf die Überholspur zu bringen

Aufgrund der Flughöhe erzeugen Flugzeuge teilweise Kondensstreifen und Zirren, die eine erhebliche Klimawirkung entfalten / Foto: HB
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Heute stellt Bundeswirtschaftsminister*in Habeck im Rahmen des Photovoltaik-Gipfels seine PV-Strategie vor.

(WK-intern) – Zu dem Treffen ist auch der BDEW geladen. Die PV-Strategie soll die richtigen Rahmenbedingungen setzen, um die Ausbauziele für Photovoltaik von 215 Gigawatt (GW) im Jahr 2030 zu erreichen.

Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung:

„Es ist gut, dass die Bundesregierung die enorme Bedeutung der Photovoltaik für die zukünftige Energieversorgung in den Blick nimmt und mit der vorgelegten PV-Strategie wesentliche Weichen stellt, um den Ausbau weiter zu beflügeln. Die Photovoltaik ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Sie ist sehr variabel einsetzbar und hat eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Das zeigt sich auch in der Tatsache, dass die Zubauzahlen aktuell im Plan sind. Angesichts des Ausbauziels von 215 GW müssen wir jedoch in den kommenden Jahren die Ausbaugeschwindigkeit verdreifachen. Hier muss der Fokus auf vielen Maßnahme liegen, um die gesamte Vielfalt der Photovoltaik-Segmente – von Freiflächen- über Dach- bis hin zu innovativer PV – auf die Überholspur zu bringen. Insbesondere darf der Netzanschluss nicht aus dem Blick geraten. Die vielen neuen dezentralen Erzeugungsanlagen müssen effizient in das Netz integriert werden, damit der erzeugte Solarstrom auch genutzt werden kann. Der PV-Ausbau muss daher von einem intelligenten Netzausbau flankiert werden, der auch bei den Solargesetzen berücksichtigt werden muss.

Die PV-Freifläche ist das Segment, in dem am schnellsten und kostengünstigsten ausgebaut werden kann. Insgesamt werden wir rund ein Prozent der Landesfläche für PV-Freiflächenanlagen brauchen, es hakt allerdings schon heute bei den Flächen. Daher gilt es, jetzt alle Potenziale voll auszuschöpfen – von der umfassenden Nutzung benachteiligter Gebiete bis zu vereinheitlichten Regelungen bei den privilegierten Flächen. Ein Beispiel: Der Korridor privilegierter Flächen entlang von Schienen und Autobahnen beläuft sich derzeit auf lediglich 200 Meter im Baugesetzbuch rechts und links der Fahrbahnen. Im EEG 2023 ist bereits ein Korridor von 500 m festgelegt. Diese Vorgaben sollten vereinheitlicht und der Korridor im Baugesetzbuch auf 500 m ausgeweitet werden.

Leider sehen wir auch noch zu wenig Photovoltaik auf den Dächern, insbesondere auf vermieteten Mehrfamilienhäusern. Eine PV-Anlage aufs Dach zu bringen, muss dringend vereinfacht werden. Darüber hinaus sollten bundesweit einheitliche Mindeststandards („Solarpflicht“) geschaffen werden, beispielsweise für große gewerbliche Dächer und öffentliche Gebäude. Zudem sollten Mindeststandards sicherstellen, dass alle Neubauten „PV-ready“ gebaut werden – also die Dächer statisch so geplant werden, dass Photovoltaik problemlos angebracht werden kann.

Zudem brauchen wir auch mehr innovative PV-Anlagen wie Agri-PV, Floating-PV, Fence-PV oder gebäudeintegrierte-PV. So können beispielsweise Agri-PV-Projekte Synergieeffekte zwischen Energieerzeugung und Landwirtschaft nutzen und Nutzungskonkurrenzen verringern. Die Einrichtung eines Sonderausschreibungssegments für Agri-PV-Projekte wäre hilfreich, um hier den Ausbau gezielter voranzubringen.“

PM: BDEW

Was macht die Solarpflicht für einen Sinn, wenn der Einsatz von Chemtrails über Deutschland den Solarstromertrag gezielt verringert? An eine Erderwärmung, die ein Staat durch eine CO2-Steuer umkehrt glaubt kein normaler Mensch mehr. Die Zeit der Priesterschaften, die im biblisch religiösen Sinne die Selbstopferung und Beschneidung fordern um einem „Klimagott“ gefällig zu seien, ist nicht mal im dunkelsten Mittelalter vorstellbar. Politik von heute und Glaube von gestern verschmelzen sich in krankhaften Opferritualen, seien es Verzichtsübungen oder krankmachende Chemtrails, mRNA-Spritzen, Glaubensbekenntnisse und Verstümmelungen an Worten und Menschen. / Foto: HB








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