Strom-Report: EEG-Umlage, Netzentgelte & Co: Wird Strom 2021 noch teurer? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 23. November 2020 Am 20. November war der Stichtag, an dem Stromanbieter ihre Preise für das kommende Jahr bekannt geben. (WK-intern) - Aufgrund der stark gefallenen Großhandelspreise und sinkenden Umlagen könnte der Strompreis für private Haushalte 2021 sinken, würden die Versorger die Kostenvorteile weitergeben. >>> Strompreise 2021 im Detail: So entwickeln sich die Komponenten Doch bisher haben 47 Versorger [knapp 5%] Strompreiserhöhungen für 2021 um durchschnittlich 3,5 Prozent angekündigt. Im Einzugsgebiet leben 1 Million Haushalte. Kunden mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh müssen ab 2021 mit durchschnittlich 38 Euro Mehrkosten beim Strom rechnen. Die meisten Strompreiserhöhungen werden in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen durchgesetzt. Die größte Erhöhung setzen
Fastned gewinnt Ausschreibung für Schnellladestationen entlang wichtiger französischer Autobahnen E-Mobilität Mitteilungen Technik 23. November 2020 An Fastned-Stationen erreichen die Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen in nur 15 Minuten eine Reichweite von bis zu 300 km. Jede Station hat die Kapazität, Hunderte von Autos pro Tag zu laden Fastned liefert ausschließlich erneuerbare Energie aus Wind- und Solaranlagen (WK-intern) - Amsterdam - Fastned, das europäische Schnellladenetzwerk für Elektrofahrzeuge, wurde von "Autoroutes Paris-Rhin-Rhône" (APRR), der französischen Autobahn- und Mautstraßengruppe, ausgewählt um 9 Schnellladestationen entlang wichtiger französischer Autobahnen zu entwickeln und zu betreiben. Der Vertrag muss noch vom französischen Verkehrsministerium genehmigt werden. Nach der Genehmigung wird Fastned in den französischen Markt eintreten, in welchem die elektrische Ladeinfrastruktur noch spärlich ist. Fastned ist auf die
Neue Flächenprämie für Waldbesitzende richtet sich nach Waldzertifikaten Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 23. November 2020 Mehr Geld für Ökoforstwirtschaft! (WK-intern) - Waldbesitzende mit anspruchsvollen Waldzertifikaten erhalten 20 Prozent mehr Unterstützung vom Bund Mit der von der Bundesregierung beschlossenen Flächenprämie für Waldbesitzende wird der Mehrwert von ökologisch anspruchsvollen Waldzertifikaten nun auch finanziell anerkannt. Forstbetriebe mit FSC- oder Naturland-Zertifikat erhalten eine um 20 Prozent erhöhte Zuwendung. FSC-zertifizierte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer erhalten besondere Unterstützung bei der Bewältigung der aktuellen Waldschäden. Dabei ist die Voraussetzung für die Auszahlung der Fördermittel der Nachweis über eine Zertifizierung des jeweiligen Forstbetriebes. Waldbesitzende, die nach den sozial und ökologisch besonders anspruchsvollen Standards von FSC oder Naturland zertifiziert sind, werden mit einer erhöhten Flächenprämie von EUR 120 pro
Wirbel um Euro 7: Nebelkerzen statt Aufklärung von EU-Kommissionsvize Frans Timmermans Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Technik 22. November 202022. November 2020 Als das Werfen von Nebelkerzen bewertet UNITI Bundesverband der mittelständischen Mineralölunternehmen e.V. die gestrigen Äußerungen von EU-Kommissionsvize Frans Timmermans, wonach die Pläne zur Verschärfung der Abgasregeln im Rahmen von Euro 7, die ab 2025 zur Anwendung kommen sollen, nicht auf ein Verbot von Verbrennungsmotoren abzielen. (WK-intern) - Timmermans hatte betont, die EU-Kommission sei „technologieneutral“ und „Wenn die Automobilindustrie sagt, dass sie Verbrennungsmotoren mit sehr, sehr niedrigen Emissionen herstellen kann, und dies als einen Weg in die Zukunft sieht, dann ist das ihre technologische Entscheidung." E-Mobilität auf Biegen und Brechen - von Technologieneutralität keine Spur UNITI-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn: „Timmermans wirft rhetorische Nebelkerzen. Die Änderungen
Trianel: Kommunen sind der Schlüssel zum Erreichen der Klimaziele E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 20. November 2020 Trianel entwickelt das Planspiel „Die CO2-neutrale Stadt“ (WK-intern) - Die Bundesregierung fordert in ihren Klimaschutzzielen, dass die CO2-Emissionen bis 2050 um 95 Prozent gesenkt werden müssen, um die fortschreitende Klimaerwärmung zu begrenzen. Im Jahr 2019 verzeichnete Deutschland CO2-Emissionen in Höhe von rund 805 Millionen Tonnen. Der herausragende Anteil fällt auf die Sektoren, Verkenhr, Gebäude und Energie. Deshalb liegt der Schlüssel zum Erreichen der Klimaziele in den Städten und Kommunen, in denen alle drei Sektoren stark vertreten sind. „Die CO2-neutrale Stadt ist möglich, ist aber eine der größten technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unseres Jahrhunderts und wird nur im Zusammenspiel zwischen allen Akteuren in der Stadt
Optimierung an Windenergieanlagen in Verbindung mit Verfahren der künstlichen Intelligenz Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 20. November 2020 Schlummernde Schätze aus Instandhaltungsdaten von Windenergieanlagen mit KI heben (WK-intern) - Informationen über Wartungs- und Reparaturmaßnahmen an Windenergieanlagen in Verbindung mit Verfahren der künstlichen Intelligenz bieten ein riesiges Potential den Betrieb von Windenergieanlagen zu optimieren. Allerdings werden diese Daten in der Regel nicht standardisiert und strukturiert erfasst. Das Fraunhofer IEE in Kassel hat nun gemeinsam mit zwölf weiteren Partnern aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland das vom BMWi geförderte Projekt »Digitalisierung von Instandhaltungsinformationen« gestartet. Ziel ist es, notwendige Daten für eine effiziente Instandhaltung digital zu erfassen und den Nutzern unverzüglich und automatisiert bereitzustellen. Die Datenqualität variiert stark zwischen den Unternehmen. Oft kommen auch individuelle
EU-Kommission plant Offshore-Windenergie ins Zentrum der europäischen Stromversorgung zu stellen Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. November 2020 Die Europäische Kommission veröffentlicht heute ihre Offshore Renewable Energy Strategy. (WK-intern) - Darin ist ein Ausbau der Offshore-Windenergie auf 300 GW (ohne UK) bis 2050 bei Investitionen von 800 Mrd. Euro vorgesehen. Schon 2040 könnte die Offshore-Windenergie damit die wichtigste Stromquelle Europas werden „Die EU-Strategie stellt die Offshore-Windenergie ins Zentrum der zukünftigen klimafreundlichen Stromversorgung. Die Offshore Renewable Energy Strategy (ORES) ist daher ein sehr wichtiger Schritt für die Offshore-Branche in ganz Europa“, kommentieren die deutschen Branchenorganisationen, Bundesverband der Windparkbetreiber Offshore e.V. (BWO) und Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, das heute veröffentlichte Strategiepapier der Europäischen Kommission. „Auf nationaler Ebene sind die Herausforderungen der Windenergie auf See auf
EU-Kommission legt Rahmenbedingungen für Offshore-Windpark-Ausbau vor Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 19. November 2020 BDEW-Chefin Kerstin Andreae zur EU-Strategie für Offshore-Energie (WK-intern) - Am heutigen Mittwoch hat die EU-Kommission ihre EU-Strategie für Offshore-Energie vorgelegt. Sie soll die notwendigen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Stromerzeugung auf See identifizieren und damit einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des European Green Deal leisten. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Es ist richtig, dass die EU-Kommission heute die Rolle der Offshore-Energie zur Erreichung der Erneuerbare-Energien-Ziele explizit hervorhebt und sie als europäische Wachstumsbranche etablieren möchte. Vor den Küsten Europas schlummert großes Potenzial zur Nutzung Erneuerbarer Energien, die für den EU-Green Deal und die Erreichung der Klimaneutralität der EU unverzichtbar sind. Die jetzt erstmalig
Mehr als die Hälfte der Deutschen, die an einer Umfrage teilgenommen haben, sind für Wasserstoff Mitteilungen Wasserstofftechnik 19. November 2020 Anwendungsfelder für Wasserstoff in Verkehr und Industrie (WK-intern) - Einen Einsatz im Wärmemarkt können sich rund 40 Prozent der Befragten vorstellen. Die Deutschen sehen Potenziale für den Einsatz von Wasserstoff vor allem im Verkehr und in der Industrie, aber auch im Wärmesektor. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts prolytics im Auftrag des BDEW. Gefragt, wie sie die Einsetzbarkeit von Wasserstoff im jeweiligen Sektor bewerten, gaben rund 55 Prozent der Befragten an, dass sie sich die Nutzung von Wasserstoff im Verkehr für den Betrieb von Pkw, Bussen oder Lkw gut (21,7 Prozent) oder sehr gut (33,4 Prozent) vorstellen können. Nur 7,3 Prozent können
Wirtschaftskrise: Bundesministerium für Umwelt startet Corona-Konjunkturprogramme für mehr Klimaschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 19. November 2020 Konferenz diskutiert über Transformationschancen nach Coronakrise (WK-intern) - Weltweit wurden und werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise abzumildern. Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) sehen in diesen Programmen die Chance, die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise krisen- und zukunftsfest zu gestalten – indem wir die Weichen hin zu einer nachhaltigeren Gesellschaft stellen. Auf der „Sustainability Transformation Conference“ von UBA und Bundesumweltministerium (BMU) diskutieren heute internationale Expertinnen und Experten, wie ein sozial gerechter und ökologischer Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft aussehen und gelingen kann. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir wollen gestärkt aus der Coronakrise kommen. Der richtige Weg dafür
Agora-Energiewende benennt Sechs Vorschläge, damit die Windkraft wieder durchstarten kann Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. November 2020 Agora Energiewende legt „Sofortprogramm Windenergie an Land“ vor. (WK-intern) - Höhere Ausschreibungsmengen, mehr Flächen und ein verlässlicheres Genehmigungsrecht sollen dafür sorgen, dass Deutschland im Jahr 2030 genug klimaneutralen Strom produziert, um seine Energie- und Klimaziele zu erreichen. Damit das Stromsystem, Haushalte, Verkehr und Industrie klimaneutral werden können, muss der Ausbau der Windenergie in den kommenden Jahren deutlich beschleunigt werden. Gemessen am aktuellen EEG-Entwurf werden in Summe bis zum Jahr 2028 etwa 12 Gigawatt Windenergieleistung zu wenig ausgeschrieben, um im Jahr 2030 auf einen Anteil Erneuerbarer Energien von 75 Prozent am Stromverbrauch zu kommen. Der Fehlbetrag entspricht mehr als dem Zehnfachen der Windkraftleistung, die
Nur mit genügend Ökostrom kann die Industrie CO₂-frei werden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 19. November 2020 Wie die europäische Stahl-, Zement- und Chemieindustrie CO₂-frei wird (WK-intern) - Durch den Einsatz klimaneutraler Technik könnten die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 die nötigen Treibhausgasminderungen für alle im europäischen Emissionshandel erfassten Industriesektoren erfüllen. Bislang werden diese Schlüsseltechnologien in der europäischen Diskussion jedoch vernachlässigt. Damit gefährdet die EU ihre langfristigen Klimaziele. Die in der EU diskutierten technischen Lösungen zur Minderung von Treibhausgasemissionen in der europäischen Stahl-, Zement- und Chemieindustrie bis 2030 verfehlen das langfristige Ziel der Klimaneutralität. So lässt die Europäische Kommission den Einsatz von klimaneutraler Technik in Stahl-, Zement- und Chemiefabriken bislang fast vollkommen außer Acht: Laut Climate Impact Assessment der Kommission,