Neue Animation, gefördert vom BMWK, soll zur föderalen, nachhaltigen, grundlastfähigen und störungsfreien Energieversorgung führen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Dezember 2024 Die Bundesländer sollen jetzt maßgeblich zum Ausbau Erneuerbarer Energien und zur Erreichung der Klimaziele beitragen. (WK-intern) - Eine neue Animation der Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE) bietet einen kompakten Überblick über die regionalen Fortschritte und Strategien der einzelnen Bundesländer und zeigt auf, wie sie ihre regionalen Gegebenheiten und Potenziale für die Energiewende nutzen. Durch ihre regionale Vielfalt und individuellen Stärken können die Bundesländer gezielt auf ihre geografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten eingehen, um eine nachhaltige, grundlastfähige und störungsfreie Energieversorgung aufzubauen. Ob durch die Nutzung der großen Windkraftpotenziale im Norden, die verstärkte Solarenergieproduktion im sonnigen Süden oder den Einsatz von Biomasse und
Wechselakkus für E-Auto: Mehrheit sieht Vorteile der Technologie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 3. Dezember 2024 Eine große Mehrheit sieht Vorzüge in der Wechselakku-Technologie bei Elektroautos. Batteriewechsel statt Aufladen bringt Zeitersparnis. Schonendes Laden verlängert die Lebensdauer der Stromspeicher. Verfügbarkeit und fehlende Standards bremsen Ausbau der Technologie. (WK-intern) - In Europa gelten fest verbaute Antriebsbatterien in Elektroautos als Standard. Allerdings gibt es mit Wechselbatterien ein alternatives Konzept, das besonders in China weit verbreitet ist und einige Vorteile bietet. Auch die Mehrheit der Bundesbürger:innen (63 Prozent) hält Wechselbatterien für besser oder viel besser geeignet als fest eingebaute Batterien. Nur jeder Fünfte (19 Prozent) findet die Technik schlechter oder viel schlechter. 18 Prozent antworten mit „weiß nicht“. Das hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage
Unglaublich: Börsenstrompreis im November für ganze 11 Stunden unter null Cent/kW/h Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 2. Dezember 20242. Dezember 2024 Dunkelflaute: Börsenstrompreis im November kostet die Kilowattstunde durchschnittlich nur noch 11,4 Cent (WK-intern) - Trotz Dunkelflaute und leicht steigendem Börsenstrompreis im November sind dynamische Stromtarife, die sich an Echtzeitpreisen der Strombörse orientieren, oft günstiger als klassische Fixtarife. So bezahlten beispielsweise Stromkunden im dynamischen Tarif des Anbieters Rabot Energy im November durchschnittlich 30,3 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt kostet eine Kilowattstunde Strom 41,35 Cent [1]. Im November 2024 fiel der Strompreis im Day-Ahead-Markt der Stromhandelsbörse an insgesamt 11 Stunden unter null. Im Schnitt kostete eine Kilowattstunde 11,4 Cent. Das geht aus den Daten der Plattform Energy Charts hervor, die vom Fraunhofer-Institut für
Branchenanalyse: Standards für Offshore-Windturbinen unverzichtbar, um Kosten zu senken und Ausbautempo zu steigern Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Dezember 2024 Analyse von Roland Berger: Die Kostenvorteil größerer Offshore-Windturbinen schwindet, Nachteile für Lieferketten und Effizienz nehmen zu (WK-intern) - Um Ausbauziel von 120 Gigawatt bis 2030 zu erreichen, muss die Industrie ihre Kapazitäten auf 20 Gigawatt pro Jahr verdreifachen und über 5.000 zusätzliche Windkraftanlagen installieren Standards für Turbinengröße und definierte Steigerungsschritte verlängern Produktlebenszyklen und steigern die Effizienz der Lieferketten und Investitionen in Ausbau der Kapazitäten. Damit Europa seine Klimaziele erreicht und bei der Energieversorgung wettbewerbsfähiger und unabhängiger wird, muss die installierte Gesamtleistung der Offshore-Windkraftanlagen bis 2030 von 36 auf 120 Gigawatt steigen. Das entspricht einem Zubau von 5.600 Anlagen der 15-Megawatt-Klasse in sieben Jahren.
5 Jahre Fraunhofer IEG: Wir gestalten die klimaneutralen Energiesysteme der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. Dezember 2024 Wärmewende, Sektorenkopplung, Strukturwandel: Gleich drei große gesellschaftliche Themen verweben sich in der Gründungsgeschichte der Fraunhofer IEG. (WK-intern) - Seit nun fünf Jahren bringt es seine Kompetenzen in die Transformation der Energiesysteme ein – bei Industrie, Energieversorgern, Netzbetreibern und in öffentlichen Forschungsprojekten gleichermaßen. Am 1. Dezember 2019 nahm es in der Lausitz und in der Rhein-Ruhr-Region seine Forschungsaktivitäten auf und setzte so einen Beschluss des Bundestages im Rahmen des Kohleausstiegsgesetzes um. »Wir sind ein Kind des Kohleausstieges, und bereiten den Weg zur nachhaltigen Energieversorgung für Industrie und Kommunen und zur Transformation der Energieinfrastrukturen« erläutern Prof. Rolf Bracke und Prof. Mario Ragwitz, die beiden Gründungdirektoren
Clean Industrial Deal: NWR fordert EU-Initiative zur Förderung klimafreundlicher Industrie Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 2. Dezember 2024 Im Rahmen einer aktuellen Stellungnahme begrüßt der Nationale Wasserstoffrat (NWR) die Initiative der Europäischen Kommission unter Ursula von der Leyen, den „Green Deal“ um einen „Clean Industrial Deal“ zu erweitern. Ursula von der Leyen träumt von einer europaweiten Wasserstoffinfrastruktur mit hohen Energiepreisen (WK-intern) - Damit soll die Dekarbonisierung beschleunigt und die europäische Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Der Clean Industrial Deal ist entscheidend, um die Herausforderungen der energieintensiven Industrie in Zeiten der Transformation zu adressieren. Dazu zählen aktuell die besonders hohen Energiepreise. Zudem ist der Aufbau einer europaweiten Wasserstoffinfrastruktur, die eine kostenfreie Versorgung von Industriezentren mit erneuerbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff sicherstellt, zentraler Bestandteil des industriepolitischen Programms.
Fraunhofer-Forschende nutzen Förderung von 12 Millionen Euro für wertvolle Ressource zur Herstellung von Biowasserstoff Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 2. Dezember 2024 Biowasserstoff aus Holzabfällen - Holzabfälle werden bislang kostenintensiv entsorgt und in Verbrennungsanlagen allenfalls energetisch verwertet. (WK-intern) - In der Region Schwarzwald nutzen Fraunhofer-Forschende die wertvolle Ressource zur Herstellung von Biowasserstoff. Im Verbundvorhaben H2Wood – BlackForest wurden eigens Fermentationsverfahren mit wasserstoffproduzierenden Bakterien und Mikroalgen zur biotechnologischen Erzeugung des grünen Energieträgers entwickelt. Bereits 2025 soll eine Pilotanlage zur Produktion von Biowasserstoff in Betrieb genommen werden. Eine im Rahmen des Projekts veröffentlichte Untersuchung beleuchtet darüber hinaus die Potenziale, Barrieren und Handlungsmaßnahmen zur regenerativen Wasserstofferzeugung aus Rest- und Altholz in der Region Schwarzwald. In der Region Schwarzwald sind zahlreiche holzverarbeitende Unternehmen ansässig, unter anderem haben sich dort viele
GE Vernova und SMS group unterstützen fossilfreie Stahlherstellung im schwedischen Stahlwerk Oxelösund von SSAB Mitteilungen Ökologie Technik 1. Dezember 2024 GE Vernova und SMS group unterstützen die Energieumwandlung im schwedischen Stahlwerk Oxelösund von SSAB GE Vernova hat von der SMS group einen Auftrag zur Lieferung eines modularen, auf einem Multilevel-Konverter (MMC) basierenden Direktzufuhrsystems erhalten Das Direktzufuhrsystem wird einen 280-MVA-Lichtbogenofen (EAF) mit Strom versorgen, den SMS für das schwedische Stahlwerk von SSAB entwickelt, als Teil der erklärten Verpflichtung des Werks zur fossilfreien Stahlherstellung (WK-intern) - GE Vernova Inc. (NYSE: GEV) gab heute bekannt, dass es einen Auftrag von der SMS group zur Lieferung eines auf einem modularen, auf einem Multilevel-Konverter (MMC) basierenden Direktzufuhrsystems für den 280-MVA-Lichtbogenofen (EAF) von SSAB erhalten hat. Der EAF wird das
Multiterminal-Konverter auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Philippsburg eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 30. November 2024 Feierliche Inbetriebnahme des ULTRANET-Konverters in Philippsburg Bau des Gleichstrom-Umspannwerks (Konverter) im Rahmen des Netzausbauprojekts ULTRANET abgeschlossen TransnetBW nimmt Konverter am 29.11.2024 feierlich als STATCOM-Anlage in Betrieb Die neue Anlage stabilisiert nun das Stromnetz in Baden-Württemberg und darüber hinaus (WK-intern) - Stuttgart, Philippsburg. Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW weiht heute mit einem Festakt das Gleichstrom-Umspannwerk (Konverter) in Philippsburg im Rahmen des Netzausbauprojekts ULTRANET ein. Der Konverter ist der südliche Endpunkt der ULTRANET-Leitung, die in Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) von TransnetBW gemeinsam mit dem Projektpartner Amprion realisiert wird. Unter den rund 180 Gästen, die Dr. Werner Götz, Vorsitzender der Geschäftsführung von TransnetBW, zur Inbetriebnahme begrüßen kann, sind Ministerpräsident*in Winfried Kretschmann, Dr.
EU-Kommission genehmigt den Antrag des „Silicon Alps Cluster“ für ein österreichisches Chips-Kompetenzzentrum Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 30. November 2024 Österreich etabliert Kompetenzzentrum im Rahmen des Europäischen Chip-Gesetzes (WK-intern) - Starkes Zeichen für die Halbleiterindustrie: Die Europäische Kommission genehmigt den Antrag des „Silicon Alps Cluster“ für ein österreichisches Chips-Kompetenzzentrum. Als Gesellschafter des Clusters wirkt AT&S somit tatkräftig an der Erreichung der Ziele des Europäischen Chip-Gesetzes mit. Leoben – Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 43 Milliarden Euro setzt die Europäische Union im Rahmen des Europäischen Chip-Gesetzes (European Chips Act) ein starkes Zeichen für die Zukunft der Halbleiterindustrie. Ziel ist es, den globalen Marktanteil Europas von derzeit 10 % auf 20 % zu verdoppeln. Im Fokus steht dabei auch die Initiative „Chips for Europe“,
Wasserstoff statt Erdgas: DLR erprobt erfolgreich Umrüstung von kommerziellen Mikrogasturbinen Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 30. November 202430. November 2024 Das DLR und die Firma PSC haben erstmals eine kommerzielle Mikrogasturbine für den Betrieb mit Wasserstoff umgerüstet Das DLR und die Firma PSC haben an einer kommerziellen Mikrogasturbine erstmals einen Retrofit durchgeführt. Mit dem neuen Brenner und einer angepassten Steuerung lässt sich die Gasturbine mit reinem Wasserstoff sowie Mischungen mit Erdgas betreiben. Die Emissionen von Stickoxiden liegen beim Einsatz von reinem Wasserstoff deutlich unter den Grenzwerten für den Betrieb mit Erdgas. Ein Retrofit ermöglicht es, bestehende Gaskraftwerke kosteneffizient für den klimaverträglichen Betrieb mit Wasserstoff umzurüsten. Schwerpunkte: Energie, Wasserstoff (WK-intern) - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Firma Power Service Consulting (PSC) haben
OVG Schleswig-Holstein lehnt Anträge gegen Regionalplan für Windräder ab Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. November 2024 Windenergie an Land: Anträge gegen Regionalplan für den Planungsraum III in Schleswig-Holstein abgelehnt 35 weitere Normenkontrollanträge sind noch anhängig (WK-intern) - Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht hat heute drei Anträge gegen die Landesverordnung für den Regionalplan für den Planungsraum III in Schleswig-Holstein Kapitel 5.7 (Windenergie an Land) vom 29. Dezember 2020 nach einer zweitägigen mündlichen Verhandlung abgelehnt. Die Antragsteller, die Gemeinde Travethal und deren privater Kooperationspartner sowie ein Pächter von Flächen in der Nähe von Heide hatten zahlreiche formelle und inhaltliche Fehler des Regionalplans geltend gemacht. Vor allem rügten sie, dass die Landesplanungsbehörde die Kriterien falsch bestimmt habe, anhand derer die Flächen für Windkraftanlagen ausgewählt wurden.