Wärmenetze statt Einzelfeuerungsanlagen: Klimaschutzgesetz soll Energiewende im Wärmebereich vorantreiben Behörden-Mitteilungen Bioenergie 22. Januar 201522. Januar 2015 Klimaschutzgesetz soll Wärmewende flankieren – Minister Habeck legt dem Landtag Eckpunkte vor (WK-intern) - Mit einem Klimaschutzgesetz will Energiewendeminister Robert Habeck die Anstrengungen des Landes zur CO2-Reduktion festschreiben und die Energiewende im Wärmebereich weiter vorantreiben. Erste Eckpunkte für die weitere Diskussion hat er dem Landtag vorgelegt. KIEL - „Aus dem Anspruch Schleswig-Holsteins als Energiewendeland folgt die Pflicht, sich mit einem Klimaschutzgesetz ehrgeizige Ziele zu stecken. Klimaschutz ist keine Verbotspolitik, sondern eine Chance für die Energiewende, für technische, nachhaltige Innovation und damit für Wertschöpfung“, sagte Habeck heute (22. Januar 2015) anlässlich der Landtagssitzung. Die Eckpunkte sollen nun mit dem Landtag, den Kommunen, der Wohnungswirtschaft und
BAFA: Antragstellung zur Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen jetzt möglich Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 22. Januar 201522. Januar 2015 Ab sofort ist die Antragstellung im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) möglich. (WK-intern) - Zur Steigerung der Energieeffizienz können sich Kommunen im Rahmen dieses Förderprogramms zusammenschließen, um gemeinsam, mittels Unterstützung durch ein Netzwerkteam, hochrentable Effizienzpotenziale zu erkennen und von anderen Teilnehmern zu lernen. Grundlage ist die am 29.12.2014 im Bundesanzeiger veröffentlichte Richtlinie zur Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken von Kommunen. Hierbei gewährt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) Zuschüsse für die Gewinnung von Teilnehmern an Energieeffizienznetzwerken von Kommunen und den Aufbau und Betrieb dieser
Helmholtz-Institute forschen für die besten automobiltauglichen Batteriezellen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Januar 2015 Die aktive Klimaschutzpolitik ist für Deutschland eine große wirtschaftliche Chance. (WK-intern) - Bald sollen die besten Batterien für Elektroautos aus Deutschland kommen. Sie bietet die Möglichkeit, unser Wissen, unseren technologischen Vorsprung und unsere Innovationsfähigkeit zu zeigen und Märkte nicht nur mitzugestalten, sondern auf einigen Feldern sogar Leitmärkte zu schaffen. Dazu gehört auch die Elektromobilität. Der deutsche Automobilbau ist Nummer eins in der Welt und eine der stärksten Wirtschaftszweige Deutschlands. Darum sollte auch die Technologie, die für Elektrofahrzeuge notwendig ist, aus Deutschland kommen. Das gilt besonders für automobiltaugliche Batteriezellen. Das ist der Grund, warum das Bundesforschungsministerium die Batterieforschung für Elektromobilität zu einem Aushängeschild gemacht hat.
Hildegard Müller zum Evaluierungsbericht Anreizregulierung der Strom- und Gasnetze Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 22. Januar 2015 Die Bundesnetzagentur hat dem Bundeswirtschaftsministerium den Evaluierungsbericht Anreizregulierung der Strom- und Gasnetze übergeben und online veröffentlicht. (WK-intern) - Der Bericht enthält eine Reihe von Vorschlägen zur weiteren Ausgestaltung der Anreizregulierung. Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), erklärt zum Evaluierungsbericht: Berlin - "Die Anreizregulierung der Strom- und Gasnetze hat sich bislang bewährt, muss aber in Zukunft weiterentwickelt werden. Das verdeutlicht der Evaluierungsbericht der Bundesnetzagentur. Die Regulierung muss differenzierter auf die Herausforderungen für Strom- und Gasnetzbetreiber auf der Transport- und Verteilnetzebene eingehen. Der BDEW setzt sich dafür ein, dass bei der für das Jahr 2015 angekündigten Novelle der Anreizregulierungsverordnung
Atmosphärenforschung: Kleinsatellit soll Umweltschäden früher erkennen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie 22. Januar 2015 Waldbrandfrüherkennung aus dem All, Schadstoffmessungen im Monsunwind und Mobilität in der Stadt von morgene Mit BIROS startet 2015 ein Kleinsatellit, der Waldbrände aus dem All erkennt, das DLR-Atmosphärenforschungs-Flugzeug HALO fliegt im Sommer 2015 durch den Monsunwind und untersucht, welchen Einfluss die großräumige Luftströmung auf verunreinigte Luftmassen über Indien hat und Verkehrsforscher im DLR beobachten, wie sich die Mobilität in den Städten durch neue Angebote verändert. (WK-intern) - Diese und viele weitere Themen werden von DLR-Forschern in den Bereichen Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit im Jahr 2015 bearbeitet. Das Leitmotiv der Forschungsarbeiten im DLR ist auch 2015 "Wissen für Morgen". In interdisziplinären Projekten
Wasserstoffökonomie: Projektstart HyTrustPlus Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Januar 2015 Wasserstoffökonomie wird durch breite Beteiligung von Stakeholdern mitgestaltet (WK-intern) - Die ersten Brennstoffzellenfahrzeuge gehen in Kürze in den Verkauf, ein erster Schritt in die Wasserstoffökonomie steht bevor. Aber die Infrastruktur wie auch breite Bevölkerungsteile und relevante Stakeholder sind noch nicht ausreichend auf diesen Schritt vorbereitet. Deshalb bezieht das Forschungsprojekt HyTrustPlus Ideen, Erwartungen und Gestaltungspotentiale gesellschaftlicher Akteure aktiv in den Aufbau der Wasserstoffökonomie ein. Dadurch soll der technologische Systemwechsel zur Brennstoffzellentechnologie konzeptionell vorbereitet und aktiv gestaltet werden. Im Projekt sollen: Geschäfts- und Beteiligungsmodelle für relevante Stakeholder aus Industrie, Politik, Verbänden sowie aus der lokalen Zivilgesellschaft entwickelt werden. ein gesellschaftliches Themenbewusstsein zur Wasserstoffmobilität und -ökonomie sowie notwendige
Elektromobilität und Carsharing im Alltagstest E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Januar 2015 Fahren auf Zeit: Uni Hildesheim nutzt Elektroautos (WK-intern) - Seit einem Jahr erprobt die Universität Hildesheim die Alltagstauglichkeit von Carsharing mit Elektroautos. Nach Feierabend und am Wochenende können Unimitarbeiter die Autos privat nutzen, tagsüber greifen weitere 85 Mitarbeiter auf die Fahrzeuge zurück. Auf den Erfahrungen aus dem „innerbetrieblichen Carsharing" können Pflegedienste, Taxiunternehmen oder Nachbarschaftsverbünde im ländlichen Raum aufbauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Hildesheim können Elektroautos nutzen – und teilen. Geplant ist, eine Flotte von zehn Fahrzeugen aufzubauen. Derzeit sind fünf Autos – verteilt auf drei universitäre Standorte – im Einsatz. Jeweils eine Person (Tandem-Partner) nutzt das Fahrzeug für den Weg zur Arbeit sowie
Statuskolloquium zum Stand der Bioökonomie im Spitzencluster Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 22. Januar 2015 Nachwachsende Rohstoffe für die mitteldeutsche Chemie, Leichtbau mit Naturfasern und Biokunststoffen, Laubholz für die Bauwirtschaft: (WK-intern) - Am 3. und 4. Februar 2015 lädt der Spitzencluster BioEconomy zu seinem 1. Statuskolloquium nach Halle/Saale ein. Die Clusterakteure stellen den aktuellen Stand der laufenden und geplanten Projekte im Rahmen der Spitzenclusterförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vor. Ebenso möchten sie mit Unternehmen der Region sowie Vertretern aus Wissenschaft und Politik ins Gespräch über die Etablierung einer biobasierten Wirtschaft in Mitteldeutschland kommen. Das Statuskolloquium des Spitzenclusters BioEconomy findet im Konferenzsaal des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien IAMO in Halle/Saale statt. Die Teilnahme an dem
Windparks für die meisten Anwohner keine Lärmbelästigung Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 22. Januar 2015 Die Geräusche von Windparks stören deutlich weniger Anwohner als häufig angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von 2011 bis 2014 durch die Arbeitsgruppe Umweltpsychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im niedersächsischen Wilstedt durchgeführt wurde. Der Abschlussbericht liegt nun vor. Gemeinsam mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) haben die Wissenschaftler Wirkungen des örtlichen Windparks unter stresspsychologischen und akustischen Aspekten analysiert. Die Mehrheit der befragten Anwohner nahm den Windpark nicht als Geräuschbelastung wahr, sie war ihm gegenüber sogar positiv eingestellt. Sie sollen rauschen, fauchen und viele Anwohner um ihren Schlaf bringen: Windparks gelten als häufige und lästige Lärmquelle. Die Studie der beiden MLU-Umweltpsychologen Prof.
Bundesnetzagentur empfiehlt Anpassungen für energiewendetaugliches System Behörden-Mitteilungen 22. Januar 201522. Januar 2015 Bundesnetzagentur empfiehlt Anreizregulierung 2.0 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute den für das Bundeswirtschaftsministerium erstellten Bericht zur Evaluierung der Anreizregulierung veröffentlicht. Die Anreizregulierung hat bisher die zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit notwendigen Investitionen in die Netze ermöglicht. Dennoch empfiehlt die Bundesnetzagentur aufgrund der erforderlichen Um- und Ausbaumaßnahmen eine Anreizregulierung 2.0, die Anpassungen für ein weiterhin energiewendetaugliches System umfasst. Die deutschen Strom- und Gasnetze unterliegen dem System der Anreizregulierung. Das bedeutet, dass die Erlöse, die die Netzbetreiber erwirtschaften dürfen, durch die Bundesnetzagentur oder die Landesregulierungsbehörden festgelegt werden. Den Netzbetreibern steht ein festes jährliches Budget zur Verfügung, aus dem sie Erhalt, Ausbau und Betrieb der Netzinfrastruktur bestreiten
Berliner Tagebau-Beschluss ist Zäsur für Brandenburgische Braunkohlenplanung Mitteilungen Ökologie 21. Januar 2015 Erstmals Einberufung der gemeinsamen Landesplanungskonferenz wegen einem Tagebau (WK-intern) - Der Umweltverband GRÜNE LIGA wertet den Beschluss des Berliner Abgeordnetenhauses gegen den Tagebau Welzow-Süd II als historische Zäsur für Brandenburgs Braunkohlenplanung. Cottbus - „Damit schaltet sich Berlin erstmals in der fast zwanzigjährigen Geschichte der gemeinsamen Landesplanung in die Braunkohlenplanung Brandenburgs ein. Dass dieses Vorgehen zudem von Politikern aller Parteien im Abgeordnetenhaus unterstützt wird, zeigt die zunehmende Isolierung der Brandenburger Braunkohlenpolitik.“ bewertet René Schuster, langjähriger Vertreter der Umweltverbände im Brandenburger Braunkohlenausschuss, den Beschluss. „Die eilige Einladung zu einer gemeinsamen Ausschusssitzung beider Parlamente zeigt, dass die Narrenfreiheit der Potsdamer Regierenden vorbei ist. Brandenburg muss sich daran
Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerkturmes für Windanlagen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 21. Januar 2015 Fachwerk für Windenergieanlagen (WK-intern) - Die „Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerks“ für Windenergieanlagen ist Ziel eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter Prof. Dr. Jens Minnert vom Gießener Fachbereich Bauwesen kooperiert dabei mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 400.000 Euro. Die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen im Binnenland hängt von deren Höhe ab. Der Stromertrag steigt pro Meter um etwa ein Prozent. Bauten von 100 Metern und mehr haben sich deshalb durchgesetzt. Freitragende Stahlrohrtürme waren in der Vergangenheit Standard. Ihr Nachteil: Man kann sie nicht beliebig aufstocken. Eine kostengünstige Alternative sind Betonkonstruktionen, mit denen sich aus Fertigbauteilen sehr hohe