EEG-Umlage-Befreiung ist kein geeignetes Mittel für die Darstellung der Wettbewerbsfähigkeit Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 14. März 2015 Prof. Claudia Kemfert und Johannes Trunzer erstellen Studie zum Thema Wettbewerbsfähigkeit der Industrie (WK-intern) - Im Rahmen der Energiewende ist es vor allem die Industrie, die immer wieder behauptet, dass durch die steigenden Stromkosten die internationale Wettbewerbsfähigkeit leidet und die Strompreise in anderen Ländern deutlich günstiger sind. Dadurch sei die Stellung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gefährdet. Doch ist das tatsächlich so? Prof. Claudia Kemfert und Johannes Trunzer untersuchen in der aktuellen Studie«Energiestückkosten und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie - Ein internationaler und sektoraler Vergleich» die Hintergründe von solchen Aussagen. Die Energiekosten sind in den letzten Jahren teilweise deutlich gestiegen. Ein Effekt, den auch die Erneuerbaren
Neue Förderrichtlinien für den Wärmemarkt tritt am 1. April 2015 in Kraft Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 14. März 2015 Novelle des Marktanreizprogramms setzt neue Impulse für Energiewende im Wärmemarkt (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute die Novelle der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm, MAP) vorgelegt. Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: "Die Novelle des Marktanreizprogramms ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz. Mit innovativen Elementen, wie beispielsweise der Einführung einer ertragsabhängigen Förderung bei Solarthermie und anspruchsvollen Effizienzkriterien, setzt das MAP neue Maßstäbe für die Heizungsbranche. Über verbesserte Förderanreize wollen wir so den Zubau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt deutlich beschleunigen. Auch wollen wir das Programm
Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge startet morgen in Japan. Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Länder sollen sich besser auf Naturkatastrophen vorbereiten (WK-intern) - Germanwatch: Begrenzung des Klimawandels ist zentraler Baustein für Vorsorge. Besser auf Naturkatastrophen reagieren zu können und mehr in Vorsorge zu investieren - das sind zentrale Ziele der morgen beginnenden UN-Konferenz in Sendai (Japan). Bis Mittwoch kommen Minister und Experten aus aller Welt sowie Vertreter von internationalen Organisationen, Privatsektor und Zivilgesellschaft zusammen, um bei der 3. Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge ein UN-Rahmenwerk mit diesen Zielen zu beschließen. Damit soll Sendai das Hyogo-Rahmenwerk ablösen, das von 2005 bis 2015 gegolten hat. Wetterextreme führen weltweit zu den tödlichsten und teuersten Naturkatastrophen. Um die Betroffenheit von Staaten zu zeigen, veröffentlicht
Endlagersuche: Bundesregierung muss Vorfestlegung auf Gorleben stoppen Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Mit einem Eilantrag beim Verwaltungsgericht Lüneburg will Greenpeace verhindern, dass sich die Bundesregierung in der Endlagersuche weiter vorab auf Gorleben festlegt. (WK-intern) - Für den Salzstock gilt eine so genannte Veränderungssperre, die den Grundeigentümern die Nutzung des zu ihren Grundstücken gehörenden Untergrundes verbietet. Die seit dem Jahr 2005 geltende Verordnung endet am 17. August 2015. Obwohl die Suche nach einem atomaren Endlager ohne Vorfestlegung auf Gorleben laufen soll, plant das Bundesumweltministerium eine Verlängerung des Verbots um weitere zehn Jahre. „Die Bundesregierung muss nun beweisen, dass sie die ergebnisoffene Endlagersuche ernst nimmt und sich von Gorleben verabschieden“, sagt Mathias Eder, Atomexperte von Greenpeace. „Bleibt
Lagerlose magnetische Drehgeber für schwierige Anbausituationen Mitteilungen Technik 13. März 2015 Modulares MAG-System von Johannes Hübner Giessen: Konstruktive Freiheit für maßgeschneiderte Drehgeber-Lösungen (WK-intern) - Johannes Hübner Giessen, der Spezialist für robuste Drehgeber- und Antriebstechnik, bietet seine Baureihe lagerloser magnetischer Drehgeber MAG jetzt als modulares System an. Durch die flexible mechanische Auslegung lässt sich das Drehgebersystem individuell an die Einbausituation der Kundenanwendungen anpassen. Dies erlaubt nicht nur maßgeschneiderte Lösungen, sondern vor allem eine große konstruktive Freiheit. Konstrukteure sowie Maschinen- und Anlagenbauer können auch an Stellen eine Drehgeberlösung realisieren, wo dies mit Standard-Drehgebern nicht möglich ist. So können die Drehgeber z. B. bei beengten Platzverhältnissen mit einer extra schmalen Bauform und bei großen axialen Wellenbewegungen mit
BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft prämieren herausragende studentische Elektromobilitäts-Arbeiten E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 13. März 2015 Wissenschaftlicher Nachwuchs für die Elektromobilität mit DRIVE-E-Studienpreisen 2015 ausgezeichnet (WK-intern) - Wie kommen wir in der Elektromobilität voran bei energieeffizientem Fahren und leistungsfähigen Batterien? Antworten darauf geben die in diesem Jahr mit den DRIVE-E-Studienpreisen ausgezeichneten Arbeiten. Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Alexander Verl, Vorstand Technologiemarketing und Geschäftsmodelle der Fraunhofer-Gesellschaft, überreichten am gestrigen Abend im Museum Industriekultur in Nürnberg die Preise an vier junge Nachwuchswissenschaftler. Die Preisverleihung war Höhepunkt der diesjährigen DRIVE-E-Akademie, die vom 8. bis 13. März 2015 in Erlangen stattfindet. „Innovationen im Automobilbau werden fest mit Deutschland verbunden und die Elektromobilität gehört klar dazu.
Zuschüsse für Heizen mit erneuerbaren Energien werden angehoben Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 13. März 2015 Bundesregierung hebt staatliche Zuschüsse für Heizen mit erneuerbaren Energien kräftig an. Antragstellung ab 1. April 2015 beim BAFA möglich. (WK-intern) - Die Bundesregierung verbessert die Anreize für Investitionen im Wärmemarkt: Das seit Jahren etablierte „Marktanreizprogramm“ (MAP) – ein mit bis knapp 400 Mio. Euro ausgestattetes Anreizpaket für die Energiewende auf dem Wärmemarkt – wurde neu geschnürt und wartet nun mit erheblich attraktiveren Förderbedingungen auf. Private und gewerbliche Hausbesitzer, die auf moderne Heizungen mit erneuerbaren Energien umstellen wollen, können sich auf deutlich höhere Investitionszuschüsse für Solar-, Biomasse- und Wärmepumpenanlagen freuen. Zudem werden nun begleitende Investitionen in das Heizungssystem gefördert. Ein weiterer Schwerpunkt des neuen
Wasserstoffgewinnung eignet sich fluktuierende Energiemengen aus Wind- oder Sonnenkraft aufzunehmen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 13. März 2015 Power-to-Gas-Anlage in Betrieb genommen (WK-intern) - Schlüsseltechnologie zum Gelingen der Energiewende Am Viessmann Unternehmensstammsitz in Allendorf (Eder) wird erstmals Methan, das mithilfe eines biologischen Verfahrens aus regenerativem Überschussstrom (z.B. Wind- oder Sonnenstrom) hergestellt wird, in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist. Die weltweit erste Anlage ihrer Art ging Anfang März in Betrieb. Während der vergangenen Wochen wurde die dazu notwendige Technik mit der Größe von drei Schiffscontainern in die bestehende Biomethananlage in Allendorf (Eder) integriert. Die weitere Ausbaustufe des Systems zur Erzeugung und Verarbeitung von maximal 400 Kubikmetern Wasserstoff pro Stunde (Nm³/h) wurde bereits genehmigt. Speicherprozess der Natur nachgebildet Mit zunehmendem Ausbau von Wind- und Solarenergie werden in
SolarWorld AG erweitert ihre Fertigung im thüringischen Arnstadt Mitteilungen Solarenergie 13. März 2015 Die SolarWorld AG wird ihre Fertigung im thüringischen Arnstadt um die Produktion von Solaringots erweitern. (WK-intern) - Zudem stellt der Solarkonzern die Zellfertigung dort komplett auf hocheffiziente PERC-Zellen um. Dies gab Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck heute anlässlich des einjährigen Jubiläums von SolarWorld Industries Thüringen in Arnstadt bekannt. Im März 2014 hatte Europas größter Solarhersteller SolarWorld die deutsche Zell- und Modulfertigung der Bosch Solar Energy AG übernommen. Heute läuft die Produktion von Solarzellen und Modulen im thüringischen Arnstadt unter Vollauslastung. 830 Jobs konnten in der Solarfertigung erhalten bleiben. Mit der Neuaufnahme der Ingotfertigung kommen rund 60 Arbeitsplätze hinzu. Ingots sind Siliziumkristalle, die aus der
Überschuss: Bund der Steuerzahler fordert die EEG-Umlage endlich zu senken Mitteilungen Verbraucherberatung 13. März 2015 Das EEG-Konto ist kein Sparbuch! (WK-intern) - BdSt fordert Reduzierung der EEG-Umlage Verbraucher zahlen für ihren Strom zu viel Geld! Grund ist eine zu hohe EEG-Umlage. Dies belegt der aktuelle Überschuss auf dem EEG-Konto. Ende Februar lagen dort rund 4,2 Milliarden Euro. Der BdSt fordert, einen Teil des Überschusses an die Stromverbraucher zurückzugeben. „Das EEG-Konto ist kein Sparbuch! Die Bundesregierung sollte dringend eine Reduzierung der EEG-Umlage prüfen“, appelliert BdSt-Präsident Reiner Holznagel. Zum 1. Januar 2015 ist die EEG-Umlage von 6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde reduziert worden. Doch trotz dieser Reduzierung steigen die Überschüsse auf dem EEG-Konto weiter. Ende Dezember lag das Plus noch bei
Klimawandel verlängert die Dauer von Hitzewellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. März 2015 Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen (WK-intern) -Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erschienene Studie eines Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis
Hochschule Landshut informiert: Energiespeicher – Schlüssel zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 13. März 2015 Das C.A.R.M.E.N.-Forum informiert über derzeitige Energiespeichertechnologien und gibt einen Überblick über deren Technik und Anwendungsmöglichkeiten. (WK-intern) - Gleichzeitig sollen die Perspektiven und Potenziale sowie die zukünftigen Herausforderungen beleuchtet werden. HINTERGRUND Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Energiewende lassen den Fokus immer stärker auf die Diskussion um die Notwendigkeit von Energiespeichern rücken. Mit einem stetig ansteigenden Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromproduktion kommt es vermehrt zu zeitlichen und örtlichen Schwankungen in der Erzeugung. Dies stellt bei gleichzeitig auftretendem schwankendem Strombedarf sowohl Netz- als auch Kraftwerksbetreiber vor neue Herausforderungen. Energiespeicher könnten neben anderen Flexibilitätsoptionen Systemdienstleistungen erbringen und zur zukünftigen Versorgungssicherheit beitragen. ZIELGRUPPEN Das Forum richtet sich vorwiegend