Filtermembran die Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Wasser entfernt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2017 Mit der Filtermembran auf den Weltmarkt (WK-intern) - ETH-Professor Raffaele Mezzenga und sein Oberassistent Sreenath Bolisetty haben eine Filtermembran entwickelt, die effizient Schwermetalle und andere Schadstoffe aus dem Wasser entfernt. Die weltweite Nachfrage ist so gross, dass sie den ETH-Spin-off BluAct Technologies gegründet haben. Die Publikation schlug ein: Im Januar 2016 publizierten die ETH-Wissenschaftler Raffaele Mezzenga und Sreenath Bolisetty in der Fachzeitschrift Nature Nanotechnology eine Studie über eine in ihrem Labor entwickelte Filtermembran. Sie zeigten darin auf, dass diese Membran wirksam Wasser von Schwermetallen, radioaktiven Stoffen oder giftigen Substanzen sowie von Bakterien reinigt. Sie bindet aber auch Ionen von Gold, Platin und Palladium.
Mit Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Juni 2017 Steigende Nitratbelastung des Grundwassers erfordert Verschärfung des Düngerechts (WK-intern) - Anlässlich einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) zur Nitratbelastung des Grundwassers fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Verschärfung des Düngerechts. Bundesweit werden bei etwa einem Drittel aller Grundwassermessstellen in der Nähe landwirtschaftlicher Nutzflächen die Nitrat-Grenzwerte überschritten. Besonders hoch ist die Belastung in Gebieten mit viel Tierhaltung. Mit Nährstoffen wie Nitrat belastetes Grundwasser kann nicht als Trinkwasser verwendet werden, ohne verdünnt oder chemisch aufbereitet zu werden. Der UBA-Studie zufolge belaufen sich die Zusatzkosten der Wasserwerke auf bis zu 767 Millionen Euro im Jahr. Die Wasserrechnung für einen Vier-Personen-Haushalt erhöht sich dadurch
Voith Wasserkraft blickt auf einen gute erste Auftragseingang im ersten Halbjahr zurück Bioenergie Mitteilungen 10. Juni 201710. Juni 2017 Voith verzeichnet für seinen Wasserkraft-Geschäftsbereich Voith Hydro eine „gute erste Geschäftsjahreshälfte“ (WK-intern) - Voith verbessert im Jubliäumsjahr erneut Ertragskraft Operatives Kerngeschäft im ersten Halbjahr weiter verbessert, Voith Paper mit plus 54 Prozent beim Betriebsergebnis Auftragseingang plus acht Prozent, Umsatz in etwa auf Vorjahresniveau, Book-to-bill-Ratio deutlich über eins Digitale Agenda weiter konsequent vorangetrieben Prognosen für Gesamtjahr bestätigt Voith-Chef Lienhard: „Geschäftsjahr 2016/17 verspricht ein weiteres gutes Jahr für Voith zu werden“ Heidenheim. Der Voith-Konzern kommt auf seinem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gut voran. Das operative Geschäft präsentiert sich im bisherigen Verlauf des Jubiläumsjahres 2016/2017 in weiter verbesserter Verfassung: Der Auftragseingang ist im ersten Halbjahr spürbar gestiegen. Trotz des
Einblicke in kostbare Naturschätze Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Tag des Nationalen Naturerbes in der Wahner Heide eröffnet (WK-intern) - Unter dem Motto "Naturschätze erleben" sind Bürgerinnen und Bürger am 10. und 11. Juni eingeladen, in einer großen bundesweiten Gemeinschaftsaktion das Nationale Naturerbe zu erleben. An 29 Standorten öffnen Träger von Naturerbeflächen ihre Tore. Der Tag des Nationalen Naturerbes soll neugierig machen auf eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt und einzigartige Landschaften des Nationalen Naturerbes. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Nationale Naturerbe war und ist eine herausragende Initiative des Bundes. Nach nunmehr drei Legislaturperioden blicken wir auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte für die Natur zurück. Allein die Größe vieler Naturerbeflächen ist in unserem dicht besiedelten
Erstes Treffen der Deutsch-Belgischen Nuklearkommission Behörden-Mitteilungen Ökologie 9. Juni 2017 Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. (WK-intern) - Zum ersten Mal hat die Deutsch-Belgische Nuklearkommission getagt. Das Arbeitstreffen von Experten der deutschen und belgischen Atomaufsichtsbehörden ist zentrales Element des Deutsch-Belgischen Nuklearabkommens, das Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der belgische Vizepremier Jan Jambon Ende 2016 unterzeichnet hatten. Die regelmäßigen Treffen der Nuklearkommission sollen dazu dienen, Vertrauen aufzubauen und sich zukünftig noch enger über Fragen der nuklearen Sicherheit auszutauschen. An dem zweittägigen Treffen nahmen von deutscher Seite Experten des Bundesumweltministeriums und Vertreter der Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz teil, seitens Belgien Experten der Föderalagentur für Nuklearkontrolle, FANC. Bei der konstituierenden Sitzung wurden die Rahmenbedingungen für die
Große Getriebe für Windenergieanlagen für die Bearbeitung höchst genau ausrichten Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 8. Juni 2017 Schwere Bauteile genau positionieren (WK-intern) - Mit einem neuen, an der Leibniz Universität entwickelten piezohydraulischen Mikrostellsystem lassen sich große Getriebe für Windenergieanlagen für die Bearbeitung höchst genau ausrichten Damit zwei Tonnen schwere Zahnräder, wie sie zum Beispiel für Windenergieanlagen durchaus üblich sind, den engen Fertigungstoleranzen entsprechen, werden sie bislang in der Schleifmaschine vor dem Prozess manuell ausgerichtet - mit Hammer und Stellschrauben. Das ist zeitaufwendig, blockiert wertvolle Maschinenzeit und ist insbesondere angesichts des anstehenden Ausbaus der Windenergie optimierungsbedürftig. In einem Forschungsprojekt hat Maik Bergmeier, Ingenieurwissenschaftler am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) am Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) der Leibniz Universität, nun gemeinsam mit Partnern
Energiepolitik im Tiefschlaf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Juni 2017 Kanzler und Energieminister müssen sich zu EU-Energiepolitik deklarieren (WK-intern) - Die Europäisierung der Energiepolitik zwingt Österreich vor vollendete Tatsachen. Nachdem die Preiszonentrennung zwischen Österreich und Deutschland nur ein Warnschuss ist, muss Österreich nun Aktivitäten für die Periode bis 2030 setzen. Österreich darf sich nicht weiter in die Reihe der europäischen Blockierer einreihen und muss sich bis 13. Juni deklarieren. „Österreich muss sich klar für Energiewende und erneuerbare Energien aussprechen“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Donald Trumps angekündigter Ausstieg aus dem Pariser Klimavertrag war ein Paukenschlag der internationalen Politik. Österreich bevorzugt hier eine wesentlich subtilere Taktik, indem man Trump zwar öffentlich maßregelt, selbst
Mecklenburg-Vorpommern verbessert Einspeisung erneuerbarer Energien Behörden-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Juni 2017 In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Einspeisung erneuerbarer Energien ins Stromnetz erheblich verbessert. (WK-intern) - Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Bericht der Bundesnetzagentur zu „Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2016“ hervor. Demnach waren die Übertragungsnetze in Mecklenburg-Vorpommern kaum überlastet, und der Übertragungsnetzbetreiber musste hierzulande die Einspeisung von Strom aus Anlagen zu Erneuerbaren Energien in die Übertragungsnetze kaum herunterregeln. Im Jahr 2016 entfielen auf Mecklenburg-Vorpommern nur 0,6 Prozent aller Einspeisemanagement-Maßnahmen in Deutschland. Im Jahr 2015 hatte der Wert bei 1,3 Prozent gelegen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Energieminister Christian Pegel. „Entgegen anderslautenden Gerüchten sind Abregelungen in den
DNV GL veröffentlicht PV Module Reliability Scorecard 2017 Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. Juni 2017 Der diesjähriger Bericht zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen bewertet mehr als 50 verschiedene Modelle (WK-intern) - Der Bericht identifiziert die 20 besten Hersteller, darunter mehrere erstmals genannte Hersteller im "High Performers"-Ranking Die getesteten Module wurden in 10 verschiedenen Ländern gefertigt, was die globale Verteilung der Herstellung widerspiegelt DNV GL, die führende Ressource unabhängiger Energieexperten und größte Zertifizierungsorganisation weltweit, hat seinen dritten Jahres¬bericht zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen (PV Module Reliability Scorecard) veröffentlicht. Dieser Bericht gilt als der umfassendste öffentlich zugängliche Vergleich von Testergebnissen zur Zuverlässigkeit von PV-Modulen. Obwohl das Wachstum der Photovoltaikbranche in den vergangenen Jahren durch die stark gesunkenen Modulpreise begünstigt wurde, bestehen dennoch weiterhin
3,08 Cent je Kilowattstunde: Energiepreise sind immer noch höher als im Vorjahresmonat Behörden-Mitteilungen 7. Juni 2017 Energiepreise im Mai wieder leicht gefallen (WK-intern) - Bayreuth - Im Mai dieses Jahres mussten sich Industrie- und Gewerbekunden mit höheren Preisen als im Mai 2016 abfinden. Sowohl im Gas- als auch im Strombereich boten die Energielieferanten im Vorjahreszeitraum durchschnittlich günstigere Konditionen an. Im Vergleich zum April waren die Preise im Mai jedoch etwas niedriger. Die Energiepreise entwickeln sich gerade allerdings in unterschiedliche Richtungen: Die Gaspreise fallen, die Strompreise an den Großhandelsplätzen steigen seit Mitte Mai. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten der ISPEX AG bei ihrer Analyse für den ISPEX Energiepreisindex für den Monat Mai. ISPEX-Energiepreisindex: Strompreise sanken Mitte des Monats leicht Aufgrund der
Nullemissionsfahrzeug: Fraunhofer LBF zeigt Fahrzeugtechnik von morgen schon heute Forschungs-Mitteilungen 7. Juni 2017 Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF arbeitet in zahlreichen Forschungsprojekten aktiv daran, der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. (WK-intern) - Ganz real umgesetzt hat das Darmstädter Institut dies mit dem generator-elektrischen Fahrzeug GEV/one. Ein komplett neues, ganzheitliches Konzept, mit dem ein echtes Nullemissionsfahrzeug realisiert werden kann. Zu sehen ist es auf dem 57. Hessentag in Rüsselsheim am 9. und 10. Juni 2017 am Gemeinschaftsstand der Aktion „Hessen schafft Wissen“ auf dem Opelgelände. Wie Fahrer von Emobilen vor der Fahrt ihre Route energieoptimiert planen können, zeigt das Fraunhofer LBF mit dem Verbundvorhaben „DieMo RheinMain“. Auf dem Hessentag präsentiert das Fraunhofer LBF das vom Institut
Brennelementesteuer: 6,285 Milliarden Euro müssen die Steuerzahler wahrscheinlich an Stromkonzerne zurückzahlen Aktuelles Behörden-Mitteilungen 7. Juni 2017 Kernbrennstoffsteuergesetz mit dem Grundgesetz unvereinbar und nichtig (WK-intern) - Pressemitteilung Nr. 42/2017 vom 7. Juni 2017 / Beschluss vom 13. April 2017 / 2 BvL 6/13 Außerhalb der durch das Grundgesetz vorgegebenen Kompetenzordnung haben Bund und Länder kein Steuererfindungsrecht. Da sich die Kernbrennstoffsteuer nicht dem Typus der Verbrauchsteuer im Sinne des Art. 106 GG zuordnen lässt, fehlte dem Bundesgesetzgeber die Gesetzgebungskompetenz für den Erlass des Kernbrennstoffsteuergesetzes (KernbrStG). Dies hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem Beschluss entschieden und das Kernbrennstoffsteuergesetz rückwirkend für nichtig erklärt. Die Richter Huber und Müller haben ein gemeinsames Sondervotum zu dem Beschluss abgegeben. Beide stimmen der Senatsmehrheit