Deutsche verstehen viele Nachhaltigkeits-Claims nicht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. Januar 2015 Einige Nachhaltigkeits-Claims – insbesondere zum Thema Klima – sind für die Konsumenten nur wenig verständlich und daher wenig kaufrelevant. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des SVI-Stiftungslehrstuhls für Marketing der HHL Leipzig Graduate School of Management und des GfK Vereins. Untersucht wurde, wie deutsche Verbraucher aktuell verschiedene Nachhaltigkeits-Claims wahrnehmen und welche Erwartungen diese bei ihnen auslösen. Die subjektive Verständlichkeit wirkt sich in der Regel positiv auf die Kaufrelevanz eines Claims aus. Die wissenschaftliche Studienleiterin Anja Buerke sagt: „Claims, die durch jahrelangen Einsatz im Alltag gelernt wurden, und daher gut verständlich sind, genießen nach unserer Untersuchung eine hohe Akzeptanz.“ In dieser
Start-ups Hardware Accelerator Program mit TechFounders von UnternehmerTUM gestartet Forschungs-Mitteilungen 23. Januar 201523. Januar 2015 Bosch öffnet innovative Technologien für Start-ups Hardware Accelerator Program mit TechFounders von UnternehmerTUM gestartet Gesucht sind innovative Ideen und neue Anwendungen für ein hochpräzises Laser-Modul zur Entfernungsmessung 25 000 Euro Entwicklungsbudget, Zugang zu Hightech-Prototypen-Werkstatt, Büroräume sowie Coaches und Mentoren für Start-ups Erstes Programm beginnt im April 2015 Start-ups können sich bis zum 27. Februar 2015 bewerben Stuttgart – Bosch und UnternehmerTUM, das Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, starten ein Accelerator-Programm für Start-ups rund um technische Innovationen von Bosch. Die teilnehmenden Start-ups erhalten exklusiven Zugang zu diesen innovativen Produktplattformen sowie professionelle Unterstützung und können dadurch schneller als sonst mögliche neue Produkte und Geschäftsmodelle
Helmholtz-Institute forschen für die besten automobiltauglichen Batteriezellen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Januar 2015 Die aktive Klimaschutzpolitik ist für Deutschland eine große wirtschaftliche Chance. (WK-intern) - Bald sollen die besten Batterien für Elektroautos aus Deutschland kommen. Sie bietet die Möglichkeit, unser Wissen, unseren technologischen Vorsprung und unsere Innovationsfähigkeit zu zeigen und Märkte nicht nur mitzugestalten, sondern auf einigen Feldern sogar Leitmärkte zu schaffen. Dazu gehört auch die Elektromobilität. Der deutsche Automobilbau ist Nummer eins in der Welt und eine der stärksten Wirtschaftszweige Deutschlands. Darum sollte auch die Technologie, die für Elektrofahrzeuge notwendig ist, aus Deutschland kommen. Das gilt besonders für automobiltaugliche Batteriezellen. Das ist der Grund, warum das Bundesforschungsministerium die Batterieforschung für Elektromobilität zu einem Aushängeschild gemacht hat.
Atmosphärenforschung: Kleinsatellit soll Umweltschäden früher erkennen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie 22. Januar 2015 Waldbrandfrüherkennung aus dem All, Schadstoffmessungen im Monsunwind und Mobilität in der Stadt von morgene Mit BIROS startet 2015 ein Kleinsatellit, der Waldbrände aus dem All erkennt, das DLR-Atmosphärenforschungs-Flugzeug HALO fliegt im Sommer 2015 durch den Monsunwind und untersucht, welchen Einfluss die großräumige Luftströmung auf verunreinigte Luftmassen über Indien hat und Verkehrsforscher im DLR beobachten, wie sich die Mobilität in den Städten durch neue Angebote verändert. (WK-intern) - Diese und viele weitere Themen werden von DLR-Forschern in den Bereichen Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit im Jahr 2015 bearbeitet. Das Leitmotiv der Forschungsarbeiten im DLR ist auch 2015 "Wissen für Morgen". In interdisziplinären Projekten
Wasserstoffökonomie: Projektstart HyTrustPlus Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Januar 2015 Wasserstoffökonomie wird durch breite Beteiligung von Stakeholdern mitgestaltet (WK-intern) - Die ersten Brennstoffzellenfahrzeuge gehen in Kürze in den Verkauf, ein erster Schritt in die Wasserstoffökonomie steht bevor. Aber die Infrastruktur wie auch breite Bevölkerungsteile und relevante Stakeholder sind noch nicht ausreichend auf diesen Schritt vorbereitet. Deshalb bezieht das Forschungsprojekt HyTrustPlus Ideen, Erwartungen und Gestaltungspotentiale gesellschaftlicher Akteure aktiv in den Aufbau der Wasserstoffökonomie ein. Dadurch soll der technologische Systemwechsel zur Brennstoffzellentechnologie konzeptionell vorbereitet und aktiv gestaltet werden. Im Projekt sollen: Geschäfts- und Beteiligungsmodelle für relevante Stakeholder aus Industrie, Politik, Verbänden sowie aus der lokalen Zivilgesellschaft entwickelt werden. ein gesellschaftliches Themenbewusstsein zur Wasserstoffmobilität und -ökonomie sowie notwendige
Elektromobilität und Carsharing im Alltagstest E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Januar 2015 Fahren auf Zeit: Uni Hildesheim nutzt Elektroautos (WK-intern) - Seit einem Jahr erprobt die Universität Hildesheim die Alltagstauglichkeit von Carsharing mit Elektroautos. Nach Feierabend und am Wochenende können Unimitarbeiter die Autos privat nutzen, tagsüber greifen weitere 85 Mitarbeiter auf die Fahrzeuge zurück. Auf den Erfahrungen aus dem „innerbetrieblichen Carsharing" können Pflegedienste, Taxiunternehmen oder Nachbarschaftsverbünde im ländlichen Raum aufbauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Hildesheim können Elektroautos nutzen – und teilen. Geplant ist, eine Flotte von zehn Fahrzeugen aufzubauen. Derzeit sind fünf Autos – verteilt auf drei universitäre Standorte – im Einsatz. Jeweils eine Person (Tandem-Partner) nutzt das Fahrzeug für den Weg zur Arbeit sowie
Statuskolloquium zum Stand der Bioökonomie im Spitzencluster Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 22. Januar 2015 Nachwachsende Rohstoffe für die mitteldeutsche Chemie, Leichtbau mit Naturfasern und Biokunststoffen, Laubholz für die Bauwirtschaft: (WK-intern) - Am 3. und 4. Februar 2015 lädt der Spitzencluster BioEconomy zu seinem 1. Statuskolloquium nach Halle/Saale ein. Die Clusterakteure stellen den aktuellen Stand der laufenden und geplanten Projekte im Rahmen der Spitzenclusterförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vor. Ebenso möchten sie mit Unternehmen der Region sowie Vertretern aus Wissenschaft und Politik ins Gespräch über die Etablierung einer biobasierten Wirtschaft in Mitteldeutschland kommen. Das Statuskolloquium des Spitzenclusters BioEconomy findet im Konferenzsaal des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien IAMO in Halle/Saale statt. Die Teilnahme an dem
Windparks für die meisten Anwohner keine Lärmbelästigung Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 22. Januar 2015 Die Geräusche von Windparks stören deutlich weniger Anwohner als häufig angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von 2011 bis 2014 durch die Arbeitsgruppe Umweltpsychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im niedersächsischen Wilstedt durchgeführt wurde. Der Abschlussbericht liegt nun vor. Gemeinsam mit dem Deutschen Windenergie-Institut (DEWI) haben die Wissenschaftler Wirkungen des örtlichen Windparks unter stresspsychologischen und akustischen Aspekten analysiert. Die Mehrheit der befragten Anwohner nahm den Windpark nicht als Geräuschbelastung wahr, sie war ihm gegenüber sogar positiv eingestellt. Sie sollen rauschen, fauchen und viele Anwohner um ihren Schlaf bringen: Windparks gelten als häufige und lästige Lärmquelle. Die Studie der beiden MLU-Umweltpsychologen Prof.
Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerkturmes für Windanlagen Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 21. Januar 2015 Fachwerk für Windenergieanlagen (WK-intern) - Die „Entwicklung eines innovativen Hybridfachwerks“ für Windenergieanlagen ist Ziel eines Forschungsprojekts an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Projektleiter Prof. Dr. Jens Minnert vom Gießener Fachbereich Bauwesen kooperiert dabei mit dem Oberhessischen Spannbetonwerk in Nidda. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 400.000 Euro. Die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen im Binnenland hängt von deren Höhe ab. Der Stromertrag steigt pro Meter um etwa ein Prozent. Bauten von 100 Metern und mehr haben sich deshalb durchgesetzt. Freitragende Stahlrohrtürme waren in der Vergangenheit Standard. Ihr Nachteil: Man kann sie nicht beliebig aufstocken. Eine kostengünstige Alternative sind Betonkonstruktionen, mit denen sich aus Fertigbauteilen sehr hohe
Biomasseforschungszentrum ist Mitglied im Forschungsverbund Erneuerbare Energien Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 21. Januar 2015 Mit dem 1. Januar 2015 ist das Deutsche Biomasseforschungszentrum festes Mitglied des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien (FVEE). (WK-intern) - Mit der Aufnahme des DBFZ soll das Kompetenzprofil des FVEE im Bereich Bioenergie weiter ausgebaut und die Bioenergie mit den anderen Komponenten im Energiesystem intelligent verknüpft werden. Prof. Dr. Michael Nelles, wissenschaftlicher Geschäftsführer des DBFZ und Inhaber des Lehrstuhls für Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock wird das Leipziger Forschungsinstitut darüber hinaus im Direktorium des FVEE vertreten. Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von verschiedenen Forschungsinstituten. Die insgesamt 13 Mitglieder erforschen und entwickeln Technologien für erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und das optimierte
Wirkungsgrad von Solarzellen durch neue Beschichtungen erhöhen, an der Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 21. Januar 2015 Mehr aus Licht herausholen – Hallenser Forscher arbeiten an der Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik (WK-intern) - Den Wirkungsgrad von Solarzellen durch neue Beschichtungen erhöhen und die optische Datenübertragung in der Mikroelektronik verbessern, das ist das Ziel des Zentrums für Innovationskompetenz ZIK SiLi-nano. Zum Jahresbeginn übergibt das Zentrum die Führung der Nachwuchsgruppe Light2Silicon an den Physiker Dr. Dominik Lausch vom Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP. Während elektronische Schaltkreise in Mikro- und Leistungselektronik detailliert erforscht sind, besteht für die Integration von optischen Bauteilen noch Forschungsbedarf. Insbesondere die Umwandlung von Licht in elektrischen Strom und Mikro-Lichtquellen für optische Computer sind derzeit für die Wissenschaft interessant. Hier
Oliver Wyman-Studie zur Energiewende in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 20. Januar 2015 Energieversorger müssen Kundenverständnis stärken (WK-intern) - Die Energiewende stößt in Deutschland auf breite Zustimmung. Mehr als drei Viertel der von Oliver Wyman befragten Privathaushalte, Energieversorger und Industrieunternehmen bewerten die Neuausrichtung des Energiesektors und die Vorreiterrolle Deutschlands positiv. Mehr als 75 Prozent der Befragten befürworten die deutsche Energiewende Investitionsbereitschaft von Privathaushalten und Industrieunternehmen bleibt abhängig von Förderhöhe Um erfolgreich partizipieren zu können, müssen Energieversorger die Kundenbedürfnisse besser verstehen Einfache, maßgeschneiderte Lösungen sind unverzichtbar Bei der Umsetzung aber sind noch einige Hürden zu nehmen. So wollen Haushalte und Industrieunternehmen ohne entsprechende Förderung nur bedingt in eigene, aber notwendige Kapazitäten zur Energieerzeugung investieren. Die Energieversorger wiederum sprechen sich insbesondere für stabilere