Demonstrationsanlage für eine netzunabhängige Stromversorgung mittels Dampfreformer Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 3. Dezember 2025 Werbung ethanol zu Wasserstoff: Mit 800 Stunden kontinuierlicher Laufzeit hat die Anlage ihren Funktionstest bestanden. (WK-intern) - Nach den Worten des Projektkoordinators, LIKAT-Chemiker Dr. Sebastian Wohlrab, setzt sie mit dem Reformer Methanol und Wasser katalytisch zu Wasserstoff (H2) um, der wiederum auf direktem Wege aufgereinigt wird und so eine angeschlossene Brennstoffzelle befeuert. Gefördert wurde das Verbundprojekt namens MEGA (MEthanolreformer mit innovativer GAsreinigung) vom Bundesministerium für Wirtschaft. Die Demonstrationsanlage ist Teil eines zukunftsfähigen Konzepts zur klimaneutralen Versorgung vor allem ländlicher Räume mit Elektroenergie. „Und zwar unabhängig sowohl vom Stromnetz als auch von Windaufkommen und Sonnenlicht“, sagt Dr. Henrik Junge, unter dessen Leitung am LIKAT die
Waldflächenstilllegungen: Holz bleibt strategischer Rohstoff Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Dezember 2025 Werbung Waldstilllegungen gefährden Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit Einschränkung der Holznutzung gefährdet die Versorgungssicherheit Holz bleibt strategischer Rohstoff (WK-intern) - Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) warnt vor den Folgen geplanter Waldflächenstilllegungen im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“ (ANK). „Holz ist unverzichtbar für militärische und zivile Infrastruktur, Transport und Logistik. Eine Einschränkung der Holznutzung gefährdet die Versorgungssicherheit, die wirtschaftliche Stabilität sowie die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und seiner Partner“, erklärt HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage kommt Holz eine strategische Bedeutung zu. Es wird für Munitions- und Waffenkisten, Kabeltrommeln, Paletten, Brücken- und Bunkerbau, Lagerhallen, Unterkünfte sowie zahlreiche logistische Anwendungen benötigt. Ohne Holzprodukte wäre die militärische und zivile Versorgungskette
Fernwärmepreise legten im Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Dezember 2025 Werbung DIW-Wärmemonitor 2024: Heizenergiebedarf bleibt stabil – Fernwärmepreise steigen deutlich Deutschlands Haushalte heizten 2024 laut Daten des Immobiliendienstleisters ista SE ähnlich viel wie im Vorjahr Preise für Heizenergie stiegen langsamer Fernwärmepreise legten im Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu Preistransparenz und verlässliche Regulierung der Fernwärme ist für Netzausbau und Gelingen der Wärmewende nötig (WK-intern) - Trotz nicht mehr so stark steigender Energiepreise haben die Haushalte in Deutschland ihre in der Energiekrise erzielten Einsparungen weitgehend aufrechterhalten. Der temperaturbereinigte Heizenergieverbrauch blieb im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und lag weiterhin rund sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2021. Gleichzeitig gingen die CO₂-Emissionen im Wohngebäudebestand leicht zurück. Das
Fraunhofer IWES führt Nordsee-Messung mit Lidar-Bojen im Auftrag des BSH durch Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 2. Dezember 2025 Werbung Im Auftrag des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES erneut zwei Lidar-Messbojen in der Nordsee installiert. (WK-intern) - Die Bojen erheben in einer zwölfmonatigen Messkampagne Daten für die meteorologische Voruntersuchung der Fläche N-9.5 im Rahmen des Flächenentwicklungsplans. Bei den aufwändigen Voruntersuchungen kann sich das Fraunhofer IWES Erfahrungen vorangegangener Projekte zunutze machen. Es leistet damit einen Beitrag zum erfolgreichen Offshore-Ausbau der nächsten Jahre. Seit Anfang September befinden sich die zwei Lidar-Messbojen an ihren vorgesehenen Standorten in der Deutschen Bucht nahe der holländischen Grenze, und übermitteln Daten zu Windgeschwindigkeiten und -richtung sowie zu Wellen und Strömungen. Bei den zwei
Energieeffizienz: Aktuelle Indikatoren der AG Energiebilanzen/Verkehr bildet Schlusslicht Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Dezember 2025 Werbung Die deutsche Energieeffizienz verbessert sich unterschiedlich (WK-intern) - Um Waren oder Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro herzustellen, wurden in Deutschland 2024 durchschnittlich 2,9 Gigajoule (GJ) Energie eingesetzt. Das entspricht etwa 81 Liter Heizöl oder 805 Kilowattstunden (kWh) Strom. Damit hat sich nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz seit 1991 um mehr als 50 Prozent verbessert. (... wenn man annimmt, dass 1.000 € den gleichen Gegenwert haben wie vor 35 Jahren) Jahresdurchschnittlich liegt die gesamtwirtschaftliche Effizienzverbesserung für Deutschland jetzt bei knapp 2,2 Prozent. Der Energieaufwand für die Wohnraumbeheizung hat sich seit 1991, bereinigt um Temperatur- und Lagerbestandseffekte, um etwa 28
DVGW und BDEW fordern von der EU-Kommission mehr Verantwortung für Hersteller von Ewigkeitschemikalien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 2. Dezember 2025 Werbung PFAS stoppen – Jetzt handeln: Für eine europäische Strategie und die Umsetzung des Verursacherprinzips (WK-intern) - DVGW und BDEW fordern von der EU-Kommission mehr Verantwortung für Hersteller zur Eindämmung von PFAS-Einträgen ins Wasser. PFAS sind weltweit in Luft, Wasser, Böden und in der Nahrungskette nachweisbar. Der Eintrag dieser problematischen Substanzen in die Umwelt bedeutet für die Wasserversorgung eine enorme Herausforderung. Sie kann nur im Schulterschluss bewältigt werden. Die Entfernung von PFAS aus den Rohwasserressourcen ist technisch hochkomplex, ressourcenintensiv und verursacht erhebliche Kosten. Hinzu kommt die Entsorgung großer Mengen PFAS-belasteter Rückstände, für die es derzeit keine praktikablen Lösungen gibt. In der Folge könnten deutlich steigende
Wärme aus Oberflächengewässern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 2. Dezember 2025 Werbung Forschungsprojekt AQVA-HEAT III: Fraunhofer IEG integriert Wärmepumpe (WK-intern) - Das Forschungs- und Demonstrationsprojekt AQVA-HEAT III untersucht die ganzjährige Wärmeversorgung durch thermische Nutzung von Oberflächengewässern: Durch den Einsatz von Wasser als Kältemittel könnten auch kleinere Gewässer als zukunftsfeste Wärmequelle genutzt werden. Dabei verantwortet das Fraunhofer IEG die Integration und Optimierung der Wärmepumpe im Gesamtsystem. Das Projektteam hat nun einen ersten Meilenstein erreicht: Die Werksabnahme der Wärmepumpe ist Anfang November in Aarhus erfolgt. Die anschließende Einbindung in die Gesamtanlage will das Projektteam im ersten Halbjahr 2026 durchführen. Anschließend soll das Gesamtsystem ein Jahr lang in der saisonalen Erprobung laufen. Dem Fraunhofer IEG obliegt dabei das
Wie Deutschland Abhängigkeiten bei grünen Energieträgern vorbeugen kann Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 2025 Werbung Handel auf einem globalen Markt: Deutschland sollte sich bei sauberen Energiegütern nicht zu abhängig von Ländern machen, deren Marktanteile in diesem Bereich wachsen – allen voran China. (WK-intern) - Wie schädlich das potenziell sein kann, hat die Gaskrise in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine gezeigt. Forschende des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne stellen in einem neuen Report erstmals Zusammenhänge zwischen politischen Maßnahmen und spezifischen Marktversagen für saubere Energiegüter her. Saubere Energiegüter, also Technologien wie Solarmodule und die für ihre Herstellung benötigten Rohstoffe, sind laut Autoren zukünftig nicht nur wichtig für den Klimaschutz, sondern auch für das
Deutschland investiert 5,4 Milliarden Euro in Raketen und Kriegsindustrie Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Technik 28. November 202528. November 2025 Werbung Deutschland investiert 5,4 Milliarden Euro in die Zukunft der europäischen Raumfahrt (WK-intern) - Drei Jahre nach der vergangenen ESA-Ministerratskonferenz in Paris tagten die 23 Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation am 26. und 27. November 2025 in Bremen. Sie stellen insgesamt rund 22,1 Milliarden Euro für Raumfahrtprogramme der nächsten Jahre zur Verfügung. Die ESA gab bekannt, dass eine deutsche ESA-Astronautin oder ein deutscher ESA-Astronaut als erste Europäerin beziehungsweise Europäer um den Mond fliegen wird. Deutschland beteiligt sich mit rund 5,4 Milliarden Euro (laufende wirtschaftliche Bedingungen) an den ESA-Programmen. Die ESA kalkuliert zu gemischten wirtschaftlichen Bedingungen 2025, danach beläuft sich das deutsche Zeichnungsvolumen auf rund 5,1 Milliarden
Förderung im Förderprogramm „Landesförderfonds Energiewende-forschung (LEF)“ startet Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 28. November 2025 Werbung Schleswig-Holstein investiert 753.000 Euro Steuergelder in innovative Forschung für die Energiewende (WK-intern) - Die Energiewende in Schleswig-Holstein bekommt weiteren Rückenwind aus der Forschung: Erstmals werden mit dem Landesförderfonds Energiewendeforschung (LEF) neun Projekte von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Land gefördert. Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH) gibt damit den Startschuss des neuen Förderprogramms, schüttet in der ersten Förderrunde rund 753.000 Euro aus und unterstützt Forschende, die sich mit zentralen Fragen der Energiewende in Schleswig-Holstein befassen. Die Projekte beschäftigen sich mit Transformationspfaden für ein klimaneutrales Schleswig-Holstein und sind jeweils einem oder mehreren der sieben Fokusfelder des Landeskompetenzzentrums Energiewendeforschung zugeordnet. Sie haben eine Laufzeit von maximal einem Jahr
Fraunhofer IEG forscht für mehr Tempo und Sicherheit beim Wasserstoff-Markthochlauf Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 28. November 2025 Werbung TransHyDE-Studie - Europa braucht mehr Tempo und Sicherheit beim Wasserstoff-Markthochlauf (WK-intern) - Wenn Europa frühzeitig konsistente Entscheidungen trifft, ist eine kosteneffiziente, robuste und strategisch sinnvolle Wasserstoffversorgung möglich: So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie des TransHyDE-Projekts Systemanalyse. Die Studie zeigt zudem auf, wie aktuelle politische Weichenstellungen - etwa Pipelineausbau, Importstrategien, CO2-Steuer-Bepreisung und Förderinstrumente - sich auf Europas Wasserstoffsystem bis 2050 auswirken. Durch die Kombination von Energiesystemmodellierung, Untersuchung industrieller Transformationspfade, globalen Importanalysen und Infrastrukturplanung liefern die Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Wirtschaft ein umfassendes Werk zum Wasserstoff-Markthochlauf in Deutschland und Europa. Die Studie ist ab heute auf der Webseite des Projektes abrufbar. »In TransHyDE konnten
BSH glaubt autonome Schifffahrt eröffnet neue Chancen für die Wirtschaft Forschungs-Mitteilungen Offshore Technik 28. November 2025 Werbung Maritime Innovationen: Deutschlands Einsatz für die Autonome Schifffahrt Runder Tisch „Autonome Schifffahrt“ führt maritime Innovationen zusammen Internationale Regeln sichern grenzüberschreitende Zusammenarbeit Autonome Schifffahrt eröffnet Chancen für die Wirtschaft (WK-intern) - Mit dem rasanten Fortschritt in der Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung in Verbindung mit den vielen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz steht auch die maritime Branche vor einem tiefgreifenden Wandel. Die Entwicklung sowie der Bau autonomer und ferngesteuerter Schiffe, auch bekannt als MASS (Maritime Autonomous Surface Ships) oder USV (Unmanned Surface Vessels), eröffnet der maritimen Wirtschaft große Chancen. Um hier Rechtssicherheit anzustreben und damit einen verlässlichen Rahmen für Forschung und Wirtschaft zu schaffen, gestaltet Deutschland die nationale, europäische