Deutsche Wirtschaft in den Startlöchern – Finanzpolitik bringt Aufschwung nur noch auf Pump Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Dezember 2025 Werbung Deutsche Wirtschaft nach zwei Rezessionsjahren in diesem Jahr mit kleinem Wachstum von 0,2 Prozent Deutsche Wirtschaft steckt in Löchern Gepumpter Aufschwung (WK-intern) - Dank fiskalpolitischer Impulse geht es 2026 und 2027 deutlich stärker aufwärts, um 1,3 und 1,6 Prozent Weltwirtschaft trotz US-Zollpolitik robuster als erwartet Die deutsche Wirtschaft nimmt einen langen Anlauf bis zum Aufschwung: Nach zwei Jahren der Rezession und einer Stabilisierung in diesem Jahr dürfte es ab 2026 wieder bergauf gehen. Getragen wird die Belebung vom expansiven finanzpolitischen Kurs der Bundesregierung, der die tiefgreifenden strukturellen Probleme aber nur überlagert und nicht löst. Die Winter-Konjunkturprognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) geht für
Elektroautos werden wirtschaftlich attraktiver Gezielte Maßnahmen können den Umstieg erleichtern E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 12. Dezember 202512. Dezember 2025 Werbung Gezielte Maßnahmen können den Umstieg erleichtern (WK-intern) - Neuer ICCT-Monitor zeigt: Sinkende Anschaffungspreise, Kostenvorteile beim Laden und eine wachsende Ladeinfrastruktur etwa machen Elektroautos zunehmend attraktiv – doch bislang steigen vor allem einkommensstarke Haushalte um. Gezielte politische Maßnahmen könnten das ändern. Elektroautos werden für Verbraucher*innen zunehmend wirtschaftlich interessant. Die Preise für E-Fahrzeuge sinken, das Laden ist bereits günstiger als das Tanken, und der Zugang zu Ladeinfrastruktur wächst. Dennoch steigen bisher überwiegend einkommensstarke Haushalte um. Das zeigt der neue ICCT-Monitor „Elektromobilität und soziale Teilhabe“, der den Pkw-Markt zum dritten Mal in Folge unter sozialen Gesichtspunkten analysiert. „Elektromobilität ist kein Nischenthema mehr – sie wird alltagstauglicher
Bundesbericht Energieforschung 2025 verabschiedet Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Dezember 2025 Werbung Der Projektträger Jülich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (WK-intern) - Kabinett verabschiedet Bundesbericht Energieforschung 2025 Innovationen für die Energieversorgung der Zukunft Das Bundeskabinett hat in seiner letzten Sitzung den von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgestellten Bundesbericht Energieforschung verabschiedet. Der Bericht stellt die Fortschritte der Energieforschung vor und die Beiträge zu den energiepolitischen Zielen der Bundesregierung. Er zeigt Entwicklungstrends und -bedarfe und stellt Erfolgsgeschichten aus der Forschungsförderung vor. Die Bundesregierung fördert Forschung und Entwicklung für das Energieversorgungssystem mit Energieforschungsprogrammen (EFP). Insgesamt hat der Bund 2024 die Energieforschung mit rund 1,4 Milliarden Euro unterstützt. Dabei hat die Bundesregierung 6.763 Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte mit
Verminderter EE-Ausbau sorgt für steigende Stromkosten und Importabhängigkeiten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Veranstaltungen Windenergie 10. Dezember 2025 Werbung Verminderter Ausbau Erneuerbarer Energien sorgt für steigende Stromkosten und Importabhängigkeiten (WK-intern) - Der verminderte Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland hätte höhere Strompreise sowie stärkere Abhängigkeiten von Gaskraftwerken und Stromimporten zur Folge. Das belegen Forschende des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne in einem neuen Report. Anlass ist der vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Monitoringbericht zur Energiewende, der für 2030 weniger Strombedarf berechnet als bisher angenommen. Die Ariadne-Forschenden zeigen die Konsequenzen eines gebremsten Ausbaus auf und machen deutlich, dass ein Kurswechsel Deutschlands Klimaziele gefährden würde. Eine Reduktion des Ausbaus Erneuerbarer Energien (EE) bis zum Jahr 2030 hätte steigende Strompreise und
Fraunhofer-Studie: Fehlende Gasnetzplanung könnte Haushalte bis zu 4.000 Euro im Jahr kosten Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. Dezember 20259. Dezember 2025 Werbung Forscher empfehlen Planungspflicht bis 2027 Kostenfalle Gasanschluss (WK-intern) - München / Bremen - Wer jetzt noch in eine Gasheizung investiert, muss bis 2045 mit 3.000 bis 4.000 Euro mehr Kosten im Jahr rechnen, allein durch steigende Netzkosten. Das zeigt eine neue Studie des Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM im Auftrag des Umweltinstitut München. Um hohe Kosten abzumildern, müssen Städte und Stadtwerke den Ausstieg aus den Gasnetzen frühzeitig planen und Haushalte Quartier für Quartier vom Gas auf erneuerbare Wärme umstellen, so die Studie. Weil immer mehr Menschen Wärmepumpen einbauen oder ihre Häuser an ein Wärmenetz angeschlossen werden, wird Gas für die übrigen Kund:innen sehr
TU Wien forscht an nachhaltiger Mobilität mit dem eMOTION Lab E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 9. Dezember 2025 Werbung An der TU Wien entsteht das eMOTION Lab – in den Räumlichkeiten des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik (IFA), und ausgestattet mit modernsten Prüfständen des Technologieunternehmens AVL. (WK-intern) - Die Mobilitätsbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Elektrische Antriebe rücken weltweit in den Mittelpunkt – und das bei allen Fortbewegungsmitteln. Während im Bahnverkehr bereits viel elektrifiziert wurde, nehmen elektrische Antriebe auch bei Pkws sowie bei Nutzfahrzeugen wie Lkws, Land- und Baumaschinen einen steigenden Anteil ein. Um diesen Transformationsprozess wissenschaftlich voranzutreiben, entsteht an der TU Wien ein neues Zentrum für innovative Antriebstechnik: das eMOTION Lab. Der Name steht für elektrische Energie und Bewegung –
Solarstromanlagen im Eigenheimsegment rückläufig Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Dezember 2025 Werbung Solardächer: Nachfrage rückläufig – Effiziente Netznutzung möglich (WK-intern) - In diesem Jahr wurden bisher rund 28 Prozent weniger Solarstromanlagen im Eigenheimsegment errichtet als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Zwischen Anfang 2020 und heute habe sich ihre Gesamtzahl aber immerhin von 1,7 Millionen auf 4,1 Millionen ver-2,5-facht, teilte der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) nach Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur mit. Eine zeitgleich veröffentlichte Kurzstudie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) zeigt, dass die Installation weiterer Solaranlagen auf Gebäuden seltener einen Ausbau der Stromnetze verursachen dürfte als bislang angenommen. Die Bundesregierung hatte sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, „private Haushalte zu Akteuren der eigenen Energieversorgung machen“
Forschungsprojekt: RWE modernisiert Windpark Lasbek mit vier neuen Windanlagen Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 8. Dezember 2025 Werbung Weniger Anlagen, fünffache Erzeugung: RWE nimmt modernisierten Windpark Lasbek in Betrieb Vier Turbinen mit insgesamt 22,8 Megawatt Gesamtleistung ersetzen 6 Altanlagen Grünstrom für rechnerisch 18.000 Haushalte, Gemeinden profitieren finanziell Drei Rotorblätter werden in Lärmschutzwänden weiterverwendet (WK-intern) - Lasbek/Essen - Nach umfassender Modernisierung und nur einem Jahr Bauzeit hat RWE ihren neuen Windpark Lasbek in Betrieb genommen. In der Gemeinde Lasbek im schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn hat das Unternehmen sechs Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 10,8 Megawatt (MW) zurückgebaut und durch vier leistungsstärkere Anlagen mit insgesamt 22,8 MW Leistung ersetzt. Durch die leistungsstärkeren Anlagen wird die Stromerzeugung sogar verfünffacht, so dass der neue Windpark Lasbek nun rechnerisch 18.000
Österreich: Erzeugungsentgelte steigert Import-Abhängigkeit Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 6. Dezember 2025 Werbung Studie ElWG: „Österreich-Aufschlag“ durch Erzeugungsentgelte steigert Import-Abhängigkeit und benachteiligt heimische, regionale Erzeugung (WK-intern) - Eine von Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ), dem Dachverband der Erneuerbaren-Verbände, in Auftrag gegebene Studie der Energieberatung „Enervis“ sieht durch zusätzliche Netznutzungsentgelte des sogenannten „Günstiger-Strom-Gesetzes“ eine deutliche Erhöhung der Stromimporte und Verstärkung des Kaufkraftabflusses ins Ausland. Heimische Erzeugung werde schlechter gestellt – der Import von Strom aus Gas-, Kohle- oder Atomkraftwerken steigt. Importe nach Österreich ersetzen inländische Erzeugung, die Nettoimporte nehmen deutlich zu. „Die im ElWG geplanten Einspeisenetzentgelte für erneuerbare Stromerzeuger verteuern grundsätzlich die österreichische Erzeugung und machen dadurch Importe im Vergleich günstiger“, stellt Studienautor Thomas Rosenzopf klar. Es findet eine
Digitale Anwendungen zur Steuerung flexibler Verbraucher Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 5. Dezember 2025 Werbung Intelligente Steueranwendungen für Stromnetze (WK-intern) - Im Transferprojekt VITAL wird eine realitätsnahe Testumgebung entwickelt, um digitale Anwendungen zur Steuerung flexibler Verbraucher wie E-Autos, Wärmepumpen oder Speicher zu erproben. Damit können kritische Netzsituationen nachgebildet und Lösungen zur Stabilisierung moderner Stromnetze getestet werden. Moderne Energiesysteme müssen eine Vielzahl an Komponenten vereinbaren, um die Nutzung erneuerbarer Energien effizient einzubinden. Denn nicht nur Netzbetreiber speisen Strom ein, auch Unternehmen sowie private Erzeuger*innen steuern z. B. Energie aus eigenen Photovoltaik- oder Windkraftanlagen bei. Aus Wind oder Solar gewonnene Energie ist stark wetterabhängig und unterliegt folglich natürlichen Schwankungen. Auch die Energienutzung hat sich durch Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen verändert, sodass
TU Graz: Reifen- und Fahrbahnabrieb als größte Quelle von Partikelemissionen im Straßenverkehr Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. Dezember 2025 Werbung Studie der TU Graz zeigt: Abgaspartikel machen weniger als zehn Prozent der Feinstaubemissionen von Pkw und Lkw aus. (WK-intern) - Die Einhaltung neuer Luftqualitätsgrenzwerte ab 2030 ist dennoch schwer zu erreichen. Beim Feinstaub sind Auspuffgase bei Weitem nicht mehr der wichtigste Emissionsfaktor von Kraftfahrzeugen: Dies zeigt eine groß angelegte Studie der TU Graz für die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen in Deutschland, in der auch die Nicht-Abgas-Emissionen für die aktuelle europäische Pkw-Fahrzeugflotte erhoben wurden. Durch den größer werdenden Anteil an Elektrofahrzeugen sowie die Reduktion der Abgase seit der Einführung von Abgas-Partikelfiltern der Abgasnormen EURO 5 und EURO 6 machen Emissionen von Verbrennungsmotoren in den gängigsten
Heizkosten explodieren: Jeder Fünfte friert im eigenen Zuhause: 1 Million € Hilfe von Octopus Energy Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Dezember 2025 Werbung Etwa die Hälfte aller Deutschen heizt aus Sorge vor den Kosten weniger, als für sie komfortabel wäre. Jeder Zweite verzichtet aus Sorge vor Kosten auf Komfort, jeder Zehnte konnte Heizkosten nicht bezahlen Octopus Energy startet Hilfsprogramm “OctoHilfe” mit 1 Mio. Euro für bedürftige Kund*innen Heizdecken-Aktion von Octopus mit Rekord-Nachfrage im vierten Jahr (WK-intern) - Das ergab eine repräsentative Umfrage von Octopus Energy und Civey.¹ Jeder Fünfte (22%) verzichtet sogar dauerhaft auf Komfort aus Angst vor den Heizkosten, gut ein Viertel zumindest zeitweise (26%). Die Befragung zeigt, dass das Problem hoher Energiekosten und Energiearmut kein Randphänomen der “allerärmsten Haushalte” ist, sondern tief in die gesellschaftliche Mitte hineinreicht. Jeder