Perspektiven des 3D-Drucks für die maritime Wirtschaft in Norddeutschland Forschungs-Mitteilungen Technik 23. August 2017 Studie des Maritimen Clusters Norddeutschland (WK-intern) - Ende 2016 veranstaltete das Maritime Cluster Norddeutschland einen Workshop zum Thema 3D-Druck in der maritimen Wirtschaft. Aufgrund der großen Resonanz und des steigenden Interesses an den hiermit verbundenen Technologien, gab das MCN die Studie „Perspektiven des 3D-Drucks für die maritime Wirtschaft in Norddeutschland“ in Auftrag. Am 25. August 2017 wird die Studie veröffentlicht. Der Einsatz von 3D-Druck-Technologie im maritimen Bereich steht noch am Anfang seiner Möglichkeiten. Zukünftig dürfte das additive Produktionsverfahren an Bedeutung gewinnen, denn es ermöglicht eine flexible, schnelle und unabhängige Produktion und Aufarbeitung von Kleinserien sowie Einzelstücken. Auf Basis von digitalen Konstruktionsdaten wird ein
Gesteinsabbau durch Mikrowellen schont Ressourcen Forschungs-Mitteilungen Technik 21. August 201721. August 2017 In einem vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekt untersuchten Forschungsgruppen aus Leoben, wie Abbaumethoden für hartes Gestein durch Einstrahlung von Mikrowellen verbessert werden können, um klassische, mechanische Verfahren zu erleichtern und Energie zu sparen. (WK-intern) - Der Abbau von hartem Gestein wie Granit ist ein langwieriger, energieintensiver Prozess, egal ob im Bergbau oder im Tunnelbau. Dabei wird in mehreren Schritten vorgegangen: Zuerst müssen Risse im kompakten Fels erzeugt werden, wobei einzelne Brocken entstehen, die dann herausgelöst und abtransportiert werden können. In der Geschichte des Bergbaus wurde Ersteres oft mit Feuer gemacht – die Hitze sprengt das Gestein. Ein vom Wissenschaftsfonds FWF gefördertes, interdisziplinäres Projekt
Eigenstromnutzung: Ziel ist es, den teuren Netzausbau zu vermeiden Dezentrale Energien E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 21. August 2017 Das spart Geld: VDE schafft Lösungen für erfolgreiche Netzintegration (WK-intern) - Eine neue Arbeitsgruppe im VDE erarbeitet Grundlagen für die Entwicklung standardisierter Lastmanagementlösungen. Ziel ist es, den teuren Netzausbau zu vermeiden und so den Geldbeutel der Stromkunden zu schonen. Die Lösung führt über Eigenstromnutzung. Wir stecken mitten in der Energiewende: Die Anzahl der Elektrofahrzeuge steigt potentiell, Erzeugungsanlagen, Wärmepumpen und Batteriespeicher halten Einzug in die Haushalte. Damit ändert sich das Lastprofil in der Verteilnetzebene fundamental. Die Netzbetreiber müssen auf unvorhersehbare Lastspitzen dynamisch reagieren, um kritische Netzzustände zu vermeiden. Eine Lösung hierfür wäre ein über höhere Netzentgelte finanzierter, teurer Netzausbau; dies ist jedoch nicht die
Energiekennwerte-Studie: Wärmeverbrauch deutlich gestiegen Forschungs-Mitteilungen News allgemein 21. August 201721. August 2017 Geringster Wärmeverbrauch 2016 in Bottroper Wohnungen (WK-intern) - Weiterhin hoher Wärmeverbrauch in Städten Schleswig-Holsteins Eschborn. Der Energieverbrauch für Heizwärme ist in deutschen Mehrfamilienhäusern auch im Vorjahr erneut angestiegen, wie eine aktuelle Auswertung durch den Energiedienstleister Techem zeigt. Ursache dürfte unter anderem die kühlere Witterung in den Wintermonaten 2016 sein. Im untersuchten Wohngebäudebestand lag der Durchschnittswärmeverbrauch für Erdgas bei 125 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m2) Wohnfläche und Jahr, für Heizöl bei 126 kWh / m² und für Fernwärme bei 102 kWh / m². Im Vergleich zu 2015 ist der Erdgasverbrauch damit um fünf Prozent, der Fernwärmeverbrauch um etwas über sechs Prozent und der Heizölverbrauch
Hendricks fördert Forschungsprojekte im Bauwesen mit 11 Millionen Euro Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. August 2017 Anträge sind bis 30. November 2017 möglich (WK-intern) - Das Bundesbauministerium und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) starten eine neue Förderrunde für die Forschungsinitiative „Zukunft Bau“. Anträge für Forschungsvorhaben im Bauwesen können bis zum 30. November 2017 eingereicht werden. Bewerben können sich alle Institutionen und Unternehmen, die sich mit innovativen Projekten auf dem Gebiet des Bauwesens befassen. Insgesamt stehen für die Förderrunde 2017 Mittel in Höhe von rund 11 Millionen Euro zur Verfügung. Die Themen decken ein breites Spektrum ab: Sie reichen vom kostengünstigen Wohnungsbau über energieeffizientes, ressourcenschonendes und klimagerechtes Bauen bis hin zu Mehrwerten von Architektur, Stadtraum und Gestaltungsqualitäten. Seit der
Forschungsprojekt DELTA: Strom „tanken“ – aber sicher E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 19. August 2017 Die PTB entwickelt Messsystem, das Ladevorgänge von Elektroautos überwacht – Präsentation beim Tag der offenen Tür im Bundeswirtschaftsministerium am 26./27. August (WK-intern) - Wer sein Auto betankt, vertraut darauf, dass nur so viel Treibstoff berechnet wird, wie auch in den Tank geflossen ist. Und das Vertrauen ist berechtigt, denn die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat die Zapfsäule geprüft und zugelassen, und die Eichämter kontrollieren regelmäßig, ob die gesetzlichen Vorgaben in der Praxis eingehalten werden. Doch wie sieht das beim Laden eines Elektrofahrzeugs aus? Im Prinzip genauso. Denn sowohl für Zapfsäulen als auch für E-Ladesäulen gelten die Regeln des Mess- und Eichrechts. Doch während die
Akzeptanz von Elektromobilität bei deutschen Urlaubern auf Mallorca E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 19. August 2017 Hochschulstudie zur Akzeptanz und Nutzung von Elektrofahrzeugen im Urlaub am Beispiel der Baleareninsel Mallorca (WK-intern) - Die Themengebiete Elektromobilität und Akzeptanz von Elektroautos sind seit einigen Jahren angesichts der klimaschädlichen Emissionswerte von konventionellen Fahrzeugen und immer knapper werdenden Erdölvorkommen ein hochdiskutiertes Thema in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Vorteile eines klimaschonenden Verkehrssystems und der Nachhaltigkeit durch die Nutzung erneuerbarer Energien liegen dabei auf der Hand. Dennoch gleicht das von der aktuellen Bundesregierung ausgerufene Ziel, bis 2020 im Rahmen der Verkehrswende eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen zu bewegen, angesichts der momentanen Entwicklungen eher einer Utopie. Den staatlichen Fördermaßmaßnahmen und dem hohen Potential wirken aktuell
Sauberere Diesel in Sicht Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. August 201717. August 2017 Neue Abgasvorschriften für PW ab 1. September 2017 (WK-intern) - Am 1. September 2017 treten in der EU sowie in der Schweiz neue Abgasvorschriften für Personenwagen in Kraft. Diese schliessen Lücken in der bisherigen Abgasgesetzgebung und werden dafür sorgen, dass insbesondere Dieselfahrzeuge merklich sauberer werden, vor allem, was deren Stickoxidausstoss angeht – sie erlauben allerdings auch, bisherige Fahrzeuge noch eine Zeit lang weiter zu verkaufen. Die Empa empfiehlt, Diesel-Personenwagen nur dann zu kaufen, wenn sie nach Euro 6d-TEMP oder Euro 6d zugelassen sind. Ende 2016 waren in der Schweiz rund 3.1 Millionen Personenwagen mit Benzin- und 1.3 Millionen mit Dieselmotor zugelassen. Trotz eines Anteils
Praktikum beim DLR bei Echtzeitsimulation des Nachlaufs einer Windenergieanlage Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 17. August 2017 Das Verbundvorhaben HeliOW untersucht die flugmechanischen Auswirkungen des Nachlaufs von Windenergieanlagen auf Hubschrauber im Offshore-Einsatz. (WK-news) - Das Verbundvorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und wird gemeinsam mit den Verbundpartnern Technische Universität München, Universität Stuttgart sowie Universität Tübingen durchgeführt. Im Rahmen Ihrer studentischen Arbeit modellieren Sie ein 3D-Geschwindigkeitsfeld, das die induzierten Geschwindigkeiten, die vom Blattspitzenwirbel im Nachlauf einer Windenergieanlage erzeugt werden, abbildet. Lesen Sie hier mehr: http://www.dlr.de/dlr/jobs/desktopdefault.aspx/tabid-10596/1003_read-23721/ Windanlage / Foto: HB
TU Graz erforscht Gleichstrom auf allen (Spannungs-)ebenen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 17. August 201717. August 2017 Das AIT und die TU Graz entwickeln gemeinsam ein Testportfolio für Gleichstromnetze, um die Industrie für die Herausforderungen der Energiezukunft fit zu machen. (WK-intern) - Schon jetzt wird in Offshore-Windparks produzierter Strom mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung über große Distanzen verlustarm vom Meer aufs Festland geleitet. Durch die stetige Zunahme von leistungselektronischen Komponenten und Systemen wird der Einsatz von Gleichstromnetzen aber auch für die Mittel- und Niederspannungsebene interessant. Zusammen mit der Technischen Universität Graz entwickelt das AIT im Projekt „Austrian DC Labs“ des Klima- und Energiefonds in den kommenden zwei Jahren Methoden, um Komponenten und Systeme für diese Netze testen und validieren zu können. Damit sollen die
Forscher senken Kosten für PERC-Solarzellen durch Plasma-Prozesskontrolle Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 15. August 201715. August 2017 Das Forschungsprojekt SIMPLEX zieht eine positive Zwischenbilanz: Auf Basis der plasmagestützten chemischen Gasphasenabscheidung (PECVD) ist es gelungen, den Fertigungsprozess von hocheffizienten PERC-Solarzellen wesentlich zu verbessern und zugleich die Kosten zu senken. (WK-intern) - „Für den industriellen Plasmabeschichtungsprozess konnte die Dicke der für die PERC-Zelle wesentlichsten Schicht erfolgreich auf ein Viertel verringert werden, ohne die Zelleffizienz zu senken“, sagt Projektkoordinator Dr. Bernhard Cord von der Firma SINGULUS TECHNOLOGIES AG. Materialeinsatz für passivierende Schicht minimiert Solarzelleneffizienz von 21,0 Prozent erreicht Kombinationsmesstechnik für die Plasmaprozesskontrolle etabliert So konnten PERC-Solarzellen mit 4 nm dicken Aluminiumoxid-Schichten, statt der heute üblichen 20 bis 30 nm, und einem Wirkungsgrad von 21,0 Prozent
Forschungsvorhaben zu On- und Offshore-Windparks startet Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. August 2017 Innovative Projekte in der Windenergie (WK-intern) - Die Rotorblätter von Offshore-Windenergieanlagen müssen regelmäßig auf Schäden inspiziert werden. Eine aufwendige Angelegenheit: Je nach Standort bedeutet das bis zu 100 Kilometer mit dem Schiff. Dann wird der Rotor angehalten, um die Anlagen zu erklettern und die bis zu 90 Meter langen Blätter zu inspizieren– teuer, umständlich und wetterbedingt oft nicht möglich. In einem Verbundprojekt, das am Institut für Statik und Dynamik (ISD) der Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie koordiniert wird, sollen nun Möglichkeiten entwickelt werden, mit denen Schäden im Rotorblatt frühzeitig erkannt werden können. Durch diese Schäden können lange Stillstandszeiten und hohe Kosten entstehen. „Wir kombinieren