Innovation aus Pirmasens: Bundesweites Pilotprojekt zur Phosphorrückgewinnung aus Nassschlamm Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Ökologie Technik 26. Juni 2017 Westpfälzische Stadt startet Umsetzung eines innovativen Verfahrens zur Freisetzung von Phosphor aus Klärschlamm in zwei kommunalen Kläranlagen (WK-intern) - Gemeinsames Projekt von Abwasserbeseitigungsbetrieb Pirmasens und Prüf- und Forschungsinstitut (PFI) zielt auf Ressourcenschonung und Nährstoffrückgewinnung bei gleichzeitiger Energieoptimierung Wichtige Impulse für einen rücksichtsvolleren und sparsamen Verbrauch natürlicher Ressourcen in kommunalen Kläranlagen setzt ein bundesweites Pilotprojekt aus Pirmasens. Hierfür haben der Abwasserbeseitigungsbetrieb der westpfälzischen Stadt und das vor Ort ansässige Prüf- und Forschungsinstitut (PFI) in enger Kooperation ein innovatives Verfahren zur Phosphorrückgewinnung aus Nassschlamm in den Kläranlagen Felsalbe und Blümeltal entwickelt. Erklärtes Ziel ist eine nachhaltige Ressourcenschonung unter dem Aspekt der Nährstoffrückgewinnung von Phosphor und
Neubau für Batterieforschungszentrum an der Uni Jena kommt Forschungs-Mitteilungen Technik 24. Juni 201724. Juni 2017 Gemeinsame Wissenschaftskonferenz fördert Forschungsbau mit etwa 28 Mio. Euro (WK-intern) - Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat am Freitagnachmittag (23.06.) bekanntgegeben, einen Forschungsneubau an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu fördern. Das wichtige Gremium hat entschieden, dass mit etwa 28 Mio. Euro ein zusätzlicher Bau für das „Zentrum für Energie und Umweltchemie“ (CEEC Jena, Center for Energy and Environmental Chemistry Jena) errichtet werden kann. Die Kosten für Neubau und Ausstattung von CEEC Jena II werden zur Hälfte von Bund und Land getragen werden. Bereits im April hatte der Wissenschaftsrat die gemeinsame Finanzierung empfohlen, was heute von der GWK bestätigt wurde. Ziel: Weltweit sichtbares
Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten Forschungs-Mitteilungen 24. Juni 2017 „Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. (WK-intern) - Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden. Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für Anwendungen im Bereich der Oberflächen- und Schichtinspektion verfügbar macht. Das entsprechende Messsystem imanto® obsidian wird vom Fraunhofer IWS Dresden auf der Messe LASER World of PHOTONICS in München präsentiert (Halle A2, Stand
Erster Grüner Hörsaal – Entwicklungsministerium gibt Startschuss für Nachhaltigkeitsvorlesungen in Frankfurt Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Juni 201723. Juni 2017 Frankfurt am Main – Nachhaltigkeit lokal denken und umsetzen: (WK-intern) - Das ist die Botschaft der All4OneWorld-Nachhaltigkeitswoche vom 22. bis zum 30. Juni 2017 in Frankfurt am Main. Die deutsche Entwicklungspolitik, das Land Hessen, Kommunen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung zeigen, wie jede und jeder Einzelne einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten kann. Dazu gehört auch der Grüne Hörsaal der Goethe-Universität Frankfurt, den der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel heute eröffnet hat. Entwicklungsstaatssekretär Fuchtel: „Es muss ein Entwicklungsruck durch Deutschland gehen. Nur gemeinsam können wir den Klimawandel stoppen und die Armut bekämpfen. Unser Leben in Deutschland wirkt sich in der globalen Welt direkt auf Umwelt,
Auf dem Weg zum Flugzeug der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Technik 22. Juni 2017 Leitlinien der Europäischen Luftfahrtforschung erweitert Neue Luftfahrtforschungsagenda setzt den Fahrplan für die Forschung zum leisen und sauberen Fliegen der Zukunft. Lärm- und CO2-Ausstoß des Luftverkehrs sollen im Jahr 2050 um 65 Prozent beziehungsweise 75 Prozent unter den Werten des Jahres 2000 liegen. Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Digitalisierung (WK-intern) - Das europäische Forum für Luftfahrtforschung ACARE (Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe) hat am 21.Juni 2017 auf der Paris Air Show die aktualisierte Forschungsagenda SRIA (Strategic Research and Innovation Agenda) veröffentlicht. Der ACARE-Vorsitzende und DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke übergab die Forschungsagenda an Clara de la Torre, Direktorin Verkehr der Europäischen Kommission. Bis 2050 soll entlang der
Leistungsfähigkeit von Flugzeugen und Verringerung von Emissionen im Fokus Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 21. Juni 2017 DLR und Embraer vereinbaren Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung Gemeinsame Forschungsanstrengungen werden intensiviert Schwerpunkt: Luftfahrt, Emissione (WK-intern) - Der Brasilianische Flugzeughersteller Embraer und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Abkommen über die Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Luftfahrt unterzeichnet. Beide Partner wollen zukünftig deutlich umfangreicher gemeinsam an vielfältigen Forschungsfragen arbeiten, beispielsweise an der Verringerung von Fluglärm und Emissionen, an Verbesserungen der aerodynamischen und aeroelastischen Leistungsfähigkeit von Flugzeugen sowie zahlreichen Aspekten des Flugzeugleichtbaus mit faserverbundverstärkten Kunststoffen und integrierten adaptronischen Systemen. Das Abkommen wurde auf der Paris Air Show in Le Bourget während eines bilateralen Treffens des DLR-Luftfahrtvorstands Prof. Rolf Henke mit dem
CO2-neutraler Wasserstoff aus Biomasse Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 21. Juni 2017 Wie man aus Biomasse Wasserstoff herstellen kann, untersuchen TU Wien und voestalpine in einem gemeinsamen Forschungsprojekt. (WK-intern) - Ohne Koks gibt es zwar keinen Hochofenprozess – aber Wasserstoff könnte in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen. An der TU Wien wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man aus Biomasse auf umweltschonende Weise ein wasserstoffreiches Gas herstellen kann, das sich dann auf verschiedene Arten in der Eisen- und Stahlindustrie nutzen lässt. Gemeinsam wollen TU Wien und voestalpine nun an diesem Thema weiterforschen. Die langfristige Vision ist es erneuerbare Energieträger fest im Konzept eines integrierten Hüttenwerkes zu verankern. Zwei Gasströme: Hier der Wasserstoff, dort das Kohlendioxid In einem
Clean Sky 2: DLR entwickelt Schlüsselkomponenten für Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber Forschungs-Mitteilungen 20. Juni 2017 Das DLR ist an entscheidender Stelle bei der aerodynamischen Gestaltung der Flügel und des Höhenleitwerks beteiligt. (WK-intern) - Mehr als 400 Kilometer pro Stunde. So schnell soll der Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber RACER (Rapid And Cost-Effective Rotorcraft) fliegen, der am 20. Juni 2017 von Airbus Helicopters auf der Paris Air Show vorgestellt wurde. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an entscheidender Stelle bei der aerodynamischen Gestaltung der Flügel und des Höhenleitwerks beteiligt. Um die Lärmemissionen zu minimieren, haben DLR-Forscher die akustischen Eigenschaften der neuartigen Hubschrauberkonfiguration analysiert, die neben dem Hauptrotor auch über zwei kleine Tragflächen mit extra Propellern verfügt. Der nun vorgestellte Technologiedemonstrator
SKODA Auszubildende bauen Elektro-Buggy E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 20. Juni 2017 22 SKODA Auszubildende aus neun Berufszweigen entwerfen und bauen das vierte Azubi Car seit 2014 (WK-intern) - Der Elektro-Buggy heißt SKODA ELEMENT Die 17 und 18 Jahre alten Nachwuchstechniker bauten 1.500 Stunden an dem Azubi Concept Car - Immer mehr Mädchen bewerben sich bei der SKODA Akademie Jedes Jahr entwerfen und bauen die Auszubildenden von SKODA ein Azubi Car. Nach drei erfolgreichen Fahrzeugstudien in den vergangenen Jahren entschieden sich die Auszubildenden jetzt für einen Elektro-Buggy, der den Namen SKODA ELEMENT trägt. Das 'E' steht für Elektrizität, das 'ELEMENT' für den elementaren Antrieb der Zukunft: die E-Mobilität. Die Auszubildenden haben rund 1.500 Stunden an
Forschergruppe gelingt Durchbruch bei organischen Halbleitern und Solarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. Juni 2017 TRANSISTOREN IN DER FARBE VON BLUEJEANS (WK-intern) - Im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekts untersuchte der Physiker Serdar Sarıçiftçi, wie sich Halbleiter-Eigenschaften des Farbstoffs Indigo für Elektronik nutzen lassen. Silizium ist nach wie vor das wichtigste Material zur Produktion von Halbleiter-Elementen wie Transistoren, Dioden oder Solarzellen. Seit einigen Jahren gibt es allerdings eine interessante Alternative: Bestimmte Kohlenwasserstoffe haben ebenfalls Halbleiter-Eigenschaften. In OLED-Displays bei Handys oder Fernsehern werden sie inzwischen standardmäßig eingesetzt, "organische" Verbindungen, wie man Kohlenwasserstoffe auch nennt, eignen sich überdies als Solarzellen oder zur Herstellung von Transistoren. Der große Nachteil ist deren Haltbarkeit: Der Sauerstoff aus der Luft zerstört diese
Neuartiges Verfahren: Forscher stellen Biokraftstoff für konventionelle Dieselmotoren her Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 19. Juni 2017 Laut einer EU-Richtlinie wird herkömmlichem PKW-Diesel sieben Prozent Biodiesel beigemischt. (WK-intern) - Bis 2020 soll dieser Anteil auf zehn Prozent steigen. Aus technischer Sicht ist dies jedoch schwierig: Biodiesel siedet bei höheren Temperaturen, was zu Problemen bei elektronischen Einspritzanlangen und Rußpartikelfiltern führen kann. Forscher aus Kaiserslautern, Bochum und Rostock haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie aus konventionellem Biodiesel bei niedrigeren Temperaturen einen Petrodiesel-ähnlichen Kraftstoff herstellen. Dieser kann unverdünnt in modernen Dieselmotoren zum Einsatz kommen. Die Forscher stellen ihre Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Science Advances vor. Biodiesel wird in Europa zum Großteil aus Rapsöl gewonnen. Chemisch gesehen besteht er aus langkettigen Kohlenwasserstoff-Verbindungen, sogenannten
Power to Gas: dena-Roadmap empfiehlt Technologieoffenheit und Verbesserung der Rahmenbedingungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Juni 2017 Märkte für Kraftstoffe und Wärme sollen für Nutzung von Wasserstoff und synthetischem Methan geöffnet werden (WK-intern) - Anpassungen auch beim Emissionshandelsgesetz sinnvoll im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr ist Power to Gas die einzige Alternative für wirksamen Klimaschutz Um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen Klimaschutztechnologien wie die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu Wasserstoff (Power to Gas) für eine integrierte Energiewende stärker genutzt werden. Dafür sind an mehreren Stellen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich, die einen fairen und technologieoffenen Wettbewerb ermöglichen. Das geht aus einer Roadmap hervor, deren Ergebnisse am 20. Juni auf der Jahreskonferenz der Strategieplattform Power to Gas der Deutschen