E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 12. Dezember 201712. Dezember 2017 Im Rahmen des vom BMWi geförderten Projekts »hyPowerRange« wird ein neuartiges Batteriekonzept entwickelt und erprobt, welches eine kostengünstige modulare und flexible Auslegung der Leistung und Kapazität von Elektrofahrzeugbatterien ermöglicht. (WK-intern) - Das Ziel des Forschungsprojekts »hyPowerRange« ist es, die Faktoren Reichweite, Kosten, Kühlbedarf und Leistung von E-Fahrzeugen zu verbessern. Dies soll durch die Entwicklung und den Aufbau eines modularisierten hybriden Energiespeichers erreicht werden. Dabei werden verschiedene Hochenergie- und Hochleistungszellen anwendungsspezifisch zu einer Gesamtbatterie kombiniert. Im Gegensatz zu bisherigen Projekten wird die hybride Batterie direktgekoppelt, das heißt ohne elektronische Zwischenwandler betrieben. Energie- und Thermomanagement Neben der Direktkopplung werden im Projekt konsequent zusätzliche reichweitenverlängernde Maßnahmen
Institutsteile des Fraunhofer IWES werden zu eigenständigen Instituten Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 12. Dezember 201712. Dezember 2017 Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES ist seit seiner Gründung 2009 auf knapp 600 Mitarbeitende gewachsen. (WK-intern) - Beide Institutsteile haben im Rahmen ihrer strategischen Entwicklung und Ausrichtung erfolgreich weitgehend unabhängige Profile entwickelt. Vorstand und Senat der Fraunhofer-Gesellschaft haben daher beschlossen, die Institutsteile ab Januar 2018 als eigenständige Institute fortzuführen: als IEE und IWES. Für Kunden und Industriepartner erleichtert die Profilschärfung eine klare Zuordnung von Aktivitäten. Mit ihrer fundierten Kenntnis in den Bereichen Energiesystemtechnik und Windenergiesysteme sind unsere Forscher des Fraunhofer IWES für die vom Umbruch gekenn-zeichnete Energiewirtschaft und für die deutsche Politik ein Kompass, Barometer und gefragter Ratgeber«, sagte Prof. Reimund Neugebauer,
Power-to-Gas: Erneuerbare Gase – ein Systemupdate der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Dezember 2017 Der Einsatz von etwa 930 TWh Erneuerbaren Gasen erschließt den Flexibilitätsbedarf eines treibhausgasneutralen Energiesystems bis 2050 und erzielt dabei einen volkswirtschaftlichen Vorteil von 19 Mrd. €. (WK-intern) - Die enervis-Studie „Erneuerbare Gase – ein Systemupdate der Energiewende“ skizziert den Weg zu einem treibhausgasneutralen Energiesystem bis zum Jahr 2050. Die Studie wurde vom Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) und der Initiative Erdgasspeicher e.V. (INES) beauftragt. Ein Politischer Beirat hat die Studie begleitet. Die Studie steht Ihnen hier und unter www.enervis.de zum Download bereit. Die Studie zeigt, dass ein treibhausgasneutrales Energiesystem in Deutschland im Jahr 2050 auf etwa 930 TWh Erneuerbare Gase zurückgreifen sollte. Ein Einsatz Erneuerbarer
Konsortium aus 21 Partnern plant Energetisches Nachbarschaftsquartier Forschungs-Mitteilungen News allgemein Technik 11. Dezember 2017 Millionenförderung für modernes Wohnquartier auf dem Fliegerhorst (WK-intern) - Oldenburg. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellen mit der gemeinsamen Förderbekanntmachung "Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt" in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu nachhaltigen Stadtquartieren bereit: Sechs Leuchtturmprojekte sollen zeigen, wie im Quartier der Energieverbrauch gesenkt, die Strom, Wärme und Mobilität intelligent vernetzt und erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieversorgung integriert werden können. Eines der Leuchtturmprojekte wird nun in Oldenburg verwirklicht: Unter der gemeinsamen Koordination von OFFIS und der Stadt Oldenburg hat ein Konsortium mit insgesamt 21 Partnern
Kleine Regenerosionsschäden an der Rotorblatt-Oberfläche mindern die Leistung Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Dezember 2017 Regenerosion an Rotorblättern effektiv vorbeugen (WK-intern) - Kleine Tropfen, große Wirkung: bereits kleine Regenerosionsschäden an der Rotorblatt-Oberfläche mindern die Leistung und können die Lebensdauer einer Windenergieanlage beeinträchtigen. Das Fraunhofer IWES betreibt seit 2015 einen Regenerosionsprüfstand, um Schadensverläufe nachvollziehen und wirkungsvolle Schutzmaßnahmen ableiten zu können. Im Rahmen des Forschungs-projektes „BeLeB“ soll ein Beitrag zur Entwicklung zuverlässiger Prognosemodelle für Erosionsschäden geleistet und auf den Anlagenbetrieb angewendet werden. Dies beinhaltet insbesondere auch die Bewertung von praxisrelevanten Reparaturkonzepten. Um diese Ziele zu erreichen, wird der Prüfstand für einen durchgängigen Prüfbetrieb sowie eine exakte Schadensdokumentation mit hochaufgelösten 3D-Aufnahmen aufgerüstet. Zur Validierung werden Offshore-Betriebsdaten für einen Abgleich herangezogen. Die Flügelspitze
Neue technologische Ansätze sollen den Anbau von Wein, Gemüse und Getreide verbessern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Dezember 2017 Fraunhofer treibt intelligente Landwirtschaft voran (WK-intern) - Fraunhofer hat gestern in Lissabon mit der portugiesischen Forschungsförderorganisation FCT (Fundação para a Ciência e a Tecnologia) eine gemeinsame Absichtserklärung unterschrieben. Sie sieht vor, die Digitalisierung von Land- und Forstwirtschaft voranzutreiben. Unter anderem sollen mithilfe digitaler Technologien land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen noch zielgerichteter und nachhaltiger bewirtschaftet werden. Eine gemeinsame Taskforce soll dafür mögliche Einsatzgebiete und Anwendungsszenarien entwickeln. »Nach zehn erfolgreichen Jahren heben wir unsere Zusammenarbeit mit portugiesischen Forschungseinrichtungen auf ein neues Niveau: Gemeinsam wollen wir die Digitalisierung in Land- und Forstwirtschaft vorantreiben«, sagt Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. »Um auf diesem Gebiet neue Lösungen zu entwickeln,
MODEX: BMWi-Förderaufruf für Forschung im Bereich Energiesystemanalyse gestartet Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 10. Dezember 2017 Das Energiesystem wird immer komplexer und erfordert eine umsichtige Planung auf wissenschaftlich fundierter Grundlage, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Integration erneuerbarer Energiequellen. (WK-intern) - Hier spielt die Energiesystemanalyse eine wichtige Rolle. Um Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Energiesystemanalyse stärker zu unterstützen, will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mehrere Modellexperimente (MODEX) zu aktuellen systemanalytischen Fragestellungen fördern. Skizzeneinreichung bis zum 15. Februar 2018 möglich In MODEX wird es darum gehen, die zunehmend komplexen Modelle der Energiesystemanalyse methodisch zu vergleichen. Zugleich soll der wissenschaftliche Austausch zwischen den Entwicklern intensiviert werden, um auch auf diese Weise die Qualität der Modelle weiter zu erhöhen. Die Modellexperimente sollen
Indirekte Emissionen von Wind und Sonnenenergie kein Hindernis für Energie-Dekarbonisierung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 10. Dezember 2017 Auch kohlenstoffarme Technologien wie Wind- und Solarenergie oder Kohlendioxidabscheidung und -speicherung (CCS) bei fossilen Kraftwerken unterscheiden sich noch stark in den Treibhausgas-Emissionen, die im gesamten Lebenszyklus entstehen. (WK-intern) - Das ist das Ergebnis einer umfassenden neuen Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Energy veröffentlicht wurde. Anders als manche Kritiker argumentieren, fanden die Forscher heraus, dass Wind- und Solarenergie zu den Technologien mit der günstigsten indirekten Emissionsbilanz gehören. Sie zeigen auch, dass eine vollständige Dekarbonisierung des globalen Energiesektors durch den Ausbau dieser Technologien nur zu geringen indirekten Treibhausgasemissionen führen würde – und somit die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Stromversorgung
Agora Energiewende: Leistung der Stromnetze steigern, Kosten der Energiewende senken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 7. Dezember 2017 Agora Energiewende schlägt Sofortmaßnahmen zur Optimierung des Netzbetriebs vor. (WK-intern) - Umsetzung ist vergleichsweise einfach und schnell möglich. Die Leistung der großen Stromübertragungsnetze lässt sich durch eine Reihe von kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen deutlich steigern. Dadurch werden Netzüberlastungen vermindert und somit Kosten für die Abregelung von Erneuerbare-Energien-Anlagen sowie den sogenannten Redispatch eingespart. So kann die Energiewende effizienter gelingen. Das zeigt ein neues Impulspapier von Agora Energiewende. Ein Nebeneffekt der Netzoptimierung besteht darin, dass sie die einheitliche Gebotszone im deutschen Strommarkt stärkt. Zu den Sofortmaßnahmen zählt die Temperaturüberwachung von Höchstspannungsleitungen, wodurch sich deren Transportkapazität an windreichen Tagen erhöhen lässt. Ebenso zählt dazu der Austausch der herkömmlichen
Neues Testverfahren zur Entwicklung schnellladefähiger Lithium-Ionen-Akkus E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 7. Dezember 2017 Lädt man Lithiumionen-Akkus zu schnell auf, scheidet sich an den Anoden metallisches Lithium ab. Dies reduziert Kapazität und Lebensdauer und kann bis zur Zerstörung des Akkus führen. (WK-intern) - Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Technischen Universität München (TUM) haben nun ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich diese Lithium Plating genannten Vorgänge erstmals direkt untersuchen lassen. Grundlegende Fortschritte zur Entwicklung neuer Schnellladestrategien rücken damit in greifbare Nähe. Lithium Plating, metallisches Lithium, das sich an der Anode von Lithium-Ionen-Akkus abscheidet, gilt als wichtigster limitierender Faktor für den Ladestrom. Unter den metallischen Ablagerungen leidet die Leistungsfähigkeit der Batterie. In extremen Fällen kann sogar ein
Erstes Rotorblatt passt sich durch eine Biege-Torsionskopplung an Windverhältnisse an Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 7. Dezember 2017 SmartBlades2 - Windenergieforschung im DLR (WK-intern) - Erstes innovatives DLR-Rotorblatt auf dem Weg zu Belastungstests DLR-Energieforscher haben ein erstes innovatives Rotorblatt (Smartblade) gebaut, das sich durch eine Biege-Torsionskopplung an die Windverhältnisse anpassen kann. Das Rotorblatt wird in den kommenden Wochen beim Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Bremerhaven auf seine Belastbarkeit getestet. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben im Projekt SmartBlades2 das erste innovative Rotorblatt fertiggestellt. Das Rotorblatt mit einer Länge von 20 Metern kann sich durch eine Biege-Torsionskopplung passiv an variable Windbedingungen anpassen. Bis Anfang Januar 2018 wird das Rotorblatt beim Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
Neue Satellitenaufnahmen bewirken Quantensprung in der Atmosphärenbeobachtung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Dezember 2017 Sentinel-5P: Die ersten Satellitenaufnahmen von Sentinel-5 Precursor stehen zur Verfügung Datenservice liefert künftig aktuelle Informationen zu Luftqualität, Ozon und Klimafaktoren Sentinel-5P bietet eine globale Abdeckung und teils 100-fache Auflösung als bisher verfügbar Schwerpunkt(e): Erdbeobachtung, Digitalisierung, Big Data (WK-intern) - Am 1. Dezember 2017 wurden am Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen die ersten Satellitenaufnahmen von Sentinel-5 Precursor präsentiert. Sie geben einen Vorgeschmack auf den neuen Datenservice. Künftig stehen aktuelle Informationen zu Luftqualität, Ozon und Klimafaktoren zur Verfügung – mit einer weltweiten Abdeckung und einer teils hundertmal höheren Auflösung als bisher. Sentinel-5P ist das jüngste Flottenmitglied des europäischen