Mehr Biodiversität durch Nachwachsende Rohstoffe Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 31. März 2019 Auf der Biodiversitätstagung in Straubing "Mehr Biodiversität durch Nachwachsende Rohstoffe" wurde deutlich, dass Nachwachsende Rohstoffe ökologische Vorteile mit ackerbaulicher und forstlicher Produktion kombinieren können. (WK-intern) - Es fehlt jedoch an einem Konsens, welche Ziele im Einzelnen verfolgt werden sollen. "Da blüht uns was – Mehr Biodiversität durch Nachwachsende Rohstoffe", so lautete der Titel der Tagung, zu dem das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) am Donnerstag ins Herzogsschloss nach Straubing geladen hatte. Ziel der Veranstaltung war es, der Landwirtschaft und Beratung Kulturpflanzen vorzustellen, die neben ihrer energetischen und stofflichen Verwertungsmöglichkeit auch zur Vielfalt auf dem Acker beitragen. Mit der Tagung begann der Startschuss für die „Biodiversitätsjahre“
Fraunhofer IEE starte Studie über den Einsatz des Treibhausgasen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 29. März 2019 Studie über den Einsatz des Treibhausgases Schwefelhexafluorid (SF6) im Energiesektor gestartet (WK-intern) - Schwefelhexafluorid, kurz SF6, spielt als Isoliergas in elektrischen Schaltgeräten der verschiedenen Spannungsebenen eine wichtige Rolle beim Unterbrechen und Umleiten von Stromflüssen. Gleichzeitig ist es eines der wirksamsten Treibhausgase mit einer sehr langen Lebensdauer und obwohl augenblicklich die Konzentration von SF6 in der Atmosphäre noch sehr gering ist, steigt sie über die Jahre beständig an. Das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik und die Grenoble Ecole de Management haben nun eine Forschungsstudie gestartet, die die ökologischen und sozio-ökonomischen Auswirkungen des Einsatzes von SF6 in Stromnetzen untersucht und Alternativen in den Blick nimmt. Schwefelhexafluorid,
BSW-Solar und Eurosolar Russland erstellen Studie zum Solarstrompotenzial in Russland Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. März 2019 Analyse der Rahmenbedingungen für Photovoltaik in Russland Anwendungsmöglichkeiten, Investitionsbedingungen und Fallbeispiele Vorhaben von eclareon, BSW-Solar und Eurosolar Russland, gefördert vom Auswärtigen Amt (WK-intern) - Welches Potenzial die Solarstromerzeugung in Russland entfalten kann, hat das Berliner Beratungsunternehmen eclareon gemeinsam mit dem Bundesverband Solarwirtschaft und der russischen Sektion von EUROSOLAR untersucht. Hierbei wurden Anwendungsmöglichkeiten am Beispiel der beiden russischen Regionen Krasnodar und Kaliningrad analysiert, Workshops in beiden Regionen durchgeführt und mögliche Projekte durchgerechnet. Nun liegen die Ergebnisse des vom Auswärtigen Amt geförderten Vorhabens in Form einer Studie mit dem Titel „ENABLING PV in Russia“ vor. Im Fokus der Analyse stand das Potenzial mittelgroßer Solarparks, von Photovoltaik-Diesel-Hybridanlagen und
Klimaforschung am KIT: Erfolgreiche Entflechtung von Methanquellen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. März 2019 Methan ist wie Kohlendioxid ein wichtiges Treibhausgas. Einmal freigesetzt verweilt es in der Atmosphäre viele Jahre. (WK-intern) - Daher ist es schwierig, die für den globalen Anstieg der Methankonzentration verantwortlichen Quellen zu identifizieren. In einem internationalen Forschungsprojekt, an dem auch das Institut für Meteorologie und Klimaforschung - Atmosphärische Spurengase und Fernerkundung des KIT maßgeblich beteiligt war, haben Wissenschaftler eine neuartige Methode angewendet, um lokale Erhöhungen der Methankonzentration zusammen mit sogenannte Tracer-Chemikalien in der Atmosphäre zu messen und so eine Art chemischen Fingerabdruck für Methanquellen zu entwickeln. Das Team unter Federführung der University of Colorado Boulder verwendete modernste Instrumente, darunter am KIT entwickelte hochpräzise
Kommunen treiben Elektromobilität voran E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 27. März 2019 Für zwei Drittel der Kommunen in Deutschland hat Elektromobilität einen hohen Stellenwert, über 80 Prozent sind aktiv, weitere zehn Prozent planen Aktivitäten. (WK-intern) - Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Befragung von 540 deutschen Kommunen ab 5.000 Einwohnern. Die Befragung setzt die Reihe der früheren Städtebefragungen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur aus den Jahren 2011 und 2014 fort und erfasst die Aktivitäten der Kommunen im Bereich Elektromobilität. Die aktuelle Befragung aus dem Winter 2017/18 ist die bisher umfassendste. Sie wurde durch die NOW GmbH koordiniert und im Rahmen der Begleitforschung Vernetzte Mobilität durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung durchgeführt. Die
Studie: Windenergie wirkt preissenkend, Erneuerbaren können wegfallenden Kohlestrom ersetzen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 26. März 2019 Kohleausstieg hat keinen erheblichen Einfluss auf Strompreise (WK-intern) - Die Ergebnisse der Kohlekommission können umgesetzt werden, ohne einen nennenswerten Anstieg der Strompreise in Deutschland zu verursachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse des Öko-Instituts. Die Studie macht auch deutlich: Der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien wird sich insgesamt preissenkend auswirken. Auch die Industrie wird von den Erneuerbaren Energien profitieren. Die sogenannte „Kohlekommission“ hat im Februar in ihrem Abschlussbericht einen schrittweisen Ausstieg aus der Stromerzeugung aus Kohle empfohlen, der nun von der Bundesregierung gesetzlich ausgestaltet werden soll. Bis 2030 soll die installierte Leistung der Kohlekraftwerke von 43 GW Ende 2017 auf 17 Gigawatt reduziert
Nach dem Atomzeitalter kommt das Neutrinozeitalter: weniger gefährlich und wesentlich effektiver Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 25. März 2019 Neutrino-Chef Holger Thorsten Schubart plädiert für Systemwandel (WK-intern) - Die Geschichte der zivilen Nutzung der Kernkraft ist voll von Katastrophen und Beinahe-Katastrophen. Die Super-GAUS von Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) sind in kollektiver Erinnerung; Orte wie Harrisburg, Sellafield oder Tokaimura wurden zu Synonymen für große Störfälle. Die Liste schwerer Unfälle zeigt eindrucksvoll, wie wenig beherrschbar die Atomindustrie ist und wie konsequent die politische Entscheidung in Deutschland war, sich davon zu trennen. Aber nicht nur von Atomenergie, auch von der Verbrennung fossiler Brennstoffe müsse man sich mittelfristig verabschieden sowie die Abhängigkeit von erdölexportierenden Ländern abstreifen. "Es ist Zeit, sich auf die nächste Epoche zu fokussieren,
Die BAM auf der Hannover Messe – Innovative Forschung für Sicherheit bei additiver Fertigung Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 24. März 2019 Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert sich die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) vom 1. bis 5. April mit dem Schwerpunkt Sicherheit bei additiver Fertigung. (WK-intern) - Die Expertise der BAM reicht hier von der Charakterisierung der Ausgangsmaterialien über Bauteilprüfung bis zur Standardisierung der Verfahren. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse in die industrielle Anwendung zu überführen. "Als Kompetenzzentrum für Sicherheit in Technik und Chemie arbeitet die BAM gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung an der Weiterentwicklung additiver Fertigungsverfahren", erläutert BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne. "Wir sorgen bei der additiven Fertigung für Sicherheit und leisten einen entscheidenden Beitrag, diese Technologie in die
Forschungsprojekt an der Uni Bremen arbeitet am Rückbau von Offshore Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. März 2019 Ziel: Ermittlung und Bewertung von Rückbaustrategien Wie können Offshore-Windparks effizient zurückgebaut werden? Welche technischen Konzepte gibt es dafür? Welche Auswirkungen auf die Umwelt und Rückbaukosten müssen berücksichtigt werden? (WK-intern) - Das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte Projekt der Hochschule Bremen „SeeOff –Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore Windparks“ ist Anfang November 2018 gestartet und wird entsprechende Rückbaustrategien zusammen mit den beteiligten Unternehmen und der Branche entwickeln. Am 16. Januar 2019 fand das - auch medial sehr beachtete - Kick Off-Meeting zum BMWi-Projekt statt. Während am Vormittag des Treffens, zu dem sich etwa 50 Gäste auf dem Campus Neustadtswall einfanden, das Forschungsprojekt vorgestellt wurde, traten
Studie der Universität Konstanz zum „Fridays for Future“-Schulstreik Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. März 2019 Der Greta-Effekt: Ums Schuleschwänzen geht es nicht (WK-intern) - Eine Umfrage unter Schülerinnen und Schülern beim Konstanzer „Fridays for Future“-Schulstreik zeigt: Die junge Generation ist politisch, wissbegierig und idealistisch. Viele der bis zu 2.000 Demonstrierenden sind gern bereit, nicht nur Unterricht zu versäumen, sondern auch Strafen in Kauf zu nehmen, um für ihre Sache einzutreten. Einfach mal die Schule schwänzen? Darum geht es der überwältigenden Mehrheit überhaupt nicht, wie das Team von Sebastian Koos vom Exzellenzcluster „Politische Dimension von Ungleichheit“ der Universität Konstanz zeigen konnte. Die „Fridays for Future“ sind in aller Munde, kaum einer, der keine Meinung dazu hätte. Manche Schulen verbieten, manche
Experten ziehen positive Bilanz für die Entwicklung von Staubabscheidern an Kleinfeuerungsanlagen Bioenergie Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Veranstaltungen 24. März 2019 Beim jährlich stattfindenden „Abscheider-Fachgespräch“ in Kooperation des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) und des Deutschen Biomasseforschungszentrums haben sich am 20. März 2019 rund 90 Hersteller, Experten und Fachinteressierte zu einem regen Austausch über den aktuellen Stand der Emissionsminderung in häuslichen Feuerungen in Straubing getroffen. (WK-intern) - Fazit der Fachveranstaltung: Die Entwicklungen zur Reduzierung schädlicher Emissionen sind bereits weit vorangeschritten und zu großen Teilen am Markt verfügbar, es fehlen jedoch die politischen Rahmenbedingungen sowie der Marktanreiz für den Endverbraucher. Während die Nachfrage nach Holzfeuerungen in Summe im Marktanreizprogramm (MAP) in 2018 zum Teil deutlich zurückgegangen ist, konnten innovative Technologien wie Brennwertnutzung und Kessel mit
Führende deutsche Universitäten warnen vor Qualitätsverlust der Promotion Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 24. März 201924. März 2019 Die beiden Verbünde führender Universitäten in Deutschland,German U15 und TU9 – German Universities of Technology, sehen die Einführung eines eigenen Promotionsrechts für Fachhochschulen, wie aktuell von der Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen vorgeschlagen, mit großer Sorge. (WK-intern) - Sie warnen vor einer Zersplitterung des Hochschulsystems. Leidtragende dieser Entwicklung wären insbesondere die promotionsinteressierten Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschulen selbst. U15- und TU9-Universitäten arbeiten bereits seit Jahren intensiv mit Fachhochschulen (FH) zusammen, um talentierten FH-Absolventinnen und FH-Absolventen die Möglichkeit einer vollwertigen wissenschaftlichen Promotion zu bieten. Immer mehr FH-Absolventinnen und Absolventen nutzen solche kooperativen Modelle. U15 und TU9 plädieren nachdrücklich dafür, diesen Weg weiter zu beschreiten. Prof. Georg Krausch, Präsident