TU Bergakademie Freiberg und UFZ erforschen Vulkangebiete als nachhaltige, erneuerbare Energiequelle Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Ökologie 28. September 2019 Werbung Kann man Wasser sicher in tief liegende aktive Vulkangebiete pumpen, um erneuerbare Wärme und Strom zu erzeugen? (WK-intern) - Mit dieser Frage beschäftigt sich eine am 26. September in der Nature Communications veröffentlichte Studie der TU Bergakademie Freiberg, des CSIC und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung aus dem Forschungsprojekt HIGHER. In diesem untersuchen die Wissenschaftler/innen sogenannte superheiße geothermische Systeme. Sie sind eine neue Form der tiefen Geothermie und oft in vulkanischen Gebieten zu finden. Die Technologie ist vor allem durch ihren potentiell hohen Energieertrag interessant, der herkömmliche Systeme um den Faktor zehn übersteigt. Noch steht die Forschung aber am Anfang und vor großen wissenschaftlichen
Eine Delegation des Ausschusses für Digitale Agenda des Deutschen Bundestages forscht in Kanada Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen 27. September 2019 Werbung Ausschuss Digitale Agenda informiert sich in Kanada (WK-intern) - Eine Delegation des Ausschusses Digitale Agenda des Deutschen Bundestages wird vom 5. bis 12. Oktober 2019 zu Gesprächen über digitale Zukunft nach Kanada reisen. Geplant sind Gesprächstermine in Toronto, Ottawa, Montreal und Quebec. Die Mitglieder des Ausschusses werden sich insbesondere mit regulatorischen Vorhaben und Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Digitalisierung beschäftigen. Hierzu sind Gespräche mit Vertretern der Quebec Regierung, diversen Start-ups und Forschungslaboren geplant. Einen weiteren thematischen Schwerpunkt der Delegationsreise bilden städtische Innovationskonzepte. Hierbei wird das Zukunftsprojekt „Smart City“ im Fokus des Austausches stehen. Leiter der Delegation ist der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tankred Schipanski.
Prof. Dr. Anita Schöbel übernimmt Institutsleitung des Fraunhofer ITWM Forschungs-Mitteilungen 27. September 2019 Werbung Anlässlich des Symposiums »Innovation durch Mathematik« übergab der langjährige Leiter des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, Prof. Dr. Dieter Prätzel-Wolters, den Staffelstab an seine Nachfolgerin, Prof. Dr. Anita Schöbel. (WK-intern) - Viele Festredner, darunter der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Wolf sowie der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr.-Ing. Reimund Neugebauer, würdigten Prätzel-Wolters´ Verdienste und sehen das Institut auch bei Prof. Dr. Anita Schöbel in sehr guten Händen. Die renommierte Mathematik-Professorin war zuletzt am Institut für Numerische und Angewandte Mathematik der Georg-August-Universität Göttingen, wo sie seit 2004 als Professorin wirkte und sich bereits mit Themen wie Standortplanung und Simulation mit dem Schwerpunkt Integrierte Planung im
IPCC-Bericht belegt dramatische Auswirkungen des Klimawandels auf Weltmeere und Eisgebiete Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. September 2019 Werbung Bericht des Weltklimarats über den Ozean und die Kryosphäre unterstreicht Notwendigkeit für konsequenten Klimaschutz (WK-intern) - Der neue Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) zeigt, dass der Klimawandel schon heute erhebliche Folgen für Ozeane und Eisgebiete hat. Er ist ein Appell an die Weltgemeinschaft, effektivere Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, bevor gravierende Klimafolgen oder gar „Kipp-Punkte“ eintreten, die den Klimawandel zusätzlich beschleunigen. Die Risiken für Mensch und Natur werden mit zunehmender Erwärmung deutlich ansteigen. Der in Monaco einstimmig von den IPCC-Mitgliedsstaaten angenommene Bericht wurde heute von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in Berlin vorgestellt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der Weltklimarat belegt, dass die Folgen des Klimawandels
dena: Klimapaket ist große Gestaltungsaufgabe für Gesetzgebung Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. September 2019 Werbung Analyse zeigt für alle 66 Maßnahmen, welche Gesetze, Verordnungen und Normen geändert werden müssen (WK-intern) - Die von der Bundesregierung verabschiedeten "Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030" stellen hohe Anforderungen an Politik und Gesetzgebung. Das zeigt eine erste Analyse, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit Unterstützung der Energie- und Infrastrukturkanzlei Becker Büttner Held (BBH) erarbeitet hat. Darin wird für alle 66 Maßnahmen des Klimapakets erläutert, welche Gesetze, Verordnungen und Normen geändert werden müssen. In vielen Fällen wird deutlich, dass die Maßnahmen mit komplexen legislativen Verfahren verbunden sind und umfangreiche politische Abstimmungen erfordern. Rund ein Viertel der Maßnahmen müssten zum Beispiel auch durch den Bundesrat.
Fraunhofer Forscher untersuchen aerodynamischen Eigenschaften von großen Windenergieanlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 26. September 2019 Werbung Weltweit erste Validierung der Aerodynamik von großen Windenergieanlagen (WK-intern) - Weltweit zum ersten Mal prüft das Fraunhofer IWES die Aerodynamik für Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von mehr als fünf Megawatt (MW). In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 4 Mio. Euro geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt „HighRe“ werden die aerodynamischen Eigenschaften der Windenergieanlage AD 8 am Standort Bremerhaven mit einer Leistung von acht MW und einem Rotordurchmesser von 180 Metern vermessen und mit aufwendigen Modellen verglichen. Dies ermöglicht erstmals eine Untersuchung, ob die bisher verwendeten Modellberechnungen auch für große Windenergieanlagen, die in Zukunft vor allem Offshore gebaut werden sollen, noch gültig
Unternehmensumfrage im Allzeittief: Auswirkungen der Energiewende auf Wettbewerbsfähigkeit negativ Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Technik 25. September 2019 Werbung IHK: Fehlentwicklungen in der Energiewende kosten Vertrauen in die Politik (WK-intern) - „Noch nie wurden von den saarländischen Unternehmen die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit so negativ beurteilt wie in diesem Jahr.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Heino Klingen die Ergebnisse des IHK-Energiewende-Barometers 2019. Die neueste Unternehmensumfrage der IHK-Organisation stellt der Energiewende abermals ein schlechtes Zeugnis aus. Im Saarland wie auch im Bund hat sich die Stimmung gegenüber dem Vorjahr nochmals verschlechtert. Bundesweit verringerte sich der Barometerwert auf jetzt minus 3,1 Zähler. Im Saarland, wo die Bewertung im letzten Jahr regelrecht abgestürzt war, sank das Barometer erneut leicht auf nunmehr minus 20,6 Zähler
Energiewende: Kopernikus-Projekt ENSURE schließt Phase eins ab Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 25. September 2019 Werbung In den Kopernikus-Projekten, den großen Forschungsinitiativen der Bundesregierung zur Energiewende, arbeiten Industrie und Wissenschaft seit drei Jahren an gemeinsamen Lösungen für den Umbau des Energiesystems. (WK-intern) - Das Kopernikus-Projekt ENSURE – koordiniert vom KIT – identifiziert sinnvolle Netzstrukturen aus zentraler und dezentraler Stromversorgung, um diese an die mit der Energiewende einhergehenden Veränderungen anzupassen. Die erste Phase des Projekts ist nun erfolgreich abgeschlossen. In Phase zwei wird es darum gehen, das praxistaugliche Konzept für die umfassende Transformation der Netzstrukturen weiterzuentwickeln und den Bau des Demonstrators – des „Energiekosmos ENSURE“ – vorzubereiten. Dabei bauen die Partner auf die Ergebnisse der Phase eins auf. Dazu
GJETC präsentiert erste Studienergebnisse zur Digitalisierung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 24. September 2019 Werbung Stabilisierung der Energieversorgung bei wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien (WK-intern) - Japan ordnet seinen Strommarkt neu und konkurrierende Energieversorger, Netzentkopplung und kompetitive Netzausgleichsmärkte sind die Folge. Die Digitalisierung kann es Netzbetreibern, Produzenten, Händlern, Verbrauchern und Speicheranbietern ermöglichen zusammenzuarbeiten und den erneuerbaren Strom zu nutzen, anstatt ihn zu verschwenden. Diese Hypothese ist der Hintergrund für eine Studie des Deutsch-Japanischen Kooperationsrates zur Energiewende (GJETC). Das Wuppertal Institut und das Institute of Energy Economics, Japan (IEEJ) als wissenschaftliche Sekretariate des GJETC analysierten Konzepte von virtuellen Kraftwerken und die zugrunde liegenden Geschäftsmodelle sowie den Einsatz von Blockchain-Technologie. Im Mittelpunkt standen Fallstudien wie das deutsche Unternehmen Next Kraftwerke und
Solarzellen mit neuen Schnittflächen: Innovatives zweidimensionales Material steigert den Wirkungsgrad Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. September 2019 Werbung Wissenschaftler der NUST MISIS (Russland) und der römischen Universität Tor Vergata haben erkannt, dass eine mikroskopische Menge zweidimensionalen Titancarbid, bekannt als MXene, die Sammlung von elektrischen Ladungen in einer Perowskit-Solarzelle bedeutend verbessert, was den letztendlichen Wirkungsgrad um mehr als 20 % erhöht. (WK-intern) - Diese Forschungsergebnisse wurden in Nature Materials veröffentlicht. Solarzellen mit dünner Perowskit-Beschichtung stellen eine vielversprechende neue, und derzeit weltweit aktiv in der Entwicklung steckende Technik für alternative Energiequellen dar. Einer der Vorteile ist der einfache, kostengünstige Herstellungsprozess: Perowskit-Solarzellen können ohne den Einsatz von Vakuum- oder Hochtemperaturprozessen, wie sie für herkömmliche Siliziumzellen erforderlich sind, auf besonderen Tintenstrahldruckern oder Schlitzdüsendruckern aus Lösungen gedruckt
Geplante Auktionen zum Steinkohleausstieg reichen allein nicht Forschungs-Mitteilungen Technik 23. September 2019 Werbung Studie von Aurora Energy Research: Geplante Auktionen zum Steinkohleausstieg reichen allein nicht - zusätzliche Maßnahmen nötig Auktionen zur Stilllegung der deutschen Steinkohlekraftwerke könnten den Staat bis 2030 rund 1,2 Milliarden Euro kosten, würden aber nicht reichen, um den Ausstiegsplan zu erfüllen Wegen geplanter Preisobergrenzen müssten gegebenenfalls weitere Kraftwerke ordnungsrechtlich stillgelegt werden, mit dem Risiko von Entschädigungsklagen und Verzögerungen Regulatorik und zukünftige Marktentwicklungen beeinflussen die Auktionsergebnisse erheblich; Regierung und Betreiber sollten Modellrechnungen genau analysieren und Szenarien erstellen (WK-intern) - Anfang September wurde der Gesetzesentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum Steinkohleausstieg bekannt: Vereinfacht gesagt sollen die Betreiber bei mehreren Ausschreibungen ab 2020 anbieten, zu welchem Preis sie bereit sind,
TÜV SÜD feiert Laborerweiterung in Straubing E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 23. September 2019 Werbung München. TÜV SÜD investiert in Niederbayern. Ab dem 26. September geht das Labor in Straubing mit erhöhter Prüfkapazität an den Start. (WK-intern) - Möglich ist dies durch den Neubau einer weiteren EMV-Absorber-Halle mit über 200 qm. Investiert wurden in den Standort Straubing mit Bau und Messequipment über eine Million Euro. Das Straubinger Kompetenzzentrum hat sich auf die Prüfung Elektromagnetischer Verträglichkeit (EMV) spezialisiert und bietet in den Testlaboren sowohl für den deutschsprachigen als auch für den internationalen Markt Produktprüfungen an. Seit der Übernahme der Straubinger Senton GmbH (eines der ersten EMV-Prüflabore Deutschlands) im Jahr 2008 wurde kontinuierlich in die Weiterentwicklung investiert. Zum einen in die